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Empfohlene Beiträge

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  • 5.0 Sterne
    26.6.2012

    Ich liebe dieses Museum aus ganz verschiedenen Gründen.
    1. es erinnert mich an eine Zeit in Mitte die schon längst vergangen ist: als noch nicht alles hochrenoviert und schick war. Im c/o gibt es interessante und nicht auf fein gemachte Ecken (wobei ich damit keineswegs sagen will es ist schmuddelig oder so, denn das ist es nicht). Manchmal ist Bausubstanz zu sehen, die Treppen in den ersten Stock sind faszinierend.
    2. das c/o Berlin ist eine private Institution! D. h. es wurde von einem Architekten, einen Fotografen und einem Designer aus der Taufe gehoben (und so sieht es auch aus!) Früher war es mal in der Linienstraße und hat sich mit dem Umzug in das ehemalige Postfuhramt in der Oranienburger Strasse aber deutlich verbessert. So weit ich weiß ist die Zukunft des c/o ungewiß da der Ort verpachtet/verkauft wurde.
    3. es gibt sehr, sehr gute Ausstellungen von Künstlern die ich total gerne mag. Gesehen habe ich bis jetzt Nan Goldin, Pierre & Gilles und Larry Clark (Robert Mapplethorpe habe ich verpasst, wobei ich mich frage wie das passieren konnte, denn die Ausstellung lief relativ lange).
    Ich drücke den Betreibern die Daumen das sie ihrer Vision weiter folgen können!

  • 4.0 Sterne
    14.10.2013
    1 Check-In hier

    Noch hat das C/O Berlin an seinem neuen Standort im Amerikahaus am Zoo nicht eröffnet. Aber eine Ausstellung gibt es schon. Openair!

    Ausstellung ist vielleicht einwenig hochgegriffen, aber der Platz vor dem Gebäude wird mit Stelen bespielt, auf denen sich Fotografien abgedruckt finden. 13 Fotografen der renommierten Ostkreuz-Schule haben Charlottenburg unter die Lupe genommen oder besser vor die Linse geholt. Das C/O setzt sich so mit seiner neuen Nachbarschaft auseinander und zeigt was Fotografie alles kann: Dokumentieren, Spiegeln, Aufzeigen, Verdeutlichen, Lächeln machen, Witz haben, Angst haben. Lust machen.

    "Ostkreuz . Westwärts  - Neue Sicht auf Charlottenburg", so der Titel der Ausstellung, der manchen melancholischen Blick auf dieses Charlottenburg wirft, das sich gerade mal wieder neu erfindet. Da noch die Dekadenz der alten Tage, dort das Strichermilieu, da die nächtliche Stille, dort die Poetik längst vergangener Tage. Und immer wieder: Menschen. Menschen und Räume.

    Ich freu mich auf das neue C/O!

  • 5.0 Sterne
    9.1.2013

    ein absolutes Muß in Berlin. Ich liebe dieses Haus und die Ausstellungen sind immer genial. Schon das Gebäude ist sehenswert. Komme zu jeder Ausstellung. Einziger, aber
    großer Kritikpunkt ist die Ausleuchtung der Bilder bei den meisten Ausstellungen, leider.

  • 5.0 Sterne
    9.2.2013

    Man muß sich ranhalten, um die drei letzten Ausstellungen an diesem Ort wahrnehmen zu können. Am 9. März ist Schluß. Sehr differenzierte Sichtweisen eines schwedischen Altmeisters und Weltenbummlers, eines philosophischen Filmemachers und junger Nachwuchstalente sind momentan präsent.
    Das Haus selbst atmet noch sehr viel Stil. Bin gespannt, was da jetzt reinkommt. Hoffentlich keine sterilen Geldmenschen.

