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  • Großgörschenstr. 12-14
    10829 Berlin
    Schöneberg
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  • Telefonnummer 0781 1850

Empfohlene Beiträge

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  • 5.0 Sterne
    10.5.2014
    1 Check-In hier
    Aufgelistet in (H)Orte der Kultur

    Nachdem ich beim Naschpiraten gewesen war, habe ich die Gelegenheit genutzt und diesen nahe gelegenen Friedhof, den es schon länger gibt und der nach wie vor in Benutzung ist, kurz zu besichtigen.

    Vor allem dadurch bedingt, dass ich schon ein recht straffes Prograkm in den Beinen und sehr viele Eindrücke im Kopf gehabt hatte, war es eher eine kurze Visite. Doch da es hier weniger "Pflicht" für mich als auf anderen Friedhöfen gab, erschien mir dies vertretbar.

    Zunächst zur Anlage selbst: Das Eingangstor hat ein bisschen etwas von einem verwunschenen Ort. Es fällt sofort auf, dass das Friedhofsgelände ansteigt. Hat man auch nicht immer. Und gibt diesem Friedhof eine besondere Note. Auf dem Weg zu den ersten "Pflichtgräbern" für mich sah ich viele schöne und beeindruckende Grabanlagen. Fast schon überraschend, dass die Grimmschen Gräber recht bescheiden sind. Denn, kein Märchen, hier liegen sie, die beiden Sammler von
    Märchen, Sagen und Wörtern. Zusammen mit zwei Vertretern der Abkömmlingsgeneration. Schlichte Metallkreuze. Rein vom Grab her ahnt man nicht, wer hier seine letzte irdische Ruhe gefunden hat. Aber die Lage passt - denn diesm Friedhof könnte man sich gut als Ort eines Märchens vorstellen.

    Mein zweiter geplanter Besuch galt Rudolf Virchow, dem großen Mediziner, der sich auch in der Politik versucht hat.

    Und was ist das Schöne an Berliner Friedhöfen? Man entdeckt mit offenen Augen immer etwas. So fiel mir auf dem Rückweg zum Eingang im rechten Augenwinkel ein außergewöhnlich gestaltetes Grab auf. Und siehe da, es war die letzte Ruhestätte von Rio Reiser.

  • 5.0 Sterne
    26.1.2013

    Heute mal auf den Alten St.-Matthäus-Kirchhof in der Schöneberger Großgörschenstraße.

    Dieser Kirchhof gehört unweigerlich zu den stadtgeschichtlich bedeutendsten Friedhöfen Berlins.

    Es wurden in den letzten Jahrzehnten immer wieder Restaurierungsarbeiten durchgeführt. Bedingt durch die Auflösung der St. Matthäus-Gemeinde ging der Friedhof in die Trägerschaft der Evangelischen Gemeinde Zwölf-Apostel über. Zur Erhaltung der Grabstätten soll auch die Vergabe von Patenschaften dienen.

    Der Kirchhof befindet sich in einer Hanglage und macht einen sehr malerischen Eindruck. Unzählige Persönlichkeiten haben hier ihre Ruhestädte gefunden und sind zum Teil als Ehrengrabstätten des Landes Berlin ausgewiesen.

    Zu finden sind hier unter anderen die Grabstätten von Rudolf Virchow, die Gebrüder Grimm, Minna Cauer eine der ersten Frauenrechtlerinnen sowie die Familie Bolle eine der ersten Milch und Eierhändler in Berlin.
    Bei einem Spaziergang über den Friedhof besticht neben den Grabstätten der Persönlichkeiten auch der ungemeine Reichtum an Grab-Architekturen.

    Nach dem Besuch kann man im Eingangsbereich in einem Blumenladen auch eine Rast bei einer Tasse Kaffe einlegen, bei schönem Wetter draußen auf einer Terrasse unter Sonnenschirmen sitzend.
    Am besten zu erreichen mit der S-Bahn bis S-Bahnhof Yorckstraße
    Von dort nur 3 Minuten Fußweg.
    Ist auf alle Fälle ein Besuch noch zu Lebzeiten wert!

  • 4.0 Sterne
    1.11.2013

    ist deine rente noch so klein
    hier graben sie dich trotzdem ein

    ...und das ist auch gut so

    • Qype User Eich…
    • Berlin
    • 159 Freunde
    • 171 Beiträge
    5.0 Sterne
    20.11.2008

    Ein sanfter Hügel führt den Besucher dieses ungewöhnlichen Friedhofs aufwärts zum alten Teil. Das untere Drittel des Areal wurde für die Speer-sche "Germania"-Planung aufgehoben und umgebettet.
    Oben wartet Berlin-Geschichte ab der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts auf den Spaziergänger. Prominente Namen und Grabstätten, beispielsweise der Gebrüder Grimm, von Bolle dem Milchmann, Virchow dem Mediziner, dem Eisenbahnpleitier Strousberg und von Walterchen mit dem goldenen Herzen, dem Wirt von der Bülowstraße.
    Auch die Männer des 20. Juli 1944 um den Grafen Stauffenberg werden hier geehrt.

