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  • Dorotheergasse 6-8
    Stiege 1

    1010 Wien
    Österreich
    Innere Stadt
  • Transit Information Route berechnen
  • Telefonnummer +43 1 5128230
  • Webseite des Geschäfts hawelka.at
  • 5.0 Sterne
    28.11.2013 Aktualisierter Beitrag

    Ein Besuch des  Kaffeehauses Hawelka, darf bei einem Wienbesuch nicht fehlen. Ein Kaffeehaus mit so viel Atmosphäre und Tradition findet man selbst in Wien nicht mehr so oft:

    siehe Bild: Cafe Hawelka

    Da ich in Frankfurt in der letzten wirklichen Äppelwoi-Wirtschaft eine 3 jährige Lehrzeit absolviert habe weiss ich, dass in Traditionshäusern ein ungeschriebnes Regelwerk Gesetz ist!

    siehe Bild: Cafe Hawelka | Kellner im Frack

    Auszug aus den traditionellen Wiener Kaffeehausregeln:

    1.) Der Kellner bedient im Frack.
    2.) Cappucino gibt es um die Ecke beim Italiener.
    3.) Kaffee wird immer mit einem Glas Wasser auf einem Tablett serviert .
    4.) Der Löffel zum Umrühren liegt auf dem Rand des Wasserglases.
    5.) Spritzer und Bier darf bedenkenlos bestellt werden.
    6.) Ruft man: "Herr Ober, bitte zahlen!" wird dem nicht sofort nachgekommen.
    (Der Ober läßt den Gast  warten nicht weil er zu tun hat, sondern aus Prinzip.
    Der Gast soll Zeit dafür haben sich nochmal zu überlegen, ob er sich wirklich in die Hektik draußen stürzen, oder ob er nicht doch noch etwas bestellten möchte.)

    Von mir gibt es für des Cafe Hawelka die Höchstwertung!

    siehe Bild: Cafe Hawelka | Melange

    siehe Bild: Cafe Hawelka | Hawelka-Sacher + 1x Marillenmarmeladenschicht extra!

    4.0 Sterne
    18.9.2013 Vorheriger Beitrag
    Photo link: img855.imageshack.us/img…
    Wien  Cafe Hawelka
    Photo link: img22.imageshack.us/img2…
    Wien  Cafe Hawelka  Bollerofen  32 Grad
    Photo link: img4.imageshack.us/img4/…
    Wien  Cafe Hawelka  Melange
    Photo link: img826.imageshack.us/img…
    Wien  Cafe Hawelka  Hawelka-Sacher + 1x Marillenmarmeladenschicht extra!
  • 2.0 Sterne
    23.2.2014

    Wir waren gestern im Hawelka.
    Für mich eine Touristenfalle. Ich kann nur abraten.
    Überteuerte Preise, absolut renovierungsbedürftiges Ambiente, keine Speisekarten, grantelnde Ober und man sitzt ungemütlich.
    Das einzige Positive ist, dass dort nicht geraucht wird.
    Einmal und nie wieder

  • 2.0 Sterne
    5.9.2013
    1 Check-In hier

    Das Cafe Hawelka lebt vor allem weil es in jedem Touriführer erwähnt wird.

    Drinnen ziemlich verraucht alles etwas herunter gekommen.

    Eine Speise- oder Getränkekarte existiert nicht.

    Der Kellner auch nicht besonders sympathisch.

    Zum "Abhaken" auf der Touriliste und ein Bier trinken in Ordnung aber nicht für mehr.

  • 4.0 Sterne
    9.11.2013

    Ein uriges Wiener Künstlercafé, das mittlerweile zur Touristenhochburg geworden ist. Preise hoch, aber Ambiente doch einmalig. Nichtraucherlokal.

  • 5.0 Sterne
    21.3.2013

    Den "Nackerten" habe ich dort noch nie getroffen, aber sonst doch schon allerhand erlebt und gesehen.
    Für mich das Schönste in einem Kaffeehaus wie dem Hawelka: hier gibts keinen "Latte", keinen "Moccacino", keinen "Macciato" und "Caramel", "Haselnuss" und ähnliches gibt es nicht als Geschmacksverirrer im Kaffee sondern höchstens im Kuchen!

  • 4.0 Sterne
    2.1.2013

    Bei meinem letzten Wien Besuch bin ich eher durch Zufall in dieser Wiener "Institution" gelandet.

    Und genau so stelle ich mir den Wiener Charme eines Kaffeehauses vor.
    - sehr belegt
    - guter Mix von Einheimischen und Touristen
    - leckeren Kaffee
    - ein etwas grantliger aber jederzeit zuvorkommender Kellner

    Tipp: Sollte das Kaffee voll sein am Besten an einen Tisch dazu setzten und schon ist man direkt im Gespräch.

