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  • Bertolt-Brecht-Platz 1
    10117 Berlin
    Mitte
  • Transit Information Route berechnen
  • Telefonnummer 030 284080
  • Webseite des Geschäfts berliner-ensemble.de

Empfohlene Beiträge

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  • 5.0 Sterne
    5.7.2013

    Nathan der Weise ist ein Klassiker, den eigentlich jeder schonmal gelesen oder gesehen haben sollte!
    Es gab hier eine interessante und moderne Interpretation, die aber nicht auf hip und aktuell gekünstelt wurde. Die Schauspieler verstanden es, einem trotz absoluter Texttreue auch die Geschichte nahezubringen.
    Ein besonderes Schmankerl war die Interpretation des Patriarchen. Man musste ganz unweigerlich lachen!
    Das Theater an sich ist schon einen Besuch wert, aber dieses Stück war ein echter Glücksfall!
    Für Behinderte, Studenten und Schüler gibt es hier sehr gute Preise.
    Einziger Mangel war die feucht-warme Luft, aber dafür kann das Haus ja nichts.

  • 5.0 Sterne
    14.9.2012

    Im BE hatte ich Theatererlebnisse, die ich nie vergessen werde.
    Konnte ich doch den hochbetagten Bernhard Minetti aus nächster Nähe bewundern.
    Ich litt mit Martin Wuttke als Arturo Ui, und ich begann Gerd Voss zu bewundern, als er in EINFACH KOMPLIZIERT ganz alleine die Bühne füllte.
    Ich war erst 3 Mal dort und hatte das Glück, drei unvergessliche Stücke zu sehen.

  • 4.0 Sterne
    19.5.2010

    Ich habe lange im Schiffbauerdamm gewohnt, in dem sich auch das Berliner Ensemble befindet, welches Umgangssprachlich auch gern "Bertholt Brecht Theater" genannt wird, weil Brecht 1947 das Ensemble gründete und mit ihm in das "Theater am Schiffbauerdamm" zog.

    Auffällig viele seiner Klassiker schmücken den Spielplan des Theaters. Aber auch Werke von Hauptmann, Schiller, Büchner, Goethe und Kleist zählen zum Standardprogramm.

    Ein historisches Haus, in dem man Wein und Prosecco schlürft, eine Brezel ißt und klassische Stücke anschaut.
    Als Kind bin ich mit meiner Mutter oft ins Ensemble gegangen und danke ihr für diesen frühen kulturellen Umgang.

  • 4.0 Sterne
    2.6.2010

    Das auf berlinisch getaufte BE ist ein Klassiker.
    Brecht, Schiller, Goethe, Busch, Frisch & Co sind auf dem Spielplan vertreten und erinnern das Publikum an die in aller Welt bekannten deutschen Dichter und Geiste.

    Das letzte Stück, das ich dort sah und jedermann empfehlen kann war "Helene, Max und Co." mit Liedern, Texten und Gedichten von Wilhelm Busch. Das war ein Stück zum Schmunzeln, entspannen und voller moralischer Lehren. Ich hätte nie gedacht, dass man den Charakter der Witwe Bolte so authentisch sowohl vom äußeren als auch vom schauspielerischen her, wiedergeben könnte. Das hat mich umgehauen.

    Für mich muss ein Stück Glückshormone wachrufen, dabei kann es traurig, dramatisch oder fröhlich zugehen, das Stück muss stimmen, rundherum. Und das tut es eigentlich immer im BE.

  • 5.0 Sterne
    22.6.2010

    Die ehemalige Vorzeige-Bühne Berliner Ensemble, die zu Zeiten der DDR gelegentlich auch System kritische Stücke zeigte, gehört auch heute zu einer der großen Bühnen der Stadt. Die ganzen Geschichten um den ehemaligen RAF-Terrosristen Christian Klar, der hier seinen beruflichen Wiedereinstieg feiern sollte, haben dem Haus beinahe noch mehr an Sympathie eingebracht.

