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  • 5.0 Sterne
    27.8.2014

    Aller guten Dinge sind drei, daher jetzt die dritte Kaffeehausbewertung in Folge...

    Im Prinzip wurde ja zum Hawelka von meinen VorgängerInnen schon alles gesagt, was zu sagen wäre, aber so ein wichtiges (auch fur mich persönlich wichtiges) Kaffeehaus muss ich natürlich besprechen, um es zumindest mit meinen spärlichen Mitteln der Ausdruckskraft etwas zu würdigen.

    Hier ist es eng, klein und schmuddelig, also so richtig zum Wohlfühlen. Ein ständiges Kommen und Gehen:Frustriert verlässt eine spanische Kleingruppe, nachdem sie die Tür geöffnet hat und feststellen musste, dass nicht einmal die Schlümpfe mehr Platz hätten, diesen Ort.  Sie werden es wieder versuchen, alle versuchen es wieder und  und wieder und alle kommen immer wieder ins Hawelka.

    Die zwei alten (the originals) Hawelkas habe ich noch gekannt, er wirkte sehr herzig, sie war mir aber etwas unheimlich.

    Schade fand ich immer, dass das Speiseangebot minimal ist, außer Kuchen und die berühmten und köstlichen Buchteln (Wuchteln) gibt es eigentlich dort nichts zu Speisen. Die Buchteln haben es dafür in sich, die sind so gut, dass sich stundenlanges Warten rentiert, aber die Stunden verfliegen hier sowieso wie im Flüge...

    Künstler habe ich hier nie getroffen, aber den wunderbaren und viel zu früh verstorbenen Zib 2 Moderator Robert Hochner, auf Ihn werde ich beim nächsten Besuch im Hawelka anstoßen...

  • 3.0 Sterne
    23.9.2014

    Jössassna was macht die Plastikgarnitur vorm Hawelka??

    Es wurde schon vieles übers Hawelka gesagt, daher möchte ich nichts wiederholen sondern lediglich eine Kleinigkeit ergänzen.
    Das kleine Gartl vorm Hawelka. Nun, dieses war nicht immer da, nein es gab nix zum draußen sitzen. Und jetzt versperrt eine unschöne billig wirkende Plastik-Korbimmitat Couch Ecke den Eingang. Gemütlich sieht das nicht aus und sind wir mal ehrlich, zum Hawelka passts auch nicht dazu. Liebe Leute, muss man den jeden Mainstream mitmachen? Zerstört das nicht die Authentizität eines Originals? Hmmm das frag ich mich wirklich. Jeder quietschende  alte Sessel im Hawelka ist mir lieber als das was nun vor der Tür als Sitzgelegenheit lauert.

  • 4.0 Sterne
    3.8.2014
    3 Check-Ins

    Was macht a Nackerta im Hawelka?

    Ich weiß es nicht.

    Aber ich weiss folgendes:

    - Kult-Cafehaus in Wien
    - nette Bedienung
    - sehr guter Kaffee
    - gute Mehlspeisen

  • 5.0 Sterne
    24.9.2014

    Ja, es war super nett!

  • 4.0 Sterne
    26.9.2014

    Ein nettes Café gleich am Graben mit wunderschöner Einrichtung. Jedoch sind die Preise ziemlich hoch. Fast 5€ hab ich für einen Verlängerten gezahlt(!!!). Die Bedienung ist sehr schnell und freundlich! Großes Lob!

  • 3.0 Sterne
    3.9.2014

    Ein Besuch im Hawelka gehört in Wien dazu - es ist urig und gemütlich (und jetzt kommt das große ABER) aber mit gesalzenen Preisen!
    Aber für einen touristischen Sonntags-Spaziergang im ersten Bezirk mit einer klassischen Melange - genau richtig!

  • 4.0 Sterne
    2.8.2014

    Wer einen Wiener Café besuchen möchte ist hier ganz richtig! Die Tradition lebt hier weiter. Die Bedienung war trotz Überfüllung sehr nett, und die Speisen trotzdem lecker!
    Der Caffee-Genuss ist einfach super! Und als eine Pause vom herumlaufen optimal geeignet, ist einfach Stressfrei und das Personal hilfsbereit zu den Kindern.

