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  • 5.0 Sterne
    27.8.2014
    Aufgelistet in Schmuckdesign in Berlin

    VIERMALSCHMUCKDESIGN aus dem BIKINIUNIVERSUM

    Mich interessiert Schmuck aus verschiedenen Gründen. Eigentlich nur noch theoretisch! Praktisch konnte ich am 27.08.2014 "Schmuckstücke" von vier Schmuckdesignern sehen. Alle vier unterscheiden sich sehr. In der technischen Machart, in der künstlerischen Herkunft und Philosophie und in der Präsentation. Keinen Unterschied gab es im Preis/Leistung/Verhältnis - das ist bei allen wie auch bei der Qualität schon sehr, sehr OK! Clever sind die unterschiedlichsten schöpferischen Ideen in Hinsicht auf das Erscheinungsbild und die Machart der Schmuckstücke.

    Alle vier haben mich heute beeindruckt. Mit neuer innovativer Laserschweißtechnik und uraltem Foucaultsches Pendel arbeitet der Holländer David Derksen, der im "Gestalten Pavillion" gleich neben der Kasse seine "SCHMUCKWERKE" in der Vitrine liegen hat. Das sind die "MOIRÉ JEWELRY Broach". Hier arbeitet er mit optischen Täuschungen. Zwei Ronden, welche mit dem Laser ganz fein beschnitten werden, liegen lose übereinander und erzeugen beim Wackeln am Hals "MOIRÉ Lichtreflexe". Es sind Hingucker. Wie er seine OSCILLATION PLATES (Teller) mit dem Pendel beschichtet, kann man auf seiner Homepage (davidderksen.nl) bewundern. Da verrät er die raffinierte, wie auch simple Technik. (Das kann jeder dann auch nachmachen). Dann ist Derksen noch ein internationaler "ULRALIGHT - Designer", der vor nichts Angst hat. Er macht Möbel und Licht rabiat leicht und locker. Für seinen Tisch "Lightness Table" sucht er noch Lizenzproduzenten: (Currently we are looking for a manufacturer or brand for the Lightness Table. Please contact us directly for more information.)

    Im Erdgeschoß gibt es die Schmuckgalerie "LE MONDE NALLIK". Dahinter steht, Jaen Balcke, die ihr Stammgeschäft in der Brunnenstraße in Berlin hat. Sie studierte Kommunikationsdesign 2004 und arbeitete danach von London und New York als Art Director. 2010 entdeckte sie ihre Leidenschaft für Metalle, Rohsteine und natürlichen Materialien und gründete ihr Label NALLIK. Der Begriff NALLIK ist der Sprache der Inuit entliehen und bedeutet praktisch ein "Schützender Talismann". Wer an so einen uralten Schmuckzauber glaubt ist bei "LE MONDE NALLIK" richtig. Wenn es sein muss, bekommt man bei ihr auch einen Haifischzahn von einem Haifisch an der Halskette, der mal so groß war, wie heute ein Bus ist. Wie das Zeug um den Hals wirkt, kann bei Tacitus nachlesen. Die Germanischen Krieger haben damit um den Hals in der Varusschlacht die Römer verjagt.....Ohne das, wären wir heute wohl Italiener!

    Unweit daneben gibt es Modeschmuck "SOPHIE by SOPHIE" aus Schweden. Die Bedeutsamkeit des Schmucks und der Uhren kann man in der entsprechenden internationalen Presse nachlesen: sophiebysophie.com/sbs/p…. Ich fand die Emailliearmreifen von "SOPHIE by SOPHIE" bedeutsam. Von der Farbkraft her und dem Design. Es ist ein wenig Retro und es ist spartanisch wie Bauhausdesign. Bisher hab ich kein Modeschmuckunternehmen weltweit kennen gelernt, das mit der technischen Qualität von FREY WILLE aus Wien mithalten konnte. "SOPHIE by SOPHIE" kann das. Preislich liegt man weit unter FREY WILLE. Mit der Formen- und Stilvielfalt kann man noch nicht mit halten. Aber dafür gibt es andere zierlich feine Sachen, in denen man herumstöbern kann.

    Überwiegend freundliches deutsches Design in einer erstaunlichen Vielfalt zwischen absolutem genialem Unsinn und überbordender Rafinesse vertreibt "promobo" zwischen Betoneierbechern und Einzeigeruhren. Da gibt es die "Kinderolo" Kette mit Haselnussanhänger für 19,90€. Bisher in den Hackschen Höfen und weltweit im Internet aktiv, hat man sich für ein Jahr im BIKINI eingemietet. Dazu kommt das Konzept "Untervermietet". Da gibt es praktisch kleine Container, in die man sein Design als NEWDESIGNER fast konfliktfrei vertreiben kann. Wird nix verkauft, hat man weniger Risiko, als mit einer eigenen Designergalerie mit furchtbar viel Gemeinkosten, Mietkosten und viel Ärger in Berlin an die Wand zu fahren.

    Zitat promobo:
    "promobo.de ist der Onlineshop für ausgesuchte Design- & Manufakturerzeugnisse. Viele Produkte werden in kleinen Studios und Werkstätten in Deutschland entworfen und produziert. Dabei werden hochwertige und teilweise sehr ausgefallene Materialien verwendet, wie beispielsweise recycelte Reifen, Kunstrasen oder Kork. Hier wird noch mit viel Herzblut und Liebe zum Detail produziert. Bei promobo können Sie sogar nach Artikeln aus bestimmten Bundesländern suchen."

    Auf den Schmuck bezogen finde ich BIKINI schon fünf Sterne wert. Wegen der Vielfalt, wegen dem Herzblut, das an diesen innovativen Produkten hängt. Egal ob aus Deutschland, Holland oder Schweden. BIKINI ist hier international und lokal gleichermaßen gut vertreten. Interessant fand ich die Gespräche mit den Verkäuferinnen. Fast allesamt Studentinnen aus dem Bereich Mode und Design hier in Berlin, die fachlich sehr gut im Stoff standen.

    © 2014 Richard Hebstreit
    (rhebs.de)

  • 4.0 Sterne
    17.8.2014

    Architektonisch eine tolle Leistung. Viele schöne Freiflächen mit Blickrichtung
    Affen im Berlin Zoo.
    Einige Geschäfte unter dem Motto "Läden die die Welt nicht braucht".
    Bei diesen Hammermieten schon eine betriebswirtschaftliche Herausforderung.
    Auf jeden Fall eine Bereicherung für die City-West und eine Besuch wert.

