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  • 4.0 Sterne
    21.6.2014

    Am meisten überrascht der Italiener durch seine Einrichtung bzw seinem Ambiente, wo er seinem Namen alle Ehre macht.

    Denn tatsächlich ist alles im leicht verschnörkelten Blau und Pastellfarben gehalten. Erinnernd an einen kleinen Unterwasserpalast. Schlichte, aber auch ins Detail schöne Einrichtung. Sehr ungewohnt und untypisch, aber genau das macht das Restaurant auch so speziell und sehenswert.

    Dazu passt auch der herzliche Empfang und der zuvorkommende Service. Hier wird einem noch gezeigt, dass man sich über den Besuch freut und den Gast schätzt.

    Es gibt eine Speisekarte aber auch ein Menü. Und hier kommt in meinen Augen ein großer Haken. Alle Gerichte auf der Karte kosten im Schnitt 35€, also auch recht teure Vorspeisen. Das Menü ist insgesamt dann aber doch günstig gehalten - mit dem Nachteil, man darf es sich nicht selbst zusammenstellen. Man hat dann wahlweise bis zu 7 Gängen und weiß nicht, was einen erwartet. Das Menü ist vorbestimmt und man kann da auch nichts variieren.

    Wenn man sich überraschen lassen will und auch wirklich alles mag, dann kommt man hier zu einem liebevoll angerichteten, raffinierten und abwechslungsreichen Menü, dass auch noch zu einem anständigen Preis angeboten wird.

    Das Problem ist nur, wenn man - so wie ich - einige Sachen einfach ungern isst, die aber hundertprozentig mit in einem Zufalls-Menü dabei wären.

    Deshalb haben wir uns dann für ein Essen von der Karte entschieden. Die einzelnen Speisen und Gerichte sind sehr lecker, teilweise auch sehr ausgefallen und raffiniert. Großartige Geschmäcker, liebevoll zubereitet und sehr schön präsentiert. Egal ob Fisch, Fleisch oder Gemüse - alles ist auf dem Punkt.

    ALLERDINGS - die Portionen sind winzig. Ich hab nichts dagegen, wenn Portionen kleiner sind, aber wenn man von der Karte für mind. 35€ je Gang isst, dann sollte man zumindest von 3 oder 4 Gerichten satt sein. Aber was hier geboten wird, könnten locker Portionen eines mindestens 8 Gangs sein.

    Als Menü wäre das absolut ausreichend, wäre perfekt gewesen und hätte dem Restaurant verdiente 5 Sterne gebracht, aber so war ich wirklich etwas enttäuscht...schade...

  • 4.0 Sterne
    20.6.2014

    Zu unserem 3 jährigen fiel die Wahl des romantischen Abendessens auf das Acquarello - wir wurden nicht enttäuscht!

    Ambiente:

    Das Restaurant trägt diesen Namen nicht umsonst - überall wurden pastellfarben verwendet, die wände sowie die Einrichtung sind weitestgehend in Blau gehalten. Etwas ungewohnt aber mir hat es aber sehr gut gefallen.

    Empfang / Service:

    Wir wurden sehr herzlich von dem Kellner empfangen, der uns auch für den Rest des abends begleiten sollte. Der Kellner und die anderen Servicekräfte waren stets sehr aufmerksam (manchmal ein wenig zuviel) und haben uns über jedes der bestellten Gerichte vorab beraten und beim servieren die Speise auf sehr schmackhafte Weise beschrieben. Ich war hiermit sehr zufrieden, vor allem kam der Service deutlich wärmer / familiärer rüber als in anderen Sternerestaurants ohne dass es der Professionalität schadete.

    Getränke:

    Wir bestellten eine Flasche für ~ 165€ (ein Bordeaux blend aus Italien). War ein ziemlich guter, wenn auch stark überteuerter wein (Listenpreis im Internet 45€). Da uns der Wein geschmeckt hat, werte ich es allerdings nicht direkt als negativ, nur ist das P/L Verhältnis etwas aus dem Ruder.

    Der Kaffe war für solch ein Restaurant mehr als enttäuschen! Der schmeckte wie die billigen aus den vielen anderen Restaurants in München :(

    Speisen:

    Das gute zuerst

    Die Lammfilets, der Thunfisch, der Schmorbraten und die Desserts waren fabelhaft! Zwar nicht ganz so raffiniert wie in anderen Restaurants, dennoch extrem
    gut gewürzt und zubereitet! Wow! Außerdem waren die Wartezeiten wirklich mehr als angemessen.