  • 4.0 Sterne
    14.7.2014
    1 Check-In

    Nachdem wir Essen waren und unsere Freundin heim brachten, hatte ich noch Lust auf einen Kaffee.

    Mein Lebensgefährte und ich entschieden uns für etwas dass wir noch nicht kannten, eben das Cafe Hawelka.

    Kaum hatten wir uns gesetzt kam auch schon der Kellner und fragte was wir denn trinken möchten. Meine Begleitung bestellte einen Espresso und ich nahm einen Cappuccino.
    Da ich noch Guster auf etwas Süßes hatte und leider keine Karte fand, musste ich den Kellner fragen, was es denn für Mehlspeisen gibt.
    Der nette Kellner bot mir Buchteln an, die ich natürlich genommen habe. Aber mit 5 Stück hätte ich nicht gerechnet. Ich bin doch sehr klein und 5 Stück Buchteln... Zum Glück half mir meine Begleitung und aß zwei Stück, die echt lecker waren.

    Den Kaffee fertig getrunken, die Buchteln fertig gegessen wollten wir zahlen. Wenn ich ehrlich bin fand ich den Preis von 20€ echt heftig.

  • 4.0 Sterne
    14.7.2014
    1 Check-In
    Aufgelistet in Kaffeehäuser, Österreichisch

    Das Hawelka ist wohl eines DER Kaffeehäuser Wiens. Wer hier auf Besuch ist oder wohnt muss zwangsläufig auch mal beim Hawelka vorbei geschaut haben.

    Meine Lebensgefährtin ist nun schon vor ein paar Jahren zu mir nach Wien gezogen und so ist es quasi meine Pflicht ihr auch alles in Wien zu zeigen, was man kennen muss. Also: Ab ins Hawelka!

    Dort angekommen war es zu unserem Glück recht leer uns so hatte meine Begleitung freie Platzwahl. So entschied sie sich für einen Platz im Außenbereich um die Frischluft genießen zu können.

    Kaum gesetzt kam auch schon der Kellner zu uns und fragte uns mit dem typischen Wiener Scharm was er uns denn bringen dürfe. Für mich sollte es ein Espresso, für meine Lebensgefährtin ein Cappuccino sein. Unsere Bestellung wurde sehr freundlich entgegen genommen und binnen 5 Minuten auch schon serviert! Ein echt super Tempo - so gefällt uns das.

    Der Kaffee schmeckte, wie nicht anders zu erwarten, wirklich fantastisch. Doch meine Lebensgefährtin quälte langsam der Gustier auf eine Mehlspeise. Also rasch den Kellner, welcher immer wieder kurz zum Nachbarrestaurant verschwand, da das WM Finale lief, zu uns gerufen und gefragt was er denn für Mehlspeisen für uns hätte. Empfohlen hat er uns schließlich die frisch gemachten Buchteln. Alleine beim Aussprechen bekam meine Lebensgefährtin nur ein "Lecker!" mit strahlenden Augen heraus, was sogar den Kellner zum grinsen brachte.

    Ein "Ich glaub das is ein JA" später holte uns der Herr auch schon die frischen Buchteln. Gleich 5 große Stück bestreut mit "kiloweise"Staubzucker bestreit wurden es für uns. Beim anfassen trieften diese noch vom Fett und innen waren sie noch schön warm. Geschmacklich fantastisch.

    Der Abend war also ein voller Erfolgt. Auch wenn mich die anschließende Rechnung (ca. 20€ für 5 Buchteln und 2 Kaffee) doch etwas erstaunen ließen.

  • 3.0 Sterne
    19.8.2014
    1 Check-In

    Drinnen ist das Café sehr gemütlich und authentisch. Das Fehlen der Karte könnten die Kellner wiederum wettmachen, aber sie geben sich nicht die geringste Mühe, das Angebot zu erläutern. Fremdsprachige haben es noch schwerer, man spricht knapp Englisch. Schade, macht den ersten guten Eindruck schnell zunichte.