  • 3.0 Sterne
    13.8.2014

    Da man in Berlin ja seine Curry bekanntlich mit Ketchup (oder Currysoße)
    verputzt hatte Ich noch mitgebrachten bayrischen Senf übrig den Ich ja dann
    noch hier dazugeben kann .
    Von außen wirkt es eher unscheinbar ,und das Innenleben ist eine
    Mall wie jede andere ,obwohl schonwieder mit völlig neuem Konzept geworben
    wurde .
    Zu den kleinen vergitterten Shops hatt ja @ Whitewedding schon den
    treffenden Kommentar geliefert ,Ich weiß nur das es keine Ausnüchterungszellen
    sind ,denn  berauscht werden wohl die wenigsten sein .
    Der Blick auf den Affenfelsen im Zoo ist das beste ,da stimm Ich zu .
    Was mich amüsiert ist das ausgerechnet der uralte konserative
    Heilmittel§ Kosmetikhersteller Weleda sein Geschäft als "Pop Up Store "
    bezeichnet (siehe Foto), die hippste Form der Hühneraugenbekämpfung ?
    Aber ist ja Berlin ,aus dem benachbarten bekannten Brunnen (Wasserklops)
    fließt sicher auch mal  Klosterfrau Melissengeist ,wenn es der Zeitgeist erfordert .
    Gut die anderen sind kaum besser und meine Erwartung war eh nicht hoch
    so bekommt der Zweiteiler dann noch einen Dreier hier .

  • 5.0 Sterne
    6.8.2014
    1 Check-In

    Alles noch sauber, nichts demoliert. Hoffentlich bleibt es noch lange so.
    Sehr schöner "Konsumtempel", unterscheidet sich von den vielen immer wieder gleichen und dadurch schon standardisierten Einkaufszentren Berlins.
    Schöne große Terrasse mit Blick auf den Affenfelsen des Berliner Zoos.
    Ähnlich wie das "neue Kranzlereck" kann man das "Bikini" sehr gut als Treffpunkt für Verabredungen nutzen.
    Alles andere in der Nähe strahlt ja eher den verdreckten typischen Bahnhof Zoo Eindruck aus.

  • 4.0 Sterne
    17.7.2014

    Sehr interessantes Einkaufszentrum. Ok, mit den meisten Läden kann ich nichts anfangen,  weil ich nicht gerade unter Bullimie leide, aber das ganze Konzept ist toll und das Gebäude ist wirklich architektonisch Top aufbereitet, besonders, wenn man bedenkt, was da vorher war.
    Mich haben vor allem der Teufel Showroom und der Cyberport interessiert.
    Und das Kaffee Einstein :)

    Das Ding besteht zum Teil aus sogenannten Pop-Up Stores: kleinen Geschäfte in Boxen, die zur Not auch wieder neu bezogen werden können und neuen Konzepten, Designern oder Geschäftsideen einen unkomplizierten und (wahrscheinlich) günstigen Start ermöglichen.

    Das Ganzeähnelt dem Box Park in Shoreditch.

  • 4.0 Sterne
    20.5.2014

    Klar, das Bikini Haus ist eigentlich eine Shopping Mall. Aber diese Shopping Mall ist nicht wie andere Malls. Ich habe dort nicht einen Laden gefunden den ich schon mal in einer anderen Mall gesehen hätte. Das hier ist absolut nicht das Einheits-Shoppingcenter das man inzwischen an jeder Fußgängerzonenecke Deutschlands mit den immer gleichen Läden findet. Und genau deswegen hatte ich Spaß beim erkunden des Bikini Haus. Dazu kommt noch die wie ich finde gelungene Architektur mit der Terasse zum Zoo. An Regentagen kann man auch im Erdgeschoss am großen Fenster zum Zoo sitzen und Kaffee trinken. Dort ist zur Zeit noch neben dem wohl dauerhaften Einstein Café ein temporäres Bistro aufgebaut, in dem es sehr leckere Paninis gibt.

    Die Toiletten fand ich teuer aber gut. Bei 2theloo kostete mich der Besuch 60 cent. Die kann man immerhin im 2theloo-shop anrechnen lassen. Dort gibt es ulkige Sachen, zB ein Sitzgolf das man auf dem Klo spielen kann. Der lustigste Toilettenshop den ich je gesehen habe!

    In der oberen Etage gibt es auch ein Café, dieses bietet Sitzplätze auf der Terasse, die bei gutem Wetter natürlich sehr begehrt sind. Allerdings saßen die Gäste heute in der prallen Sonne, da fehlen meiner Meinung nach noch Sonnenschirme.

    Viele Räume sind noch leer, in einigen wird noch eingezogen. Wenn die Auswahl der Mieter aber wie bisher läuft, dann hebt sich das Bikini Haus wohltuend ab vom Rest der Berliner Shoppingcenter-Welt.

  • 5.0 Sterne
    11.8.2014
    3 Check-Ins

    _ nach Wochen der Eröffnung des Bikini Hause's habe ich viel gehört und gelesen. Meine Zeit hat es nun erlaubt mir selbst ein Bild zu machen und für mich eine Begegnung die sicher öfter stattfinden wird _ Modern plus Stylisch plus Cool _ And Rooftop " i like" _ ein Minus punkt : nix gehen Touris in Town aber benehmt Euch einfach nicht wie solche _Danke _

  • 4.0 Sterne
    11.5.2014
    3 Check-Ins

    An Einkaufszentren herrscht in Berlin ja kein Mangel - aber hiermit hat die City West  sicherlich einen neuen Magneten bekommen. Zumindest für Touristen. Und vermutlich gehen die meisten hier nur zum Schauen hin, denn -Smith Ausnahme des Supermarkts - hier ist es eher hochpreisig.

    Das Gebäude selbst wurde, wie so manches in der Ecke, in den 50er Jahren errichtet. Der langgezogenen Bau beherbergte das "Zentrum am Zoo" diverse Geschäfte. Ich kann mich noch gut daran erinnern, dass ich hier in den 90er Jahren aufpassen musste, nicht zu viel bin meinem Reisebudget bei Wohlthat's zu lassen. Doch das  Objekt verkam zunehmend,. Nicht der Chic, sondern der Charme der 50er dominierte.