    Was mir nicht gefallen hat:

    Ich rege mich hier sehr oft über Menschen auf die sich über zu kleine Portionen beschweren, denn die Qualität ist mir stets wichtiger als die Quantität. In diesem Fall muss ich aber sagen, dass die Portionen mehr als mickrig waren. Für "à la carte" z.B. Beim Lammfilet 2 kleine Stückchen (max 100 g) für 42€? Das könnte ich mir bei einem Gang im 7 Gänge Menü vorstellen, aber nicht als einzelnes Hauptgericht.

    Insgesamt muss ich sagen, dass wir einen sehr schönen, romantischen Abend hatten bei dem es uns an nichts gefehlt hat (auch wenn jeder von uns 2 Hauptgerichte aß da wir am Ende noch nicht wirklich satt waren).

    Das Aqcuarello ist ein sehr schönes und überaus empfehlenswertes Restaurant, allerdings darf man sich keine Gedanken über das Preis-Leistungsverhältnis (insgesamt € 450,00) was die Speisen betrifft machen und die Mehrkosten für die kleinen Portionen der schönen Atmosphäre und dem Service zuschreiben.

  • 1.0 Sterne
    9.6.2011

    Fraglos war das Acquarello mal ein Spitzenlokal, wo man guten Gewissens einladen oder eine Empfehlung aussprechen konnte.

    Das hat sich aber geändert. Das Preis Leistungs Verhältnis hat sich in einem Maße entwickelt, welches man nur noch als grotesk beschreiben kann.

    Ein Besuch in den letzten Tagen erbrachte für 6 Personen eine Rechnung über 600 Euro, darunter befanden sich 2 Gerichte, die man zurückgehen lassen mußte. Eine zweite Einladung mit unseren Freunden haben wir daraufhin abgesagt. Einen weiteren Besuch im Acquarello wird es für uns nicht mehr geben.

    Herr Gamba sollte sich, statt ein neues Lokal in Mexico zu eröffnen, lieber um das bestehende kümmern.

  • 5.0 Sterne
    19.12.2012

    Das Essen ist wirklich ein Genuss. Man sollte auf jeden Fall viel Zeit, Muße und nicht unerheblich Bares mitbringen. Wir waren zu Zweit und wurden wirklich verwöhnt: 10 Gänge zum Lunch!!! Das Essen von außergewöhnlicher Qualität auch in der Darbietung, korrespondierende Weine zu markanten Speisen, es blieb kein Wunsch unerfüllt. Da jegliche Sonderwünsche ( vielleicht etwas Hummer zwischendurch?, noch etwas besonders zum Trinken?) ohne Preisangabe gepriesen werden, kam es hinterher umso heftiger. Ich habe den Nachmittag trotz alledem sehr genossen, musste auch nicht bezahlen.
    Das Personal ist vielleicht etwas zu übereifrig ( und serviert gerne mal von der falschen Seite )

  • 5.0 Sterne
    4.1.2010

    Zuallererst: wenn man die Beiträge hier liest, bekommt man schon einen sehr guten Eindruck davon, was einen im Acquarello erwartet.

    Die Inneneinrichtung des Restaurants- über Geschmack lässt sich bekanntlich nicht streiten, aber dieses Wandgemälde fand ich einfach nur scheusslich und geschmacklos.

    Der Service[ war perfekt und unaufdringlich

    Das Essen wir hatten das Überraschungsmenü (7Gänge) für 95 Euro.
    Amuse Guele war eine Kürbisschaumsuppe
    1. Gang: Vitello Tonnato: wundervoll dekoriert mit einer Stiefmütterchen Blüte. Die besten Kapern meines Lebens, ohne Zweifel

    2. Gang: weisser Tomatenschaum mit einer gebratenen Gamba und einer fritierten Zucchiniblüte. War nett, aber der Tomatenschaum hat null nach Tomate geschmeckt.

    3. Gang: Ravioli, gefüllt mit Walnuss und Ricotta, dazu Sahne-Parmesan-Sauce. In der Mitte dann noch etwas Trüffel, den ich persönlcih zu diesem tollen Gang nicht gebraucht hätte.

    4. Gang: süsse Pasta: Teigtäschchen gefüllt mit Feige, ein weisses Pfefferschaumsösschen und eine Cassis-Reduktion, dazu eine gebratene Enten/Gänseleber. Fand ich sehr sehr süss, war nicht ganz meins. Gänseleber war toll.