  • 4.0 Sterne
    27.7.2014
    1 Check-In

    Ich mag das Hawelka sehr :)
    Es hat den richtigen Flair.
    Im Sommer kann man draußen sehr schön sitzen, im Winter ist es drinnen schön muckelig warm und gemütlich.
    Die Kellner sind lustig und nett.
    Die etwas abgesessenen Möbel zeigen den gemütlichen und altwienerischen Charakter und auch das Dämmerlicht, was mich in anderen Cafes wahrscheinlich abschrecken würde, gehört hier für mich irgendwie einfach dazu.
    Ein kleiner Minuspunkt: Es gibt hier keine Karte, also wenn man nicht schon weiß, was man essen/trinken möchte, muss man sich wohl vom Kellner beraten lassen ;)
    Dafür war aber bisher alles, was ich jemals dort bestellt hab, sehr sehr lecker und absolut empfehlenswert.
    Im Winter ist es dort oft sehr voll und man wird teilweise bei anderen Leuten mit an den Tisch gesetzt. Das kann man mögen oder eben auch nicht. Ich habe dort jedenfalls schon lustige Bekanntschaften gemacht.
    Leider ist es hier nicht wirklich günstig.

  • 5.0 Sterne
    8.7.2014

    Obwohl das Hawelka von vielen Touristen besucht wird, fühl ich mich als Urwiener dort dermaßen wohl, entspannt und daheim. Wie die das schaffen, dass man sich nicht wie in einer Touristenabsteige vorkommt, sondern in einem vollwertigen Wiener Kaffeehaus (inklusive obligatorischer Zeitbremse), weiß ich nicht. Aber es ist so.
    Auch die anständig angezogenen Kellner tragen dazu bei, wobei sie gute Arbeit tun, aber gottlob nicht hektisch sind.

  • 3.0 Sterne
    3.8.2014

    Wirklich ein schönes Café. Und hübsch gelegen. Da es in wohl jedem Reiseführer der Welt steht, ist das Hawelka stets überflutet von Touristen und hat quasi die Lizenz zum Geld drucken: € 3,20 für einen kleinen Braunen und €5,60 für ein Paar Debreziner sind mir persönlich zu viel (Stand Juli 2014). Zu den Debrezinern gab's nicht mal Kren, auch nicht auf Nachfrage. Und das im Herzen Wiens.

  • 5.0 Sterne
    28.11.2013 Aktualisierter Beitrag

    Ein Besuch des  Kaffeehauses Hawelka, darf bei einem Wienbesuch nicht fehlen. Ein Kaffeehaus mit so viel Atmosphäre und Tradition findet man selbst in Wien nicht mehr so oft:

    siehe Bild: Cafe Hawelka

    Da ich in Frankfurt in der letzten wirklichen Äppelwoi-Wirtschaft eine 3 jährige Lehrzeit absolviert habe weiss ich, dass in Traditionshäusern ein ungeschriebnes Regelwerk Gesetz ist!

    siehe Bild: Cafe Hawelka | Kellner im Frack

    Auszug aus den traditionellen Wiener Kaffeehausregeln:

    1.) Der Kellner bedient im Frack.
    2.) Cappucino gibt es um die Ecke beim Italiener.
    3.) Kaffee wird immer mit einem Glas Wasser auf einem Tablett serviert .
    4.) Der Löffel zum Umrühren liegt auf dem Rand des Wasserglases.
    5.) Spritzer und Bier darf bedenkenlos bestellt werden.
    6.) Ruft man: "Herr Ober, bitte zahlen!" wird dem nicht sofort nachgekommen.
    (Der Ober läßt den Gast  warten nicht weil er zu tun hat, sondern aus Prinzip.
    Der Gast soll Zeit dafür haben sich nochmal zu überlegen, ob er sich wirklich in die Hektik draußen stürzen, oder ob er nicht doch noch etwas bestellten möchte.)

    Von mir gibt es für des Cafe Hawelka die Höchstwertung!

    siehe Bild: Cafe Hawelka | Melange

    siehe Bild: Cafe Hawelka | Hawelka-Sacher + 1x Marillenmarmeladenschicht extra!

    4.0 Sterne
    18.9.2013 Vorheriger Beitrag
    Photo link: img855.imageshack.us/img…
    Wien  Cafe Hawelka
    Photo link: img22.imageshack.us/img2…
    Wien  Cafe Hawelka  Bollerofen  32 Grad
    Photo link: img4.imageshack.us/img4/…
    Wien  Cafe Hawelka  Melange
    Photo link: img826.imageshack.us/img…
    Wien  Cafe Hawelka  Hawelka-Sacher + 1x Marillenmarmeladenschicht extra!
  • 3.0 Sterne
    3.7.2014

    Guter Kaffee, gute Mehlspeisen, Touristenfalle.