    Nachdem lange vor allem im Osten investiert wurde, wird nun die City West  auch wieder etwas herausgeputzt.

    Ein Investor erwarb das Objekt und baute und gestaltete es um. Es ist rin Schmuckstück geworden, auch wenn ich mir beim Erstbesuch mit den
    Pop Up-Stores und Boxen zunächst etwas schwer getan habe. Liegt vielleicht an Alter und Beruf *lol* Aber es ist reizvoll, hier herumzuschlendern. Und sicherlich hat es besonderen Charme, hier immer wieder Neues entdecken zu können.

    Manche Läden und Ecken wirken unfertig und provisorisch - die Frage ist aber, ob das vielleicht bewusst so gewollt ist. Hier weiß man vermutlich nie...

    In einer der unfertig wirkenden Ecken befindet sich übrigens eine kleine Ausstellung mit (auch bewegten) Bildern zur Geschichte des Objekts und der Gegend.

    Für meinen nächsten Berlin-Aufenthalt ist ein Bikini-Besuch bereits jetzt Pflicht.

  • 4.0 Sterne
    29.4.2014

    Berlin, Berlin, du bist so wunderbar!
    Und deine Sahnetorte ist um eine Amarena-Kirsche reicher!

    Am 3. April öffnete endlich Deutschlands 1. Concept Mall im Bikinihaus ihre Tore. Langersehnt und heiß erwartet ...

    ... besonders begierig auf den Blick ins Affenhaus des Zoos stürmte ich einen Tag später zuerst die Terrasse und konnte bei schönstem Sonnenschein den Affenmüttern dabei zuschauen, wie sie ihren Nachwuchs liebevoll und ganz praktisch orientiert am Schwanz hinter sich herzogen. Coole Location - wird bestimmt ein Schäkerstündchen-Treffpunkt für Verliebte in lauen Sommernächten ;o))!

    Auch die Freitreppe zur Terrasse hat Kultpotential und lässt südeuropäisches Flair aufkommen: das wird mein Hochsommer-Hotspot!!!

    Und was hält das Bikinihaus im Innern für uns bereit?
    Ganz besondere Schätze, Galaxien entfernt von allen ausgelutschten 08/15-Malls: Pop-up Stores, ausgewählte und unbekannte Design-Labels für den gut gefüllten Geldbeutel (ein Sternchen bleibt darum bei mir im Sparschwein) sowie verschiedene Dining Optionen. "Shop different" heißt das Bikini-Motto und tatsächlich geht es hier mehr um Klasse als um Masse und um das Nähren der Sinne. Die ehemals verramscht-versiffte Ladenzeile der Budapester Straße ist nun endgültig Vergangenheit und entwertet nicht mehr länger das Herzstück der City West rund um die Gedächtniskirche (und auch nicht mehr die Schönheit von Budapest).

    Meine Streifzüge durch das Bikinihaus wurden tatsächlich zu einem Fest der Sinne. Mir gefallen die Architektur, die Panoramafenster, die Illusion von Naturverbundenheit, das Holz, das Grün, der glitzernde Glaspartikelputz, das Unfertige, das Wandelbare und gleichzeitig dem Denkmalschutz streng Unterworfene und die unzähligen Überraschungen hinter jeder Ecke. Schiesser zeigt noch bis Juni die Ausstellung "Artists For Revival" - 10 Künstlerinnen und Künstler haben sich anlässlich seines 10-jährigen Jubiläums über den legendären Doppelripp hergemacht und in geniale Kunstwerke verwandelt.

    Vor dem Panoramafenster zum Affengehege ließ ein DJ coole Musik spielen und ein einzelner Herr tanzte ganz in sich versunken und minimalistisch direkt vor einer der vollaufgedrehten Boxen. Zum Song "Ain´t Nobody" hob er jedoch immer wieder die Arme und bewegte die Hände als würde er himmlische Brüste liebkosen! Der Mann hat den Dreh raus ;ODD! Mein Bikini-Erlebnis, über das ich noch Jahrzehnte auf der Freitreppe sitzend schmunzeln werde!

    Soooo wunderbar!!!

  • 2.0 Sterne
    23.4.2014
    2 Check-Ins

    Ich mochte das alte Bikinihaus an der Budapester Str.....hier hat man früher im Parkhaus geparkt, in den Diskotheken getanzt (Linientreu, Society), im Skateboard-Laden Material und coole T-Shirts gekauft, hier gab es Pizza, einen durchgeknallten Buchladen, einen klassischen Souvenirladen und hier und da ein paar Bettler, Dealer und Junks, die hier ihre speziellen Dinge verrichteten.

    Das neue Bikini hat mit dieser alten Zeit nichts mehr zu schaffen. Die City West ist lange abgewirtschaftet, nun folgt ein kleiner Aufschwung und es wird investiert!
    Das Bikini ist komplett verändert worden. WOW - dachte ich....

    Was ich nicht dachte ist, dass es ein reines Einkaufscenter geworden ist....davon haben wir ja in Berlin nicht genug! Dazu wurden hier auch hauptsächlich Luxus-Geschäfte eröffnet.....die gibt es ja im Umfeld auch noch nicht, nicht wahr? Fakt ist, der Ku-Damm ist voll mit diesen alten, teuren Fachgeschäften. Warum muss unbedingt das Bikini hier in Konkurrenz gehen?

    Das Problem ist wohl, dass sich hier drei Bezirke die Umgebung politisch-organisatorisch teilen....und jeder das macht, was er will. Dreiländereck, super;-)

    Super! Touristisch gesehen wieder ein (künstliches) Highlight! Für die Berliner ist es wieder ein Schritt weit, ganz weit weg, vom alten Berlin....
    Auf den Blick auf den Zoo kann ich auch verzichten....

    Fazit: Was wird als nächstes in der City West abgerissen und mit optisch gleichen Äußeren wiedereröffnet?

  • 2.0 Sterne
    15.5.2014

    Das Bikini Berlin wurde heute auch durch mich besichtigt und mein Beitrag wird in ca. 4 Monaten überarbeitet, denn das ist ja garnicht richtig fertig.

