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    • Qype User Fachei…
    • Wiesbaden, Hessen
    • 2 Freunde
    • 62 Beiträge
    4.0 Sterne
    12.2.2013

    Als ich das Restaurant mit sehr guten ortsansässigen
    Freunden vor etwa zwei Jahren zum Frühstück besucht habe, war ich über das
    Gebotene, auch wenn etwas überteuert, positiv überrascht. Das Servicepersonal war aufmerksam und relativ zügig. Es gab alles, was das Herz begehrt und in dem Kolonialstil-Ambiente
    auch gut zur Geltung kam.
    Die Toiletten waren modern und sauber.

  • 3.0 Sterne
    27.10.2009
    Erster Beitrag

    Hohe Qualität, aber wie oft in Hotelküchen etwas seelenlos.

    Das Ambiente haben die vorherigen Poster schon geschildert.

    Anekdote am Rande - Die Kellnerin lässt während unseres Aufenthalts zweiaml ein vollbeladenes Tablett fallen, einmal hätte es mich fast komplett erwischt. Die Chefin des Service war mehr mit Tadel der Kellnerin beschäftigt als damit zu schauen, ob ich vielleicht zu Schaden gekommen bin.

    Als Business-Hotel und -Restaurant ist das Park-Hotel ok, aber ein persönlicher Favorit wird es wohl nicht.

  • 3.0 Sterne
    10.8.2010

    Das Essen war gut. Für diesen Preis muss man das aber auch erwarten.

    Der Gruss des Hauses war etwas ganz besonderes. Olivenöl mit Salz und Schokolade. Das hatten wir so vorher noch nie.

    Leider waren die Getränke masslos überteuert! Das hat einen Stern gekostet. Die Bedienungen waren auch nicht sonderlich aufmerksam. Ist aber auch ein Problem: Wieviel Gäste kommen heute? In einem Hotelrestaurant wahrscheinlich noch schwieriger.

    • Qype User giovan…
    • Dusseldorf, Nordrhein-Westfalen
    • 1 Freund
    • 48 Beiträge
    1.0 Sterne
    17.11.2012

    War heute abend im Augila Essen. Kann leider viele Kritikpunkte teilen:
    Teils freundliche aber extrem langsame Bedienung, lauwarme Gerichte, habe mit zwei großen Kindern einen Katzentisch bekommen, obwohl selbst im Restaurantbereich Tische frei waren

    • Qype User hunter…
    • Hamburg
    • 4 Freunde
    • 53 Beiträge
    3.0 Sterne
    17.3.2013

    Das Frühstück finde ich durchaus empfehlenswert. Am Abend ist die Leistung aus der Küche jedoch oft enttäuschend, gemessen an dem Preis darf man eigentlich mehr erwarten. Das Personal ist dafür immer unglaublich bemüht und sehr freundlich. Wir probieren beim nächsten Mal dennoch lieber andere Restaurants.

    • Qype User Alessa…
    • Hannover, Niedersachsen
    • 0 Freunde
    • 8 Beiträge
    4.0 Sterne
    10.5.2011

    Ich war das erste Mal im Augila. Ich war insgesamt ziemlich zufrieden. Wir hatten ein 3-Gänge-Candle-Light-Dinner. Die Vorspeise (Fenchelcremesuppe mit Jakobsmuschel) war ein Traum! Der Hauptgang war auch in Ordnung, wenn auch nichts Außergewöhnliches (Nackensteak in Kamille-Schwarzbier-Marinade, die man nur schwach geschmeckt hat. Dazu Weißkohl und ein Graupenrisotto, das zwar ungewöhnlich war. Nur schmecken mir persönlich Graupen nicht besonders.). Der Abschluss waren drei hausgemachte Kugeln Eis (Mohn, Limette und Grüner Tee (!)), der nochmal fantastisch war.

    Den Service fand ich sehr nett, unaufdringlich, aber präsent. Sehr gerne wieder!

