Qype Logo Bei Yelp registrieren

Qype hat sich Yelp angeschlossen um dir noch mehr Beiträge, Community und Geschäfte zu bieten. Weitere Infos.

Karte
Bearbeiten
  • Stubenring 24
    1010 Wien
    Österreich
    Innere Stadt
  • Transit Information Route berechnen
  • Telefonnummer +43 1 5126115
  • Webseite des Geschäfts prueckel.at

Empfohlene Beiträge

×
Dein Vertrauen ist unser Hauptanliegen, daher können Unternehmen nicht für Änderungen oder Löschungen von Beiträgen bezahlen. Mehr darüber
  • 5.0 Sterne
    6.3.2014

    Ok, ich gestehe: Ich hab mich schon lange nicht mehr in einem Kaffeehaus so wohl gefühlt. Und dass ich da - sprichwörtlich - nicht alleine bin, war gut daran zu erkennen, dass die Bude förmlich gestürmt wurde.

    Aber: wir haben gleich einen Tisch bekommen, zwei Minuten später auch einen recht netten Kellner erwischt und weitere drei Minuten später wurde auch schon unsere Bestellung serviert, inklusive einem großen Stück Apfelkuchen - in dem wir einen Kern gefunden haben (zeugt angeblich von der Frische des Produkts und spricht für den Bäcker) - kaltem Apfelwein, Espresso, Mineralwasser (2,60€) und Pfefferminztee (2,5€) in Gläsern und Tellern von anno dazumal. Bezahlt haben wir knapp 14 Euro, was ich für die Konsumation okay finde.

    Das Mobilar dürfte geschätzte 60-70 Jahre alt und noch nie getauscht/erneuert worden sein, der Luster flackert lustig vor sich hin und die Jukebox im unteren Stock zeugt von heißen Partynächten, bleibt aber während der Theatervorstellungen aus. In Toilette und Flur fühlt man sich ebenso in der Zeit zurück versetzt, der Zigarettenautomat scheint ein Relikt aus einer anderen Welt zu sein. Vintage, herrlich!

    Montags, Mittwochs und Freitags gibt es ab 19.00 Uhr Klaviermusik, außerdem gibt es zwei große Raucherbereiche. Radständer sind vorhanden und die Nähe zur U3 Stubentor bzw. U4 Landstraße spricht auch für das Café. Im Sommer kann man natürlich auch draußen sitzen.

    Fazit: Ich finde, es ist eine Kunst, in einem derart gutbesuchten Kaffeehaus eine heimelige Atmosphäre schaffen zu können. Hier gelingt es! Außerdem wird man nicht vertrieben, wenn man auch mal ne halbe Stunde nix konsumiert und der Geräuschpegel ist erstaunlich okay. I'll be back!

  • 3.0 Sterne
    17.2.2013
    3 Check-Ins hier

    Das Café Prückel ist ein altes großes Ringstraßencafe, mit großem Garten im Sommer. Das Speisenangebot bietet neben klassischen Kaffeehausgerichten auch einige untypische Gerichte an (Zucchini-Schafkäse-Strudel, Gnocchi...) mit etwas unter dem Durchschnitt anderer Kaffeehäuser angesiedelter Preise. (Apfelstrudel 3,1 €).
    Das Mehlspeisenangebot ist groß und durch die gute Besucherzahl täglich frisch, konnte ich aber noch nicht probieren.
    Dafür war die Krautsuppe mit Debrezinern und Speck sehr gut (€ 4,1).
    Leider ist das Lokal ziemlich verraucht und beim Personal wird auch gespart, wie auch bei einigen offenen trinkbaren Weinen, die kann man komplett vergessen...
    Das gewisse etwas fehtl dem ganzen; werde aber bei Gelegenheit nochmal vorbeischauen und eine Mehlspeise testen

  • 5.0 Sterne
    18.12.2013

    Gut besuchtes, typisches Wiener Café-Haus mit 50-er Jahre Ambiente. Freundliche, flotte Bedienung, Gäste vornehmlich Ortsansässige. Hier kann man sich wohlfühlen!

  • 4.0 Sterne
    17.9.2013
    Beitrag des Tages 24.11.2013

    Mir gefällt's im leicht angestaubt eingerichteten Prückel, es ist weniger "typisch" als die anderen traditionellen Wiener Kaffeehäuser. Hierher zerre ich meine internationalen Besucher auf daß sie einen Millirahmstrudel under der Stehlampe verkosten mögen. Die Mehlspeisen sind wunderbar, der Kaffee paßt und die Bedienung ist nicht so grantig wie vermutet. Für die Raucher gibt es eigene Räumlichkeiten, aber da war ich noch nie.

  • 4.0 Sterne
    12.11.2012

    Und wieder so ein typisches Wiener Kaffeehaus an dem sich die Geister scheiden.

    Als ich vor ca. 2 Jahren das erste Mal dort war, war ich ehrlich gesagt nicht sehr begeistert. Der Kellner zu ruppig und ansonsten nichts, was dieses Café sonderlich ausgezeichnet hätte. Deshalb hats für mich auch seitdem eine längere Prückel-Pause gegeben.

    Aber, man muss den Dingen manchmal einfach seine Zeit lassen. So bin ich vor kurzem zum zweiten Mal in meinem Leben wieder hineingestolpert.. und siehe da!

    In Gesellschaft meiner 8-Personen Gruppe habe ich in einem halb-zurückgelegten Zimmer Platz genommen und das Cafe machte gleich einen ganz anderen Eindruck auf mich. Der Kellner zwar auch ein bisschen grantig (das verlangt vermutlich das Wiener-Kaffeehaus-Kellner-Casting), aber dennoch keine Enttäuschung. Der hausgemachte Apfel-Eistee ist laut meinen Begleitern ein Gedicht (schmeckt scheinbar wie Apfelkompott), der Bio-Kräutertee auch durchwegs zu empfehlen und in unserer Runde Aperol-Spritz-Bestellung haben sie einen auf Wunsch mit weniger Aperol zubereitet. Achja, und live Klaviermusik gab's auch, das gibt bei mir nen Extra-Stern!