  • 5.0 Sterne
    12.11.2012

    Das Hawelka ist eine echte Wiener Institution! Nur einen Steinwurf vom Graben entfernt, lässt es sich prima als Zwischenstopp beim faulen Stadtbummel einbauen.

    Das Lokal ist relativ klein und versprüht durch seine alte und etwas heruntergekommen wirkende Einrichtung den Charme eines langgedienten Kaffeehauses mit seiner ganz eigenen Geschichte.
    Der Kaffee ist gut, aber nicht gerade billig. Die Mehlspeisen sind auch sehr gut, besonders die aus Prinzip erst nach 22:00 abends servierten "Buchteln".

    Und wenn der Kellner im Hawelka freundlich zu mir ist, dann fühle ich mich fehlbedient. Das mag auf Außenstehende bzw. "Zuagraste" anfangs etwas befremdlich wirken, aber: Der liebevolle, weil nicht böse gemeinte Grant, mit dem ich mich hier behandelt wissen will, gehört zum Gesamtpaket einfach dazu. ;-)

  • 3.0 Sterne
    29.4.2013
    1 Check-In hier
    Aufgelistet in Wiener Kaffeehäuser

    Ein ganz großes Stück Wiener Kaffeehaus-Kultur und Kaffeehaus-Geschichte, aber so richtig warm werd ich damit leider nicht. Ja, es ist uhrig, und das hat seinen Charme. Und den schroffen Kellner, der gehört halt dazu. Aber mehr als einen kleinen Abstecher kann ich hierher einfach nicht machen. Da gibt es (für mich) gemütlichere Ecken wo ich verweilen möchte. Ich Sommer ist es etwas besser, wenn man draußen einen Platz bekommt.

  • 5.0 Sterne
    23.4.2013 Aktualisierter Beitrag

    dies ist mein Beitrag vom Herbst 2011 aus QYPE (R.I.P.) ... irgendwo muss man anfangen und Prioritäten setzen.  Leider kann ich es Datums-mässig nicht zurückbeamen:

    ---

    Update 29.12.2011

    Lieber Leopold Hawelka

    heute Nachmittag bist Du von uns gegangen. Gott hab Dich selig!! Geboren warst Du am 11 Narrenmonat 1911. Jetzt folgst Du Deiner lieben Josefine nach... Mein herzliches Beileid an Herta und alle, die Euch liebten, schätzten, ehrten aus der Schweiz. Bitte grüsse auch HCA von mir! Seine Wiener Gruppe (mit Konrad Bayer, Gerhard Rühm & Oswald Wiener) verbrachte bei Dir endlose durchschwatzte Nächte. Oft werden sie übersehen, weil es hellere Sterne gibt am Himmel.

    Konstruktive, teils kontroverse Kritik an Deinem Lebenswerk ist sicher teilweise angebracht, aber es gibt auch Toleranz gegenüber der Geschichte. Man kann mit etwas Nachsicht zum altgedienten Hawelka pilgern, denn es ist etwas ungelenk geworden über die Jahre, kann sich etwas entspannt an Dich, du liebes Caféhaus, anpassen... Warum die Hektik? Geht doch zum Hauptbahnhof, wenn ihr stressen wollt.

    Es ist vielleicht ein Fehler, dass Du in so vielen Reiseführern erwähnt wirst, weisst Du, die Touris wollen bloss auf die Schnelle Kultur reinziehen... Ich erinnere mich an meine Zeit mit Japanern... 1 Woche im Bus quer durch Europa. Die Schweiz: meistens Luzern, 15 Minuten Löwendenkmal, dann 2 Stunden Shopping @ Juwelier Bucherer am Schwanenplatz, dann huschhh nächstes Land.

    Es ist schliesslich nicht Dein Ziel, ultramodern, von Cillit Bang blitzend dazustehen, und USA-genormten Fast Food anzubieten. Wenn man bei Dir vorbeischaut, möchte man doch eher etwas von der alten Luft und Deiner glorreichen Vergangenheit schnuppern.

    Mir gelingt das. Und wir sind viele, die es so akzeptieren.

    In respektabler Verehrung für Leopold und in Liebe für Dich, Du tolles Kaffeehaus Hawelka! Wir mögen Dich so wie Du bist!!!