  • 5.0 Sterne
    11.11.2011

    Man kann wirklich nicht viel bemängeln an diesem hübschen Restaurant am Zoo und deswegen beschreibe ich auch lieber alles, was mir gefiel  und das war eine Menge: Zuerst kocht man hier wirklich gut und kreativ. auch wenn die Speisekarte vielleicht ein wenig schmal ist, aber Zutaten und Ideen sind samt ihrer Komposition teils ungewöhnlich, teils traditionell, aber in jeder Weise lecker und belebend. Meine kalte Erbsensuppe mit Minze entpuppte sich als raffinerte Zusammensetzung verschiedener Geschmacksainflüsse, feingeriebene Chorizoflöckchen konkurrierten nett mit Joghurt und hellgrüner Erbse im Glas. Die Lammkeule als Hauptspeise war wunderbar zart und richtig schön durchgeschmort, mit dem leicht gebrannten würzigen Aroma, das ich so liebe, und die Portion war nicht so klein, wie Nouvelle Cousine sonst oft zu sein droht. Man kann hier mit Hunger hingehen und muss hinterher nicht noch nachessen! Das Kartoffelpüree zum Lamm war ebenso kreativ wie die Komposition aus Datteln und Gemüse, hiervon hätte ich aber gern einen großen Batzen mehr beim Fleisch gehabt, es war nämlich eigentlich das beste auf dem Teller, weil so schön durchgezogen und saftig Nebenan genoss man die Involtini vom Perlhuhn, ebenfalls sehr angenehm gefüllt mit eigenen Ideen aber ohne lästigen Overdrive der Geschmacksnerven. Die Nachspeisen erfreuten ebenfalls unser Herz. Die Mischung hauseigener Eissorten ist absolut empfehlenswert. Tiefdunkle Schokolade, derber Holunder, feinsamtiger Mangogeschmack, schöne Kontraste, perfekte Aromen! Da geht kaum mehr! Also: Für das Essen eine uneingeschränkte Höchstwertung durch mehrere verwöhnte und erfahrene Gaumen  Wiederbesuch sicher eingeplant, zumal Hagenbecks Tierpark nebenan ist und wir noch 25% Ermässigung auf die Eintrittskarten bekamen  die Kinder waren doppelt beglückt. Die grosse Spielecke des Lokals hatte lediglich den Nachteil, dass sie zu nah am Ausgang liegt und man doch ein mulmiges Gefühl hat, dass die Kleinen raus rennen  da ist dann zwar noch die Hotelrezeption, und die Damen da versprachen, gut aufzupassen, aber bei unseren Kindern kennt man ja die Fähigkeit, genau die eine Lücke abzupassen und in die Katastrophe zu rasen aber ansonsten ist das Restaurant sehr kinderfreundlich. Zweites kleines Manko ist der zu große Raum  es hallt sehr, wenn er voll ist, als wir aßen kam ein Ärztekongress und im Nu war Konversation kaum mehr möglich, zum Glück hatten wir genug mit den Geschmacksimpressionen zu tun. Wie auch immer  ein gelungener Tag hier, nettes Personal  wir kommen wieder.
    Im Telegramm

    Zubereitung: 5 Sterne

    Service 4-5 Sterne

    Ambiente 3-4 Sterne

    Preis/Leistung 4 Sterne

    Kinderfreundlichkeit 4-5 Sterne

    • Qype User kathi_…
    • Hamburg
    • 4 Freunde
    • 34 Beiträge
    4.0 Sterne
    20.9.2009

    Vor einigen Tagen haben wir dem Augila im Rahmen der Restaurant Week einen Besuch abgestattet. Für 24EUR gab es ein Drei-Gänge-Menü ohne Getränke. Alle Gerichte stehen auch auf der momentanen Karte  weil der Hauptgang ansonsten 21EUR kostet, gingen wir durchaus mit dem Gefühl nach Hause, ein gutes Geschäft gemacht zu haben.

    Das Augila ist ein einigermaßen großes Restaurant  eben ein Hotelrestaurant. Trotzdem kam ich mir nicht völlig verloren vor, weil die Gäste alle in einem Bereich Platz nahmen. Die Inneneinrichtung ist Kolonialstil pur, wirkte allerdings manchmal etwas gewollt (wie diese ausladenden Möbelsofas, denen man sofort ansieht, dass sie mit Afrika im Grunde nichts gemeinsam haben). Es ist allerdings ein Themenrestaurant, angegliedert an den Tierpark  da weiß man beim Betreten auch schon, was einen erwartet.