  • 4.0 Sterne
    6.5.2014

    Klassisches Wiener Cafe - einen Besuch wert!

  • 2.0 Sterne
    5.9.2013
    1 Check-In

    Das Cafe Hawelka lebt vor allem weil es in jedem Touriführer erwähnt wird.

    Drinnen ziemlich verraucht alles etwas herunter gekommen.

    Eine Speise- oder Getränkekarte existiert nicht.

    Der Kellner auch nicht besonders sympathisch.

    Zum "Abhaken" auf der Touriliste und ein Bier trinken in Ordnung aber nicht für mehr.

  • 5.0 Sterne
    21.3.2013

    Den "Nackerten" habe ich dort noch nie getroffen, aber sonst doch schon allerhand erlebt und gesehen.
    Für mich das Schönste in einem Kaffeehaus wie dem Hawelka: hier gibts keinen "Latte", keinen "Moccacino", keinen "Macciato" und "Caramel", "Haselnuss" und ähnliches gibt es nicht als Geschmacksverirrer im Kaffee sondern höchstens im Kuchen!

  • 4.0 Sterne
    2.1.2013

    Bei meinem letzten Wien Besuch bin ich eher durch Zufall in dieser Wiener "Institution" gelandet.

    Und genau so stelle ich mir den Wiener Charme eines Kaffeehauses vor.
    - sehr belegt
    - guter Mix von Einheimischen und Touristen
    - leckeren Kaffee
    - ein etwas grantliger aber jederzeit zuvorkommender Kellner

    Tipp: Sollte das Kaffee voll sein am Besten an einen Tisch dazu setzten und schon ist man direkt im Gespräch.

  • 4.0 Sterne
    9.11.2013

    Ein uriges Wiener Künstlercafé, das mittlerweile zur Touristenhochburg geworden ist. Preise hoch, aber Ambiente doch einmalig. Nichtraucherlokal.

  • 5.0 Sterne
    12.11.2012

    Das Hawelka ist eine echte Wiener Institution! Nur einen Steinwurf vom Graben entfernt, lässt es sich prima als Zwischenstopp beim faulen Stadtbummel einbauen.

    Das Lokal ist relativ klein und versprüht durch seine alte und etwas heruntergekommen wirkende Einrichtung den Charme eines langgedienten Kaffeehauses mit seiner ganz eigenen Geschichte.
    Der Kaffee ist gut, aber nicht gerade billig. Die Mehlspeisen sind auch sehr gut, besonders die aus Prinzip erst nach 22:00 abends servierten "Buchteln".

    Und wenn der Kellner im Hawelka freundlich zu mir ist, dann fühle ich mich fehlbedient. Das mag auf Außenstehende bzw. "Zuagraste" anfangs etwas befremdlich wirken, aber: Der liebevolle, weil nicht böse gemeinte Grant, mit dem ich mich hier behandelt wissen will, gehört zum Gesamtpaket einfach dazu. ;-)

  • 2.0 Sterne
    23.2.2014

    Wir waren gestern im Hawelka.
    Für mich eine Touristenfalle. Ich kann nur abraten.
    Überteuerte Preise, absolut renovierungsbedürftiges Ambiente, keine Speisekarten, grantelnde Ober und man sitzt ungemütlich.
    Das einzige Positive ist, dass dort nicht geraucht wird.
    Einmal und nie wieder

  • 5.0 Sterne
    14.10.2011
    3 Check-Ins

    Wolfgang hatte für die Yelp Kaffeehaustour das Hawelka als Startpunkt ausgewählt und natürlich hätte man nicht besser in Wiens Kaffeehauslandschaft starten können. Das Hawelka hat so viel Geschichte und Atmosphäre, dass man die längst verstorbenen Dichter, Künstler und Philosophen, die hier im letzten Jahrhundert das Leben und all seine Widrigkeiten besungen, diskutiert und beschrieben haben, noch regelrecht an den Tischen sitzen sehen kann. Was Marketingstrategen auf der ganzen Welt versuchen aus dem Boden zu stampfen, was hier ganz von selbst gewachsen ist: Lokale mit einer Atmosphäre, die zum verweilen einladen, in denen die Geschichte im Raum stehen geblieben ist.