    5. Gang: gebratener Loup de Mer auf Auberginencreme und ein Paprikaschaumsösschen: in die Auberginencreme hätt ich mich reinlegen können

    Zwischengang: ein Prosecco-Gelee (sah aus wie Hirn, oder so, lol) und Cassis Eis. Beides lecker, auch wenn das Prosecco Gelee nicht so aussah

    6. Gang: Rinderbäckchen (?? hört sich gruselig an, war aber gut), geschmort in Barolo-Sauce und Sellerie-Püree. Hat mich an das gute alte Boeuf-Bourgignon erinnert. War lecker, das Fleisch ist wirklich zerfallen

    7. Gang: süsse, mit Schoko gefüllte Ravioli, auf Mango-Orangen-Sauce, dazu Minz-Eis.
    Diese Gang war die Enttäuschung des Abends, hat mir gar nicht geschmeckt, und das Minz-Eis hat mal null und gar nicht dazugepasst.

    Gut, die vielen Schäumchen haben mich dann irgendwann auch gelangweilt, aber ansonsten war alles sehr solide.

    Der Wein: war lecker, aber ich hab davon nicht allzuviel Ahnung. Aber bei einer 90 Euro Flasche Chardonnay kann man wohl nicht viel falsch machen.

    Das Publikum:
    Ich war schon durch die Reviews hier darauf vorbereitet, und es kam genauso, bzw. noch schlimmer. Am Nebentisch war ein wirklich armer (und ich mein das Ernst) Typ, der seine Begleitung (die er gesiezt hat), erst mit der 350 Euro Flasche Wein und dann noch mit seinem ausführlichen Grappa-Wissen (hat ungelogen 30min den armen Kellner zugeschwafelt) beeindrucken wollte. Stellt sich dann irgendwann raus, dass die arme Sau dort seinen Geburtstag gefeiert hat, offenbar hat er sonst keine Freunde....well... Da darf man nicht die Contenance verlieren und lachen, es war ja auch eher zum Weinen.

    Fazit: zu zweit eine ca. 350 Euro Rechnung, die sich meiner Meinung nach gelohnt hatte!

  • 4.0 Sterne
    16.6.2010

    Wenn man den Laden betritt bekommt man sofort gute Laune. Er ist richtig farbenfroh gestaltet und eingerichtet. Einfach mal was anderes.

    Hier wird mit "cucina del sole" in Sonne in das Restaurant und natürlich auch in die Speisen geholt. Ich finde es wirklich toll das nur das Gemüse und Obst der Saison verwendet wird. Somit hat man Abwechslung und natürlich auch immer vollsten Geschmack.

    Man kann sich mit leckeren Menüs verwöhnen lassen. Der Service steht mit Rat und Tat zur Seite. Zu dem Menü nur erlesenste Weine.
    Absolut zu empfehlen...

    • Qype User joerg…
    • München, Bayern
    • 30 Freunde
    • 240 Beiträge
    2.0 Sterne
    2.8.2009

    Guten Tag,

    nach den vielen guten Stimmen und meinen durchwegs sehr guten Erfahrungen im Aufsuchen von qype-empfohlenen Top-Restaurants, entschied ich mich, meinen 12. Hochzeitstag im Aquarello zu verbringen.

    Vorwort:
    Ich und meine Frau schaetzen durchaus das gehobene Restaurant und gute Weine ab 100 Euro, waren schon in einigen sehr guten Restaurants auf der ganzen Welt und haben auch den ein oder anderen Bekannten und Freund in der Branche.

    Das Restaurant:
    Mitten im Bogenhausener Stadtviertel in einer sehr ruhigen Strasse, keine Laufkundschaft und auch sonst nichts aussen herum, was ein Restaurant mitten im Wohnviertel vermuten laesst. Deshalb laesst es sich sehr gut auf der ruhigen Terrasse, leider mit gruener Markise und rasengruenem Teppich umrundet mit gruenen Heckenbaeumchen, aushalten. Die Tische sind in gutem Abstand, daher kann man auch bei voll besetztem Restaurant gut sitzen und sich unterhalten. Die Inneneinrichtung wurde ja schon oefters erwaehnt und zeigt wie die Terrasse, dass der Besitzer wohl mehr vom Kochen als von Farben versteht.