    Fazit:  Manchmal muss man ohne große Erwartungen an die Dinge ran gehen, dann kann man noch positiv überrascht werden!

  • 3.0 Sterne
    25.10.2012
    1 Check-In hier

    Ein Wiener Original mit dem ich mich noch immer nicht wirklich anfreunden kann - ja, das 50er Jahre Interieur ist nett, ja, das Prückl hat quasi Wahrzeichenstatus und ja, es ist ein Teil der Wiener Kaffeehauskultur, aber dennoch, so wirklich toll finde ich es auch nach Jahren nicht. Die Kellner sind nicht charmant grantig sondern meist einfach unaufmerksam und die Preise dafür nicht zu niedrig.

    Ein Plus: Bei Schönwetter draußen im Gastgarten sitzen und Leute beobachten - das lässt sich ob der top location am Ende von Wollzeile/Bäckerstraße wirklich grandios machen.

  • 5.0 Sterne
    18.2.2013

    Auf den ersten Blick wirkte diese Kaffee etwas kühl und ungemütlich. Das liegt aber nur an der sehr hellen Einrichtung. Diese besteht aus faszinierend vielen Möbeln aus den 70er Jahren. Alle Stühle, alle Lampen, alle Tische und sonstigen Möbel scheinen in der Zeit stehen geblieben zu sein. Es hat ein wenig was, aus einen alten Bond Film.
    Die Bedienung war sehr flott und brachte mir dann das beste Wiener Schnitzel das ich bis jetzt essen durfte (dabei habe ich schon mal eins beim Sterne Koch gegessen). Dieses Schnitzel hatte so eine genial luftige Pannade. Einfach ein Traum.
    (Siehe Foto unten) (Siehe Foto unten)

  • 5.0 Sterne
    13.8.2013 Aktualisierter Beitrag
    16 Check-Ins hier

    Das Prückel ist eine Institution. Im Stil der 50er gehalten, ist dieses riesige Kaffeehaus eines der letzten, das sich nicht dem Kommerz und der Gewinnmaximierung verschrieben haben.
    Hier geht alles ein bisschen langsamer vor sich, es ist gemütlich und stressfrei. Wenn man es eilig hat, ist man hier sicher fehl am Platz.
    Die Kellner sind korrekt, manche ein bisschen mürrisch, manche dafür sehr freundlich.
    Sehr positiv finde ich, dass der Raucherbereich nun im kleineren (und ungemütlicheren) Teil untergebracht ist, denn zuvor war der Qualm wirklich unerträglich.
    Vom Publikum her ist es eher jung-gemischt (also ab 20 aufwärts) weniger Touristen als anderswo, eher ein bisschen intellektuell angehaucht (die Kunstuni ist quasi gegenüber). Hier kann man auch den ganzen Tag bei einer Melange sitzen, die Kellner bringen auch gerne immer wieder ein paar Gläser Wasser, manche sogar ohne, dass man danach fragen müsste.

    Im Prückel kann man übrigens nicht nur Kaffee trinken (Achtung! Niemals 'Kaffee' bestellen, sondern die genau Bezeichnung - sei es eine Melange, ein Verlängerter, Einspänner, Mokka, großer Brauner, etc. etc), sondern auch gut essen, bei für den 1. Bezirk durchaus akzeptablen Preisen. Die Torten und Mehlspeisen sind auch sehr zu empfehlen.
    Abends gibt es oft live Klaviermusik, was das Flair natürlich noch vervollkommnet.
    Gratis W-Lan ist sowieso selbstverständlich.
    Ein Geheimtipp sind vielleicht die ziemlich schrägen Prückel-Ansichtskarten, die man kaufen kann (man muss extra danach fragen, es wird nicht gerade beworben.

    Alles in allem - das Prückel zählt gewiss zu meinen Lieblingskaffeehäusern weltweit und kann es nur empfehlen, es sei denn, man ist eine Meckerzicke. Dann bitte woanders hingehen. ;-)

    5.0 Sterne
    13.6.2012 Vorheriger Beitrag
    Mein Lieblingskaffeehaus ist nun endlich rauchfrei! Endlich!!
    5.0 Sterne
    22.8.2010 Vorheriger Beitrag
    Das Prückel ist mit Sicherheit mein Lieblingskaffeehaus. Die typische Atmosphäre, die ein Wiener… Weiterlesen
  • 4.0 Sterne
    3.5.2011
    5 Check-Ins hier

    Heute Morgen wollte ich mit einem südafrikanischen Verwandten ein typisch österreichisches Café Bäuschen, da wir in der Gegend unterwegs waren hat sich das Prückl angeboten.

    Der Kellner war schnell zur Bestellung am Tisch, die großen Braunen genauso.

    Bezüglich Ambiente hat uns das Prückl gut gefallen, der Nichtraucherbereich könnte etwas größer ausfallen, der Kellner war adäquat freundlich, die Preisgestaltung des Cafés ist relativ günstig für ein Ringstraßencafé.

  • 4.0 Sterne
    4.11.2010
    2 Check-Ins hier

    Ich bin dort rein und dachte: cool! ja, so stelle ich mir echte, Wiener Kaffeehäuser vor!
    Schlagartig wurde ich in eine andere Zeit versetzt, späte 50iger, frühe 60iger. Oma-mässig stark!