    Vorweg: Das Essen ist viel besser, als ich es bei einem so großen Hotelrestaurant in dieser Stadtlage erwartet hätte. Das Vorurteil geht ja zumeist in Richtung Quantität statt Qualität, aber das trifft auf das Augila nun wirklich nicht zu: Man serviert gehobene Küche, die Karte ist sehr übersichtlich, bietet trotzdem Platz zum Experimentieren (Motto kulinarische Weltreise). Der Küchenchef hat Mut zum Geschmack  das findet man leider viel zu selten. Und sein Geschmack ist großartig. Sämtliche Speisen waren perfekt gewürzt, wunderbar austarierte Geschmacksrichtungen auf einem Teller. Die Beschreibungen des Essens klingen nicht halb so gut, wie es dann tatsächlich schmeckt.

    Vorweg gab es verschiedene Brotsorten mit Olivenöl und einer Mischung aus grobkörnigem Meersalz und Fenchelsamen  nette Idee mit den Samen, so noch nicht gegessen, werden wir wohl auch mal als Anregung in der eigenen Küche verarbeiten. Die Vorspeise war großartig: grüne Currysuppe mit Mangochutney und frittierter Riesengarnele. Die Suppe war scharf, aber die fruchtige Süße des Chutneys hat das wunderbar ausgeglichen. Die Hauptspeise  argentinisches Rumpsteak mit Süßkartoffel-Kardamompüree und Wasabischaum  war auch ein Arrangement von eher ungewöhnlichen Geschmacksrichtungen, die ich nicht zusammen auf dem Teller vermutet hätte, die sich aber wunderbar ergänzt haben. Das Dessert war wohl der heimliche Star: Caipirinha-Creme (zwar lecker, aber ein bisschen tja, ist halt 'ne Creme) mit spicy Rohrzuckereis. Spicy it was: grob gemahlene Pfefferkörner im Eis sind kein Dessert für schwache Nerven. Jeden Tag würde ich mir das auch nicht bestellen, war aber mal was Neues. Der empfohlene Wein war eher mittelmäßig, völlig unaufregend; allerdings ist man auch in der Auswahl begrenzt, wenn man nur ein Glas trinken möchte.

    Zum Service: Nett war er, auch zuvorkommend, bisweilen etwas zu familiär (wenn auch charmant; aber ich möchte zumindest nicht bei jedem Restaurantbesuch den Service so sehr bemerken wie an diesem Abend  mal ein wenig Smalltalk ist nett, aber nicht zu oft und schon gar nicht, wenn es die Unterhaltung der Gäste durchbricht), aber teilweise ein wenig verplant. So kam für meine Begleitung statt des bestellten Pfefferminztees grüner Tee (wir haben das mal unkommentiert gelassen). Leider wurde auch vor dem Hauptgang nicht danach gefragt, wie wir unser Steak gerne hätten, und eines von zweien musste dann leider wieder in die Küche zurück wandern. Der Herr, der das neue Steak an den Tisch brachte, schaute allerdings ziemlich grimmig drein  gut, die Küche muss den zurückgeschickten Gang wegwerfen, aber unsere Schuld war das nun wahrlich nicht.

    Zusammenfassend: Wirklich nettes Restaurant mit kreativer, mutiger, "junger" Küche. Die Preise sind gehoben, aber auch nicht deutlich über dem, was man beispielsweise bei einem anständigen Italiener auch bezahlen würde. Ich bin kein Fan des Ambientes, aber mit Kerzenlicht und dunklem Mobiliar, zusammen mit den großen Glasfensterfronten, ist das abends in der Dunkelheit durchaus gemütlich. Wir kommen bestimmt mal wieder, wenn uns nach besonderem Essen zumute ist. Daher insgesamt vier Sterne (verglichen mit anderen Restaurants der Kategorie "gehobene Küche"; einen Stern ziehe ich ab für Ambiente und kleinere Abstriche beim Service).

