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  • 3.0 Sterne
    20.11.2010

    Das Arbeitsamt in Köln ist neben dem Amts- und Landgericht der zweite grobklotzige Bau an der Luxemburgerstraße und bildet mit dem Unicenter somit ein Trio-Infernale der misslungenen 70er-Jahre Baukultur.

    Aufgrund der gesellschaftlichen Struktur der Stadt Köln trifft sich hier das unverwüstlich scherzende Klientel, dass sich frei nach dem kölschen Leitspruch "Et kütt wie et kütt" auf dem düsteren Arbeitsmarkt versucht ein Plätzchen zu ergattern. Da ich hier in der Nähe gewohnt habe war ich des öfteren Zeuge unterhaltsamer Gespräche an der nächstgelegenen Bahnhaltestelle Weishausstraße. Beispiel:

    A: Manchmal frag ich mich warum ich hier immer noch hin komme, bringt ja eh nix!
    B: Naja, aber der Kaffe ist doch gut...

    Sowas gibt's wohl auch nur in Köln.

    Zwischen Gericht und Arbeitsamt gibt es eine Kiosks, eine kleine Buchhandlung und eine Imbissbude.

  • 2.0 Sterne
    17.10.2013
    1 Check-In hier

    Ich bin ja heilfroh, dass ich nicht arbeitslos/-suchend bin und somit in den Fängen der Agentur für Arbeit gelandet bin. Bei mir ging es NUR darum, einen Kindergeldantrag bearbeitet zu bekommen, den wir schon mehrfach eingereicht hatten, aber bisher keine Reaktion darauf erfolgte. Stattdessen kam gestern nochmal mit der Post ein Blankoantrag mit der Aufforderung an uns, den Antrag ausgefüllt einzureichen...
    Das haben wir dann auch NOCHMAL getan und statt NOCHMAL dort anzurufen, habe ich mich ins Auto gesetzt und bin zur Agentur gefahren, um ihn persönlich abzugeben.
    Arbeitsagentur - 8.Stock -- da sollte ich mein Glück und die sicherlich freundlichen und hilfsbereiten Mitarbeiter/-innen der Familienkasse finden. Leider fehlgeschlagen - Menschen sind hier nicht zu sehen, nur die, die auf Toilette müssen. Ansonsten ist der rote Briefkasten die Kompetenz in Person. Ich bin mal gespannt, ob unser Antrag jetzt bearbeitet wird. Wenn dem so ist, kann man die Angestellten der Agentur doch eigentlich alle gegen Briefkästen austauschen. Die müssen auch nicht auf Toilette!!!

    youtube.com/watch?v=lIiU…

  • 3.0 Sterne
    3.10.2010

    Also, ich will hier jetzt keine Grundsatzdiskussion über das Arbeitslosengeld I und II anfangen, aber ich will mich mal daran versuchen, über die Agentur für Arbeit - formerly known as - Arbeitsamt an der Luxemburgerstrasse auch ohne ein politisches Anliegen eine Bewertung zu schreiben.

    Ich habe mich als Existenzgründerin bei verschiedenen Stellen beraten lassen und in diesem Rahmen auf einigen Etagen mit nicht gerade wenig Leuten geredet. Ich muss sagen, dass die meisten meiner AnsprechpartnerInnen doch sehr hilfsbereit waren. Zum Teil sogar außerordentlich hilfsbereit. Auch die Amtsschimmel wurden größtenteils im Stall gelassen und meine Anträge und Fragen recht zügig bearbeitet. Trotz bürokratischer Einschränkungen tun die meisten Leute dort schon, was sie können, um einem im Formular-Wust den rechten Weg zu weisen.

    Man muss vielleicht auch bedenken, dass das nicht gerade ein Traumjob ist. Was man da teilweise beobachtet, wie sich die AntragsstellerInnen verhalten, ist auch nicht das Gelbe vom Ei. Da möchte ich mit den Angestellten echt nicht tauschen. Ich glaube, wenn man gut vorbereitet dorthin geht und vorurteilsfrei an die Sache herangeht, kann man sicher auch positiv überrascht werden.

  • 1.0 Sterne
    1.10.2010
    Erster Beitrag

    Es gehört nun nicht unbedingt zu den Unternehmungen mit dem höchsten Spaßfaktor, die Bundesagentur für Arbeit aufzusuchen. Doch in Zeiten wie diesen müssen das leider immer mehr Menschen tun und man kann sich de facto schon fast als privilegiert bezeichnen, wenn man drum herum kommt, dem Gebäude an der Luxemburger Straße (oder einer seiner Stadtteilfilialen) einen Besuch abstatten zu müssen. Auch wenn man offiziell als Kunde bezeichnet wird, fühlt man sich wohl eher als genau das Gegenteil dessen, ist die Angelegenheit Geld zu beantragen, da man bedürftig, gerade oder demnächst seine Stelle verliert, doch eher etwas, das nur mit höherem IQ bewältigt werden kann - an die, die ihre Steuererklärung selber machen: die ist ein Klacks dagegen -, ist beispielsweise das Ausfüllen der Hartz IV-Formulare der ARbeitsGEmeinschaften ein dermaßener Akt, bei dem man sich bis aus die Knochen entblößen muss, für den Fall, dass man ein vergoldetes Hüftgelenk hat, das also etwas wert ist, man über Besitztümer verfügt und demzufolge gar nicht bedürftig ist.

    Wenn man dann die Prozedur zum als bedürftig eingestuft zu werden trotz allem dann erfolgreich absolviert hat, wird einem dann wenn man Glück der Satz von 364 € - der von 359€ am vergangenen Wochenende um großzügige 5 € erhöht wurde - nach einigen Monaten bewilligt und vielleicht hat man das Geld auch ein halbes Jahr nach Antragsstellung schon auf dem Konto. Bis dahin muss man halt sehen, wo man bleibt.

    Nein, es ist schon besser, wenn man die Besuche dort auf ein Minimum reduzieren kann, wenn möglich das Gebäude überhaupt nicht betreten muss.

  • 3.0 Sterne
    7.10.2010

    Ich war noch nie lange Arbeitslos, nur 2 oder 3 Wochen zwischen Abitur und Studium oder Studium und meiner neuen Arbeit. Das ist ja nichts Schlimmes aber man fühlt sich hier immer wie ein Schwerverbrecher denn man wird nie gut behandelt. Alle Leute die hier arbeiten fühlen sich als wären sie etwas Besseres. Unverschämt und ungeduldig. Keiner nimmt sich hier wirklich Zeit für seinen Kunden. Ich glaube keiner kann was wirklich gutes über ein Arbeitsamt erzählen. Als ich mich selbständig gemacht habe hatte ich eine Dame vor mir sitzen die war noch ganz nett und hat mir auch ein paar Tipps gegeben aber wirklich geholfen hat sie mir nicht. Deshalb bekommt das Arbeitsamt hier an der Luxemburger Straße von mir auch nur 3 Sterne.

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