    Gut finde ich, dass es einen Raucher- und Nichtraucherbereich gibt, so fühlt sich auch niemand ausgeschlossen...
    Wir haben uns in den letzten Raum (Nichtraucher) gesetzt und ich fand es so super süss an diesen kleinen Tischen zu hocken und den Tee serviert zu bekommen, der dank seines silbernen Tablettchen dem Tisch den ganzen Platz wegnahm.

    Die Ober wie immer genüsslisch mürrisch, aber um mal ganz ehrlich zu sein: ich habe da nix gegen! So muss man nämlich keinen Small-Talk halten oder falsch lächeln, man bekommt, wonach man gefragt hat und: Basta!

    Lange blieben wir nicht, nur auf einen Tee und einem kleinen Mini-Meeting (gratis Wlan sehr!!!nützlich), ich wäre aber noch gerne in der Nostalgie länger abgetaucht.

  • 4.0 Sterne
    17.8.2010

    Das Café Prückel ist ein traditionelles Kaffeehaus gehobener Kultur, das seit 1904 seine Gäste verwöhnt. Hier machen es sich Künstler, Studenten, Politiker und auch so mancher Tourist bequem um die feine Wiener Küche, die Vielfalt der Kaffee-Spezialitäten und hausgemachter Mehlspeisen zu genießen.

    Ein Gastgarten ist bei entsprechendem Wetter verfügbar und ermöglicht einen Blick auf die belebte Wiener Ringstrasse.

    Das Prückel bietet klassisches Wiener Caféhaus Ambiente, gemütlich, gehoben und elegant.

    WLAN und internationale Zeitschriften/Zeitungen gibt es zum freien Gebrauch. Montag, Mittwoch und Freitag gibt es außerdem, von 19:00 bis 22:00, Live-Klaviermusik .

    Übrigens ist auch der Cappuccino, wie die meisten anderen Kaffeevariationen, eine Wiener Café-Erfindung. In Wien heißt er "Kapuziner".

  • 3.0 Sterne
    18.9.2010

    Wiener Kaffeehäuser sind einfach nicht mein Ding. Ich finde Tradition toll, mir gefällt auch das Aussehen der meisten Alt-Wiener Kaffeehäuser, aber verdammt noch mal, ich kenne keines das bequem ist. Entweder gehören die Stühle zur selben Tradition und zum selben Alter wie das Kaffeehaus selbst. Oder die Tische sind so klein und eng beieinander, dass man mehr die Gespräche des Sitznachbarn mitbekommt als die eigenen.

    Leider denke ich genauso über das Cafe Prückel. Gemütlichkeit ist hier ein Fremdwort. Das Lokal ist viel zu hell und durch dieses harte Licht geht sowohl die Gemütlichkeit verloren, und man sieht einfach alles.

    Die Kellner tun mir leid, weil das Lokal immer gut besucht ist. Aber so unfreundlich und gestresst zu sein, dass es jeder Gast mitbekommt ist schon eine ganz andere Liga. Also wenn ich nicht muss, komme ich hier nicht mehr hin.

  • 4.0 Sterne
    3.4.2011
    3 Check-Ins hier

    Eine Wiener Caféhauslegende direkt am Ring, sehr gut zu erreichen und deshalb auch des öfteren von mir frequentiert. Die arme Lori wurde Opfer unseres Kellners, ich hoffe ihr Handy hat es überlebt ;)

    Beim Reingehen schlägt einem gleich einmal eine dichte Rauchwand entgegen: der Raucherbereich ist wirklich nur für Hardcore Lungenkrebs Fans konzipiert, alle anderen flüchten in den Nichtraucherbereich. Rauchen und Caféhaus gehören zwar irgendwie zusammen, aber der Raucherbereich im Prückl erinnert mehr an eine Gaskammer.

    Ansonsten gibt es viel gutes zu sagen: klassische Wiener Caféhaus Einrichtung, an manchen Abenden spielt ein Pianist live etwas vor, herrliche Mehlspeisenauswahl und die wahrscheinlich beste Küche aller Wiener Caféhäuser. Der Altwienersuppentopf den ich hatte war zum anbeten. Dass ich ihn überhaupt bekommen habe lag aber nur an meiner Hartnäckigkeit, der Kellner hatte ihn bei der ersten Bestellung vergessen. Womit wir auch bei dem einzigen großen Manko des Prückls wären: der Kellner war unfassbar unfreundlich, sogar für Wiener Caféhaus Verhältnisse. Neben den erwähnten Handy- und Suppentopfvergess Affairen hat er uns mit einer Arroganz behandelt, die so ausgeprägt war, dass ich wir uns gefragt haben, ob er nicht geschauspielert hat und in Wahrheit eh voll der nette Kerl ist.

    Ansonsten trotzdem vier Sterne, weils einfach so ein grandioses Caféhaus ist, das kann auch der unfreundlichste Kellner nicht zerstören.

  • 3.0 Sterne
    22.8.2010

    Uli lud uns zum ersten "yelping" ins Prückel vis a vis der Angewandten. Dieses alte Wiener Kaffehaus blieb von groben Renovierungen verschont, wie solche beispielsweise im Cafe Museum praktiziert wurden. Das Lokal ist gepflegt, hell und einige KellnerInnen schwirren geschäftig und dauernd (!) zwischen den Kaffehaustischen umher. Das gewährleistet ein gutes Service, und obwohl das Haus voll ist, warten wir nicht länger als zehn Minuten auf unsere Bestellungen.

    Der Geräuschpegel ist ziemlich hoch, die Gäste haben sich etwas zu erzählen. Die angeregte Unterhaltung wird immer wieder von Nachfragen, "Wollen' s eine Mehlspeis und a Melange?", unterbrochen, ich jedoch bestelle einen kleinen, feinen, Cafe Prückel. Fünf Minuten, die Köstlichkeit ist da: Ein kleiner Espresso mit Schlagobers und etwas Kaffeeschaum. Sehr heiß, sehr stark. Ohne Zucker, versteht sich.