  • 5.0 Sterne
    25.3.2012

    Super vegetarisches Risotto zum fairen Preis. Nette Bedienung.

    • Qype User effie9…
    • Pinneberg, Schleswig-Holstein
    • 0 Freunde
    • 2 Beiträge
    4.0 Sterne
    17.7.2013

    Wir haben das Restaurant im Rahmen eines Aufenthalts im Hotel besucht.
    Das Frühstück ist durchweg mit 5 Sternen zu bewerten!! Die Auswahl am Büfett war riesig und die
    Speisen äußerst lecker. Es gab neben Joghurt (dieser in Bioqualität oder
    laktosefrei), Obst und Gemüse eine große Auswahl an hellem und dunklem Brot /
    Brötchen, Eiern, Aufschnitt und Müsli. An einem Kaffeevollautomaten konnte man sich
    selbst mit Kaffee, Latte Macchiato, Cappuccino oder Espresso versorgen. Daneben
    wurde auch Saft, Soja- und normale Milch sowie Kakao (warm und kalt) angeboten. Besonders beliebt waren die Pancakes und die Omeletts,
    die auf Wunsch direkt vor den Augen der Gäste zubereitet wurden. Außerdem gab
    es durchgängig Croissants, Schokocroissants und süßes Gebäck. Ein Highlight war die Bienenwabe, aus der man
    sich den Honig herauslöffeln könnte.
    Abends entschlossen wir uns ebenfalls ins Restaurant zu gehen. Auch hier wurden wir freundlich begrüßt und zu einem Tisch gebracht. Uns wurde das Tagesmenü empfohlen, was wir jedoch ablehnten, da es zum größten Teil aus Fisch oder Rindfleisch bestand. Stattdessen wählten wir einen American Salade als Vorspeise, sowie ein Rib-Eye-Steak und die vegetarischen Ravioli mit grüner Spargelfüllung als Hauptspeise. Da wir uns die Vorspeise teilen wollten, wurde sie auf 2 Tellern serviert, was sich angesichts der Größe als weise Entscheidung entpuppte. Das Essen ansich war sehr lecker, das Dressing hausgemacht und sehr apptitlich angerichtet. Der Hauptgang ließ dann einige Zeit auf sich warten, jedoch waren wir auch hier begeistert. Die Ravioli waren ebenfalls selbstgemacht und die Portionen optimal. Kritikpunkte gab es dennoch. Bei einem Preis von 30EUR für ein Steak hatten wir gehofft, dass auch die Pommes selbstgemacht sind. Stattdessen sahen sie aus wie aus dem Supermarkt und schmeckten auch so. Schade!!
    Die Raviolis waren zwar lecker, jedoch nur lauwarm als sie an den Tisch kamen. Ein Dessert haben wir nicht genommen, womit die Bewertung entfällt.
    Fazit: - Freundliche Bedienung, allerdings etwas zu lange Wartezeit bei Getränken und Hauptspeise - Kein einziges Gericht mit Putenfleisch auf der Karte - Keine Gerichte für Kinder Insgesamt ein netter und leckerer Abend, jedoch kein Restaurant, dass ich unbedingt wieder besuchen möchte.