    • Qype User phl…
    • Berlin
    • 33 Freunde
    • 100 Beiträge
    4.0 Sterne
    4.1.2009

    Kann ich den literarischen Berichten meiner Vorschreiber noch etwas hinzufügen? Ich versuche es mit nackten Fakten:

    Ich bin jetzt stolzer Besitzer einer Jahreskarte der c/o Galerie. Die Karte kostet 21 Euro (ermäßigt 15), das entspricht dem dreifachen regulären Eintritt. Bei vier große Ausstellungen im Jahr lohnt es sich nicht nur finanziell, sondern ist auch ein Antrieb für mich häufiger herzukommen. Neben den Ausstellungen von international bekannten, hochkarätigen Fotografen gibt es jeweils noch kleinere Ausstellungen von jungen Fototalenten, deren Arbeit gefördert werden soll. Die Leonard Freed-Ausstellung (de.wikipedia.org/wiki/Le…) war hervorragend, wowe (wowe.it) auch sehr gut.
    Der Rundgang durch alle Ausstellungen dauert etwa eine, maximal zwei Stunden. Und ja, das Haus ist interessant, aber die Klos stinken.

  • 5.0 Sterne
    22.7.2011

    DIE Adresse für Fotokunst in Berlin.

    Eine überaus passende Location und immer wieder gute und überraschende Ausstellungen von bekannten und weniger bekannten Künstlern.

    Wohlgemerkt von Privatpersonen und nicht der öffentlichen Hand initiiert und getragen. Danke dafür.

    • Qype User pastor…
    • Berlin
    • 1 Freund
    • 39 Beiträge
    4.0 Sterne
    17.10.2009

    Da war ich bei Pierre et Guilles.
    Super Location

    • Qype User lelisn…
    • Heidesee, Brandenburg
    • 52 Freunde
    • 110 Beiträge
    4.0 Sterne
    25.9.2010

    Wir waren dort zur Peter Lindbergh- Ausstellung.

    Der erste Eindruck: Großes, schickes, altes Gebäude. Viele trendige Leute. Netter Empfang. 2 x 10 Euro Eintritt. Drin ist man.

    Der zweite Eindruck: Viele hippe Leute, scheinbar Models & Star-Fotografen von morgen. Am Eingang ist ein Schild "Fotografieren verboten" zu lesen. Jeder zweite knippst die Bilder & Besucher, scheinbar berauscht von Lindberghs Bildern.

    Die Räume: Altes Gebäude mit ebenso alten Mauern. Kaum frische Farbe an den Wänden. Oldschool ist cool. Über zwei Etagen konnte man enrspannt flanieren. An einer Stelle bildete sich ein kleiner Stau, da in dem Durchgang ein Film gezeigt wurde. Bemerkenswert ist der große Raum, eine ehemalige Turnhalle, in der oberen Etage.

    Die Besucher: Die Ausstellung war am Eröffnungstag gut besucht, aber nicht überfüllt. Viele hübsche Menschen wandern von Raum zu Raum. Junge Familien mit Kindern schieben auch in der zweiten Etage unbeirrt Kinderwagen durch die Ausstellung.

    Die Bilder: Lindberghs Kunstwerke sind meist auf 2x1m vergrößert und damit beeindruckend groß. Fast ausschließlich zu sehen sind schwarz-weiß Bilder. Wie man in der Einleitung der Ausstellung lesen kann, wirken dadurch die Bilder sehr real und die Models eher natürlich & fast schon zerbrechlich. Bei Portraits geht Lindbergh sehr nah ran und retuschiert diese auch nicht. Erkenntnis: Topmodels wie z.B. Nadja Auermann haben also doch Falten auf der Stirn (was ja auch nicht wirklich schlimm ist). Schade ist, dass die richtig guten Fotos nicht komplett zu sehen sind. Es sind viele ähnliche Fotos (z.B. aus New York) zu sehen, welche nicht unbedingt beeindrucken. Im Ganzen gesehen war die Ausstellung recht klein und übersichtlich. Nach einer knappen Stunde waren wir wieder draußen.

    Fazit: Reingehen. Wenn die Ausstellung nicht berauschend wirkt. Zumindestens unterstützt man ein kulturelles Projekt in Berlin.