    Es passt einfach alles: der Kellner ist natürlich im Frack und braucht nicht einmal die Stimme heben, um den ersten Lapsus der Gruppe (Stichwort Cappucino) zu korrigieren. Spritzer und Bier darf man ja laut Wolfgangs Ausführungen bedenkenlos bestellen, ich hoffe also, alles richtig gemacht zu haben, aber im Hawekla wird man leicht zum Kaffeehausamateur.

    Das Schöne am Hawelka ist, dass sich hier jeder trifft und es kein reiner Touristenspot ist. Die kommen natürlich auch, aber wir können damit leben. Solange ein Café und kein "Kafffffe" bestellt wird bekommt hier jeder seine Melange.

  • 5.0 Sterne
    29.10.2010
    1 Check-In
    Aufgelistet in Top 10 Vienna

    Oh Du schönes, ranziges Hawlka! Bin ich froh, dass ich es noch vor meiner Abreise aus Wien in Deine warme Wohnstube geschafft habe!

    Ich hätte ansonsten nicht auf Deinen ausgesessenen, trotzdem gemütlichen Sofa sitzen und ein allerletztes Mal bei einem typischen Wiener Kellner (etwas unfreundlich auf seine freundliche Weise) meine Weissweinschorle bestellen können.

    Die letzten Wiener Stunden habe ich also in netter Begleitung in echt authentischer Wirklichkeit verbracht, eingesäuselt von den Stimmen und Gelächter der anderen.

    Hawelka, ich find es schön, dass es Dich gibt, denn es gibt wenige Orte, in denen man sich so familiär wohlfühlen kann.

  • 2.0 Sterne
    22.3.2012

    Wer Wien besucht - oder hier wohnt - MUSS einfach mal ins Hawelka. Punkt. Diesem Ruf bin auch ich gefolgt, hatte ich doch allerlei über diese Wiener Institution gehört und gelesen. Als ich dann dort war, war ich ziemlich enttäuscht. Teuer, der Kellner extrem unfreundlich und langsam, vom vielgerühmten "Flair" hab ich auch nix gespürt. Die Mehlspeise, die meine Mutter verzehrt hat, war akzeptabel, hat ihrem verwöhnten Gaumen aber auch keine Jubelschreie entlockt. Schade!

    Summa summarum ein eher negatives Gefühl, welches ich nach Hause mitgenommen habe - vor allem, da mich auch der Kaffee nicht vom Hocker gerissen hat.

  • 3.0 Sterne
    27.11.2010
    Aufgelistet in Wien und der Kaffee

    Schon oft davon gehört, jedoch noch nie dort gewesen.. das Café Hawelka, welches durch Georg Danzer höchste Berühmtheit erlangt hat, ist ein wahrer Klassiker. Eigentlich schon fast ein "Muss", einmal in dem oft besungenen Café gewesen zu sein.

    Um auch endlich "mitreden" zu können, habe ich vor kurzem eine Freundin dazu überredet, ins Hawelka zu gehen. Tja, was gibt es dazu zu sagen? Das Café wirkt etwas schmuddelig, es ist düster und die Wände sind zugekleistert mit Plakaten und Bildern.
    Die Kellner wirken - wie für traditionelle Wiener Kaffeehäuser üblich - auf den ersten Blick doch etwas hochnäsig, sind jedoch, wie man schnell bemerkt, sehr freundlich.

    Die warmen Getränke, v.a. der Tee, könnten schöner angerichtet werden - eine kleine Teetasse mit Teebeutel darin kann nicht gerade begeistern.
    Hungrigen Hawelka-Gästen kann ich jedoch die schmackhaften Buchteln nahelegen.
     
    Obwohl es nicht zu meinen Lieblingscafés zählt, kann ich das Hawelka aufgrund seiner urigen Atmosphäre weiterempfehlen.