  • 2.0 Sterne
    24.4.2012

    Eigentlich wollte ich schon seit der Eröffnung vor ein paar Jahren mal hin, heute habe ich es endlich mal geschafft. Leider eine große Enttääuschung. Ambiente: Ansatzweise Kolonialstil, jedoch eher mit Kantinencharme. Die Buffetecke hat dann wirklich Kantinenniveau. Könnte man so ähnlich auch in einem Flughafen finden. Service: Eigentlich nette Bedienung, die nach der freundlichen Begrüßung jedoch stark nachließ. Bis zur Aufnahme der Bestellung mussten wir (nach Schließen der Speisekarte) über eine viertel Stunde warten, während Kellner es vorzogen, sich an der Theke zu unterhalten. Eine runtergefallene Serviette wurde zwar aufmerksam aufgehoben, dann aber keine neue gebracht, so dass ich dann ohne Serviette aufessen musste. Getränke haben wir dann kurzerhand auch selber eingegossen. Essen: Obige Negativ-Punkte würden ja nicht mal einen Abzug geben, wenn das Essen gestimmt hätte. Als Vorspeise gab es Beef Tartar und gegrillte Rinderzunge. Letztere war recht schmackhaft, aber noch etwas fest. Habe das Gericht aber nicht verstanden. Zunge musste natürlich vorgekocht werden, warum dann aber noch einmal gegrillt? Zumal keine Grillaromen durchkamen. Aber gut, mal was anderes. Ungenügend war aber das Beef Tartar. Abweichend von der Karte handelte es sich plötzlich um asiatische Würzung. Da hat sich der Koch wohl gedacht: Beef tartar=rohes Fleisch, Sushi=roher Fisch: Dann hau ich doch mal ich gehacktes Rindfleisch Soja-Sauce und Grünzeug drauf, fertig ist die Chose. Geht leider gar nicht. Das schöne am Beef Tartar ist ja der pure Fleischgeschmack, der klassisch mit Kapern, Ei etc. angemacht wird. Die zutaten sind aber so dezent, dass sie den Fleischgeschmack verstärken und nur würzen. Das Beef-Tartar asiatisch schmeckte leider nur nach Sojasoße und Schnittlauch. Man hätte auch Tofu oder Brot statt Fleisch nehmen können. Bin mir nicht sicher, ob der Koch die Mischung mal probiert hat. Schade um das von der Konsistenz und Optik her eigentlich schöne Fleisch. Sah sogar nach handgeschnitten (also kein Fleischwolf) aus.
    Dann gab es Trüffel-Sepia-risotto mit Doraden-Filets. Schon bei der Bestellung hatte ich meine Zweifel, ob man Trüffel und Sepia harmonisch zusammenbringt, aber muss ja, sonst stünde es ja nicht auf der Karte. Ging leider nicht. Trüffel war offenbar lediglich Trüffel-Öl (was bei einem Preis von 15 EUR auch kaum anders zu erwarten war), bei einer Trüffel-Aktion hätte man aber in Spuren auch echten Trüffel haben können. So aber dominierte der Trüffel-Öl-Geschmack, Sepia waren gar nicht vorhanden, die Angabe bezog sich nur auf den schwarzen Reis, also Aroz negro, geschmacklich war kein Unterschied festzustellen. Unter Sepia-Risotto verstehe ich zumindest kleine Teile Tintenfische in (sepiatinten-)schwarzen Reis. Achso, und wenn ein Risotto nicht al dente ist, bekommt ein Restaurant sowieso nicht mehr als drei Sterne von mir. Es war nicht pampig, aber der al dente Punkt war deutlich überschritten. Die Dorade war recht ordentlich, muss ja nicht immer glasig sein. Wein hatten wir nur offenen, der war gut. Sorry, insgesamt hatte ich ein ansprechenderes Ambiente erwartet, da mag ich falsche Vorstellungen gehabt haben. Küche hat sich in der Speisekarte mit den Statements der Köche (Kochen muss Punk und Harmonie zugleich sein) ganz schön weit aus dem Fenster gelehnt und ist dann leider rausgefallen.

    • Qype User jenny-…
    • Hamburg
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    3.0 Sterne
    18.8.2009

    Weiß und Braun bestimmen den Raum. Kolonialstil mit großen Säulen, Lichtakzente und Bildern, dazu dunkles Mobiliar und rote Polster. Namensgeber ist eine Oase in der lybischen Wüste. Aus der Küche kommen exotische Köstlichkeiten aus aller Welt. Schmökern angesagt: Die Karte bietet Infos und Anekdoten zu den einzelnen Zutaten. Die Crew ist freundlich und zuvorkommend

    • Qype User tänksj…
    • Hamburg
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    2.0 Sterne
    14.11.2010

    Freundliche Bedienung aber mittelmäßiges, lauwarmes Essen und langsamer Service. Sehr kleine Karte, nur ein vegetarisches Gericht, was recht speziell ist (Risotto in Rotwein). Räumlichkeiten sehr schön luftig, kein eng gestellten Tisch.