    In der Spielzeit 2003/2004 debütierte Wilson hier mit seiner gewagten Inszenierung von Georgs Büchnes Leonce und Lena. Die comicartigen Kostüme, das für Wilson so typische Lichtarrangement und schlussendlich die von Herbert Grönemeyer komponierte Musik, alles passte großartig zusammen. Die Musik habe ich mir danach sogar auf CD geholt.

  • 4.0 Sterne
    23.6.2010

    Genaugenommen heißt das Gebäude ja Theater am Schiffbauerdamm. Das Berliner Ensemble ist eigentlich "nur" die Theatertruppe, die Bertolt Brecht und Helene Weigel 1949 nach ihrer Rückkehr aus dem Exil gründeten. Bis 1954 hatte das Ensemble dann auch noch kein eigenes Haus und gastierte im Deutschen Theater. Erst dann wurde es hier in diesem Gebäude seßhaft.

    Seit dem Jahre 2000 wirkt als Intendant nun der streitbare und umstrittene Claus Peymann, der es schaffte, das Theater zu einem der am meisten ausgelasteten Bühnen in Berlin zu machen. Gespielt werden immer noch gerne Klassiker und auch Peymanns bevorzugte Dramatiker wie Shakespeare oder Bernhard findet man regelmäßig auf dem Spielplan. Und natürlich immer wieder Brecht.

    Neben dem Theaterbetrieb gibt's auch gerne mal Lesungen, Publikumsgespräche oder Konzerte. Und anschließend kann man dann in der Theaterkantine noch einen verlöten. Mir gefällt's. Meistens jedenfalls.

  • 2.0 Sterne
    23.6.2010

    Das gute, alte "BE", wie Leute vom Fach zu sagen pflegen.
    Hier gibt es noch Inszenierungen, die keinen Staub aufwirbeln, sondern ihn derart ausatmen, dass man einen störenden Hustenanfall bekommen kann. Und das mitten im Parkett, zwischen den ganzen gut situierten Bürgern, die sich aufgebrezelt haben, um malwieder Kultur zu inhalieren und sich sehen zu lassen.
    Das ist vollkommen in Ordnung - muss es auch geben. Aber besonders interessant ist es nicht. Ein Theater, das es mit der "alten Schule" sehr genau nimmt - genau so wollen es viele ja auch noch haben. Da weiss man doch, woran man ist.

    Traditionellerweise wird immer noch Brecht rauf und runter gespielt - warum auch nicht. Und man kann mit namhaften Schauspielern aufwarten, teilweise absolute Koryphäen ihrer Zunft, aber ein "Theater für Zeitgenossen", wie es sich selbst tituliert, ist es nun gerade nicht. Jedenfalls nicht unserer Zeit.

    Aus gegebenem Anlass hier noch Brecht-Zitat, das durch Marcel Reich-Ranicki Berühmtheit erlangte:

    "Wir stehen selbst enttäuscht und sehn betroffen,
    den Vorhang zu und alle Fragen offen."

  • 5.0 Sterne
    27.6.2010

    Habe hier Mutter Courage gesehen und muss sagen, dass ich wirklich hin und weg von dem Theater, der Bühne, und den Schauspielern war. Jeder kennt das Theater, vor allem unter dem Namen Brecht Theater, dessen zeitlose Stücke hier neben anderen berühmten Stücken gezeigt werden.

    Wirklich ganz großes Kino - äh Theater !

  • 5.0 Sterne
    26.5.2009

    So schön und so spannend Berlin heute auch für die Touristen ist, die Zeit, in der Berlin wirklich weltweit einzigartig war, das waren doch die späten 20er Jahre des 20. Jahrhunderts. Neben den vielen Kabarets, den Kneipen, den Künstlern und Cafes, dem Kokain und dem Tanz am Rande des Abgrunds sowie der frühen Filmszene in Babelsberg waren in den 20er Jahren die vielen, herausragenden Theater in Berlin Mittelpunkt des Interesses. Max Reinhardt und Gustav Gründgens haben die Stadt geprägt, aber eben auch Bert Brecht, der mit seiner Dreigroschenoper (uraufgeführt 1928) einen weltweiten Erfolg feierte.