    Als ich gehe, betritt eine Gruppe von Touristen das Lokal. Ich amüsiere mich über ihre Problemchen mit dem Windfang am Eintritt. Der kleine Gastgarten ist heute aufgrund des Wetters spärlich besucht, ich überlege trotzdem kurz. Am Blumenstand gegenüber sehe ich jedoch meine Lieblingsblumen, die ich gerne aus der Nähe betrachten will.

  • 5.0 Sterne
    3.5.2011

    Ihr habt alle recht!

    Britt V.

  • 5.0 Sterne
    26.5.2010

    Ein Stück Wiender Kaffeehauskultur, das man erfinden müsste, würd's es nicht schon geben.
    Eingerichtet im Stil der 50er Jahre ... bzw. der Patina der Möbel nach zu urteilen müsst es wahrscheinlich eher heissen, eingerichtet in den 50er Jahren bietet das Prückel auch was für's Auge (wenn man den Stil mag).

    Die Bedienung ist so wie ich sie mir von einem Wiener Kaffeehaus erwarte, manchmal schroff, manchmal freundlich, manchmal aufmerksam - je nach Tagesform und Kellner, aber immer eine Harausforderung und ganz wichtiger Teil der Athmosphäre. Da kann man schon mal Stunden beim Frühstück und Live-Klaviegeklimper verbringen und sich durch den Wochenendboulevard blättern.

    Preislich find ich das Prückel ok, das Publikum ist bunt gemischt, Touristen suchen zum Glück wphl eher einen anderen Flair und verlieren sich eher selten ins Prückel.

  • 5.0 Sterne
    14.3.2012

    Eigentlich ein wunderschönes Caféhaus.
    Aber die Raucher! Leider ist der Hauptraum Rauchernereich und komplett verstunken. Der Nichtraucherbereich ist lieblos mit Gartenmöbeln eingerichtet. Offensichtlich eine schlechte Notlösung.
    Für mich ist das Prückel abgehakt, leider. Update:
    Mittlerweile hat sich die Medaille gewendet. Der Raucherbereich ist jetzt in den ehem. Nichtraucherbereich umgezogen!! Im großen, schönen Hauptraum ist jetzt wieder atmen möglich!
    Jetzt fünf Sterne!!!

    • Qype User FreiNa…
    • Wien, Österreich
    • 0 Freunde
    • 27 Beiträge
    2.0 Sterne
    3.6.2012

    War heute seit langem wieder dort und muss sagen: Es war schon besser. Der Kaffee ist überteuert und hatte schon weniger Wasseranteil und der Topfenstrudl war auch schon besser (die restlichen Kuchen aus der Vitrine waren auch nicht wirklich ansprechend).
    Das Lokal ist aber nach wie vor ein Wiener Original.

  • 1.0 Sterne
    10.5.2013

    Es ist mir ein Bedürfnis, Ihnen mitzuteilen, dass sich die Sitzbänke im Café nicht nur mittlerweile auflösen (das wissen Sie ja eh schon, und das wäre auch nicht weiter schlimm), sondern dass die Bänke mittlerweile auch anfangen, ziemlich stark zu "riechen, bzw zu "miachteln".

    Jedenfalls musste ich gestern Nachmittag meinen Cafehausbesuch deswegen vorzeitig abbrechen, weil es mich einfach gegraust hat.

  • 4.0 Sterne
    17.1.2010

    Im Prückel sitzen, den Gästen (TouristInnen und Natives) zuschauen, einen Kaffee trinken, dazu einen Kuchen aus der Vitrine essen, Zeitung lesen und ausdauernd versuchen, die Aufmerksamkeit des stets beschäftigten Obers zu erregen, der seine Gäste einfach nicht sogleich bestellen/gehen/zahlen lassen will: Schöner kann ein Samstag nachmittag nicht sein.

    Der Nichtraucherbereich hat leider nicht ganz das Flair der vorderen Teils des Cafés, die Luft ist allerdings um einiges besser.

  • 5.0 Sterne
    12.1.2007
    Erster Beitrag

    Ach, das Prückel. Ist fast immer am Programm bei meinen Wienbesuchen. War ich auch schon gerne vor der Modernisierung. Die ist mittlerweile auch schon wieder einige Jährchen her (die Ankündigung wurde damals sehr skeptisch aufgenommen). Ist aber schön geworden - und kann mich gar nicht mehr so recht erinnern, wie es früher aussah. Ohja: früher war die Decke anders, einfacher. Sonst? War's schmuddliger (aber das kommt mit den Jahren wieder, jetzt ist der perfekte Status zwischen frisch renoviert und vergammelt).

    Ist halt leider immer (vor allem, wenns draussen kalt ist) recht voll. Aber dann kann man sich wo dazuquetschen und vielleicht ein nettes Pläuschchen anreissen.

    Die Tortenauswahl ist ausreichend, aber nicht so gewaltig. Wer das will geht besser über den Ring und am Mak vorbei über den Wienfluß in die Kurkonditerei Oberlaa - und dann nachher wieder zurück ins Prückel, weil es da einfach schöner ist.

    • Qype User smj…
    • Frankfurt am Main, Hessen
    • 178 Freunde
    • 771 Beiträge
    4.0 Sterne
    13.7.2008

    Zufällig sind wir im Prückel Frühstücken gegangenwir waren auf jeden Fall vom Charme des 50-60er Jahre Cafés begeistert. Sehr gemütlich und mal was anderes in Zeiten von Starbucks und diversen Lounges!

    Für uns als Touristen in Wien, noch ein Stück alter Kaffeehaustradition.