    Der erste Eindruck wurde gleich im Eingangsbereich versaut, indem ich einen Kaffee im ultra-hip-und-trendigen Kaffeegeschäft bestellen wollte und einfach mal weg ignoriert wurde, obwohl dort 2 Angestellte rumstanden. Vieleicht dachten sie, dass das Berliner Freundlichkeit wäre, aber die war es nicht, denn die praktiziere ich selber mit einem Lächeln am Ende.

    Danach ging es durch die kleinen Konzeptläden, in diesem Holz-Gitter-Boxen. Der einzige Lichtblick im EG. Nette Ideen, nette Menschen, ich bin aber leider nicht die Zielgruppe. Ausnahme: Die kleinen Süßigkeiten.

    Vorbei ging es nun an leer stehenden dunklen Geschäften bzw. Glaswänden mit Pappe dran bis zur Rolltreppe und rauf in das 1.OG. Hier befinden sich einige geöffnete Geschäfte, ohne sichtbaren Geschäftsnamen, mit wild gewürfeltem Sortiment. IST MIR ZU TRENDY, ZU GLATT, ZU TEUER.

    Wirklich schön ist das Dach im 2.OG, wobei hier der Schwerpunkt auf Gastronomie liegt. Leider hat diese Gastronomie auch noch nicht fertig eingerichtet und es wird still gebaut.

    Also gingen wir wieder und was mich dann im Bavaria Parkhaus, gehört zum Bikini, sah war der Parkpreis von 7,50 Euro für 2 Stunden und 16 Minuten Parkzeit.

    FAZIT: Zielgruppe kann nur Bevölkerung mit einem Einkommen deutlich über Berliner Durchschnitt sein, also Touristen, Neureiche, Kleinganoven und alter Geldadel. Die Angestellten in fast allen Geschäften passen aber nicht in die City West, denn es sah aus wie eine Kreuzung aus Prenzlauer Berg, Kreuzberg und Friedrichshain. Wir werden sehen wie es angenommen wird.

  • 5.0 Sterne
    16.4.2014
    2 Check-Ins Beitrag des Tages 25.6.2014

    Volle punktezahl für eine überaus ansprechende, mutige Architektur. Ich finde es absolut klasse gelöst, den Bau aus den 50igern innen ganz modern zu gestalten. Auch wenn einiges nicht fertig erscheint, es ist gewollt, passt vielleicht nicht immer in wertkonservative Vorstellungen, macht das Haus aber irre Attraktiv. Der etwas erhöhten Preisklasse wegen wette ich, dass in den nächsten Monaten ein paar Läden verschwinden und dandere dazu kommen werden, das Ganz muss sich erst noch einnorden. Schade finde ich den Einzug eines Kaisers Supermarktes, dafür gibt es doch genug andere Orte, es nimmt dem Ganzen etwas von der Exklusivität.
    Ansonsten finde ich es gelungen.

  • 1.0 Sterne
    10.4.2014

    Hallo Leute!!!

    Wollt ihr mal ne Location finden, die neu ist, und so ganz und gar ne Katastrophe geworden ist??? :(

    Dann fahrt nach Berlin, direkt neben dem Traditionskino "Zoo-Palast", haben die einen  Weltkriegsbunker, ähem, ach nein, ein Einkaufscenter gebaut.

    Ihr kommt rein, alles ist dunkel, überall auf den Rolltreppengeländern ist noch Baustaub, von den rohen unverputzten Decken hängen Rohre, und man sieht Kabel. Ich finde da irgendwelche Läden, die eigentlich nur dem Selbstzweck dienen, sich als Kunst zu verstehen, die wollen da nichts verkaufen; und ihre Ware, die eh keiner braucht, nur ausstellen.

    Jedenfalls gibt es da nichts, was ein normaler Mensch irgendwie braucht, und der einzig gute Laden dort drinnen, die Kaisers- Filiale, war noch zu!!! Der Style dort ist ne Mischung aus Zweiter Weltkriegsbunker, Tropfsteinhöhle, Baustelle und 90er-Vorortpassage!!! Die Toilette findet man auch erst, wenn man schon  eingmacht hat!!! :o

    Beschilderung ist da mehr als mangelhaft. Die Mittelläden sind da in Gittern: Man will da die Verkäufer quasi in kleine Knäste sperren, auch unbescholtene Verkäufer!!! Das da drinnen ist sehr dunkel, vielleicht muss ich ja in dieses Center das Licht mit meiner Jute-Tasche reintragen???!!!??? :O

    Fazit:  Also innen ist das absolut Null Sterne!!! :( :o

    Berlins schlechtester Neubau seit Jahren dort!!! Das ist ja auf dem BER heute schon mehr fertiggestellt als dort in der Rohbaustelle Bikinihaus!!! :(

    Und nach außen hin, zum Breitscheidplatz, schottet sich das Center da ab wie ein Fremdkörper, nichts mehr vom Stil der alten offenen Ladenpassage, die war vom Platz aus gut einsehbar, jeder Laden einst!!! Das Center da heute lädt NICHT zum Verweilen ein, und zum Kaufen schonmal GAR nicht!!! Ich glaube dass das Center ein großer ökonomischer Misserfolg für die Betreiber dort werden wird!!!

    Der Grund noch einen Stern geben zu können, ist die Terrasse, von der aus kann man von oben in den Zoo, auf die Affengehege schauen, wobei ich mich angesichts dieses Centers frage, ob das da im Zoo die einzigen Affen sind???

    Terrasse 2 Sterne, aber tagsüber meist kühl und verschattet diese Terrasse, Inneres Center eine Nullnummer!!! :(

    Geht gar nicht erst rein in das Haus da, sondern gleich gezielt zu JimBlock, da gibts tolle Burger, lecker und gut!!! Jim Block ist Top, und vergesst den Rest dort!!!

    Euer ww:)

    Hoffentlich wird das neue Center "LP12" am Leipziger Platz, das da bald eröffnet, besser!!! :o

  • 4.0 Sterne
    5.5.2014
    1 Check-In

    Klasse neue Shopping-Location in der Berliner-City-West! Viele kleine Läden in toller Architektur versammelt. Keine übliche Anordnung von Parfüm- und Bücher- und Elektronik-Mega-Store. Es wurde anscheinend darauf geachtet, nachhaltige Mieter aus der Region zu haben statt Mega-Konsum-Ketten.
    Sehr interessantes Konzept das hoffentlich aufgeht.
    Toll das man beim Freigelände auch einen Blick auf die Affen im Berliner-Zoo werfen kann. Komme gerne wieder!
    Ein Stern Abzug, weil noch nicht alles komplett fertig ist, sonst Fünft-Stern-Deluxe!