    Will man diese Zeit ein kleines bisschen auferstehen lassen, dann geht man in Berlin am besten ins Theater am Schiffbauerdamm, also das Theater, in dem die Dreigroschenoper ihre Uraufführung erlebt hat und in dem Brecht nach dem Krieg das Berliner Ensemble mit seiner Arbeit wesentlich beeinflusst hat. Ein Bau aus dem Ende des 19. Jahrhunderts ist das Theater, der große Raum wirkt schon etwas barock und damit kitschig. Aber selbst das trägt hier zur Stimmung bei. Denn was hat Berlin schon mehr geprägt als die langsam in die Jahre gekommenen Prachtbauten aus der verblichenen Kaiserzeit?

    Am besten für die Zeitreise ist es, wenn man sich dann noch die aktuelle Inszenierung der Dreigroschenoper ansieht. Nicht Brecht, sondern Robert Wilson. Die Aufführung ist modern, damit aus heutiger Sicht fast altmodisch, aber in ihrem Witz und ihrem Unterhaltungsfaktor vielleicht näher an Brecht als viele denken. Denn diesem ging es im Theater eben nicht nur um Politik sondern auch um Spaß. Und so hat man in diesem Theater auch durchaus mal etwas zum Lachen.

    • Qype User Moonbu…
    • Berlin
    • 156 Freunde
    • 249 Beiträge
    5.0 Sterne
    28.9.2011

    Ein konsequent qualitativ hochwertiges Theaterhaus, neben netter Geschichte und Umgebung (Cafes,Restaurants,Bars und Sehenswürdigkeite en masse) wird einem hier ein reichhaltiges Theaterprogramm geboten.
    Mein Lieblingsstück (gerade in unserer wirtschaftlichen Krisenzeit):

    Die heilige Johanna der Schlachthöfe! Ein Muss!
    Die in der Nähe studierenden Humboldte sollten vielleicht auch mal öfters Gebrauch von ihrem Studentenrabatt machen  nur so als Tipp.

  • 5.0 Sterne
    19.5.2013

    Das Berliner Ensemble ist und bleibt das Berliner Ensemble und wenn einem der Sinn danach ist, dann ist es IMMER einen Besuch wert! Volle 5 Sterne und das Prädikat: unbedingt besuchen!

  • 5.0 Sterne
    17.9.2011

    Lieber Klaus,

    Du solltest mal in dieses Theater gehen, damit Du weißt, warum die Wiener Theater so langweilig sind.
    Ich habe heute die Kleinbürgerhochzeit gesehen  wunderbar! Diese Hochzeit wurde hier so frech und slapstickartig inszeniert, dass sicher alle Germanisten und Zahnärzte entsetzt sind.

    Da bleibt kein Raum für gewichtiges Kopfschütteln und weh tut es auch nicht. Außer beim Lachen. Dazu kein erhobener Zeigefinger, keine politischen Hinweise in der Art: Achtung! Wir wollen etwas Bedeutendes sagen! Nichts Tiefes also, wie es manche so gern mögen. Vor allem die, die so gerne am Neusiedlersee Urlaub machen.
    Nein, bloß ein enger Raum, in dem niemand an den anderen vorbeikommt, ohne sie sittlich oder unsittlich zu berühren. Das eine führt zu unangenehmem, das andere zu wohligem Entsetzen. Und irgendwie verschwinden die Unterschiede.
    Dazu ein immer wieder kippendes Bühnenbild und dazu singt  als Höhepunkt für uns Ösis gleich am Anfang, präcox sozusagen  Freddy Quinn La Paloma.

    Später leicht verjazzt, dann ein bisschen an Gucha erinnernd. Du weißt schon, der tolle Film mit der Romeo und Julia-Geschichte am Balkan. Und Trompeten, wie sie Jericho zusammenbrechen ließen.
    Die Schauspieler spielen, was das Zeug hält. Die wollen bekanntlich auch nur eines sein:

    Bürger wie Du und ich.
    Kleinbürger also.