    Der Service:
    Lockeres Servicepersonal und keinesfalls ueberheblich und arrogant, wie in mach anderen Sternehuetten. Kompetent aber auch der ein oder andere Praktikant ich weiss gar nicht, was das ist auf Ihrem Teller. Aber auch nicht schlimm. Serviceleistung ist ok, jedoch nicht auf dem 1-Sterne-Level. Man wartet durchaus mal 10 Minuten auf das Nachfuellen des Weines oder 20 Minuten auf die 7-Euro teure 0,5l Wasserflasche. Lockere Sprueche heitern den neuen Gast im Sternerestaurant etwas auf, doch nerven nach dem zwanzigsten lockern Spruch am Ende dann doch. Irgendwie sind die Oktoberfest-Bedienungen witziger und bekommen weniger Trinkgeld

    Das Essen:
    Durchaus ueberraschend, was man fuer 28 euro aus Jakobsmuscheln zur Vorspeise alles machen kann. Geschmacklich ein Erlebnis war nahezu jeder Gang, doch hat man sich fuer den Preis schon noch etwas erwartet, was einem vom Hocker haut. Da sind andere Restaurants von der Qualitaet und Rafinesse nicht sehr weit entfernt, wenn auch zum halben Preis. Dennoch durchgehend (was zu erwarten ist) solide Qualitaet.

    Der Preis:
    Menues sind zu haben fuer 59 bis 98 Euro pro Person, wobei wir uns fuer a-la-card entschieden haben. Weine sind ausgezecihnet und beginnen sogar bei 49 Euro bis 890 Euro. Vorspeise um die 26 Euro, Suppen 14 Euro, Hauptspeise 28-40 Euro, Dessert 18 Euro, Wein 40-open end, Wasser 7 Euro, Kaffee 4 Euro.
    Wir haben fuer Wasser, Wein, Bellini, Vorspeise, Suppe, Hauptgericht, Kaffee und Kaese zur Feier insgesammt 250 Euro gelassen, was ich auch erwartet hatte. Dennoch muss ich sagen, dass ich schon fuer ein Dinner for 2 fuer 150 Euro besser gegessen habe.

    Publikum:
    Das uebliche Muenchner Schicki-Micki-Publikum, oder zumindest die, die glauben, dazu zu gehoeren :)
    Leute, die extra laut die Flasche Rotwein fuer 350 Euro bestellen, dass auch alle es wissen und denen man ansieht, dass sie eigentlich immer den guten Merlot nehmen, weil der so super schmeckt. Junge Banker mit bezahlter Begleitung und weisshaarige Vorstaende mit Ihren Frauen und Toechtern, die wohl in Bogenhausen um die Ecke wohnen und mal schnell zum Italiener gehen.
    Generell vermute ich mal, geht nur jeder dritte dorthin, weil er Ahnung von Essen und Trinken hat, der Rest ist da, um gesehen zu werden. Aber das kommt den Besitzer ja bei einem Durchscnittspreis von 150 Euro pro Person zu gute, wenn sich viele Prolls einfinden.

    Preis/Leistung
    150 bis open end (bei mir erwartete 250) sind es kaum wert um prahlen zu koennen, dass man mal im Sternelokal von Mario Gamba gegessen hat und definitiv zu viel fuer die Service- und Speiseleistung, die eine durchschnittliche Rafinesse hatte.

    Was fand ich gut:
    den Schokokuchen zum Ende unseres Essens vom Koch zum Glueckwunsch zu unserem Hochzeitstag

    Was fand ich laecherlich:
    die 10 euro fuer die 10 Rosenblaetter, die man als Deko auf unseren Tisch gestreut hat bei einer Rechnung von 250 Tacken.

    Was kann ich sagen:
    Gehn Sie in den Olympiaturm zum Essen. Da liegen Sie je nach Wein bei 180-200 Euro und haben einen tollen Blick, den Sie nicht vergessen werden.
    Oder gehn Sie ins Aquarello, wenn sie zum oben erwaehnten Publikum gehoeren, die denken, nur aufgrund eines Sternelokals und Bogenhausen auch tolle, ausgefallene Speisen vorgesetzt zu bekommen und es auch nicht besser wissen.

  • 5.0 Sterne
    21.7.2008
    Erster Beitrag

    Sonntag abend im Acquarello: das Restaurant war zu meiner Überraschung gut besucht- wir hatten das 7- gängige Klassikmenue. Kurzes Fazit: exzellentes Essen, exzellenter und sehr freundlicher Service, mit ebenso exzellenten Preisen
    Besonders angenehm fand ich, dass das Essen und das Geniessen im Vordergund steht. Das Restaurant ist einfach, fast schlicht gestaltet (ok diese Wandgemälde sind auch nicht mein Geschmack)...