  • 4.0 Sterne
    7.6.2012

    Zugegeben, ich hatte mir das
    Hawelka irgendwie anders vorgestellt: Größer, nicht so voll gestellt und
    vielleicht auch einen Tick gediegener. Obwohl mein Vorschreiber recht hat, dass
    dieses Lokal ziemlich schmuddelig ist  man kann hier Staub an der Wand (!) der
    Damentoilette besichtigen, der aussieht, als ob er schon sehr sehr alt wäre  fand
    ich, dass dieses Kaffeehaus eine besondere, schwer zu beschreibende Atmosphäre
    hat. Es gibt Orte, an denen man Geschichte atmen kann, das Hawelka gehört dazu. Unser
    Wienbesuch wäre ohne den Besuch im Hawelka nicht komplett gewesen, es hätte
    etwas gefehlt.

  • 5.0 Sterne
    13.4.2010

    Vielleicht weil es Hochsommer war, oder früher Vormittag, vielleicht hatte ich auch einfach nur Glück, in ruhiger Atmosphäre im Hawelka sitzen zu können bei einem Großen Braunen, Zeitung lesend die sehr eigene Stimmung in diesem herrlich verstaubten Kaffeehaus genießend.
    Ich habe auch andere Kaffeehäuser in Wien kennen und lieben gelernt, abseits von den Touristen (zu denen ich ja auch gehöre), aber das Hawelka bleibt unübertroffen.

  • 5.0 Sterne
    24.9.2010
    Aufgelistet in Romantische Plätze, Cafés

    Eine Wiener Institution

    Das Cafe Hawelka ist ein typisches Schülercafe. Hier war ich schon vor 20 Jahren, als ich mich mit meinen Freundinnen in der Stadt traf. Der alte Herr Hawelka ist heute nicht mehr aktiv im Kaffeehaus, das haben seine Söhne übernommen. Er ist eine richtige Wiener Institution gewesen. Als ich mit meinen Freundinnen hier Zigaretten bestellte, hat er das uns einfach verweigert und ein Glas Wasser hingestellt, weil das gesünder ist. Das hat mich sehr beeindruckt. Seine Frau ist vor ein paar Jahren gestorben, sie war auch die Seele des Cafehauses.

    Das Hawelka inspiriert Musik und Literatur

    Der Georg Danzer hat dem Cafe Hawelka ein Lied gewidmet, das in den 70 er Jahren den Aufbruch der Protestbewegung beschreibt. " Was macht a Nockada im Hawelka..." singt er und meint wohl die Aktionisten die damals die Wiener Innenstadt unsicher machten. Das Cafe Hawelka ist ein sehr schönes altes Kaffehaus, in das ich auch heute  noch gerne gehe, es hat dunkle Holztäfelungen und die Atmosphäre gemütlicher Geselligkeit, die einen umströmt, während man ganz in Ruhe seine Zeitung lesen kann, oder einiges aufschreiben, das einem einfällt hier. Es liegt sehr zentral in der Innenstadt und hat einen kleinen Gastgarten zur Straße hin.

  • 5.0 Sterne
    1.11.2010

    Jaja, das Hawelka. Draußen regnete es mal wieder und ich hatte, wie so oft, keinen Schirm mit. Komplett durchnässt schritt ich ins Hawelka, an einem Freitag Nachmittag. Normalerweise ist das ja unmöglich, zu diesem Zeitpunkt noch einen freien Platz zu bekommen, doch ich hatte Glück und konnte meine Kleidung während des Genusses von leckerer Melange und Obi gspritzt - ein Buch lesend - trocknen.

    Ein sehr lustiger Brauch im Hawelka: wenn der "alte" Herr H. im Café sitzt und nach Hause geht, werden alle Lichter für einen kurzen Moment ausgeschaltet. Der Kellner (ganz klassisch gekleidet) erklärt mir, dass Herr H. das so wünscht. So auf die Art: wenn er geht, dann ist das Kaffeehaus zu.
    Aber keine Sorge: die Lampen gehen dann alle wieder an und der Kaffeehausbetrieb weiter.

    • Qype User Lecker…
    • Kiel, Schleswig-Holstein
    • 42 Freunde
    • 48 Beiträge
    4.0 Sterne
    14.12.2007

    Das Hawelka ist das älteste Kaffeehaus in Wien und wirklich einen Besuch wert.
    Die Atmosphäre ist wenn man eintritt, erst einmal befremdlich, da in diesem Kaffeehaus wirklich alle Alters- und Gesellschaftsstufen zu finden sind, aber dann nimmt einen der Charme dieses Hauses gefangen.
    Für einen Norddeutschen ist es dann gar nicht so einfahc, sich durch die Wiener Kaffeespezilitäten zu probieren, aber es macht wirklich Spaß!