  • 4.0 Sterne
    27.4.2014
    2 Check-Ins

    Ich muss ja zugeben, anfangs hatte ich Bedenken gegenüber Bikini Berlin...
    Noch ein doofes Einkaufscenter, warum der komische Name und dann der viele Hype darum...

    Aber ich habe mich mächtig getäuscht.

    Von außen sieht man das nicht gleich, aber die Architektur innen und auf der Terrasse ist echt Klasse!
    Toll konzipiert. Die Terrasse auf dem Dach ist groß, mit Liegen ausgestattet und man von dort auf den Affenbereich des Zoos blicken...ganz kostenlos ;)

    Und auch innen beeindruckt Bikini durch seine Architektur und das Design.

    Zugegeben, bis jetzt ist noch nicht viel drin und es sind noch nicht alle Bereiche fertig, aber es sieht trotzdem toll aus. Die Geschäfte sind neu, nicht 0815 und alles scheint wie für Kunst und Design Liebhaber geschaffen zu sein. Die Cafés, die Ladenboxen im Erdgeschoss...

    Alles sieht sehr Modern kreativ und durchdacht aus. Ein Ort, den man sich auf alle Fälle mal anschauen sollte ;)

    Kleiner Abzug: Teilweise noch etwas unfertig und im Rohbau und die Geschäfte sind sehr teuer
    mal schauen was noch so dazu kommt

    ...If u are a tourist u should definitely come to Bikini Berlin and just take a look at it!
    It is impressing, modern and very cool. The shops partly a bit pricey but the view from the terrace is awesome.
    In any case it's a new enrichment for Berlin and place to look at.

    Have fun!

  • 2.0 Sterne
    31.7.2014

    Komische Geschäfte und auch noch viiiiieelll zu teuer! Wer soll da einkaufen??? Café Einstein ist ganz ok, jedoch waren die weiblichen Servicekräfte total arrogant und haben uns weder gegrüßt noch beachtet. Bikini Berlin ist nichts besonderes außer der Blick zum Zoo. Ansonsten ziemlich öde

  • 5.0 Sterne
    3.4.2014

    Fünf Sterne für ein halbfertiges Haus? Warum denn das? 'Cos I caaaan ;-)

    Das Bikini Haus wirbt mit "Shop different" - naja nicht noch eine Mall, haben wir ja in Berlin schon genug drängt sich unweigerlich auf.

    Aber tatsächlich es ist einiges "anders" je nachdem auf welcher Seite man den Eingang nimmt, kann man bei Jim Block systemgastronomisch das next Level von Burger-Kultur erleben, oder auf der anderen Seite bei "Burger de Ville" Burger im Manufakturstyle essen. Beide gut. Zu den Ketten, man (ich) kennt wenig, die Galerie vorwiegend für die Damen der Schöpfung, weiter unten auch ein Maßschneider für Herren, hoffe der bleibt nicht in der Holzbox.

    Die Architektur weiß zu gefallen, ebenso die Dachterasse, der Blick auf den Zoo (ich meine den richtigen Zoo:) , tut sein übriges.

    Aber müssen da wirklich fünf Sterne für gegeben werden, das Ding ist doch höchstens halbfertig? Ja, ich geb die fünf Sterne trotzdem, weil ich es einfach erfrischend und mutig finde, dass hier Pfade abseits des üblichen Einerleis beschritten werden. Es ist schön, dass die üblichen Verdächtigen (weitgehend) fehlen und man neues sieht!

    Ob natürlich die Qualität der feilgebotenen Waren mit dem P/L Verhältnis Hand in Hand gehen, steht freilich auf einem anderen Blatt und muss sich zeigen und wird auch streng beobachtet!

  • 2.0 Sterne
    8.4.2014

    So, das Bikini-Haus ist fertig. So zumindest werben die Veranstalter. Na ja, so richtig fertig ist es noch nicht.
    Überall wird noch gewerkelt und die Hälfte der Ausstellungsflächen steht noch leer. Warum wartet man nicht bis alles fertig ist, sondern präsentiert eine Konzept- Baustelle?
    Angenehm positiv, hier gibt es nicht die üblichen Verdächtigen der anderen austauschbaren Shopping Malls. Viele kleine, junge, unbekannte Designer haben hier ein Forum gefunden um ihre Entwürfe zu präsentieren. Das lob ich mir.  
    OK, als Starbucks-Ersatz muss Einstein-Kaffee herhalten und Esprit, H&M und NanuNana wurden durch Gant, Carharrt und Reisenthel ersetzt. Aber von irgendwas müssen die Centerbetreiber ja auch leben.

    In der Mitte im Inneren der Mall befinden sich Holzboxen, die mobil und variabel sind. Hier kann jederzeit ein neuer Laden einziehen, bzw. die Boxen können erweitert, verschoben oder entfernt werden. Nette Idee.
    Ebenfalls positiv ist der Ausblick oder oberen, hinteren Terrasse auf den Berliner Zoo.
    off topic:
    Geht man in Richtung 25 h-Hotel, wird man -so man denn in meinem Alter ist- ganz wehmütig, denn man steht, zumindest räumlich, direkt über den alten Diskotheken Extasy und Linientreu.

    Negativ: Glauben die Designer denn wirklich das diese Art der Gebäude noch aktuell ist? Baustellen-Look durch offenliegende und lackierte Stahlträger und Holz-Stahl-Gemisch aller Orten. Old School versucht modern zu wirken. Das hat man schon vor 20 Jahren besser gesehen.
    Sehr verkrampft und bemüht kommt das Center rüber, versucht hip zu sein, modern und anspruchsvoll, durch Pseudo-Kunstläden ein Niveau zu schaffen das in einer Mall nicht funktionieren kann und einfach nicht vorhanden ist.

    Positiv: Die Außenfassade sieht sensationell gut aus. Hier hat es tatsächlich geschafft den ursprünglichen Designergeist der 50er Jahre zu erhalten.

  • 4.0 Sterne
    11.4.2014

    Neugierde an der Veränderung unserer Stadt führte uns nach einem Spaziergang in das neue Bikini-Berlin. Normalerweise finde ich Einkaufszentren spontan abstoßend, beliebig, auswechselbar, hässlich und Zeitverschwendung. Das gilt auch für den Potsdamer Platz, für die üblichen Regional-Center sowieso. Wenn ich da rein muss, dann nur im "Schlag-zu-und-hau-ab-System".