    +*+*+*+*+

    Mir ist eigentlich total egal, was andere Menschen über's Hawelka schreiben & denken... (ich meine, die negativ Schreibenden). Für mich ist es der heilige Tempel, in welchem mein ach so verehrter Hans Carl Artmann verkehrte... ich hab alle seine Werke, Gott hab ihn selig. - Ich bin vor Langem voll Ehrfucht das erste Mal vorsichtig reingetribbelt... natürlich war es schon passé, kein Literatenkaffee mehr, aber ich hab mich so intensiv mit Oesterreichischer Literatur beschäftigt, dass dieser Ort für mich magisch ist. Meine französische Freundin wollte an einem Leseabend dort Mitte 90er Jahre nicht mit, es war eine echte Zerreisprobe unserer Beziehung... ich habs ihr nie verziehen... Ich wünschte, ich hätte einige Freunde der Wiener Gruppe, am Liebsten natürlich HC einmal persönlich treffen können... es ist..  ah, ich werd so melancholisch!! Leset sein "How much, Schatzi?" oder seine unglaublich sensiblen Liebesgedichte... Den Aeronaut. Kauft Euch alle seine Bücher, setzt Euch ins Hawelka und ehret einen hehren Schriftsteller, ein Genie! I LOVE YOU HC..! Nach dem Hawelka geht's höchstens noch nach Prag... auch dies eine verlorene Suche nach dem Geist von FK & MB

    5.0 Sterne
    29.12.2010 Vorheriger Beitrag
    Update 29.12.2011 Lieber Leopold Hawelka heute Nachmittag bist Du von uns gegangen. Gott hab Dich… Weiterlesen
  • 4.0 Sterne
    7.6.2012

    Zugegeben, ich hatte mir das
    Hawelka irgendwie anders vorgestellt: Größer, nicht so voll gestellt und
    vielleicht auch einen Tick gediegener. Obwohl mein Vorschreiber recht hat, dass
    dieses Lokal ziemlich schmuddelig ist  man kann hier Staub an der Wand (!) der
    Damentoilette besichtigen, der aussieht, als ob er schon sehr sehr alt wäre  fand
    ich, dass dieses Kaffeehaus eine besondere, schwer zu beschreibende Atmosphäre
    hat. Es gibt Orte, an denen man Geschichte atmen kann, das Hawelka gehört dazu. Unser
    Wienbesuch wäre ohne den Besuch im Hawelka nicht komplett gewesen, es hätte
    etwas gefehlt.

  • 5.0 Sterne
    29.10.2010
    1 Check-In hier
    Aufgelistet in Top 10 Vienna

    Oh Du schönes, ranziges Hawlka! Bin ich froh, dass ich es noch vor meiner Abreise aus Wien in Deine warme Wohnstube geschafft habe!

    Ich hätte ansonsten nicht auf Deinen ausgesessenen, trotzdem gemütlichen Sofa sitzen und ein allerletztes Mal bei einem typischen Wiener Kellner (etwas unfreundlich auf seine freundliche Weise) meine Weissweinschorle bestellen können.

    Die letzten Wiener Stunden habe ich also in netter Begleitung in echt authentischer Wirklichkeit verbracht, eingesäuselt von den Stimmen und Gelächter der anderen.

    Hawelka, ich find es schön, dass es Dich gibt, denn es gibt wenige Orte, in denen man sich so familiär wohlfühlen kann.

  • 5.0 Sterne
    14.10.2011
    3 Check-Ins hier

    Wolfgang hatte für die Yelp Kaffeehaustour das Hawelka als Startpunkt ausgewählt und natürlich hätte man nicht besser in Wiens Kaffeehauslandschaft starten können. Das Hawelka hat so viel Geschichte und Atmosphäre, dass man die längst verstorbenen Dichter, Künstler und Philosophen, die hier im letzten Jahrhundert das Leben und all seine Widrigkeiten besungen, diskutiert und beschrieben haben, noch regelrecht an den Tischen sitzen sehen kann. Was Marketingstrategen auf der ganzen Welt versuchen aus dem Boden zu stampfen, was hier ganz von selbst gewachsen ist: Lokale mit einer Atmosphäre, die zum verweilen einladen, in denen die Geschichte im Raum stehen geblieben ist.

    Es passt einfach alles: der Kellner ist natürlich im Frack und braucht nicht einmal die Stimme heben, um den ersten Lapsus der Gruppe (Stichwort Cappucino) zu korrigieren. Spritzer und Bier darf man ja laut Wolfgangs Ausführungen bedenkenlos bestellen, ich hoffe also, alles richtig gemacht zu haben, aber im Hawekla wird man leicht zum Kaffeehausamateur.

    Das Schöne am Hawelka ist, dass sich hier jeder trifft und es kein reiner Touristenspot ist. Die kommen natürlich auch, aber wir können damit leben. Solange ein Café und kein "Kafffffe" bestellt wird bekommt hier jeder seine Melange.