    Wie schön, ihnen und uns dabei zuzusehen.
    Schau Dir das an (Zitat nach Karl Farkas)

    Dein Erich von Kakanien

  • 4.0 Sterne
    26.5.2013

    An historischer Städte heute: Der zerbrochene Krug

    • Qype User susel…
    • Berlin
    • 2 Freunde
    • 71 Beiträge
    4.0 Sterne
    1.9.2008

    1928 wurde die Dreigroschenoper von Berthold Brecht /Kurt Weill am Berliner Ensemble uraufgeführt. Danach hat es etliche Neuinszenierungen in Berlin und anderswo gegeben.
    Die letzte Inszenierung stammt von Robert Wilson und hält sich dankenswerter Weise ans Original. Es sind SchauspielerInnen zu bewundern, die auch tatsächlich spielen singen und sprechen können wie z.B. Angela Winkler als Jenny.
    Schwer ist es, Karten zu bekommen, doch es lohnt , sich rechtzeitig darum zu bemühen. In den alten roten Plüschsesseln des Berliner Ensembles bekommt man ein gutes Theatergefühl und zuweilen sieht man Claus Peymann durch die Gänge flanieren. Die Geschichte von Jonatha Peachum, der einen Handel mit der Ausstattung v on Bettlern betreibt, seiner Tochter Jenny, die sich in den Ganoven Meckie Messer verliebt und dieser selbst wurden in dieser Aufführung zu neuem Leben erweckt.

    • Qype User aristo…
    • Berlin
    • 0 Freunde
    • 12 Beiträge
    5.0 Sterne
    17.3.2010

    Das Berliner Ensemble ist immer einen Besuch wert!

    Das Publikum ist bunt gemischt und fast jedes Alter ist anzutreffen! Neben den "grauen Eminenzen" (das ist keineswegs negativ gemeint ;)) sind auch viele junge Menschen, Schüler und Studenten bei den Vorstellungen!

    Das Haus selbst wirkt von außen recht unscheinbar. Sobald man jedoch den eigentlichen Saal das erste Mal betreten hat, gerät man schnell ins Staunen.

    Selbst ich, der schon seit vielen Jahren Stammgast im BE ist, bin jedesmal wieder angetan!

    Die Aufführungen sind vielfältig und reichen von klassisch bis modern!

    Zunehmend werden neue junge Schauspieler ins Ensemble eingebaut ("Frühlings Erwachen" oder "Trilogie der schönen Ferienzeit"), die sich nahtlos in das überzeugende Stammensemble einfügen und für neue Akzente sorgen!

    Auch wenn sich Kritiker in der Presse oft eher negativ über neue Stücke äußern - ich kann oft nicht nachvollziehen, warum man scheinbar grundsätzlich diesen Ton gegenüber dem BE anschlägt.

    Ich habe natürlich auch schon Aufführungen gesehen, die mir weniger gefallen haben, doch der Großteil hat mich bisher immer begeistert!

    Es ist immer wieder erstaunlich welche Ideen auf der Bühne umgesetzt werden! Die Darstellung hebt sich teilweise deutlich von anderen Bühnen ab! Und genau deshalb ist dieses Theater für mich einzigartig und so sympathisch!

    Als Dauergast lohnt sich zudem das BE-Abo, bei dem man 10 Karten für eine Saison zum halben Preis bekommt! Dabei kann man natürlich zwischen den jeweiligen Platzkategorien wählen!
    Ein Abo in der Kategorie A kostet 150 EUR, in der Kategorie B 100 EUR und C 50EUR!
    Die Preise im BE sind seit Jahren stabil!

    Es gibt immer wieder Stücke die besonders gut besucht sind und deshalb schon früh ausverkauft sind! Über die Homepage kann man jederzeit die Auslastung der jeweiligen Veranstaltungen einsehen und so auch online Karten bestellen!

