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    • Qype User Benedi…
    • Giessen, Hessen
    • 0 Freunde
    • 123 Beiträge
    1.0 Sterne
    19.3.2012

    Jetzt wird es Zeit für einen Stern. Lieber für keinen Stern, aber für ein Stückchen Text: Ich würde gerne mehr Sterne vergeben, aber wenn man mir in einer Apotheke so dermaßen arrogant rüberkommt, und das in heutigen Zeiten
    Wenn man am Regal einen Preis für ein Medikament liest und die Menge nicht lesen kann, weil der Preis so groß gedruckt ans Regal gehängt ist, aber die Mengenangabe sehr klein gedruckt ist, und wenn nachfragt ob es sich vielleicht um die 50er Packung handelt: Dann guckt eine Angestellte im Computer nach und die Chefin(?) kommt sogleich von seitwärts und mischt sich ein und erklärt mir ersteinmal, dass es sich natürlich(!) um die 20er Packung handelt, die Tabletten im Einkauf soundso kosten würden und
    Letztes Jahr habe ich hier ungefähr die Hälfte dafür bezahlt, sage ich erstaunt und zurückhaltend. Demnach wäre das eine Preisssteigerung von fast 100%.
    Und sie erklärt mir, dass sie im letzten Jahr daran nichts verdient hätten undund dass es eine Erhöhung der Preise gegeben hätte und sie müsse sehen wo sie bleibtund ob ich (nicht) verstehen würde
    Natürlich verstehe ich, dazu bedarf es offensichtlich keiner Nachfrage, sehr gut sogar, ich bin der deutschen Sprache mächtig, in Wort und Schrift, denn sie ist meine Muttersprache, ich höre sehr gut und bin geistig topfit. Beste Voraussetzungen, einem Verkaufsgespräch in einer Apotheke zu folgen.
    Das alles fand ich sehr unpassend und arrogant, sehr verständlich, dass die Leute lieber bei Doc Morris einkaufen in Gießen oder in der Pelikan oder in Internetapotheken. Dort muss man nicht nachfragen, die Preise sind günstiger und dort wird man als Kunde nicht angemacht. Man muss sich nicht rechtfertigen und nicht über den Verdienst der Apothekerin diskutieren.
    Auch letztes Jahr bekam ich auf Nachfrage auf Coupons aus anderen Apotheken, die der Gießener Zeitung ab und zu beiliegen, Rabatt. Nach dem Motto: Den gewähren wir ihnen auch. Diese Apotheke gehört zu unsManche Apotheker besitzen tatsächlich mehrere Apotheken
    Dieses Jahr, ich hatte sogar diese aktuellen Coupons dabei, werde ich in der Apotheke vollgejammert auf allerhöchstem Niveau. Vielleicht verständlich, aber muss ich das Verständnis haben? Ich bin doch nur der Kunde, der sich höflich erkundigtUnd ich habe keine Tochter, die Medizin studiert oder studiert sie inzwischen doch Pharmazie? Obwohl das allerdings ein so schwerer Beruf ist, den ganzen Tag in der Apotheke stehen usw (Das Gespräch musste ich mir letzten Herbst in dieser Apotheke beim Warten anhören, es kam mir wie Angeberei vor Und wie fishing for compliments) Das Niveau wird höchstens noch von dem Gejammer von Ärzten überschritten, die meinen, sie würden verarmen.
    Ganz sachlich habe ich diesmal erwähnt, dass auch ich Verbindlichkeiten hätte und ja etliche Medikamente längst nicht mehr von den Krankenkassen bezahlt werden und dass das bei mehreren Familienmitgliedern schon einiges ausmacht (ich habe auch Kinder und bin stolz auf sie, auch wenn sie nicht Medizin studieren) und ich mich deswegen nach Preisen erkundigen würde; ich müsse eben auch sehen, wo ich bleibe.
    Schade, es tat mir leid, diesmal konnte ich dort nicht einkaufen. Ihnen täte es auch leidTja, vielleicht tut es ihnen irgendwann einmal leid.
    Was Apothekern oft noch abgeht, ist die Kundenfreundlichkeit. Die brauchen sie heutzutage immer mehr und müssen sie einsetzen, sonst verarmen sie irgendwann tatsächlich. Denn Apotheker sind keine Ärzte, sondern Geschäftsleute ( das sind Ärzte inzwischen auch, fällt mir gerade auf), die Kunst des Pillen- und Salbenherstellens ist quasi vorüber. Hauptsächlich verkaufen sie diese Pillen nur noch, auch wenn sie viel mehr Wissen darüber haben oder haben sollten, das sie aber nicht mehr so einsetzen können oder wollen, deswegen sind sie Verkäufer. Und deswegen sollten sie den Kundenkontakt pflegen. In ihrem eigenen Interesse: Denn nur, wenn der Kunde sich nicht als lästiges Übel behandelt vorkommt beim Geldverdienen, dann kommt er auch gerne wieder. Wenn sie das nicht wahrhaben wollen oder nicht mit Kunden umgehen können oder wollen, dann sollten Apotheker keine Apotheke führen, sondern weit hinten in einem Labor arbeiten
    Nachsatz: Vielleicht sollte das auch die Apothekerin tun, die mich seit vielen Jahren namentlich kennt, weil, wenn ich wieder einmal einkaufe, sie doch tatsächlich fragt; Wie war noch mal Ihr Name? Der steht auch auf dem RezeptUnd sich dann mit ihrem angeblich schlechten Gedächtnis (für Namen?) herausredet. Kann das nicht unter Umständen schlimmer für den Kunden ausgehen? Nein, besser nicht ins Labor

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