  • 3.0 Sterne
    27.11.2010
    Aufgelistet in Wien und der Kaffee

    Schon oft davon gehört, jedoch noch nie dort gewesen.. das Café Hawelka, welches durch Georg Danzer höchste Berühmtheit erlangt hat, ist ein wahrer Klassiker. Eigentlich schon fast ein "Muss", einmal in dem oft besungenen Café gewesen zu sein.

    Um auch endlich "mitreden" zu können, habe ich vor kurzem eine Freundin dazu überredet, ins Hawelka zu gehen. Tja, was gibt es dazu zu sagen? Das Café wirkt etwas schmuddelig, es ist düster und die Wände sind zugekleistert mit Plakaten und Bildern.
    Die Kellner wirken - wie für traditionelle Wiener Kaffeehäuser üblich - auf den ersten Blick doch etwas hochnäsig, sind jedoch, wie man schnell bemerkt, sehr freundlich.

    Die warmen Getränke, v.a. der Tee, könnten schöner angerichtet werden - eine kleine Teetasse mit Teebeutel darin kann nicht gerade begeistern.
    Hungrigen Hawelka-Gästen kann ich jedoch die schmackhaften Buchteln nahelegen.
     
    Obwohl es nicht zu meinen Lieblingscafés zählt, kann ich das Hawelka aufgrund seiner urigen Atmosphäre weiterempfehlen.

  • 2.0 Sterne
    22.3.2012

    Wer Wien besucht - oder hier wohnt - MUSS einfach mal ins Hawelka. Punkt. Diesem Ruf bin auch ich gefolgt, hatte ich doch allerlei über diese Wiener Institution gehört und gelesen. Als ich dann dort war, war ich ziemlich enttäuscht. Teuer, der Kellner extrem unfreundlich und langsam, vom vielgerühmten "Flair" hab ich auch nix gespürt. Die Mehlspeise, die meine Mutter verzehrt hat, war akzeptabel, hat ihrem verwöhnten Gaumen aber auch keine Jubelschreie entlockt. Schade!

    Summa summarum ein eher negatives Gefühl, welches ich nach Hause mitgenommen habe - vor allem, da mich auch der Kaffee nicht vom Hocker gerissen hat.

  • 2.0 Sterne
    18.8.2013

    Vor vielen Jahren bin ich mal hier gewesen und
    hatte den alten, düsteren Charme sehr geschätzt. Mein letzter Besuch hat mich
    sehr ernüchtert. Die Gäste schienen ausschließlich Touristen zu sein, die durch
    die Kellner eher abgefertigt als bedient wurden. Alles musste schnell gehen,
    dadurch war eine unangenehme Hektik in dem Raum. Die Preise sind meines
    Erachtens für diesen lieblosen Service überteuert. Ach ja, die Toilette. Die
    sollte man lieber schräg gegenüber im Trzesniewski aufsuchen

  • 5.0 Sterne
    13.4.2010

    Vielleicht weil es Hochsommer war, oder früher Vormittag, vielleicht hatte ich auch einfach nur Glück, in ruhiger Atmosphäre im Hawelka sitzen zu können bei einem Großen Braunen, Zeitung lesend die sehr eigene Stimmung in diesem herrlich verstaubten Kaffeehaus genießend.
    Ich habe auch andere Kaffeehäuser in Wien kennen und lieben gelernt, abseits von den Touristen (zu denen ich ja auch gehöre), aber das Hawelka bleibt unübertroffen.

  • 5.0 Sterne
    24.9.2010
    Aufgelistet in Romantische Plätze, Cafés

    Eine Wiener Institution

    Das Cafe Hawelka ist ein typisches Schülercafe. Hier war ich schon vor 20 Jahren, als ich mich mit meinen Freundinnen in der Stadt traf. Der alte Herr Hawelka ist heute nicht mehr aktiv im Kaffeehaus, das haben seine Söhne übernommen. Er ist eine richtige Wiener Institution gewesen. Als ich mit meinen Freundinnen hier Zigaretten bestellte, hat er das uns einfach verweigert und ein Glas Wasser hingestellt, weil das gesünder ist. Das hat mich sehr beeindruckt. Seine Frau ist vor ein paar Jahren gestorben, sie war auch die Seele des Cafehauses.