    Gelungen:
    Das Bikini hat aber innen und auf dem Dach (Zoo-Blick) für kürzere Zeit durchaus eine gewisse Aufendhaltsqualität. Die architektonische Gestaltung innen ist originell und einigermaßen elegant.
    Das Gebäude wurde von außen fast gar nicht verbastelt (hier also: hoch lebe der Denkmalschutz!) - gute Umsetzung.

    Weniger gelungen:
    Eine zentrale Treppe mit Gefällewechseln mag zwar toll aussehen, doch kann man auch ins Stolpern geraten* - eigentlich ein "handwerklicher Fehler" (der könnte noch Ärger geben). Ein weiterer solcher ist der vor das Panoramafenster gepflanzte Bambus (eine echte "Problempflanze"). Mal schauen, ob man in Kürze noch rausschauen kann.
    Ergo - einiges ist gelungen, aber auch hier steht etwas überambitioniertes Design über Funktionalität.

    Passend zum Haus gibt eher teures Designerzeug zu kaufen, durchaus appetitlich präsentiert - mal sehen, ob das "Hochwertiges-Einkaufs-Konzept" al la "Stilwerk-light" sich hier trägt, oder ob sukzessive die üblichen Junk-Ketten den Laden übernehmen und dann den Ort versaubeuteln.
    Zwar wüsste ich auch hier nicht, was ich hier kaufen soll, doch wenn meine Liebste was sucht, kann ich mich hier wenigstens ohne Unwohlsein eine kurze Weile aufhalten.

    * - man kommt von Außen, wo es Tags auch heller ist, eine moderat abfallen Treppe mit mittlerem Schrittmaß hinab. Innen, im kultig designten Halbdunkel ist die nächste Treppe wesentlich steiler. Das ist mal richtig ungeschickt. Dann kommt eine flache Treppe, die keinem normalen Schrittmaß entspricht. Schick, aber blöd zu laufen.

  • 3.0 Sterne
    15.7.2014

    Die Idee ist ganz nett, leider noch nicht fertig umgesetzt. Die vielen leerstehenden Ladenflächen irritieren etwas.

  • 4.0 Sterne
    30.4.2014

    Lange munkelte man, City West würde wieder kommen...mit dem Bikini ist es jetzt tatsächlich einen großen Schritt weitergekommen.

    Die Preise sind teilweise happig, aber auch ohne das nötige Kleingeld lohnt sich der Besuch. Bummeln war noch nie so aufregend! Das Gefühl, sich in einer Arkade zu befinden, will sich gar nicht einstellen, zu sehr bestaunt man die Auslagen der Flagship Stores oder den Ausblick auf das Affenhaus. Riese Stahlträger, die sich durch das Bikini ranken, viel offener Raum, Pop-Up Boxen, die an Bread&Butter erinnern, machen das ganze urban-chic, so einzigartig. Man möchte fast nicht gehen.

    Natürlich entsteht hier kein neues Mitte, das Bikini bringt frischen Wind, aber man fühlt sich nicht aus Charlottenburg herausgerissen.

    Auch unbedingt zu empfehlen ist die Monkey Bar im benachbarten 25h Hotel - so schön kann der Westen sein!

  • 3.0 Sterne
    7.4.2014

    Wir haben uns heute das Bikinihaus angesehen, über die Gestaltung des Hauses sind schon genügend Bewertungen geschrieben worden, deswegen enthalten wir uns mit einem Beitrag darüber.
    Wer ein Freund von Kaffee und Torten ist wie wir, hat nach Überprüfung der Läden  die dafür in Frage kommen, nur das Eiscafe als Empfehlung. Kaffee, Torten, und Eisvariationen ohne Beanstandung.
    Die 3 Sterne sind für die Gestaltung des Hauses.

  • 1.0 Sterne
    16.4.2014
    1 Check-In

    Neues Einkaufszentrum und hässlich wie sau. Sehr billig gemacht und manches noch nicht fertig!

  • 5.0 Sterne
    8.4.2014

    Das ist das Einkaufszentrum, auf das Berlin gewartet hat. Ehrlich. Wie sehr klingen mir die üblichen Argumente gegen die x-te "Mall" - als Beispiel sei nur das in der Tat eher peinliche Alexa - noch in den Ohren: Architektonischer Müll. Geschäfte wie überall. Langweilige Massenware und keine Individualität.
    Nun, das Bikini.Berlin ist anders. Das fängt schon bei der Bezeichnung "Concept Mall" schon an, die aber nicht unbedingt gelungen ist. Es hat etwas von einer, ja, hippen Markthalle mit vielen Designerläden. Die muss man nicht alle gut finden, aber weder die größeren Geschäfte, noch die kleinen Stände in den lustigen Holzboxen findet man in den sonstigen Malls in Berlin. Klar, die Preise sind in den meisten Geschäften nicht niedrig, aber auch für weniger als 10 Euro bekommt man ein paar Kleinigkeiten. Selbst für den großen Elektronikmarkt hat man sich nicht für einen der üblichen drei oder vier verdächtigen entschieden, sondern mit dem Cyberport-Store ein etwas kleineres Berliner Unternehmen ins Haus geholt. Dass noch nicht alle Ladenflächen komplett fertig sind: Geschenkt, das gibt dem Haus momentan noch etwas unfertiges, aber nicht unsympathisch, da die Flächen teilweise wie eine Gallerie bespielt werden.
    Und sonst? Die Architektur von außen: Großartige 50er Jahre. Von Innen? Rohe Industriearchitektur trifft auf viel Holz und etwas Glas, passt perfekt zu Berlin und hat teilweise sogar etwas Clubtypisches. Die Detailverliebtheit zahlt sich aus: Viele Kleinigkeiten beweisen, dass man sich hier Gedanken gemacht hat und nicht einfach gebaut hat. Die Toiletten sind offenbar mit einem Gutscheinsystem ausgestattet, so dass die gespendeten 60 cent nicht wie in anderen Einkaufszentren komplett weg sind - ich weiß jetzt allerdings nicht, wo diese Gutscheine überall gültig sind.
    Und dann gibt es auch noch die üppig bemessene Terrassenfläche zum Zoo hin: Das ist echte Aufenthaltsqualität.
    Ich hätte wahrlich nicht gedacht, dass ich noch so von einem Berliner Einkaufszentrum überrascht sein würde. Und wer unbedingt meckern will, findet hier garantiert auch wieder etwas. Aber hier muss ich als Nicht-Unbedingt-Kunde und Weitestgehend-City-West-meider neidlos anerkennen: Das ist ungefähr so gelungen, wie es sein kann und bietet auch etwas für Alle, die sich nicht unbedingt einem Einkaufsrausch hingeben wollen.

