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  • Hardenbergstr. 22-24
    10623 Berlin
    Charlottenburg
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  • Telefonnummer 0311 07406

Empfohlene Beiträge

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    • Qype User Durs…
    • Berlin
    • 85 Freunde
    • 128 Beiträge
    5.0 Sterne
    18.3.2008

    Historischer Ort der Vergangenheit, denn das Amerika-Haus ist keines mehr.
    Allerdings hat man (wer?) in Erinnerung an die 68er Jahre und Demonstationen dekorativ und demonstrativ einen alten Wasserwerfer davor aufgebaut. Die Farbbeutel-Deko ist wohl nicht eingeplant gewesen, entspricht sicher der Realität.
    Die rote Farbe ist in der Zwischenzeit ganz beseitigt!

  • 3.0 Sterne
    24.11.2008

    Nicht der einzige Platz in der City West ist dies, wo im Augenblick etwas verfällt, was eigentlich ein recht netter Ort sein könnte. Ich kenne das Haus hier von diversen Veranstaltungen, so auch von einem Wettbewerb, bei dem ein Mitschüler und ich vor zwanzig Jahren den zweiten, aber gut dotierten Preis abräumten. Und danach geniale Jazzmusik auf der folgenden Feier hören dürften. Also zumindest ich habe hier gute Erinnerungen an diesen Ort.

    Für Veranstaltungen und Ausstellungen bietet das Haus zwar nicht sehr große, doch eigentlich schöne und übersichtliche, helle Räume. Auch ein Auditorium mit einer kleinen Bühne gibt es hier, auch wenn sie heute nicht geöffnet zu sein scheint. Leider merkt man kaum etwas von der eigentlich gelungenen Architektur. Hier regiert leider der Mief verfallener Zwischendecken und zu alter Bodenbeläge. Wenn man dieses Haus renovieren würde, würden Konzepte für eine neue Nutzung sicherlich nicht auf sich warten lassen.

    So findet sich heute in diesem ehemaligen, amerikanischen Kulturzentrum in Berlin nur eine gelegentliche Austellung, derzeit Bilder aus dem aktuellen Amerika anlässlich der Wahl des Präsidenten und eine Ausstellung zu den städtebaulichen Planungen für die City-West, also die unmittelbare Umgebung des Hauses. Leider wirken diese Konzepte und Planungen ähnlich hilflos wie die Ideen zur weiteren Nutzung dieses Hauses.

  • 2.0 Sterne
    23.3.2013

    Ein mittlerweile zumindest von außen ganz schön heruntergekommenes Stück West-Berlin. Als Berliner US-Repräsentanz Symbol und Schauplatz von Auseinandersetzungen, etwa zur Zeit des Vietnamkriegs, das Ganze eigentlich wirklich buchstäblich einen Steinwurf vom Bahnhof Zoo entfernt. Offensichtlich seit Jahren nicht mehr in Nutzung, die Außenanlagen  bzw. das, was davon noch übrig ist  verkommen, jedenfalls der Eingang des Gebäudes aus. Für einen derartigen Ort muss sich doch eine Nutzung finden lassen können.

  • 4.0 Sterne
    26.3.2007
    Erster Beitrag

    Was wussten die Deutschen schon 1945 von den "Amerikanern", die sie da eben von der Nazi-Barbarei befreit hatten? (Zusammen mit den anderen Alliierten natürlich, von denen die Russen den größten Blutzoll zahlten und die USA die meisten 'Dollars'.) 12 Jahre lang hatte ja das Terror-Regime des "1000-jährigen Reichs" Deutschland von der Welt abgeschottet (Zwar stand das "Abhören von Feindsendern" nicht unter Todesstrafe, wie ein vermutlich propagandistischer Mythos immer wieder behauptet, aber vor Gericht und in mehrtägiger Gestapo-Haft konnte man dafür schon landen). Und speziell die Kunst, die aus den USA kam, wurde verteufelt: "Neger-Musik" lautete z.B. der Propaganda-Terminus für Jazz. Außerdem war "Amerika" natürlich das Zentrum der "jüdischen Weltverschwörung" (Sollte diese einen Weltkrieg gegen Deutschland anzetteln, werde er das jüdische Volk vernichten, hatte ein Paranoiker namens Hitler bekanntlich geschworen... Und nachdem dies de facto spätestens mit dem "Leih- und Pachtvertrag" vom 1.3.1941 passiert war, über den die USA v.a. Russland mit gigantischen Waffenlieferungen stärkten, erklärte besagter Wahnsinniger am 11.12.1941, als der Anfang vom Ende im russischen Winter schon sichtbar war, den "Vereinigten Staaten" seinerseits den Krieg - und gewann damit Zeit, die industrielle Ermordung der Juden Europas in die Wege zu leiten...). Um also das Amerika-Bild der Deutschen selber mitzugestalten, gründeten die "Amis" 1946 den USIS (Culture and Information Center of the United States Information Service), der 1957 in das (neue) Amerika-Haus in der Hardenbergstraße, gleich beim Bahnhof Zoo, einzog (Architekt: Bruno Grimmek; das alte "Amerika Haus" hat Heinrich Straumer [der Architekt des Funkturms] am Theodor-Heuss-Platz 1926 neben dem "Deutschland-Haus" gebaut). Über die Jahre konnte man eine Bibliothek und kulturelle Veranstaltungen besuchen, sowie sich über Wege in die USA informieren (Stipendien u.dgl.). Ab '68 änderte sich dann die zunächst freundschaftliche Stimmung, die das Haus umgab, und schlug mit etlichen militanten Demonstrationen gegen den Vietnam-Krieg ins Gegenteil um. Spätestens seit dieser Zeit waren Polizei, Kontrollen und Zaun-Systeme aus dem Umfeld der bunten Mosaik-Fassade nicht mehr wegzudenken. Das verschärfte sich noch mit dem Beginn des zweiten Irak-Kriegs 2003 bis zum völligen Zusammenbruch der Vitalität dieser eigentlich hilfreichen Kulturinstitution, die hinter Barrikaden völlig tot dazuliegen schien. Kein Wunder daher, dass die Amis jetzt - 2006 - das Bauwerk den Berlinern abgetreten haben, begleitet mit einem Scheck zum Aufbau eines digitalen Info-Centers. Nunmehr werden die USA mit ihrer neuen Botschaft am Pariser Platz und virtuell im Internet für sich werben...

    GuideAndCompany
    alias Hilmar Hans Werner

    • Qype User choose…
    • Berlin
    • 1 Freund
    • 5 Beiträge
    4.0 Sterne
    3.11.2008

    Nun, für Alle, die morgen noch nichts vorhaben,

    anbei ein Hinweis:

    initiative-amerika-haus-…

    Wenn ihr mich fragt, trau ich dem Frieden nicht, wenn es nach den Intellektuellen in den USA geht, dann brauch ich mir keine Sorgen machen, aber da ist noch das worst case szenario.
    Die Intellektuellen wurden schon mal dazu befragt und gaben bereitwillig Auskunft.

    faz.net/s/RubCF3AEB154CE…

    chooseyourtime

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