    Das Hawelka inspiriert Musik und Literatur

    Der Georg Danzer hat dem Cafe Hawelka ein Lied gewidmet, das in den 70 er Jahren den Aufbruch der Protestbewegung beschreibt. " Was macht a Nockada im Hawelka..." singt er und meint wohl die Aktionisten die damals die Wiener Innenstadt unsicher machten. Das Cafe Hawelka ist ein sehr schönes altes Kaffehaus, in das ich auch heute  noch gerne gehe, es hat dunkle Holztäfelungen und die Atmosphäre gemütlicher Geselligkeit, die einen umströmt, während man ganz in Ruhe seine Zeitung lesen kann, oder einiges aufschreiben, das einem einfällt hier. Es liegt sehr zentral in der Innenstadt und hat einen kleinen Gastgarten zur Straße hin.

  • 5.0 Sterne
    1.11.2010

    Jaja, das Hawelka. Draußen regnete es mal wieder und ich hatte, wie so oft, keinen Schirm mit. Komplett durchnässt schritt ich ins Hawelka, an einem Freitag Nachmittag. Normalerweise ist das ja unmöglich, zu diesem Zeitpunkt noch einen freien Platz zu bekommen, doch ich hatte Glück und konnte meine Kleidung während des Genusses von leckerer Melange und Obi gspritzt - ein Buch lesend - trocknen.

    Ein sehr lustiger Brauch im Hawelka: wenn der "alte" Herr H. im Café sitzt und nach Hause geht, werden alle Lichter für einen kurzen Moment ausgeschaltet. Der Kellner (ganz klassisch gekleidet) erklärt mir, dass Herr H. das so wünscht. So auf die Art: wenn er geht, dann ist das Kaffeehaus zu.
    Aber keine Sorge: die Lampen gehen dann alle wieder an und der Kaffeehausbetrieb weiter.

  • 3.0 Sterne
    10.5.2012

    Zwischen den ganzen 1 & 5 Sterne Bewertungen meiner Vorschreiber, tanze ich einfach mal aus der Reihe und gebe 3 Sterne.

    Wieso das denn, sagt ihr, man kann das Hawelka doch nur hassen oder lieben?

    Ich kann mich für keins von beiden entscheiden.

    Im Hawelka, heißt es, trifft man den Geist der Geschichte, den Geist der Zeit der großen Kaffeehäuser.

    Mag sein.
    Man muss nur den zentimeterdicken Staub und Dreck entfernen, dann sieht man ihn vielleicht. Das Ambiente könnte echt urig sein und ich kann die Liebhaber dieses Kaffeehauses sehr gut verstehen, dass sie ihren Tempel verehren, aber sorry Leute, was spricht denn gegen eine geputzte Toilette?

    Und wenn mal die Tische abgewischt oder der Boden gewischt werden würde, verschwindet dann die Patina?

    Der Kaffee war gut.

    Die Verehrung des Hawelka, ist wohl ohne die Verehrung des Herrn Hawelka, nicht zu verstehen. Und so wird es wohl bleiben, die einen werden es lieben, die anderen nicht.

    • Qype User Lecker…
    • Kiel, Schleswig-Holstein
    • 42 Freunde
    • 48 Beiträge
    4.0 Sterne
    14.12.2007

    Das Hawelka ist das älteste Kaffeehaus in Wien und wirklich einen Besuch wert.
    Die Atmosphäre ist wenn man eintritt, erst einmal befremdlich, da in diesem Kaffeehaus wirklich alle Alters- und Gesellschaftsstufen zu finden sind, aber dann nimmt einen der Charme dieses Hauses gefangen.
    Für einen Norddeutschen ist es dann gar nicht so einfahc, sich durch die Wiener Kaffeespezilitäten zu probieren, aber es macht wirklich Spaß!

    • Qype User chiemg…
    • Übersee, Bayern
    • 96 Freunde
    • 268 Beiträge
    5.0 Sterne
    5.3.2008

    Das Hawelka ist eine Wiener Institution. Hier bleibt Wien Wien und es ändert sich nichts. Gut: Die Patina setzt sich an den Wänden an, aber auch das gehört dazu. Die weinroten Wände wurden zuletzt weiß gestrichen, die Farbe ist die Patina der Jahrzehnte, vor 20 Jahren blieb bei einer Geburtstagsfeier von Falko eine Spielkarte an der Decke kleben. Auch hier schon deutliche Verfärbungen Die Unveränderlichkeit des Hawelka entspricht vielleicht der Wiener Wehmut nach den Zeiten, als man noch von hier aus ein Weltreich regierte; als es eine der maßgeblichen Kultur- und Wissenschaftszentren Europas war. So alt ist das Hawelka zwar nicht (Gründungsjahr 1939), aber es steht einfach für das Stehenbleiben der Zeit. Auch war das Hawelka lange ein wichtiger Künstlertreffpunkt.