    • Qype User chiemg…
    • Übersee, Bayern
    • 96 Freunde
    • 268 Beiträge
    5.0 Sterne
    5.3.2008

    Das Hawelka ist eine Wiener Institution. Hier bleibt Wien Wien und es ändert sich nichts. Gut: Die Patina setzt sich an den Wänden an, aber auch das gehört dazu. Die weinroten Wände wurden zuletzt weiß gestrichen, die Farbe ist die Patina der Jahrzehnte, vor 20 Jahren blieb bei einer Geburtstagsfeier von Falko eine Spielkarte an der Decke kleben. Auch hier schon deutliche Verfärbungen Die Unveränderlichkeit des Hawelka entspricht vielleicht der Wiener Wehmut nach den Zeiten, als man noch von hier aus ein Weltreich regierte; als es eine der maßgeblichen Kultur- und Wissenschaftszentren Europas war. So alt ist das Hawelka zwar nicht (Gründungsjahr 1939), aber es steht einfach für das Stehenbleiben der Zeit. Auch war das Hawelka lange ein wichtiger Künstlertreffpunkt.

    Hier kann man sich einfach gehen lassen und sich den Gedanken hingeben, aber auch gesellig feiern. Die Buchteln sind übrigens auch noch nach dem Tod von Josefine Hawelka sehr zum empfehlen.Wie ich mich beim letzten Wienbesuch überzeugen konnte, ist sich das Hawelka immer treu geblieben. Ein seltener Ruhepunkt im Lauf der Zeit.

    • Qype User Arnie…
    • Hamburg
    • 203 Freunde
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    5.0 Sterne
    26.3.2008

    Es passiert selten, dass ich mich länger in einem Cafe aufhalte, in dem Rauchen erlaubt ist. Hier war ich dann aber doch sogar zweimal.

    Einfach wunderschön, das Treiben im Hawelka zu beobachten und dabei die superleckeren frischen Buchteln zu geniessen. Ein großer Brauner oder einen Mocca dazu, eine von den überall herumhängenden Zeitungen durchgeblättert und die Kaffeehausatmosphäre auf sich wirken lassen.

    Das Interieur ist zwar uralt und total verschrabbelt, aber das trägt eher zum schummrigen Ambiente dieses Ortes bei.

    Achtung: Nicht nach einer Karte fragen. Die gibt's bei Hawelka seit 100 Jahren nicht.

    • Qype User smj…
    • Frankfurt am Main, Hessen
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    3.0 Sterne
    13.7.2008

    Inzwischen mehr Touristen, als wirkliche Wiener zu finden auf jeden Fall ist das Hawelka der Inbegriff für ein Wiener Kaffeehaus. Wenn man das erste Mal in Wien ist, sollte man dem Hawelka einen Besuch abstatten.

    Ich war nur persönlich über die Preise überrascht. Das letzte mal war ich vor ca. 2 Jahren und die Preise sind extrem angestiegen.

    • Qype User mrimag…
    • Wien, Österreich
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    4.0 Sterne
    15.10.2008

    Das Hawelka hat ein unvergessliches Flair, das durch eine wahrhaft rauchgetränkte Atmosphäre und die seit Jahrzehnten nicht mehr erneuerte Einrichtung genährt wird. Vor einigen Jahren konnte man, wenn man gegen Mitternacht kam, Frau Hawelkas unvergessliche kleine Buchteln frisch genießen. Als die Dame leider vor ein paar Jahren im hohen Alter von uns ging, war das in allen Medien, so sehr war sie schon eine Ikone der Wiener Kaffeesieder.
    Wer sich in einer Buchhandlung Reiseführer über Wien ansieht, wird leider feststellen, dass das Hawelka oft als Geheimtipp erwähnt wird--ob das dann noch so geheim ist, bleibt dahingestellt. In einem englischsprachigen Reiseführer fand ich sogar den Tipp, man möge doch die Bickteln (Schreibweise ungefähr so) ausprobieren

    • Qype User Anasta…
    • Regensburg, Bayern
    • 26 Freunde
    • 314 Beiträge
    1.0 Sterne
    21.11.2008

    Hockt a Nackerter im Hawelka - ist also Kult, dachte ich, und wir wollten unbedingt hin.
    Schade schade!
    Total heruntergekommen, Service schlecht, und das Angebot ließ auch zu wünschen übrig.
    Hier ist mehr Liebe und Sorgfalt von Nöten!