  • 5.0 Sterne
    20.11.2012

    Was soll man sagen:
    Mit hohen Erwartungen bin ich hier hin gekommenund nein, ich wurde nicht Endtäuscht!
    Der Servicesuper. Am Eingang vom Chef begrüßt, während des Essens immer passend Nachfragen und Hilfen.
    Das Essenwir hatten das Marktmenü, war einfach nur ein Gedicht, kleine Schweinerein, Klassiker mit neuem Pfiff, der Wein dazu perfekt. Die Portionen zu klein? Nein, wenn ich weiß, wo ich bin, waren sie passend. Denn ich möchte aus so einem Restaurant nicht raus gehen und mich voll wie Bolle fühlen. Ein bleibender Eindruck soll bleiben, und das wurde erreicht.
    Die Preise der Gerichte fand ich für die Leistung angemessen.
    Ich freue mich jedenfalls auf nächste Malbald bin ich wieder in München :-)

  • 5.0 Sterne
    12.10.2008

    Das Aquarello ist einfach der beste Italiener, bei dem ich je gegessen habe Allerdings: Es hat nicht immer sehr viel mit klassischer italienischer Küche zu tun. Es kommen sehr viele Zutaten zum Zug, die man sonst nur in der gehobenen französischen Küche findet (z.B. Gänsestopfleber). Das ganze ist eben die italienische Interpretation von haute cuisine.

    Meine persönlichen Highlights:
    - Feigentortelli mit Gänsestopfleber
    - Rinderbäckchen in der Barolo-Sauce geschmort
    - Das Vitelo Tonnato

    Auch hervorragend aber kein Stammgericht: Jakobsmuscheln auf Risotto mit Nero die Sepia

    Die verschiedenen Ravioli und Torteli sind durch die Bank ein Gedicht. Natürlich hausgemacht mit einem Teig, der so dünn ist, dass man fast durchschauen kann

    Das Acquarello hat einen Stern im Michelin Das Essen ist exzellent und hat auch entsprechende Preise. Ist eben was für sehr besondere Anlässe

    Am Besten das 4-Gang Menü nehmen, dann liegt man preislich im ähnlichen Rahmen wie bei zwei Gerichten a la Carte.

  • 4.0 Sterne
    11.2.2010

    Bin bisher zwei Mal in den Genuss gekommen hier Essen gehen zu dürfen.

    Das Aquarello ist ein exquisites Lokal, kleine Räumlichkeit mit wenigen Tischen.

    Die neue Ausstattung mit den vielen Pastelltönen ist mir etwas zu kischig, aber man muss trotzallem zugehen, dass alles perfekt abgestimmt ist.

    Der Service ist sehr professionel, zuvorkommen und angenehm zurückhaltend.

    Die Speisen sind klein aber sehr delikat. Perfekt zugebereitet und man sollte sich Zeit neben Bissen für Bissen zu genießen.

    Nichts für den kleinen Gedbeutel und ich denke, dass man auch günster annähernd gut essen kann, bleibt es trotzdem etwas besonderes zu besonderen Anlässen hier her zu gehen.

    Mir hat es gefallen.

  • 5.0 Sterne
    26.8.2010

    Einfach wunderbares Essen und perfekter, lockerer Service. Wir waren zu viert und haben das 7 Gänge Menü genommen. Klar, es ist nicht billig (850EUR inkl. aller Getränke und Trinkgeld), aber so etwas weiß man im voraus, wenn man in ein Sterne Resraurant geht. Nach ca. 6h gingen wir satt und glücklich nach Hause.

    Ich kann es wirklich nur empfehlen, wenn man sich mal etwas Außergewöhnliches gönnen möchte.

    Vielleicht probiere ich mal den Mittagstisch, der ist nicht ganz so teuer :-)

  • 3.0 Sterne
    25.6.2010

    Das Acquarello ist ausgezeichnet als Deutschlands bestes italienisches Restaurant. Es hat mittlerweile 17 Gault-Millau-Punkte und einen Michelin-Stern.
    Jetzt ists genug mit den Fakten ;-))
    Mario Gamba( Inhaber und Koch) habe ich das erste mal bei "Lanz kocht" im ZDF gesehen und fands super.
    Erstens war er mal was neues unter den vielen immer wiederkehrenden Köchen dort und zweitens ist sein Gericht so richtig in die Hose gegangen. Als er das gemerkt hat, hat er nicht versucht es zu verstecken oder gesagt, da muss so sein...
    Er hat das Gericht, dann so variiert, dass es danach wider super aussah und auch lecker gewesen sein muss.
    Er war so sympathisch, wie er da so rumgekratzt hat in der Pfanne.
    Das hat mich angeheizt, mal bei ihm essen zu gehen. Dort angekommen wurden wir erst mal wie Könige begrüßt und zu unserem Tisch begleitet. Dann gab es selbst gemachte Crissini und Brot mit Olivenöl und Balsamico.
    Dann gab es lecker Pizza und Nudeln mit Calamari und zum Nachtisch Tiramisu.
    Tolles Ambiente, nette sehr schnelle Kellner und echt leckeres italienisches Essen.