    Hier kann man sich einfach gehen lassen und sich den Gedanken hingeben, aber auch gesellig feiern. Die Buchteln sind übrigens auch noch nach dem Tod von Josefine Hawelka sehr zum empfehlen.Wie ich mich beim letzten Wienbesuch überzeugen konnte, ist sich das Hawelka immer treu geblieben. Ein seltener Ruhepunkt im Lauf der Zeit.

    • Qype User Arnie…
    • Hamburg
    • 203 Freunde
    • 245 Beiträge
    5.0 Sterne
    26.3.2008

    Es passiert selten, dass ich mich länger in einem Cafe aufhalte, in dem Rauchen erlaubt ist. Hier war ich dann aber doch sogar zweimal.

    Einfach wunderschön, das Treiben im Hawelka zu beobachten und dabei die superleckeren frischen Buchteln zu geniessen. Ein großer Brauner oder einen Mocca dazu, eine von den überall herumhängenden Zeitungen durchgeblättert und die Kaffeehausatmosphäre auf sich wirken lassen.

    Das Interieur ist zwar uralt und total verschrabbelt, aber das trägt eher zum schummrigen Ambiente dieses Ortes bei.

    Achtung: Nicht nach einer Karte fragen. Die gibt's bei Hawelka seit 100 Jahren nicht.

    • Qype User smj…
    • Frankfurt am Main, Hessen
    • 178 Freunde
    • 771 Beiträge
    3.0 Sterne
    13.7.2008

    Inzwischen mehr Touristen, als wirkliche Wiener zu finden auf jeden Fall ist das Hawelka der Inbegriff für ein Wiener Kaffeehaus. Wenn man das erste Mal in Wien ist, sollte man dem Hawelka einen Besuch abstatten.

    Ich war nur persönlich über die Preise überrascht. Das letzte mal war ich vor ca. 2 Jahren und die Preise sind extrem angestiegen.

    • Qype User mrimag…
    • Wien, Österreich
    • 63 Freunde
    • 152 Beiträge
    4.0 Sterne
    15.10.2008

    Das Hawelka hat ein unvergessliches Flair, das durch eine wahrhaft rauchgetränkte Atmosphäre und die seit Jahrzehnten nicht mehr erneuerte Einrichtung genährt wird. Vor einigen Jahren konnte man, wenn man gegen Mitternacht kam, Frau Hawelkas unvergessliche kleine Buchteln frisch genießen. Als die Dame leider vor ein paar Jahren im hohen Alter von uns ging, war das in allen Medien, so sehr war sie schon eine Ikone der Wiener Kaffeesieder.
    Wer sich in einer Buchhandlung Reiseführer über Wien ansieht, wird leider feststellen, dass das Hawelka oft als Geheimtipp erwähnt wird--ob das dann noch so geheim ist, bleibt dahingestellt. In einem englischsprachigen Reiseführer fand ich sogar den Tipp, man möge doch die Bickteln (Schreibweise ungefähr so) ausprobieren

    • Qype User Anasta…
    • Regensburg, Bayern
    • 26 Freunde
    • 314 Beiträge
    1.0 Sterne
    21.11.2008

    Hockt a Nackerter im Hawelka - ist also Kult, dachte ich, und wir wollten unbedingt hin.
    Schade schade!
    Total heruntergekommen, Service schlecht, und das Angebot ließ auch zu wünschen übrig.
    Hier ist mehr Liebe und Sorgfalt von Nöten!

    • Qype User Avarua…
    • Nürnberg, Bayern
    • 58 Freunde
    • 338 Beiträge
    3.0 Sterne
    3.10.2009

    Sehr originell...!
    Wir kamen gleich ganz früh, gegen 8 Uhr, und fanden ein fast leeres Hawelka vor, in dem die Lieferanten noch ein und aus gingen, wo sich der Ober Zeit nehmen konnte, uns nett zu bedienen und wir hatten viel Spaß.
    Das Ambiente ist so richtig nostalgisch, hier scheint die Zeit stehen geblieben zu sein - die Preise aber nicht...10,20EUR für 2 kleine Melange und ein Stück Kuchen - hm, das ist viel. Der gleich Preis übrigens für 2 Melange und 2 Brötchen, Butter, Aprikosenmarmelade ud ein Ei - versteh einer die Kalkulation. Aber okay, uns war es das wert und spaßig war es in jedem Fall!
    Als dann eine deutsche Männer-Tourigruppe auftauchte und "Kaffee" bestellte, trollten wir uns - der Ober reagierte wirklich, wie schon beschrieben, nicht sooo posititv drauf. Recht hatte er! Wenn man nach Wien kommt, muß man sich über die Kaffeehauskultur schon ein bißchen informieren...:)