    • Qype User Avarua…
    • Nürnberg, Bayern
    • 58 Freunde
    • 338 Beiträge
    3.0 Sterne
    3.10.2009

    Sehr originell...!
    Wir kamen gleich ganz früh, gegen 8 Uhr, und fanden ein fast leeres Hawelka vor, in dem die Lieferanten noch ein und aus gingen, wo sich der Ober Zeit nehmen konnte, uns nett zu bedienen und wir hatten viel Spaß.
    Das Ambiente ist so richtig nostalgisch, hier scheint die Zeit stehen geblieben zu sein - die Preise aber nicht...10,20EUR für 2 kleine Melange und ein Stück Kuchen - hm, das ist viel. Der gleich Preis übrigens für 2 Melange und 2 Brötchen, Butter, Aprikosenmarmelade ud ein Ei - versteh einer die Kalkulation. Aber okay, uns war es das wert und spaßig war es in jedem Fall!
    Als dann eine deutsche Männer-Tourigruppe auftauchte und "Kaffee" bestellte, trollten wir uns - der Ober reagierte wirklich, wie schon beschrieben, nicht sooo posititv drauf. Recht hatte er! Wenn man nach Wien kommt, muß man sich über die Kaffeehauskultur schon ein bißchen informieren...:)

    • Qype User alex_…
    • Wien, Österreich
    • 40 Freunde
    • 96 Beiträge
    5.0 Sterne
    25.3.2011

    Um das Cafè Hawelka zu beschreiben genügen eigentlich 4 Worte: Man fühlt sich wohl. Touristenort hin oder her, wer Wiener Kaffeehauskultur erleben will kommt nicht um das Cafè Hawelka herum. Die Preise sind natürlich wie in allen traditionellen Kaffeehäusern total überteuert, aber man kommt ja nicht jeden Tag hier her. Die Melange ist perfekt, die Sachertorte und der Apfelstrudel ein Gedicht, und die Buchteln von Frau Hawelka eine Klasse für sich.
    5 Sterne dafür dass man im Hawelka einen Teil der Geschichte Wiens in jedem Schluck Kaffee schmecken und genießen kann.

  • 3.0 Sterne
    10.5.2012

    Zwischen den ganzen 1 & 5 Sterne Bewertungen meiner Vorschreiber, tanze ich einfach mal aus der Reihe und gebe 3 Sterne.

    Wieso das denn, sagt ihr, man kann das Hawelka doch nur hassen oder lieben?

    Ich kann mich für keins von beiden entscheiden.

    Im Hawelka, heißt es, trifft man den Geist der Geschichte, den Geist der Zeit der großen Kaffeehäuser.

    Mag sein.
    Man muss nur den zentimeterdicken Staub und Dreck entfernen, dann sieht man ihn vielleicht. Das Ambiente könnte echt urig sein und ich kann die Liebhaber dieses Kaffeehauses sehr gut verstehen, dass sie ihren Tempel verehren, aber sorry Leute, was spricht denn gegen eine geputzte Toilette?

    Und wenn mal die Tische abgewischt oder der Boden gewischt werden würde, verschwindet dann die Patina?

    Der Kaffee war gut.

    Die Verehrung des Hawelka, ist wohl ohne die Verehrung des Herrn Hawelka, nicht zu verstehen. Und so wird es wohl bleiben, die einen werden es lieben, die anderen nicht.

    • Qype User Irmgar…
    • Bad Honnef, Nordrhein-Westfalen
    • 39 Freunde
    • 41 Beiträge
    4.0 Sterne
    28.10.2007

    Eine ganz seltsame Atmosphäre da drinnen, besser unter der Woche besuchen, dann am Wochenende versucht glaube ich, fast Jeder, ob Einheimisch oder Tourist, dort einen Platz zu finden.
    Ist ein uraltes Lokal, und wie es aussieht auch seit 1939 nie erneuert worden.

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