  • 4.0 Sterne
    6.4.2014

    Das durfte ich mir nicht entgehen lassen. Ein schöner Ausblick auf den Zoo, interessantes Design und viele Shops sind hier zu finden. Es finden sich viele Designer, die zuvor nur einen Online-Shop hatten und treten in den Boxen, bzw. Räumen auf. Die Preise waren mir etwas zu hoch, weil ich nicht für einen Teller 30,00 € zahlen möchte oder 90,00 € für ein 3-teiliges Schüsselset. Bei der Kleidung sah es schon wieder besser aus preislich. Es gibt nicht nur Kleidung dort sondern auch Möbel, einen Stereoanlagenshop und jede Menge Gastronomie. Ich habe mir alles angeschaut aber irgendwie glaube ich, ich verdiene zu wenig Geld, um dort einzukaufen... scheint ehr für Touristen geeignet, oder Leute, die nicht als Customer Support arbeiten. Es gibt eine Menge zu entdecken jedenfalls und man sollte sich auf den Weg machen sich dieses spezielle Einkaufscenter anzuschauen. Ich werde dort irgendwann etwas einkaufen : )

  • 4.0 Sterne
    4.4.2014
    3 Check-Ins

    Also mit großen Erwartungen kam ich hierher um zu sehen was nun an diesem einmaligen Shopping Erlebnis im Herzen des alten West Berlins anders ist. Zum Glück vieles. Einmal fehlen die üblichen Verdächtigen der großen Ketten wie in den anderen 20 Einkaufspassagen Berlins, dann ist die äußere Hülle des Hause fast liebevoll restauriert worden und strahlt ein Solidität aus, welches sie wahrscheinlich noch nicht einmal in den 50igern hatte. Die grüne Stahl und Treppenkonstruktion ist schon sehr dominierend ob nun gewollt oder aus der Not geboren, läßt sich wohl so einfach nicht sagen, man fühlt sich jedoch teilweise in einen Blockbuster Film versetzt sei es nun Spider- oder Supermann, man erwartet förmlich das von diesem jetzt die Eisenträger angehoben werden. Das Gros der Läden scheinen teils einmalige berliner Designerläden zu sein mit teilweise doch sehr abgehobenen Preisen. Ein Highlight ist hier eigentlich mehr ein Insider Tip und Direktvermarkter : Teufel Lautsprecher ! In der Mitte des Gebäudes, die lange angekündigten Boxen zur Kurzzeitmiete um ein Geschäftsmodell zu testen, da schien mir aber weder die Idee T Shirts zu bedrucken, noch Plätzchen zu backen sehr revolutionär. Der Blick von der Cafe Theke auf den Affenfelsen des Zoos ist natürlich der Knaller und auch der Ausblick von der Terrasse auf den Zoo. Das Unfertige wird übrigens mit einer Austellung überspielt, sodaß man Bilder auf rohen Beton projeziert und so tut als sei dies normal. So gesehen ist Bikini Berlin auch ein wenig so, wie sich ein Tourist wohl Berlin vorstellt, etwas schräg, etwas gewagt aber doch nicht zu viel.

  • 5.0 Sterne
    28.1.2013
    11 Check-Ins

    Auf dem Weg zum Kunden kurz mal über den Zaun geschaut. Bin sehr gespannt, was daraus wird. Im Gegensatz zum BER kann man dort positive Veränderungen wahrnehmen.
    Nach Eröffnung mehr.

  • 5.0 Sterne
    5.4.2014

    Endlich ist doch was geworden aus der Baustelle! Man spürt den Atem der Geschichte in dem Ort, eine schön gelungene Verbindung zwischen Alt und Modern. Auch ein Platz zum Verweilen!

    • Qype User proper…
    • Frankfurt am Main, Hessen
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    5.0 Sterne
    17.6.2010

    Gedächtniskirche, Bahnhof Zoo, Europacenter, Bikinihaus - Bauten wie diese prägen das Bild der City West. Auf Postkarten, in Berlin-Büchern, in unseren Köpfen - und das seit Jahrzehnten.

    Doch das Stadtbild verändert sich. Zwar langsam, aber immerhin! Den Anfang machten das Neue Kranzler Eck, das "hoch holen" der Budapester Straße am Breitscheidplatz, der Abriss des Schimmelpfeng-Hauses und andere Maßnahmen.

    Nun geht es aber richtig los mit dem Umbau der City West. Endlich! Denn es wird höchste Zeit! Das Zoofenster wächst nun für alle sichtbar in die Höhe. Und genau gegenüber wird bald das ehrgeizige Projekt Zoobogen angegangen. Zum Zoobogen gehören das Hochhaus am Hardenbergplatz, der Zoo-Palast, ein Parkhaus, die Blaus Kugel und als Herzstück das Bikinihaus.

    Das Bikinihaus, bisher von den meisten Menschen durch die Läden im EG wahrgenommen, wird zum Hotel umgebaut. 300 Zimmer, teilweise mit Blick auf die Tiergehege des Zoologischen Gartens. Wow, das ist eine super Idee. Einzigartig und bestimmt nach Fertigstellung ein Hit bei Berlin-Besuchern.