    Der Clou: Dieses einzige vegetarische Gericht wird uns mit Fleisch serviert. Ok. Aber als wir die drei Gerichte reklamieren ernten wir leichtes Unverständnis: "Das soll auch vegetarisch sein?" - Äh, ja?!
    Es dauert wieder zehn Minuten bis das Fleisch entfernt ist und der Risotto, leider auch noch recht wässrig, wieder serviert wird. Die anderen fangen schon mal an, schließlich warten wir schon mindestens eine Dreiviertelstunde....

    Selbst Kaffee und Nachtisch müssen erst geerntet werden, also noch ne halbe Stunde warten, Kinder bespielen, Fahrstuhl fahren usw. Dann will ich nur noch nach Hause!

    • Qype User Moin-M…
    • Hamburg
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    1.0 Sterne
    20.2.2011

    Wir wohnen in Hamburg Lokstedt, und da die Auswahl an Restaurants 'in Fußnähe' doch sehr eingeschränkt ist, wollten wir auch einmal das 'Augila' testen. Leider habe ich die Kritiken hier erst im nachhinein gelesen, als ich wissen wollte, ob mich mein Eindruck vielleicht getäuscht hatte. Ich kann aber die vielen hier angesprochenen Negativ-Punkte nur bestätigen:

    1. Wir hatten für Samstag Abend einen Tisch bestellt. Andere Gäste, die mit uns das Restaurant betraten, wurden wegen Platzmangel abgewiesen, obwohl während unserers Aufenthalts mehrere Tische leer blieben.

    2. Das Restaurant hat den Charme einer Bahnhofshalle. Der Herr am Nebentisch behielt während des Essens gleich seinen Mantel an, obwohl es nicht sonderlich kalt war. Am Wochenende werden Hotel und Restaurant wohl überwiegend von Touristen genutzt.

    3. Das Personal ist freundlich, aber es fehlt der Überblick. Zu Beginn war unsere Kellnerin eher aufdringlich, bis alle ihren Tischwein bestellt hatten. Nach dem der Hauptgang lies sich niemand mehr blicken, obwohl das Restaurant gegen 21 Uhr schon wieder fast leer war. Auf einen Espresso mussten wir verzichten. Bezahlt wurde an der Kasse am Ausgang.

    4. Auf dem Teller herrscht Minimalismus. Mein Lammkarree bestand dabei hauptsächlich aus Knochen und fett. Das 'Gemüse' war im wesentlichen eine Cocktailtomate. Einzig das getrüffelte Kartoffelpüree konnte überzeugen. Die rote Grütze zum Nachtisch war gut. Die anderen Gerichte waren in Ordnung, aber nichts Besonderes.

    5. Der Preis ist gehoben und steht in keinem Verhältnis zur Qualität des Essens oder zum gebotenen Service. Ich kann jedem Besucher nur empfehlen, 2 Stationen mit der U-Bahn nach Eimsbüttel reinzufahren. Da is(s)t man dann für das Geld noch König!

    • Qype User mileag…
    • Hamburg
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    3.0 Sterne
    17.5.2012