    Auch schön um draussen zu sitzen.

    • Qype User lovem…
    • Wien, Österreich
    • 23 Freunde
    • 37 Beiträge
    5.0 Sterne
    8.8.2008

    Heute war ich im Prückel.. das muss man jetzt einmal so stehen lassen.
    Mit einer liebe Freundin aus Salzburg, die vom Prückel gehört hatte und dahin wollte und wieder fand ich den Glanz und Glamour dieses Echt-Wiener-Cafes. Wir saßen im Schanigarten knapp vor Mittag und unterhielten uns angeregt. Genossen den Scharm des Kellners und die wunderbare Melange und den wunderbaren Capuccino. Für das alles 99 Punkte!

    • Qype User jaylea…
    • Berlin
    • 10 Freunde
    • 35 Beiträge
    5.0 Sterne
    10.8.2008

    Das Prückel haben wir heute Vormittag zum Frühstück genossen. Wiener Kaffeehauskultur wird zwar in allen Reiseführern groß geschrieben, aber die enpfohlenen Adressen sind eindeutig von Touristen überlaufen.

    Das Prückel wurde uns von Wienern als eine sehr gute Adresse empfohlen. Recht haben sie!

    Dort angekommen war ich sofort vom Charme der alten Möbel und der Ruhe angetan. Keine nervige Musik, keine lauten Gespräche. Mit einer Zeitung bewappnet kann der Tag in Ruhe los gehen.

    Das Frühstück für 6,50EUR war klein, aber ausgesprochen gut: ein Wiener Melange, ein Glas Wasser, zwei warme Semmeln, Butter, hausgemachte Marillenmarmelade und ein gekochtes Ei. Der Kellner fragte nur einmal ob wir noch einen Wunsch haben, danach wurden wir in Ruhe gelassen. So kann man dann auch als Tourist in aller Gemütlichkeit einfach ausspannen.

    Vormittags hielt sich der Tabakrauch in Grenzen. Ein junges Pärchen kam später herein, die Frau gab lautstark Kommentare ab, beide rumpelten förmlich ins Kaffeehaus. Sie wurden vom Kellner wieder hinaus buxiert und die Ruhe war gerettet. Spätestens jetzt war meine Entscheidung für die 5 Punkte bei Qype gefallen.

  • 4.0 Sterne
    31.7.2007

    Ich findes das Prückel als Cafe sehr gut und angenehm in Lautstärke, Lage und Angebot. Natürlich hat man extrem mit der Wiener Kaffeehauskultur zu kämpfen.

    Ich verwende es für geschäftliche Treffen und zum gemütlichen Frühstücken.

  • 4.0 Sterne
    9.1.2008

    Ds Prückel ist durch die zentrale Lage ein idealer Treffpunkt will man sich im Bereich Stubentor treffen.

    Allerdings wissen das viele und so ist es nicht immer einfach einen Platz zu finden.

    • Qype User Hannes…
    • Wien, Österreich
    • 58 Freunde
    • 129 Beiträge
    1.0 Sterne
    19.3.2008

    Also da ich die 5 Sterne für das Prückel für völlig überbewertet empfinde, muss ich da mal negativ reinfahren ;)

    Das Prückel, ja, liegt gut. Sie haben auch Cafe, was aber keine Kunst ist, in Wien.

    Und ja, sie leiden auch unter den Alt-Wiener-Cafe-Haus-Charme-Schmarrn. Wie ich es nenne.

    Heißt: Historisch, kitische Bilder sollen alte, stinkige Möbel und die Dunstglocke durch die Raucherscharr überdecken. Ok, es gibt (was selten ist) einen Nichtraucherbereiche. Aber das ist, wenig überraschen im Eck hinten und nicht vorne bei Licht und Leben.

    Die Bedienung ist ok, aber wirklich bemüht würde ich sie nicht sehen. Zudem ist es bei diesem Cafehaus Massenbetrieb nicht selten, dass man einige Zeit warten muss. Auf die Bestellung oder aufs Zahlen.

    Also meiner Meinung nach gibt es da um einiges bessere Alt-Wiener Cafes, obgleich die auch keine 5 Sterne von mir bekommen würden. Aber ich Ignorant lebe in Wien und gehe manchmal auf in die modernistischen, teuflischen und kulturvernichtenden Neuzeit-Cafes wie Starbucks lach

    Wer sich fragt, warum ich das Prückl dennoch so gut kenne: Viele Leute wollen genau dort einen Termin machen. Aus mangelndem Wissen über Alternativen. Die sind ja keine Qype User :)

    • Qype User Amater…
    • Wien, Österreich
    • 16 Freunde
    • 60 Beiträge
    3.0 Sterne
    13.11.2008

    Ich war gestern das erste Mal im Café Prückel und mir hats wirklich sehr gut gefallen. Vor allem die bunte Mischung des Publikums - dort sitz jung neben alt, Business neben Freizeit - hat mich sehr angesprochen. Meiner Meinung nach ist das Prückel ein Kaffeehaus für jedermann und jede Situation.

    Allerdings ist die Bedienung tatsächlich nicht die schnellste und netteste. Ich finde aber das gemütliche Altwiener Ambiente macht so manches wieder wett!

  • 4.0 Sterne
    3.2.2009

    Die Anzahl der Beiträge zum Ringstraßen-Prückel ist ja an sich schon vergleichsweise sensationell. Da kann man ja kaum noch etwas hinzufügen, was nicht schon gesagt wurde.

    Oder vielleicht doch

    Wiener Frühstück (MoFr bis 11.30, Wochenende und Fei bis 14; EUR 6,50); Tagesspeisekarte mit vegetarischen Speisen (Hauptspeisen EUR 6,40 bis EUR 11,50), MoSa mittags 5-Minuten-Teller (EUR 6,40 bis EUR 8,).