    Früher mussten die Friedhöfe vor den Toren der Stadt angelegt werden, daher ist die zugehörige Kirche St.Matthäus (qype.com/place/62336-St-…)
    so weit entfernt.
    Fortschrittlich und unkonventionell gibt sich der Friedhof heute mit modernen Konzepten wie Freundschaftsgräbern, Gedenken an HIV-Opfer, oder seit April 2008 dem "Garten der Sternenkinder"; hier werden Totgeburten beerdigt.

    Kunsthistorisch ist das Areal ebenfalls sehr sehenswert. Ich finde, hier gibt es die schönsten Engelsskulpturen der Stadt, bezaubernd!
    Ein heiterer und ungewöhnlicher Ort zum Einkehren befindet sich gleich am Eingang: das Friedhofscafé.

    • Qype User raven8…
    • Berlin
    • 39 Freunde
    • 227 Beiträge
    4.0 Sterne
    30.12.2010

    Erstmals habe ich den auf der Roten Insel gelegenen Friedhof nun auch im Winter besucht und kann sagen, dass die alten Grabstätten auch im verschneiten Zustand einen Spaziergang wert sind.

    Einen "Besuch" kann man hier unter anderem den Gebrüdern Grimm oder Rudolph Virchow abstatten. Viele weitere Ehrengräber können am Eingang einem Lageplan entnommen werden.

    Besonders nahe geht mir immer der "Garten der Sternenkinder" - eine liebevoll hergerichtete Ruhestätte für Fehl- und Totgeburten.

  • 5.0 Sterne
    7.3.2013

    Was für ein Friedhof, der schönste den ich bisher besuchen durfte, da stimmt alles UmgebungsLage, Anbindung, Vielfalt, Ruf,..

  • 5.0 Sterne
    19.9.2012

    Wir haben den Kirchhof zum Tag des Friedhofs besucht, der jedes zweite Wochenende im September stattfindet. In diesem Jahr hatte just dieser Kirchhof geöffnet und es gab ein buntes Rahmenprogramm rund um das Thema Tod und Bestattung. Sehens- und hörenswert sind die Führungen, die vom Verein EFEU hier veranstaltet werden. Unter fachkundiger Leitung erfährt man so einige Details, die einem vielleicht bei einem normalen Besuch entgangen wären. In jedem Fall strahlt der Kirchhof eine besondere Atmosphäre aus, die man einfach mal erlebt haben sollte. Die zahlreichen Ehrengräber sind da nur ein weiterer Grund, hier einmal hinzukommen. Und auch das Café ist empfehlenswert  unverständlich, warum es bei der Einrichtung damals so eine Aufregung gab.

    • Qype User MollyB…
    • Hamburg
    • 5 Freunde
    • 131 Beiträge
    5.0 Sterne
    6.5.2012

    Hier möchte ich beerdigt sein! Die Grabgestaltungen sind sehr originell und alles scheint möglich. Viele Gräber von Schwulen; ein Erinnerungsdenkmal vom Verein positHiv, Gräber von Rio Reiser, Minna Cauer und den Gebr. Grimm. Und außerdem noch ein schönes Café auf dem Gelände: finovo. Ein schöner Ort für einen ruhigen Nachmittag.

  • 5.0 Sterne
    23.3.2012
    Erster Beitrag

    Wirklich ein wunderschöner, ruhiger Ort  mitten in der Stadt, nicht weit weg vom quirligen Treiben in Schöneberg und vom Bergmannkiez um die Ecke  jederzeit zu empfehlen für einen angenehmen Spaziergang. Auf all die Berühmtheiten, die dort bestattet wurden, haben andere bereits ausführlich hingewiesen, viele der Gräber sind wirklich sehenswert. Mich beeindruckt insbesondere wie unterschiedlich die Gräber gestaltet sind und daß auf diesem Friedhof offenbar der Gestaltung wenig Grenzen gesetzt sind.

    • Qype User fridal…
    • Berlin
    • 1 Freund
    • 25 Beiträge
    5.0 Sterne
    13.3.2011

    Der Friedhof verbindet historische Grabkultur mit neuen Bestattungsformen. Er lässt Raum für Natur und Muße. Am liebsten bin ich dort Samstags, wenn die Geräusche vom Markt über den Bahndamm klingen und Tod und Leben ganz eng beieinander scheinen.

    • Qype User darede…
    • Berlin
    • 0 Freunde
    • 37 Beiträge
    4.0 Sterne
    23.3.2011

    Wunderschöner Friedhof, absolut sehenswert!!!

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