    • Qype User coskun…
    • München, Bayern
    • 7 Freunde
    • 13 Beiträge
    5.0 Sterne
    21.12.2011

    İch stimme me1984 vollkommen zu! Das Essen ist Megalecker, die Kellner extrem freundlich und das Ambiente luxuriös und angenehm. Herr Gamba selbst kommt sogar noch an den Tisch und frâgt ob alles in Ordnung ist. Wir waren am Geburtstag meiner Frau dort und haben das 7 Gânge Menü bekommen. Ein Geburtstagskuchen gabs noch als Geschenk dazu. Auch uns sind die teilweise arroganten Gâste aufgefallen. Manche Menschen denken eben sie sind was besseres. Wir werden wieder kommen.

  • 1.0 Sterne
    28.11.2012

    Sehr enttäuschend!
    Der reservierte Tisch war zur vereinbarten Uhrzeit nicht frei. Die Garderobe wurde uns am Eingang nicht abgenommen. Man bat uns (3 Personen) zur Überbrückung der Wartezeit (35 Minuten) an die Bar. Der offerierte Aperetif war leider nicht als kleine Entschädigung gedacht, sondern wurde voll berechnet (drei Gläser Schaumwein, nebeneinander auf der Bar abgestellt, alle ungleich befüllt  leider alle zu knapp).
    Zufällig haben wir uns für die gleiche Hauptspeise entschieden. Das gewünschte Fischfilet war bei Person 1 glasig und leicht roh, bei Person 2 ein wenig zu lange gegart und bei Person 3 könnte man den Fisch als well done, sofern man diesen Humor dann noch aufbringt, bezeichnen  zu lange gegart, vollkommen trocken und an den Rändern schon fest.
    Der bezogene Weiße aus Italien moussierte wie ein Schaumwein; es handelte sich weder um einen Prosecco, noch um einen sehr jungen Tropfen. Vermutlich war der Wein vom Transport noch nicht ausgeruht.
    Die Reklamation beim Sommelier führte zu einer sehr lauten Demonstration des Kellners, wie ignorant doch der Gast sei.
    Kein Gebäck zum Kaffee, sehr schade, wenn man man am Nachbartisch die leckeren kleinen Köstlichkeiten erblickt.
    Lieber Herr Gamba, das tat weh, im Portemonaie und in der Seele! Ich weiß eine gut zubereitete Mahlzeit sehr zu schätzen und genieße einen aufmerksamen, sowie höflichen Service. An diesem Abend habe ich vergeblich darauf gewartet.

    • Qype User lindam…
    • München, Bayern
    • 0 Freunde
    • 22 Beiträge
    3.0 Sterne
    24.7.2011

    Kochen kann der Herr Gamba, keine Frage. Seine Gerichte sind köstlich und unvergleichbar. Cucina del sole!!! Aber..war Herr Gamba schon mal bei senen Kellnern im Service und hat mal nachgesehen, wie es dort läuft??
    Sein Sohn ist perfekt sowie der Vaterr.Aber seine Kellner steif, unflexibel und langweilig.

    Die Stimmung im Lokal unterkühlt, Novembermorgen, kalt!!!

    So kann man das hervorragende Essen nicht genießen!!

    Warum nimmt man nicht alle Kreditkarten? Ist ja nicht so billig! Warum muss man das Menü tischweise bestellen? Warum gibt es um 15.00 Uhr nur nuch einen Weißwein zur Verkostung??

    Das Publikum im Acquarello ist zwischen frustriert und gelangweilt , man

    traut sich kein Wort zu viel zu sprechen, bei dieser Stille.

    Zu diesem mega Essen (bin Italienerin)bei dieser cucina del sole , bei diesen

    Genüssen hätte man gerne mehr bella Italia gespürt.Aber die Kellner verstehen kein Wort italienisch.. leider!!!!!