    PS. Die Parkplatzsituation in der Oranienburger Straße war überraschend entspannt.

    • Qype User Timu…
    • Berlin
    • 15 Freunde
    • 92 Beiträge
    5.0 Sterne
    27.2.2011

    Bisher war ich in einigen Fotoaussstellungen hier - immer total spannend!

    Die Räume sind etwas schrömmelig, könnte besser renoviert sein, ich tippe eher auf Geldmangel als auf Absicht. Tut dem Gesamteindruck aber keine Abbruch, da ich mich auf die Bilder konzentriert habe.

    • Qype User Labud…
    • Berlin
    • 81 Freunde
    • 39 Beiträge
    5.0 Sterne
    24.3.2008

    Neulich ist mir eine alte Ausgabe von Faust I in meinem Bücherregal aufgefallen. Es war eine von diesen kleinen gelben Reclam-Ausgaben und sie war mit einer Vielzahl von unglaublich irrelevanten Bleistiftanmerkungen verziert, von denen ich vermute, dass ich sie selbst angebracht habe. Ich werde es also wohl in der Schule gelesen haben, was mich insofern erstaunt, als ich mich zum Mephistoteles nicht daran erinnern kann, Faust im Unterricht durchgenommen zu haben.

    Wirklich, ich war drauf und dran, bei Google nach Spezialisten für Altersdemenz zu suchen. Aber dann fiel mir auf, dass ich mich an überhaupt keinen Unterricht erinnere. Nicht an Faust, nicht an Trigonometrie, nicht an die Karolingischen Kaiser. Und es spricht wirklich viel dafür, dass wir irgendetwas davon behandelt haben. Dabei habe ich durchaus viele Erinnerungen an die Schule. Ich erinnere mich an die Mädchen, denen ich erfolglos einen Zettel (Willst du mit mir gehen?) zugeschoben habe, ich erinnere mich an einige Kloppereien auf dem Schulhof, an die Stelle, wo wir die Zigaretten versteckt hatten und an den Flipper, an dem wir gespielt haben, während wir den Religionsunterricht geschwänzt haben. Es war ein 1978er Playboy von Bally mit zwei Flipperfingern und drei Bumpern. In dem Raum, wo er stand, roch es nach kaltem Rauch und Urinalsteinen. Es ist also kein Alzheimer. Es ist einfach nur ein komplettes Auslöschen der Unterrichtserinnerungen.

    Ich schätze, das ist exakt das Konzept Faust. Wer Gutes will (und das will ich meinen Lehrern einmal unterstellen) wird scheitern, und wer das Böse will, erreicht das Gegenteil. Das gilt nicht nur für die Schule und das Flippern, sondern ganz besonders für die Stadtplanung. Hans Scharoun, Baustadtrat und Architektenpapst, hatte große Pläne. Eine Stadtautobahn mitten über den Potsdamer Platz und riesige freie Flächen, für die das Gerümpel beseitigt werden sollte, das die alliierten Bomben übrig gelassen hatte. Wir dürfen Hans Scharoun für einen durch und durch guten Menschen halten, der einen Atomkraft-Nein-danke-Button oder einen Toyota Prius gehabt hätte, wenn es die damals schon gegeben hätte. Aber gegen die Verwüstung, die er plante, waren Speers Pläne für Germania behutsame Stadterneuerung. Sein Kollektivplan wollte die Innenstadt zwischen Spandau und Lichtenberg schlicht wegräumen. Den kitschigen Stuck und die finsteren Hinterhöfe. Igitt. Alles Teufelswerk rücksichtsloser Immobilienhaie.

    Immobilienhaie sind nämlich ein Teil jener Kraft, die stets das Böse will und doch das Gute schafft. Sie wollen aus teuren Filetgrundstücken möglichst viel herausquetschen und schaffen dabei moderne, urbane Quartiere wie den Potsdamer Platz. Weil sie es für Schweinegeld vermieten können, machen sie aus einem maroden Straßenbahndepot das Meilenwerk; weil die Eigentumswohnungen weg gehen wie Café Latte bei Starbucks sanieren sie Altbauten in Friedrichshain.