  • 2.0 Sterne
    4.4.2014

    Zuerst das Positive: Die elegante 50er-Jahre-Fassade zur Straßenseite ist wunderbar restauriert. Hier bekommt man einen Eindruck davon, welche Qualität die damalige Architektur haben konnte. Schön ist die Öffnung der Anlage zum Zoo hin. Wer bei Shopping gern mal einen Blick auf Affen und Otter werfen möchte, kann dies von der rückwärtigen Terrasse oder aus der Shopping-Mall tun. Nun die Kritik: Die rückwärtige Fassade erinnert in ihrer Monotonie und fehlenden Plastizität leider an einen modernisierten Plattenbau. Würde man nicht auf den Zoo blicken, könnte man sich auch in der Gropius-Stadt oder in Hellersdorf wähnen. Die neue Innenarchitektur steht in starkem Kontrast zur Leichtigkeit und Eleganz der 50er Jahre. Schwere, dunkelgrün gestrichene Eisenträger tragen die Dachkonstruktion. Man hat die ganze Zeit das Gefühl, unter einer Eisenbahnbrücke in einem Edgar-Wallace-Film herumzulaufen. Waschbetonwände und offene Installationseinrichtungen künden von der "Ehrlichkeit des Materials", was aus der Architektenprosa übersetzt heißt: "Wir wollten sparen und verkaufen es als architektonisches Highlight." Nun zum Shopping-Erlebnis: Life-Style-Geschäfte mit Krawatten für 220 Euro, Kaisers Lebensmittel, Einstein-Coffee-Shop, Elektronik-Handel und Holzverschläge, in denen man für drei Monate seine Geschäftsidee ausprobieren kann, z.B. selbstbedruckte T-Shirts. Ok, es gibt Schlimmeres, aber "weltweit einmalig" ist das Ganze auch nicht.

  • 4.0 Sterne
    29.6.2010
    Erster Beitrag

    Das Bikinihaus am Zoo liegt direkt an der Gedächtniskirche und dem Europacenter an der Stelle, in der die Budapester Straße einseitig unterirdisch befahren wird.
    Eigentlich ist es ein Gebäudekomplex, der unten Läden und oben irgendwas (Büros) beherbergt. Klappert vom Elefantentor des Zoos kommend die kolonnadenartigen Ladenzeilen aus Büchergeschäften, esoterischem Kram bis hin zum Bong und passendem Bob-Marley-Banner, Mobiliar und Andenkenkrempel bis hin zum Futterkram entlang schlendert, steht man auch schon vor dem Zoopalast. Dahinter der Bahnhof Zoo und zur rechten Schulter hin der Haupteingang zum Zoologischen Garten. Rein faktisch ist man also um den Zoo vom Eingang Elefantentor zum Haupteingang gelaufen.
    Aber: Ende der Fünfziger erbaut, steht das Bikinihaus unter Denkmalschutz. Immerhin war hier Mal soviel kaputt, das genug Raum für Zeitgeistiges war. Und dazu gehört eben auch dieser Flachbau. Zwar hat dieser immerhin sechs Etagen, jedoch wirkt er durch den vorderen Kollonadenstil zu den Verkaufsflächen hin und durch die Weite des Breitscheidplatzes ihm gegenüber leicht.
    Zu dem hinter dem Gebäude liegenden Komplex des Berliner Zoos konnte man bis in die Siebziger im ersten Stock aus durchsehen, da gab es das Luftgeschoss, das dem Komplex den Namen gab. Nach einigen Fällen, in denen der Denkmalschutz plötzlich null und nichtig wurde, gab es einige Spekulationen über die Zukunft des Bikinihauses. Nun sieht es so aus, als sollte es weiterhin zum Stadtbild gehören. Ein "Make Over" der alten Lady: etwas größer wird sie durch ein Stockwerk mehr und im Bereich der Läden soll die tiefer gelegt werden. Die Kollonaden werden schrumpfen. Die Pläne des Bauherren, der Bayerische Bau und Immobiliengruppe, will das "Bikini Berlin" (wow, die Titelfindung hat bestimmt ganz viel Geld gekostet ...) an eine Mischung "aus gehobener Gastronomie, Einzelhandel, Wellness, dem Kino Zoo-Palast und einem Hotel" sein Projekt vermarkten.
    So soll dem Ensemble Zoobogen ("Bikini Berlin", das Hochaus am Zoo und das Kino, das ebenso unter den selben Fittichen modernisiert wird) neues Leben eingehaucht werden.
    Die blaue Kugel soll im Übrigen verschwinden. Was dieser architektonische Wahn damals sollte, habe ich auch nicht wirklich verstanden...Für mich nicht schade drum.

    Na, dann warten wir Mal ab.

    • Qype User alexan…
    • Berlin
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    5.0 Sterne
    18.6.2010

    Der Name "Bikinihaus" passt wirklich zu dem Objekt wie die Faust aufs Auge. Der zweiteilige Bikini als Badebekleidung war in den 50er Jahren des vergangenen Jahrhunderts auf dem Vormarsch und begeisterte auch die Deutschen in ihrer positiven Nachkriegseuphorie.
    Die Berliner gaben dem neuen Gebäude an der Budapester Straße den Namen "Bikinihaus" wegen seiner äußeren Anmutung. Die Architekten hatten nämlich das Gebäude optisch in zwei Teilen geplant. Zwischen dem Sockel unten und den oberen Etagen lag ein Luftgeschoss. Dadurch entstand zusätzlich eine Leichtigkeit im architektonischen Ausdruck des Bauwerks. Nach dem Umbau soll das Bikinihaus durch seine zurück versetzte Verglasung in der 2. Etage wieder mehr den Eindruck des ursprünglichen Bikinihauses haben.
    Im Laufe der vergangenen fünfzig Jahre wurde das Haus immer wieder leicht verändert, wobei der grundsätzliche Stil beibehalten wurde. Die für die Nachkriegsmoderne typischen großen und ungeteilten Fensterfronten mit ihren minimalistischen Profilen blieben erhalten. Das wird auch nach dem Umbau so sein.
    Die Nutzung des neuen Bikinihauses wird allerdings stark verändert. Bisher gab es oben überwiegend Büros. Und Büros wird es zukünftig wohl nur noch wenige geben. Durch Aufstockung um ein Geschoss wird die Flächenausnutzung insgesamt erweitert (besonders für das Hotel). Unten sollen die Kolonnaden an der Budapester Straße kleiner werden, d.h. die Einzelhandelsflächen werden größer (Tiefe der Kolonnaden zukünftig 2,70 m statt bisher 4,50 m).
    Ich begrüße den Umbau. Das Haus ist in seiner jetzigen Qualität nicht mehr wettbewerbsfähig. Der Investor wird übrigens nicht nur die Architektur weitgehend erhalten - auch der Name soll bleiben. Zumindest was den Bestandteil "Bikini" betrifft. Das Projekt soll nach heutigem Stand "Bikini Berlin" heißen.

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