    Das Berliner Ensemble ist für Theaterfreunde ein absolutes Muss in der Stadt Berlin! Aber auch Besucher, die noch nie im Theater waren, werden hier auf ihre Kosten kommen!

    • Qype User PBuw…
    • Berlin
    • 8 Freunde
    • 81 Beiträge
    5.0 Sterne
    29.11.2010

    Was gibt es zum BE zu sagen,es ist rund um das beste Theater auf der Welt und bin stolz auf mein Abo was ich dort habe.
    Hoffentlich bleibt uns Hr. Peymann noch lange erhalten.

    • Qype User Theo…
    • Berlin
    • 5 Freunde
    • 45 Beiträge
    3.0 Sterne
    21.1.2011

    Wiederholt Besitzer eines Jahresabonnements (für nur EUR 120,- kann man 10 Vorstellungen in den zweitbesten Kategorie bekommen), nur leider mit der Zeit ist das Kontingent kleiner geworden und telefonisch durch zu kommen, ist es mittlerweile auch nicht leichter. Nach dem vierten Jahre das Abo gekündigt.
    Was die Theater-Inszinierungen betrifft, ja mit Höhen und Tiefen, aber meistens erstklassig.

    • Qype User DaWei…
    • Berlin
    • 2 Freunde
    • 41 Beiträge
    5.0 Sterne
    4.3.2011

    Ein sehr sehr schönes Theater, ich war im Dez. 2010 dort und habe mir die Vorstellung Furcht und Elend von B.B. gesehen und war sehr beeindruckt.

    Einfach Top ;)

    • Qype User sascha…
    • Hannover, Niedersachsen
    • 1 Freund
    • 19 Beiträge
    5.0 Sterne
    6.4.2011

    Wer auch immer nach Berlin kommt, sollte es nicht verpassen, im Berliner Ensemble, Nähe Bahnhof Friedrichstrasse vorbei zu sehen. Auch in der Nähe, der Comedy Quatsch Club, von Thomas Hermans, wer ihn kennt...
    Wir sind am Sonntag in der Heiner Müller Inszenierung(Regie) "...der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui" von Brecht, gewesen. Heiner Müller hatte seinerzeit das Stück in seiner unnachahmlichen Art gesellschaftlich kritisch zugespitzt. Die Vollendung bekommt das Stück durch eine göttliche, meisterliche (echte!) Leistung des Ensembles, insbesondere von Martin Wuttke, eines Freundes von Heiner Müller.
    ... wer in seiner Kindheit schon mal versucht hat, die Atmung eines Hundes nachzuahmen, der kann in diesem Stück seinen Meister finden ...

    Das Stück ist außerordentlich zu empfehlen
    und regt zum Nachdenken an !!!

    • Qype User TheBug…
    • Berlin
    • 78 Freunde
    • 250 Beiträge
    4.0 Sterne
    4.8.2012

    Das Berliner Ensemble oder auch Theater am Schiffbauerdamm ist eines der berühmtesten Bühnen Deutschlands, bekannt für seine großen Brecht-Inszenierungen. Das Theater selbst hat viel von seinem alten Flair behalten können, aber auch hier wirkt ein wenig frische Farbe manchmal Wunder. Die Orientierung in den Räumlichkeiten ist mitunter etwas schwierig. Fehlende Beschilderungen an den Türen des Theatersaals sorgen manchmal für ratlose Gesichter bei den suchenden Gästen. Für Brecht-Fans sicherlich ein Muss!

  • 4.0 Sterne
    12.12.2011

    Sahen hier die Dreigroschenoper, war gut inszeniert und gespielt. Die Sicht auch von den nicht allerteuersten Plätzen war gut.