    Damit ich hier keine Unterlassungsklage an den Hals kriege, werde ich die Käufer des Postfuhramtes an der Oranienburger Straße (Ecke Tucholskystr.) natürlich nicht Immobilenhaie nennen. Sagen wir ausländische Finanzinvestoren, also Heuschrecken gewissermaßen. Und was machen die? Na? Nichts. Nicht mal Fenster putzen machen die. Einzelhandel geht nicht (Denkmalschutz, Stadtplanung), Büros - Fehlanzeige (Überangebot), Gastronomie? Wohnungen? Lohnt ja alles nicht. Also macht man, was ein anständiger Immobilienhai in so einer Situation macht. Er steckt keinen überflüssigen Cent in die Bruchbude und wartet auf besseres Wetter. Und macht damit exakt das Beste, was dem Gebäude passieren kann. Denn die brauchbaren Teile darf solange eine Galerie für wechselnde Ausstellungen benutzen. C/O Berlin.

    Und damit wären wir beim Thema und ich entschuldige mich bei meinen Lesern, dass es diesmal etwas länger gedauert hat. Danke Ihr beiden!

    Der morbide, raue Charme der Räume passt zu der aktuellen Ausstellung, als wäre das Haus extra dafür gebaut, 100 Jahre lang genutzt und behutsam verfallen lassen worden. Sie zeigen gerade die Fotografien von Bettina Rheims und Can You find Happyness heißt die Ausstellung bis Mitte Mai 2008. Die Bilder inszenieren Schönheit, Sex, Oberflächlichkeit, Narben, Göttinen, Feen und Heldinnen. Sie changieren zwischen Glamour und Porno. Hochglanzporno, wohlgemerkt. Und immer diesseits der Würdegrenze. Helmut Newton wäre stolz auf Bettina Rheims, denn sie fängt da an, wo er aufgehört hat. Vielleicht dreht er sich aber auch in seinem Grab in der Jebenstraße um, weil er diese Ideen nicht hatte.

    Das sollte man sich jedenfalls selbst ansehen. Ohne Kinder allerdings. Eintritt 7 EUR.

  • 5.0 Sterne
    4.3.2009

    Rohe Räume. So unrenoviert kommt Mitte inzwischen selten daher. Was von außen noch wunderbar schräg bis prachtvoll wilhelimisch daher kommt, ist innen mit ungestrichenen Wänden und anderen Provisorien versehen. Man fühlt sich sofort zurück versetzt in die 90er Jahre, als ganz Mitte so aussah und das auch nichts ausmachte. Denn wenn ein Haus so einen Erhaltungszustand bis hierhin überlebt hatte, so musste die Bausubstanz ohnehin gut genug sein, um das auch noch ein paar weitere Jahrzehnte auszuhalten.

    Den schönsten Raum dieses ehemaligen Postfuhramtes hat der Club Rodeo, nämlich den Raum unter der Kuppel auf dem Dach. Aber auch das c/o hat sich für eine Galerie für Photographie großarige Räume gesichert. Großzügig, geschickt beleuchtet, hoch, und eben nicht nur weiß wie so viele andere Museen und Galerien. Dann noch ein modern gestalteter Eingangsbereich mit Garderobe und Buchshop. Da stören einen noch nicht einmal die immerhin zehn Euro Eintritt.