    • Qype User alex_…
    • Wien, Österreich
    • 40 Freunde
    • 96 Beiträge
    5.0 Sterne
    25.3.2011

    Um das Cafè Hawelka zu beschreiben genügen eigentlich 4 Worte: Man fühlt sich wohl. Touristenort hin oder her, wer Wiener Kaffeehauskultur erleben will kommt nicht um das Cafè Hawelka herum. Die Preise sind natürlich wie in allen traditionellen Kaffeehäusern total überteuert, aber man kommt ja nicht jeden Tag hier her. Die Melange ist perfekt, die Sachertorte und der Apfelstrudel ein Gedicht, und die Buchteln von Frau Hawelka eine Klasse für sich.
    5 Sterne dafür dass man im Hawelka einen Teil der Geschichte Wiens in jedem Schluck Kaffee schmecken und genießen kann.

    • Qype User Irmgar…
    • Bad Honnef, Nordrhein-Westfalen
    • 39 Freunde
    • 41 Beiträge
    4.0 Sterne
    28.10.2007

    Eine ganz seltsame Atmosphäre da drinnen, besser unter der Woche besuchen, dann am Wochenende versucht glaube ich, fast Jeder, ob Einheimisch oder Tourist, dort einen Platz zu finden.
    Ist ein uraltes Lokal, und wie es aussieht auch seit 1939 nie erneuert worden.

    • Qype User Bluesf…
    • Dusseldorf, Nordrhein-Westfalen
    • 54 Freunde
    • 124 Beiträge
    5.0 Sterne
    22.2.2008

    Ein MUß in der Kaffeehaus-Stadt Wien!! Viel beschreiben kann man eigentlich nicht. Am Besten eine ruhige Ecke suchen (garnicht so einfach) und ahnen Doppelspänner bestellen und gucken, hören, geniessen..
    Ach ja: Un dann gegenüber ins "Treszniewski" und paar leckere "Stullen" futtern!!

    • Qype User Squir…
    • Wien, Österreich
    • 28 Freunde
    • 87 Beiträge
    3.0 Sterne
    26.9.2008

    Das Hawelka war mal das Traditionscafe in Wien schlechthin. Für Künstler ein Ort der Diskussion und der Kontemplation.
    Von der Atmosphäre ist leider nichts mehr übrig geblieben.

    Unglaublich verraucht, für Nichtraucher also nicht zu empfehlen Unter der Woche sind Plätze leicht zu ergattern.

    • Qype User Firest…
    • Berlin
    • 20 Freunde
    • 151 Beiträge
    2.0 Sterne
    29.7.2009

    Das Cafe Hawelka gehört in Wien zu den berühmtesten Kaffeehäusern. Also gleich mal ausprobiert:

    Als wir uns an einen (leeren) Tisch gesetzt haben, kam gleich der Kellner und sagte: Der Tisch ist schon besetzt. Bitte gehen Sie woanders hin. Tolle Begrüßung! Also gut. Vielleicht ist das hier so üblich.

    Als wir uns an einen anderen Tisch gesetzt haben, kam wieder der Kellner und fragte, was wir wollten. Wir baten um die Karte. Seine Antwort: Homma net. Da müssen Sie an die Tür gehen, dort ist eine Karte an der Wand. Wir waren den ganzen Tag shoppen und haben Wien erkundet - auf so etwas hatten wir partout keine Lust.

    Also einen G'spritzen bestellt und ein Wasser.

    Die Getränke waren in Ordnung, aber leider zu warm. Nur bei der Rechnung war der Kellner zuvorkommend.

    Schöner Erfahrung, aber leider nichts für uns.

  • 5.0 Sterne
    10.3.2010

    Reinkommen und sich wie ein Künstler fühlen!

    Das klappt prima im Hawelka in Wien. Der Laden sieht aus, als hätte man die Zeit bereits vor 50 Jahren angehalten: Alte Tische, Sofas, Sessel und Stühle stehen dicht gedrängt im Gastraum, die Ober schlängeln sich mit einer bemerkenswerten körperlichen Elastizität durch die Gänge.
    Ansonsten gibt's alles, was man in einem ordentlichen Kaffeehaus erwartet - und nix nada niente von dem, was Starbucks glaubt, bieten zu müssen.

    Vielen Dank also für diese grundehrliche schnörkellose Zeit in Eurem Café! Wir kommen wieder.