    • Qype User Radler…
    • Buxtehude, Niedersachsen
    • 12 Freunde
    • 153 Beiträge
    4.0 Sterne
    6.10.2008

    Die Kleinbürgerhochzeit habe ich hier gesehen, jenes frühe Stück von Brecht (geschrieben 1919, uraufgeführt 1926), das noch ganz Valentinesk im Chaos versinkt. Die Inszenierung war bieder. Ich habe mich über die Gags amüsiert, ja, konnte aber keinerlei Zeitbezug feststellen. Die Aufführung war solide, die Schauspieler verstehen ihr Handwerk (nur der Friseur vom Bräutigam Jakob hatte geschlampert). Warum alle Welt immerzu ins BE will, verstehe ich nicht

  • 5.0 Sterne
    25.1.2009

    Ich war auch vor der Biedermann und die Brandstifter Aufführung im Pavillon sehr angetan. Hatte bei dem kleinen Preis nicht mit so einer grossen Besetzung gerechnet. Ich komm auf alle Fälle wieder.

    • Qype User TraR…
    • Berlin
    • 6 Freunde
    • 98 Beiträge
    5.0 Sterne
    16.8.2012

    Eins von denallergrössten.Peymann.lebe, bleibewir pflegen und finanzieren weiterhin!!!!! Nochetwas wenn man telefonisch mal durchgekommen ist freundliche und sympathische BeratungDanke!

    • Qype User boehl…
    • Berlin
    • 18 Freunde
    • 72 Beiträge
    5.0 Sterne
    18.12.2008

    DAS altehrwürdige Theater in Berlin. Den wunderschöne Barocksaal kann man am besten auf einer der angebotenen Führungen bewundern. Sehenswert.

    • Qype User 01108…
    • Berlin
    • 8 Freunde
    • 54 Beiträge
    5.0 Sterne
    10.2.2012

    Gutes Improtheater in der Nähe des Schlesischen Tors. Tipp: Karten im Vorkauf holen, damit man eine Chance auf gute Plätze hat.

  • 5.0 Sterne
    11.4.2012

    Weltklasse.Theaterstücke von unbekannten Schinken bis hin zu Klassikern und auch in anderen Sprachen.Hervorragend!Exzellente Darbietungen.

  • 2.0 Sterne
    16.4.2012
    Aufgelistet in Hier war ich schon

    Das Theater ist wirklich wunderschön und in insgesamt einwandfreiem Zustand. Die Garderobe kostet 1EUR extra. Ich habe mir mit Freunden Der zerbrochene Krug angesehen und fand mich gut unterhalten. Die Bühnenbauten waren schön anzusehen, die Darbietung nicht abstrakt und somit für einen Freund klarer Worte, wie mich, verständlich. Warum nur 2 Punkte: Weil ich für den gezahlten Ticketpreis überhaupt nur etwas sehen konnte, wenn ich mich ständig, ausweichend der Dame vor mir, nach recht oder links verbog. Der Abend war eine körperliche Qual. Die Höhenunterschied zwischen den Sitzreihen im 1. Rang ist absolut unzureichend, da zudem auch nicht versetzt angeordnet. Beugt sich die Vorderfrau/-mann zudem nach vorne, wer sitzt schon gerne wie angewachsen, ist dann ganz aus mit der Sicht. Meine Freunde saßen nicht komfortabler, sie waren allerdings leidensfähiger oder nichts anderes gewöhnt.
    Auf dem Parkett sind zumindest die Sitzreihen teilweise versetzt, hier muss man wohl experimentieren einen guten Platz zu finden.
    Zu allem Unkomfort gesellt sich dann auch noch ein, bei Theater-Stille doch sehr lauter, knarrender Sitz. Mein Veto für das Versetzen der Sitzreihen und einmal durch-ölen der Sitze. Dann komme ich wieder, versprochen.

    • Qype User icke_w…
    • Berlin
    • 2 Freunde
    • 9 Beiträge
    4.0 Sterne
    8.10.2011

    mein erstes mal  beeindruckendes theater  ich war erschlagen von all der gold-samtenen pracht.

    schöne grösse, auch für eine lesung. sitzreihenabstand im parkett nach vorne und zu beiden seiten eher beengt. etwa so wie in der economy einer billig-airline. schade.
    lesung max goldt  wie immer ein genuss.
    ob ich ausser einmal jährlich zu goldt nochmal hingehe? ja, aber nur wenn sie die bestuhlung so arrangieren, dass man nicht stundenlang körperkontakt zu fremden halten muss. ansonsten eher in die logen oder mal auf dem rang probieren.