    Nicht nur dank des schönen Ortes hat sich das c/o inzwischen einen Namen gemacht. Und so gibt es hier im Augenblick sogar Annie Leibovitz zu sehen. Nun ja, selbst von dieser Photographin sind jetzt nicht alle Bilder klasse oder herausragend. Aber man kann Entdeckungen machen. Da ist zum Beispiel das Photo des allerschönsten Modells von allen, diesmal nicht untergewichtig, dafür aber mit Schlange und sonst ganz nackt. Da ist das wunderbare Bild von Daniel Day Lewis als unrasierter Dandy. Wer so viel Stil hat, braucht keine Rasur. Da ist auch das Gruppenbild einer Bushadministration, in der alle Teilnehmer bis auf den Präsidenten selbst einfach nur böse aussehen. Bush dagegen sieht eher naiv aus. Etwa genau so entlarvend das Bild von Donald Trump, welches beweist, dass dieser offenber unter ästhetischer Blindheit leidet, denn sonst wäre es nicht veröffentlicht worden. Das schönste Bild aber ist der Bauch einer Schwangeren, liebevoll umarmt von zwei riesigen Händen. Einfach zauberhaft. Da kann selbst die einfach perfekte Aufnahme einer Nicole Kidman im perfekten Kleid in perfekter Umgebung kaum mithalten.

    Ja, dieser Besuch lohnt sich.

  • 4.0 Sterne
    21.9.2012

    Super Ausstellungen ab und zu Zahle (Gott sei Dank) nur Studentenpreise 10EUR jedes mal wäre mir zuviel Das Gebäude gefällt mir richtig gut! Alt und gebraucht aber nicht schmuddellig Einfach gut! :)

    • Qype User Berlin…
    • Berlin
    • 0 Freunde
    • 5 Beiträge
    1.0 Sterne
    24.11.2011

    betr.: Ausstellung Bilder vom Terror
    Ich bin mit der Erwartung in diese Ausstellung gekommen, dass eine ernsthafte Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Episoden des Terrors in unterschiedlichen Ländern dargeboten wird. Stattdessen wirkten die Bilder, Videos und Arrangements jedoch größtenteils willkürlich und ohne roten Faden, was leider dem heute weit verbreiteten Kunstverständnis entspricht. 10 Euro ist das nicht wert.

    • Qype User neulic…
    • Berlin
    • 0 Freunde
    • 116 Beiträge
    4.0 Sterne
    2.11.2012

    Abgesehen davon, dass der Eintritt schon recht ambitioniert ist (10 EUR Normaleintritt), dafür, dass alles in einem etwas heruntergekommenen Ambiente repräsentiert wird und die Räumlichkeiten nicht besonders großzügig wirken, überrascht die Galerie regelmässig mit tollen Ausstellungen. Habe hier schon häufiger sehr schöne Fotos bewundern können. Natürlich wird auch manches m.E. überbewertet, aber es handelt sich ja um Kunst, über die man regelmässig auch mal streiten kann. Alles in allem überwiegen hier jedoch die gehaltvolleren Bilder  und es gibt gelegentlich mal auch Werke von den Stars der Fotoszene zu sehen.

    • Qype User photom…
    • Berlin
    • 48 Freunde
    • 72 Beiträge
    5.0 Sterne
    18.2.2011

    Ich bin seit Jahren ständiger Besucher und freu mich auf jede weitere Fotoausstellung. Schade, dass es wohl bald vorbei ist.

    • Qype User Claudi…
    • Berlin
    • 0 Freunde
    • 51 Beiträge
    5.0 Sterne
    17.1.2012

    Wenn's nicht um Fotografie ginge, würde ich sagen: ganz großes Kino! Wunderbare Location in aller ihrer Schrammeligkeit  einer der wenigen Orte in Berlin, die den Charme der Nachwendezeit nicht einfach konservieren, sondern übersetzen. Wird ja leider wohl nicht mehr ewig so gehen, aber die neuen Räumlichkeiten werden sicherlich auch spannend. Zum Ausstellungsprogramm muss man eigentlich nicht viel sagen: der Ort in Berlin schlechthin, um zeitgenössische Fotografie zu sehen. Dass sich nicht jede/r Besucher/in von jedem Thema gleichermaßen angesprochen fühlt und man sich über kuratorische Konzepte streiten kann, betrachte ich als geschenkt  das ist Teil des Diskurses, und wenn der kontrovers geführt wird, um so besser. Toll auch das Engagement um den Nachwuchs, die entsprechenden Ausstellungen finde ich auch immer sehenswert (auch wenn mich nicht alles Gezeigte überzeugt).

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