  • 5.0 Sterne
    1.11.2012

    Das Hawelka ist für mich einfach ein Fixstern auf einer perfekten Wientour. Am meisten lebt es zwar durch seine Geschichten - wie zum Beispiel die Spielkart, die einer Legende nach ein Zauberer auf einer Geburtstagsfeier für Falco hinaufgezaubert hat und die seit dem dort die Decke ziert, oder der alte sehr freundliche Herr Hawelka persönlich der für jeden seiner Gäste IMMER einen Platz fand - aber auch durch seinen einzigartigen Charm. Den Kellnern verzeiht man den etwas grantelnden Unterton, der gehört ja schliesslich einfach dazu, und dann sitzt man dort und geniesst einfach nur das Dasein mit einem Häferlkaffe - bitte keinen Cafe Latte bestellen "Mir san do jo schlisslich net in Italien!" ;-)

  • 5.0 Sterne
    24.11.2009

    Wunderbares Kaffeehaus.
    Jenseits von Balsac-Starbucks-Double tall Latte-blabla findet man hier in schön schmuddeliger komplett verrauchter Atmosphäre alte Sofas, eng gestellte Tische und geschäftige Ober. Lecker Melange, Blechkuchen dazu...perfekt.

    Na klar wollen alle Touristen hier her....wir auch ;-)

    Mehr davon!! Auch in anderen Städten!! Auch bei mir in Hamburg!!

    • Qype User noplac…
    • Wien, Österreich
    • 3 Freunde
    • 12 Beiträge
    4.0 Sterne
    9.2.2010

    Eine alt eingesessene Wiener Institution, und genau so fühlt es sich auch an. Es ist ein altes Kaffeehaus inmitten von Wien, in dem man sich fühlt wie vor 60 Jahren. Das Café wurde nie wirklich erneuertoder renoviert, es hängen noch immer alte Film- und Theaterplakate an den Wänden, und das Personal ist sehr freundlich, auch bei viel Zulauf.
    Alles in allem lohnt sich der Besuch auf jeden Fall! Es ist sehr gemütlich, und die Mélange ist sehr gut!! :-)

    Der einzige Minuspunkt kann für Nichtraucher sein, dass es bei gut besuchtem Hause sehr verraucht ist. Aber irgendwie trägt das sogar zu der dem Hawelka sehr eigenen Atmosphäre nur eher unterstützend bei. (und das sage ich als Nichtraucher!)

    • Qype User Krit…
    • München, Bayern
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    3.0 Sterne
    21.3.2010

    Also wir waren entsetzt von diesem Traditionscafe. Wir saßen draußen und mussten ewig warten bis ein schmuddeliger Kellner uns fragte was wir möchten. Es gibt keine Karten also bestellt man eine Melange so wie alle Leute. Und einen Orangensaft.
    Das Glas das bei dem Saft dabei war hatte lauter Fingerabdrücke und war so gruselig dass ich den Saft aus der Flasche trank.
    Und trotzdem kann ein Besuch sich hier lohnen am besten aber DRINNEN im Rauch sitzen, denn es ist irgendwie so abgesifft dass es schon wieder cool ist.

    • Qype User lutten…
    • Wien, Österreich
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    5.0 Sterne
    4.4.2010

    Das legendäre Kaffee Hawelka ist eine Institution die man liebt.
    Neben hervorragendem Kaffee und zahlreichen Stammgästen wie Autoren und Komponisten kann man hier wunderbar verweilen und die Szene in aller Ruhe beobachten.....

  • 5.0 Sterne
    9.9.2010

    Durch vorrangige Platzierung in Reiseführern sind meistens 50-60% der Gäste Touristen was aber dem Cafe nicht schadet, da das Hawelka einfach eine Kaffeehaus-Legende ist und mit Sicherheit auch bleiben wird!
    (Und Touristen bleiben meist eh nicht soo lange sitzen...)

    Preise sind schon etwas sehr heftig aber den teuren Kaffee zahlt man gerne!

    Das Lokal ist unvergleichlich, die ganze Einrichtung und das Ambiente bieten ein einzigartiges Flair!

    Mittlerweile darf nur mehr draußen geraucht werden, jetzt ist es nicht mehr so arg rauchig wie früher!

    • Qype User mr_bar…
    • Graz, Österreich
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    5.0 Sterne
    27.3.2008

    Das wohl bekannteste Caféhaus Wiens. Um unsern leider verstorbenen Danzer Schurli zu zitieren jessas na, wos mocht a Nockata im Havelka?
    Nackte sieht man zwar freilich seltener, als gut betuchte. Aber Kaffeehausfreunde wird man in diesem schönen alten Relikt Wiener Kaffeehaustradition immer wieder finden!

    • Qype User gka32…
    • Fehmarn, Schleswig-Holstein
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    5.0 Sterne
    10.8.2010

    Uriges Cafe!
    Best Place in Vienna!
    Und immer noch in Familienhand!

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