    Nachdem sich innenarchitektonisch ja seit den 50er-Jahren dort absolut kein einziger Holzspan geändert hat, werden wohl auch die betriebsinternen Prozesse noch mindestens 30 Jahre gleich bleiben und sich am oben erwähnten Angebot mit Ausnahme der Preise nichts ändern.

    Beim Servierpersonal hat man den Eindruck, daß auch der 3.Weltkrieg unbeeindruckt vorübergehen wird. Vielleicht gibt es dann einige Stammgäste nicht mehr, aber das Prückel wird bleiben, was es ist: eine unverwundbare Wiener Institution.

  • 4.0 Sterne
    25.2.2012

    Wunderschönes Alt-Wiener Kaffeehaus in einem etwas ruhigeren Teil vom 1. Bezirk beim Stubentor. Toll zum Lesen, Diskutieren, Tratschen oder einfach nur die Atmosphäre genießen (oder am Abend Klaviermusik).
    Es stimmt, die Bedienung kommt selten, hat aber auch den Vorteil dass man nicht wie woanders, wenn das Glas seit 3 Minuten leer ist, mit fragenden Blicken zum Weiterkonsumieren aufgefordert wird.
    Leider ist der größere und schönere Teil des Kaffehauses für Raucher devotiert, sodass man als Nichtraucher sich etwas abgeschoben fühlt (auch hört man dort nichts von der Musik). Weiters könnte etwas mehr Sorgfalt auf die Kaffeezubereitung gelegt werden, der Inhalt war zwar gut, aber optisch waren weder Tassen noch Obers drauf so wie ich es erwarten würde.

  • 3.0 Sterne
    2.1.2013

    Der erste Eindruck macht es deutlich - das Prückel hat eine lange Tradition und ist irgendwie anders. Die Einrichtung versetzt einen sofort in eine andere Zeit, irgendwann inmitten des letzten Jahrhunderts. Das hat durchaus Charme und hab ich bisher auch noch in keinem anderen Kaffeehaus so erlebt.
    Die Einrichtung läd zum gemütlichen Verweilen ein. Die große Auswahl an aktuellen Tageszeitungen und Magazinen ermuntert auch zu einem Besuch ohne Begleitung oder zu einem Abstecher während der Mittagspause.
    Die Auswahl an Speisen ist groß, allerdings muss man die ruppige Art der Kellner mögen und sollte wissen, wofür man sich entscheidet, um der doch für meinen Geschmack arg unfreundlichen Bedienung möglichst aus dem Weg zu gehen. Das Ergebnis unserer Wahl - ein simples Clubtoast - stellte uns allerdings nicht zufrieden. Da gibt es besseres.
    Aber aufgrund der gemütlichen Atmosphäre ist eine kleine Zeitreise für die Dauer eines Kaffees  durchaus zu empfehlen.

    • Qype User dschu…
    • Wien, Österreich
    • 3 Freunde
    • 5 Beiträge
    4.0 Sterne
    14.9.2007

    Ja, das Prückel hätte fast das Zeug zum besten "Nichtraucher"-Café Wiens zu zählen, da die Trennung von der Theorie sehr gut gelöst, aber praktisch nur bedingt funktioniert. Die Türe, die den verqualmten mit dem nicht-verqualmten Raum trennt, steht für die Kellner natürlich offen. Sitzt man also in der Nähe der Türe, kriecht einem der Nikotin-Gestank in Augen, Ohren und Kleidung.

    Somit muss man sich so weit wie möglich von der Türe wegsetzen. Schade. Sehr schade.

    Im Sommer, wenn der Schani-Garten offen hat, ist der Nichtraucher-Bereich übrigens das kleine dunkle Loch bei der Küche (hier soll man sehen, wie man mit Nicht-Rauchern umgeht). Der Extra-Raum wird leider nicht geöffnet.

    Ansonsten gibt's nix zu meckern. Sogar kostenloser WLAN Hotspot ist verfügbar. Billig ist es freilich nicht. Aber Alternativen gibt's halt kaum.

  • 4.0 Sterne
    1.1.2013

    unverwechselbares Kaffeehaus mit eigenem Stil. Gute Küche. Leider ist der Nichtraucherbereich im hinteren Teil.

    • Qype User bonust…
    • Blumau-Neurißhof, Österreich
    • 0 Freunde
    • 2 Beiträge
    3.0 Sterne
    26.5.2007

    Ich besuche ja viele Lokale schon alleine berufsbedingt und gehe auch oft essen. So auch auch unlängst zu Mittag im Café Prückel. Man sitzt natürlich dort wirklich sehr nett. Was nicht so überwältigend ist, ist das Service. Manche Kellner ignorieren einen Winken mit einer Vehemenz, dass es schon verwunderlich ist.

    Was aber auf alle Fälle meinen Unmut erregte, war der bestellte Club-Sandwich mit Hühnerbrustfilet, Schinke, Gouda, französischem Salat und Cocktailsauce und das ganze um Euro 6,40. Was ich dann um das Geld bekam war eine Frechheit. ein zäher Toast, eine kleine Gummischeibe die eine Hühnerbrust hätte sein sollen. der Französische Salat entpuppte sich als ein Fertiggemisch aus Karotten, Erbsen und Mayonaise. Garniert war das ganze mit einem eher unappetitlich wirkenden Pfefferoni und einem großen Blatt eines undefinierbaren Salates.

    Also lieber keinen Clubsandwich in Zukunft essen bestellen.

