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  • 5.0 Sterne
    27.10.2009
    Erster Beitrag

    Du Lieber, ich bin dir dankbar für diesen Beitrag. Ich bin wirklich von Herzen froh, dass hier nicht nur die Konsumbegeisterten schreiben, sondern auch solche mit Geschichtsbewusstsein. Stutthof, wer kennt das noch, wer weiß davon. Der Alltag fordert uns allen so viel ab, dass wir oft gar nicht die Zeit und die Muße nehmen an früher zu denken. Und so freue ich mich in dir eine verwandte Seele zu lesen. Es ist unglaublich, was sich während des sogenannten Dritten Reiches abgespielt hat. Da wurden Menschen entwurzelt, verschleppt, ermordet, da wurden aus deutschen Soldaten Vermisste und aus polnischen, russischen und solchen anderer Nationalität auch. Es berührt mich zutiefst, wenn ich sehe/lese/höre wie es den Betroffenen und ihren Familien ergangen ist und ich stelle fest, dass die Folgen dieses schrecklichen Krieges bis auf den heutigen Tag nachwirken. Die Schlussfolgerung für uns darf eigentlich nur noch lauten: Nie wieder Krieg!
    Und den Opfern, zu denen auch die Zwangsarbeiter gehörten, ein ehrendes Andenken zu bewahren. Da hat es Schicksale gegeben... Liebe zwischen Zwangsarbeitern und denjenigen, bei denen diese untergebracht waren, da sind Leben und zerbrochen und Liebe, da ist Hoffnung gestorben. Wir sollten das Erbe dankbar annehmen und anerkennen. Nach dem Motto: Ein Mensch ist erst dann wirklich tot, wenn niemand mehr an ihn denkt.
    Ich danke dir sehr.
    Hexje

    • Qype User heft…
    • Rom, Italien
    • 200 Freunde
    • 43 Beiträge
    2.0 Sterne
    27.10.2009

    Nur zwei Sterne von mir, weil das Thema nicht unbedingt an positive Erreignisse anknüpft. Unmöglich kann ich auch sagen: "dort war es toll" oder derartiges... Es ist aber wichtig über die "schwierige" Geschichte zu sprechen.

    Słupsk (zu deutsch: Stolp) liegt am Ufer des Flusses Słupia, nur 18 Kilometer von der Ostseeküste entfernt.

    Während des II. Weltkrieges befand sich hier ein (von insgesamt 39) Außenarbeitslager des Konzentrationslagers Stutthof. An der Ecke, wo damals die Zwangsarbeiter schwer schuften, steht heute ein großes Einkaufszentrum von "Kaufland". An die Tragödie erinnert nur ein Obelisk (heutige KollatajaStraße). Das Denkmal befindet sich unweit des Bahnhofs, daher leicht zu finden.

    Das Denkmal ist ein Diskussions Thema geworden, weil manche mit der Lage unzufrieden sind. Die Lokschuppen, in denen die Zwangsarbeiter gearbeitet haben, hat man abgerissen. Auf diese Art und Weise fällt das Denkmal nicht ins Auge. ICh bin aber dagegen, weil sich hier gerade dies ganze abgespielt hat.

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