  • 3.0 Sterne
    2.4.2008
    Erster Beitrag

    Kann man nicht. Darf man.

    Bürgers Moral Kapelle.

    Amen.

    .

    Robert Wilson's Inszenierung war schon super, keine Frage.
    Alle anderen Inszenierungen haben mich an sehr humorvolle und dabei geistreiche Kindertheater-Inszenierungen erinnert.
    Lustiger Zeigefinger für erwachsene Bürger.

    (Versuch einer Standardisierung über Analogien:) Audifahrer sind heutzutage für das BE fast schon zu fortschrittlich. Der halbwegs erfolgreiche Mittelklasse-Mensch, der würde sich - in seine halbe Schale geworfen - dort sehr wohl fühlen. Also ab in den Mercer und vor die Bretter gestiegen! :)

    Ich durfte selbst mal zwei Jahre lang in einem der besten Kindertheater seiner Zeit (Theater am Neunerplatz) für Thomas Herrmann arbeiten und habe diese Disziplin sehr schätzen gelernt. Im Berliner Ensemble allerdings wird diese Diziplin zur Kunstform erhoben. Zu einer überaus glattgeschliffenen und bemüht kreativen. Es wurde jedenfalls desöfteren nach einem erfrischenden Beginn und manch heiterem Regiemätzchen sehr quälend.

    Ich finde, Peymann und Castorf dürfen in der nächsten Spielzeit mal Pfadfinderlager betreuen.

    Hach? Nicht über einen Kamms scheren, es sind doch die einzelnen Inszenierungen?
    Ja. Doch.
    Dennoch.
    Der Faden läuft vom Fischkopf aus ins Labyrinth.

  • 4.0 Sterne
    30.11.2008

    Sehr schönes Theater - auch ich habe hier die Dreigroschenoper in einer guten, modernen Inszenierung gesehen, war aber zunächst von der Innenarchitektur begeistert - wirklich ein sehr schönes Haus. Tolle Schauspieler doch die Akustik fand ich nicht gut (zu leise, teilweise schwer verständlich). Man sollte also wohl darauf achten, gute Plätze zu bekommen.

  • 5.0 Sterne
    10.12.2008

    Das Berliner Ensemble, schön, dass die Welt derartige Theater hat. Ich kann es zwar nicht nachvollziehen, warum eine so bettelarme Stadt wie Berlin auch noch Theaterkarten für ein paar Euro verschenkt, vergleicht bitte mal die Preise mit denen in Hamburg, (da muss man sich fast nicht wundern, dass Berlin nie Geld hat), aber dessen ungeachtet, ein wundervolles Theater, das sich immer wieder selbst findet und erfindet. Die Hochglanzzeit, die es unter Heiner Müller erleben durfte und auch unter der kurzfristigen Nachfolge von Martin Wuttke, wird es so sicherlich nie wieder erlangen. Aber: Wenn ein Wuttke auf der Bühne steht und spielt (zum Beispiel seine Paraderolle im Arturo Ui), dann liebe Theaterfreunde, kommt von nah und fern und schaut Euch dieses Stück und dieses Theater an. Glanzvoll und prächtig. Wahre Kunst. Und so lange Martin Wuttke als Schauspieler hin und wieder auftritt, ist und bleibt das BE das beste Theater der Republik.

    • Qype User berlin…
    • Hodenhagen, Niedersachsen
    • 0 Freunde
    • 99 Beiträge
    5.0 Sterne
    9.3.2012

    Tolles Haus, der brechtsche Geist lebt hier weiter. Als Student bekommt man günstige Karten für gute Plätze. So wird das BE zur kulturellen Einstiegsdroge!

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