    • Qype User ipsotr…
    • Bergisch Gladbach, Köln, Nordrhein-Westfalen
    • 2 Freunde
    • 9 Beiträge
    3.0 Sterne
    1.1.2012

    Ich denke, das Acquarello polarisiert. Das Essen ist zweifellos gut. Aber sonst?
    Der Service ist aufgesetzt und zum Teil etwas hektisch.
    Das Ambiente ist reine Geschmacksache, ich persönlich mag es nicht. Die Kuschelecken in der Mitte des Lokals stellen doch eher einen Präsentierteller dar und geben weniger die gewollte Privatsphäre.
    Seit Jahren aus der Küche nicht wegzudenken: das Espuma-Gerät, insbesondere bei den Pasta-Gerichten. Ich für meinen Teil habe es über.
    Die Preise sind heftig und die Portionen klein. Mal ehrlich: was würden Sie denken, wenn Sie für einen nicht mal Handteller großen und Handteller hohen Tagliatelle mit Trüffeln satte 59 Euro (ohne Ankündigung) abgerechnet bekommen.
    In München gibt es Alternativen, das Acquarello muss es für mich nicht mehr sein.

    • Qype User khu…
    • München, Bayern
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    • 93 Beiträge
    1.0 Sterne
    1.1.2012

    Wir waren zu acht hier mal wieder zum Geburtstag feiern. Großes Menü mit 12erlei Thun, Ravioli mit Jakobsmuschelschaum, Filet mit Foie gras etc: alles recht lecker.
    Die böse Überraschung kam hinterher mit der Rechnung. Beim Umstieg vom Chardonnay auf Rotwein waren wir so unvorsichtig, einfach passenden zu ordern, statt in die Weinkarte zu schauen. Das Ergebnis waren 3 Flaschen je 250 Euro auf der Rechnung: selbst für einen Edelitaliener ein fragwürdiges Geschäftsgebahren, das Rätsel aufgibt.

    • Qype User alikne…
    • Pforzheim, Baden-Württemberg
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    • 294 Beiträge
    5.0 Sterne
    23.2.2013

    Wir waren kürzlich zum Business Lunch im Acquarello um ein paar Patentangelegenheiten zu besprechen. Man sitzt recht angenehm im Restaurant und blickt durch große Fenster hinaus auf Bogenhausen. Der Service war sehr freundlich und zuvorkommend, das Angebot ist verlockend und vielfältig. Als Illustration der Cucina del Sole sieht man eine Vorspeise, von der ich allerdings nicht mehr sagen kann, was es war, aber es war jedenfalls köstlich und eine Augenweide dazu. Das Weinangebot bleibt unkommentiert, weil wir bei nüchternem Gespräch keinen Alkohol tranken. Unsere Erwartungen wurden von der Küche übertroffen und zufrieden trollten wir uns wieder von dannen. Meister Mario Gamba trägt seinen Michelin-Stern völlig verdient. Zum Schluss auch noch erwähnenswert: man findet öffentliche Parkplätze direkt vor dem Restaurant.

    • Qype User Sparta…
    • München, Bayern
    • 0 Freunde
    • 1 Beitrag
    3.0 Sterne
    14.9.2010

    Ich war am Sonntag mit zwei Freunden zum ersten mal im Acquarello in Bogenhausen. Die Vorfreude war aufgrund der positiven Review, der Auszeichnungen im Gault Millau und im Michelin entsprechend.

    Wir hatten im voraus das mehrgängige Überraschungsmenü inklusive einer Weinbegleitung bestellt. Auch auf meine Sonderwünsche, einer meiner Begleiter hat eine Allergie auf Käsebakterien und darf keinerlei Käse zu sich nehmen, wurde professionell und einfallsreich eingegangen.

    Als Amuse Geul wurde ein Blumenkohlrahmsüppchen serviert. Das Süppchen wurde in einem Glas serviert, aus dem es dann auch getrunken wurde. Geschmacklich war es okay, aber keine Offenbarung.

    Der erste Gang war ein Vitello Tonato. Das Fleisch war zart, die Soße mit den Kapern geschmacklich gut, es gab nichts auszusetzen. Nur der letzte "Aha-Effekt" fehlte halt.

    Es folgten gebratene Jacobsmuscheln an einer Kaffeesauce. In meinen Augen war diese Vorspeise das absolute Highlight des Abends. Auch wenn die Kaffeenote kaum wahrnehmbar war.

    Der erste Nudelgang bestand aus Walnuss Ravioli in einer Parmesansauce. Der Gang war schmackhaft und handwerklich gut zubereitet. Allerdings hätte ich ihn in ähnlicher Qualität bei jedem Italiener um die Ecke erwartet. Zu diesem Gang wurde uns ein Chardonnay serviert, der offensichtlich im Korkfass ausgebaut worden war. Die Dame im Service tauschte auf unsere Reklamation hin den Wein klaglos, und die nächste Flasche war dann wesentlich angenehmer.