  • 2.0 Sterne
    1.4.2011
    1 Check-In hier

    Größtenteils wurde das Prückl ja schon von den vorigen Beiträgen relativ gut beschrieben, dennoch möchte ich in punkto wr. Kaffeehauskultur, Freundlichkeit und Charme auch meinen "Senf" dazu geben:

    Gut gelaunt und voller Vorfreude auf das uns bevorstehende Essen nahmen wir, natürlich im Nichtraucherbereich, Platz (das Cafe ist, sobald man es betritt relativ verraucht- muss sogar ich als Raucherin zugeben!)
    Ohne längere Wartezeit kam auch schon der Kellner zu uns und wollte die Bestellung aufnehmen- alles wirkte recht gestresst, nicht einmal ein "guten Tag" bekamen wir. Als ich mich endlich entschieden hatte, was ich essen wollte, bestellte ich und muss sagen, es kam auch relativ schnell- ich glaube innerhalb von 10 Minuten. Die Art und Weise WIE mir jedoch die Speise aufgetischt wurde, finde ich jedoch eine absolute Frechheit! Ich hatte mein Telefon neben meinem Glas stehen und der Kellner schnäpfte es einfach zur Seite- gefühlvoll im negativen Sinne trifft es vollkommen! Freundlichkeit ist hier meines Erachtens ein absolutes Fremdwort. Ich fühlte mich in diesem Cafe eher als Störenfried als ein Gast- dennoch hier 2 Sterne und somit einen Pluspunkt dazu gewonnen hat es, weil die überbackenen Melanzani einfach lecker waren- SCHADE!

  • 3.0 Sterne
    17.8.2010

    Das Prückl eignet sich für jede Lebenslage, und fast jeden Anlass. Ab dem Frühstück, sehr fein übrigends das Milchbrot mit Marmelade!, gibts "a Melanscherl", oder der Ober bringt Mokka, was schön nach Kaiserlichköniglichem Kaffeevergnügen klingt. Gutes Essen kriegt man hier auch den ganzen Tag, was vor allem in Zeiten der desaströsen Mensaverhältnisse in der nahegelegenen Universität zu meiner Studienzeit recht oft die Rettung war. Gut auch, dass es für die kurze Mittagspause immer auch ein "Gericht für Eilige" gibt, das wirklich in Kürze am Tisch ist. Was aber fast schade ist, denn hier lässt sich ausgezeichnet auch viel Zeit verbringen. Auch abseits von privaten Treffen ist das Prückel eine echt gute Adresse, denn an den Fenstertischen ist man gut unter sich und nicht nur durch die vielen Steh und Tischlampen ist das Lokal so gut strukturiert dass man sich, egal wo man sitzt immer wohlfühlt.
    Eine kleine Übelkeit bei all der gediegenen Gemütlichkeit ist die Tatsache, dass man sich von Seiten des Prückels vor gar nicht allzu langer Zeit recht ablehnend gegen gleichgeschlechtliche Zuneigungsbeweise in der Öffentlichkeit, wie etwa im Kaffeehaus, sagen wir mal dem Prückel, geäußert hat. Dem Herrn Hawelka, seines Zeichens Kaffeehausinstitution der Stadt dessen Bild im Extrazimmer hängt, wär so was vielleicht powidl gwesen.
    Einen Platz bekommt man in dem weitläufigen Lokal fast immer, montags, mittwochs und am Freitag ab 19 Uhr wird hier auch Klavier gespielt.

  • 3.0 Sterne
    23.8.2010

    Das seit der Jahrhundertwende bestehende Kaffeehaus ist eines der wenigen seiner Art an der Ringstraße.
    In U-Form, wie es sich für ein Ringstraßencafe gehörte, war die Einrichtung des alten Prückel ein verspieltes Labyrinth im damals allgegenwärtigen Stil Hans Makarts: Ornamente, Arabesken und kostbare Materialien machten den Reiz aus. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der vordere, der Ringstraße zugewandte Teil durch Oswald Haerdtl, einen der bedeutendsten Designer und Architekten der Wiener Fünftiger Jahre, neu gestaltet. Zum Glück ist bis heute alles bis ins Detail erhalten geblieben. Ich persönlich finde die raumhohen Fenster am schönsten, durch die sich die vorbeiziehenden Wolken am Himmel und die Bäume im gegenüber liegenden Stadtpark beobachten lassen. Nichts erscheint hier antiquiert, bis auf die Belegschaft, die ließe sich durch ein Lächeln da und dort, ein wenig mehr Eloquenz ganz einfach auf Vordermann bringen. Schade, dass darauf scheinbar nur geringer bis gar kein Wert gelegt wird, so mag sich bei mir auch kein Stammlokal-Gefühl einstellen. Zu reich die Gästeschar, zu groß die Zahl der Touristen, als dass man sich explizit um den Gast bemühen müsste.

  • 5.0 Sterne
    3.9.2010

    Gegenüber von der "Universitäten der Angewandten Künste" liegt das Café Prückel. Schon von außen sieht man, dass es sich um eines dieser alt eingesessenen Wiener Cafés handelt und dieser Eindruck verstärkt sich nur, wenn man dann das Café betritt.
    Die Kellner sind noch so, wie man sie sich früher vorgestellt hat: zuvorkommend, mit einer hübschen Schürze, aber auch immer mit einem Wiener Schmäh auf den Lippen.
    Ich komme alleine nur mit meinem Notebook her und schreibe, denn obwohl es sich um ein altes renommiertes Café handelt, gibt es hier freies W-Lan, was ich schon in so manch anderem neueren Café vermisst habe.
    Die Speisekarte reicht von Getränken, zu österreichischen Hauptspeisen, bis hin zu süßen Versuchungen danach.
    Wer einen typischen Altwiener Nachmittag verbringen will, der ist hier genau richtig.
    Besonderer Tipp: auch das Klo sollte man auf jeden Fall besucht haben, warum, das schaut ihr am besten selbst.