    Da in unmittelbarer Nähe des Tiergartens nur kulinarische Tristesse herscht und wir das vielgerühmte Restaurant im Lindner Hotel mal ausprobieren wollten gingen wir heute einfach hinein.
    Zuerst ein Pluspunkt für die Flexibilität  obwohl es für einen nichtkundigen Restaurantbesucher ohnehin nicht ganz nachvollziehbar ist, wieso bei soviel Sitzplatztechnischer Kapazität um Reservierung etc. soviel Brimborium gemacht wird. Das wird dem kundigen und kaufmännisch denkenden Menschen aber bald klar, dass die Sitzplatzkapazität also ein sofort sichtbarer Hardfact, durch diverse Softfacts wie Küche und Service eben doch nicht komplett ausgenutzt werden kann. Dem normalen Hotel- oder outside-Guest wird dies aber egal sein und er wundert sich, wieso so viele Tische unbesetzt sind.
    Darauf wird das Management welches ebenfalls nicht mitdenkt, sagen: Mensch bist Du blöd, man sieht doch das drei viertel des Restaurants bereits abends für das Frühstück eingedeckt ist, dass muss man doch verstehen. Nein, das tut der eben in der Regel nicht und daher hätte sich eine andere Planung oder Aufteilung, gegebenenfalls ein separater Frühstücksbereich bei Planung des Hotels bereits ausgezahlt  oder eben nicht klotzen sondern kleckern! Und als Hotelgast würde ich mir auch ziemlich verarscht vorkommen- wie es an diesem Abend mehrere Male beobachtet werden konnte.
    Nun ja- wir hatten ja glückselig unseren Platz und sollten maul halten. Die Kapazitätsengpässe konnten dann aber auch in anderer Hinsicht mehrfach beobachtet werden, denn trotz der eingeschränkten Sitzplatzkapazität reichten die Servicekapazitäten bei Weitem nicht aus, um dem hohen Anspruch, den hohen Preisen und letztendlich den Gästen gerecht zu werden.
    Frage nach Aperitiv, OK  danach mussten wir beim Wasser bleiben, weil bis zum Hauptgang niemand nach weiteren Getränkewünschen fragte, obwohl auf die Frage zur Weinkarte bereits der Wunsch nach glasweisen Weinen geäußert wurde. Die nach Reklamation hierauf bestellten guten glasweise ausgeschenkten Tropfen wurden dann eilig herbeigeholt und werden hier am Tisch aus der Flasche eingeschenkt  eigentlich eine vorbildliche Behandlung! Auch die Kenntnisse des Service über die offenen Weine sind sehr zu loben.
    Das Essen kam innerhalb zufriedenstellender Wartezeiten. Für das Steak (mittelklassig) zum Spargel (leicht holzig, zerkocht und nicht erste Wahl) wurde nicht nach der gewünschten Garstufe gefragt. Serviert wurde das Gericht wie die übrigen Spargelgerichte mit Hollandaise und zerlassener Butter. Die Hollandaise schmeckte ranzig und hatte einen faden Beigeschmack. Die Kartoffeln gekocht oder auch die Bratkartoffeln zum P(f)annfisch ließen jeglich Bissfestigkeit vermissen. Das Fischgericht zum Spargel wurde einzig mit einem Fischbesteck serviert mit dem man den Spargel mangels Biss nicht mal hätte zerdrücken können.
    Das Messer wird nach einer langen Wartezeit nachgeliefert. In Anbetracht dieses Reinfalls getraut man sich nicht mal, etwas über die mangelhafte Essensqualität zu sagen, weil dann vielleicht der Koch der in der Karte vielfach vollmundig über seine Kreationen und sein Konzept schwärmt verärgert aus der Küche kommt und dann vorhält, dass man keine Ahnung von der Küchenleistung hätte  aber es hat mir doch nur nicht geschmeckt und als mehrfach ausgezeichneter Hobbykoch kann ich doch Spargel- und Kartoffelqualität beurteilen auch wenn ich vom professionellen kochen vielleicht keine Ahnung habe. Der oben zitierte Kaufmann denkt sich dann mitunter, dass hier aus minderer Qualität Gold gemacht und der Gast gemolken werden soll.
    Überraschung somit auch bei den Preisen, die an Haerlinniveau heranreichen (Wasser pro Fl. Euro 7, Weine bis zu Euro 8 pro 0,2 l). Eindeutig für das gebotene zu teuer und schade, dass man aus dem schönen Ambiente in diesem sonst sehr schönen Hotel nicht mehr machen kann. Ich werde Hamburg bald verlassen und hätte mir das Hotel sehr gut als Stopover-Adresse vorstellen können, aber so wird das nichts und damit hat man mit hohen Preisen und mangelhafter Leistung im doppelten Sinne schlechtes Marketing betrieben  schön dass es in Hamburg noch andere Plätze gibt, wo man wirklich noch gutes Essen und Gastfreundschaft betreibt. Auch das kann sich langfristig wirtschaftlich auszahlen!

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