    Der nächste Nudelgang bestand aus Feigentortelli mit Gänsleber und einer Cassis Reduktion. Ich habe gelernt, dass es sich hierbei quasi um einen "Hausklassiker" handelt. Es war ein harmonischer Gang mit zarter, aromatischer Gänseleber. Zu diesem Gang wollte uns die Dame im Service eine Überraschung bieten und servierte einen Süßwein als Begleitung. Der Süßwein (Verduzzo Friulano) war für sich gesehen gut, das Gericht war sich gesehen gut, aber die Kombination war unharmonisch und optimierungsbedürftig.

    Der Hauptgang bestand aus Rinderschmorbraten an Kartoffelpüree ohne jegliche Sättigungsbeilage. Da Rinderschmorbraten, vor allem das Böfflamot in Schuhbecks Südtiroler Stuben, zu meinen Lieblingsgerichten gehört, waren wir sofort dabei. Das Rindfleisch war auf den Punkt gegart und wunderbar zart. Leider waren sowohl das Fleisch als auch die Soße und das Kartoffelpüree nahezu ungewürzt. Hier hätten etwas Salz und Pfeffer und einige andere Gewürze Wunder gewirkt. Auch dieser Gang wurde von einem korkigen Wein begleitet, aber auch dieses mal wurde der Wein anstandslos getauscht.

    Das Dessert bestand aus Orangenspalten mit Schokoladenravioli in Orangensauce und Pfefferminzeis. Auch hier harmonierten die einzelnen Bestandteile des Gangs nicht recht miteinander.

    Zum Abschluss bestellten wir uns jeweils einen doppelten Espresso. Dieser wurde uns nach kurzer Wartezeit serviert. Allerdings hatte der Espresso die Temperatur englischen Biers - er war lauwarm.

    Der Service war nett und zuvorkommend. Aber sie war auch von einer lautstarken Art, die ich eher mit einigen Maßkrügen beladen auf dem Oktoberfest erwartet hätte als in einem Sterne-Restaurant.

    Insgesamt war der Abend schön und das Essen okay. Ich hätte mir, vor allem im Vergleich zu anderen Restaurants in der gleichen Sterne- und Preisklasse mehr erwartet. Zu häufig fehlte der letzte Aha-Effekt, um aus einem guten einen sehr guten Gang zu machen. Trotzdem ist das Acquarello einer der besten Italiener in München.

    • Qype User zecker…
    • München, Bayern
    • 5 Freunde
    • 29 Beiträge
    5.0 Sterne
    7.9.2010

    Das Acquarello wird auf immer mein liebstes Restaurant bleiben.
    Die Küche ist nicht ausschließlich italienisch. Mario Gamba lässt Einflüsse der französischen und auch der japanischen Küche einfließen - jedoch serviert er kein Crossover!
    Wir hatten das Marktmenü (EUR 59,--) sowie die jeweils passenden Weine glasweise serviert. Die Antipasti und der Primo Piatto sind gleich, beim Hauptgang hat man die Wahl zwischen Fisch und Fleisch.
    Die Vorspeise bestand aus einem grünen Tomatencarpaccio mit etwas Sorbet sowie einer(frischen !) Garnele. Ich weiß nicht, wann ich das letzte Mal dermassen aromatische Tomaten gegessen habe... Ein Tomatenbauer aus dem Fränkischen baut alte Sorten an - und beliefert das Acquarello.
    Die Pasta bestand aus hauchdünn ausgewalzten Teigtäschchen, gefüllt mit Taleggio, serviert mit einem Saucenhauch sowie etwas Kalbjus. Köstliche Kombination.
    Als Hauptgericht nahmen wir jeweils Lamm und Lachs, beides so zart und saftig auf den Punkt gegart.
    Als Dessert wurden "Limoncello Tränen" serviert. Der Rand aus feinster Bitterschokolade, gefüllt mit einer fluffigen Creme.
    Da wir zwei Geburtstage feierten, servierte man uns noch eine Torte, die, da ohne Teigboden, von uns noch zur Gänze vernichtet wurde.
    Wir tranken zur Vorspeise einen Gavi di Gavi, zu Pasta und Fisch einen Chardonnay (St. Valentin) und den Il Nebbio zum Lamm.
    Mit Aperitiv, Wasser und Espresso belief sich die Rechnung auf 235 Euronen für zwei Personen.
    Plus gutem Tip für die unglaublich nette junge Crew. Im Gegensatz zu manch anderen Sternerestaurants ist die Atmosphäre im Acquarello angenehm locker.
    Wer das Restaurant mal testen möchte: das Mittagsmenü kostet EUR 39,-- und ein Glas Wein etwa EUR 9,--, Espresso EUR 3,50.
    Es ist wirklich jeden Euro wert!

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