  • 5.0 Sterne
    6.10.2008

    WO BWLer KEINE LÖFFEL PUTZEN DÜRFEN

    Ein Beitrag mit abschöpferischen Bezügen

    Wer Zeitung liest, Medien-Zeug konsumiert und die Zeitläufte verfolgt, hört unvermeidlich eine Menge Mist; man lernt Euphemismen und Verschleierungswörter, demagogischen bullshit und Begriffe, die ich SEDB nenne: Selbstentlarvende Drecksbegriffe.  Je nun, ich kann die Dinge schließlich nennen, wie ich will. Heute durfte ich meinem krisensicher bei amerikanischen Hedge-Fonds angelegten Wortschatz einen Begriff einverleiben, der mich vor Begeisterung beinahe kotzen ließ. (Ups. Verzeihung!) Jedenfalls: Der Begriff heißt: Abschöpfungsquote. Der Chefmanager (oder wie das da heißt, jedenfalls son'n Wichtigmann-Anzugträger) sagte über unsere neue, zum Konsum-Kombinat umgebaute Innenstadt: Die ABSCHÖPFUNGSQUOTE sei besser als erwartet. Was der Krawattenmann und Taschenrechner-des-Jahres damit meint, ist in der Tat genau das, was Ihr vermutet: Kundenströme bilden eine (über-)flüssige Masse, deren Rahm (in Form von flüssigem Geld) man der Deppen-Crème halt abschöpft. (Was übrig bleibt nach der Abschöpfung, ist wertloser Menschenmagerquark) Je mehr Geld man dem Konsumenten aus der Tasche zieht, desto höher die  ABSCHÖPFUNGSQUOTE!

    Wollen wir alle zusammen diesen ekelhaft-saublöden BWL- (Blödmänner Wollen Luxus)-Spruch noch mal skandieren?
    AB-SCHÖ-PFUNGS-QUO-TE!  So! Schön! Danke fürs Mitmachen.

    Worauf ich eigentlich hinauswill: In Wien gibt es, scheints, Kaffeehäuser, bei denen dieses hiesigenorts sich pestilenzmäßig verbreitende BWL-Management-Geldgesindel noch nicht mal zum Löffel-Putzen angestellt werden würde. Kaffeehäuser, bei denen man Abschöpfung allenfalls mit dem Schlag-Obers auf der entsprechenden Kaffee-Spezalität in Verbindung brächte! So ein klassisches Kaffeehaus ist u. a. das Prückel. Hier ist es noch so wie in alten Märchen aus dem versunkenen 20. Jahrhundert: Man bestellt einen kleinen Schwarzen (was hier nicht rassistenwitternde Alarmglocken schrillen läßt) und kann dann, über bzw. an diesem sitzend theoretisch stundenlang die gratis dargebotene Kronen-Zeitung, den Standard oder sonst eine Zeitung studieren, ohne weiter behelligt zu werden. Verzehrzwang? Keine Spur! Abschöpfungsquote? Wahrscheinlich miserabel.

    Und jetzt die Pointe: Das Prückel, das Central und hundert andere Kaffeehäuser Wiens EXISTIEREN seit Jahrzehnten, wenn nicht Jahrhunderten! In manchen hat schon Mozart am Bleistift gekaut, Karl Kraus seine Aperçus geschliffen und Sigmund Freud seine feuchten Träume aufgedröselt! Ja und? Sind diese wunderbar kulturstiftenden Läden vielleicht wegen mangelnder Gäste-Abschöpfung unter- oder eingegangen? Eben nicht. Sondern tausend staunende Touristen müssen die Etablissements stürmen, um EINMAL zu schnuppern, wie gelassene Menschenkultur duftet! [So auch ich; wer bin ich denn, mich von anderen Touristen abheben zu wollen! Also rein ins Prückel! In dem ein steinalter Sack mit weißem Bart und Gehstock problemlos ein Kinderwiener, also ein kleines Schnitzelchen bekommt, aber doch auch schon Wein trinken darf, und die Gattin eine Gulyassuppe (sic!) bekommt, die sie, die ausgewiesene grandiose Gulasch-Köchin, als ausgezeichnet bewertet!]

    Die permanente Gier und Aufgeregtheit profitbesoffener Managment-Lottospieler kennt man hier nicht. Man hat hier nicht Betriebswirtschaft studiert, sondern IST eine Wirtschaft, und zwar eine kultivierte, gelassene, menschliche, deren Puls immer schön in der Ruhezone bleibt, weil man weiß: Es kommt schon genug zahlende Kundschaft, um das Ganze am Laufen zu halten. Eine beinahe, aber eben nur beinahe orientalische Einstellung, die unter vielem anderen Wien zu einer der lebenswertesten Metropolen Europas macht! Ob ich es auch eine Nummer kleiner habe mit dem Wien-Lob? Nein, tut mir Leid. Aber nehmens dös ruhig  's stimmt so!
    .

  • 4.0 Sterne
    17.9.2010

    Das Prückel ist, scheint mir, unantastbar.

    Auf mich macht es dabei weniger den Eindruck eines lebendigen Cafehauses, obwohl stets sehr viel recht Lebendiges in seinen hohen Räumlichkeiten weilt.

    Man geht ins Prückel, hab ich den Vermut, weil man hiermit gleich unter günstigem Verdacht steht, man könnte echt was wissen, damit was zu tun haben oder sogar was draus machen können, man könnte mit Kunst, mit Geistesarbeit und somit mit einiger Überlegenheit in Verbindung gebracht, ja man könnte sogar als ein Mensch mit Vorlieben für das Besondere vermutet werden, wo aber liegt das bittschön-----
    im heutigen Prückel, das Besondere?

Seite 1 von 2