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  • 5.0 Sterne
    3.1.2011

    Die Notre Dame de Reims gehört neben der Notre Dame d`Amiens, Notre Dame de Paris, Notre Dame de Rouen, Notre Dame de Chartres und der Saint-Étienne de Bourges zu den sogenannten "Großen 6".

    Sie alle zählen zu den bedeutendsten gotischen Bauwerken Frankreichs und wurden ungefähr im selben Zeitraum errichtet, so 11. bis 14. Jahrhundert.

    (Siehe Foto unten)

    Was sie gemeinsam haben, ist neben dem Baustil ihre imposante Größe und auch die Notre Dame de Reims ist da keine Ausnahme.

    Als Krönungskirche der Franzosen ist sie sozusagen Nationalheiligtum.
    An der Stelle der heutigen Kathedrale stand eine Vorgängerkirche, in der soll im 5. Jahrhundert der erste König Frankeichs, Chlodwig I gekrönt worden sein. Bei einem Brand im 13. Jahrhundert wurde diese Kirche zerstört und durch die Kathedrale ersetzt. Seitdem wurde alle französischen Könige hier gesalbt und gekrönt.

    (Siehe Foto unten)

    Im 1. Weltkrieg wurde sie von der deutschen Artillerie schwer unter Beschuss genommen. Allein am 19.9.1914 schlugen 25 Granaten in der Kathedrale ein. Dieser Angriff war militärisch wenig sinnvoll und wurde später oft im Zusammenhang mit der Zerstörung des Doms zu Speyer, von französischen Truppen 1689, während des pfälzischen Erbfolgekrieges genannt. Ein völlig sinnloser später Racheakt also.
    Dank der finziellen Unterstützung der Familie Rockefeller konnte sie 1938 wiedereröffnet werden.

    (Siehe Foto unten)

    Die Kathedrale ist von einer lichten Schönheit, das es schwer fällt, diese in Worte zu fassen, also einfach hinfahren und ansehen.

    Am besten haben mir allerdings die Chagall Fenster gefallen, dieses Blau..., einfach herrlich!

  • 5.0 Sterne
    5.1.2009

    Auf dem Weg nach Paris, kommt man über die A4 direkt durch die Stadt Reims in der Champagne.

    Natürlich haben wir hier eine Pause eingelegt um die wunderschöne, gigantische Kathedrale von Reims anzuschauen. Es ist immer wieder ein Erlebnis.

    Die Kathedrale ist eine der bedeutendsten gotischen Kirchen Frankreichs. Seit 1991 gehört sie zum Unesco-Weltkulturerbe.

    Jahrhundertelang wurden hier die französischen Könige gekrönt.

    Die Kathedrale hat eine Länge von 139 mtr. In dem fünfschiffigen Querhaus ist sie 55 mtr. breit.
    Zur Basilika minor wurde die Kathedrale 1870 durch Papst Pius IX. ernannt. Während des 1. Weltkrieges wurde die Kathedrale schwer beschädigt. 1919 wurde mit der Renovierung begonnen, die 20 Jahre dauerte.

    Die Achskapelle, die Kapelle in der Mitte des Chores, wurde vor einigen Jahren mit neuen Fenstern ausgestattet, die Marc Chagall geschaffen hat.

    Die insgesamt 56 Statuen der Königsgalerie haben eine Grösse von 4,30 mtr. und wiegen zwischen 6 und 7 Tonnen.
    2303 Skulpturen zwischen 3 und 4 mtr., 126 mittlere und 936 kleine Statuen, 788 Plastiken von Tieren.
    Die Türme sind nicht vollendet, ursprünglich waren ca. 7 Türme geplant.

    Für Liebhaber der sakralen, gotischen Baukunst ein absolutes Muss, diese Kathedrale zu besichtigen.

    • Qype User zzz45…
    • Kiel, Schleswig-Holstein
    • 25 Freunde
    • 85 Beiträge
    5.0 Sterne
    7.10.2008

    Die größte Cathedrale die ich je gesehen habe. Man fühlt sich einfach nur winzig neben diesem gigantischen Gebäude! Ein besuch ist zu Empfehlen, auch für Kirchen-Muffel!
    Sie dürfen ihren Mund gerne wieder schließen, wenn sie vor der Cathedrale stehen

  • 5.0 Sterne
    23.10.2012

    Groooooß! Da will man gleich wieder Carcasonne spielen!
    Coole Stadt

  • 5.0 Sterne
    10.7.2011

    Zutiefst beeindruckend diese Hochgotik. Dazu die modernen Fenster von großen Chagall, die sich gut in den alten Bau einfügen.
    Man nehme sich viel Zeit für diesen Besuch und lasse alles in Ruhe auf sich einwirken.

    • Qype User le_gou…
    • München, Bayern
    • 335 Freunde
    • 411 Beiträge
    5.0 Sterne
    18.1.2008

    Die eindrucksvollste Sehenswürdigkeit von Reims ist die Kathedrale in der alten Ortsmitte.

    Hier soll schon um das Jahr 400 die erste Kathedrale gestanden haben. Die Kirche wie wir sie heute sehen steht so wohl seit 1211, nochmals erheblich erschüttert durch ein großes Feuer im Jahre 1481. Notre Dame de Reims, so wie sie offiziell heißt, und an Notre Dame (de Paris erinnert sie mich auch irgendwie jedes Mal wenn ich dort vorbeischaue, ist eine stattliche gotische Kathedrale, die noch heute eindrucksvoll von ihrem Platz im Ortszentrum die ganze Stadt beherrscht. Hier ereignete sich die Geschichte um Jeanne d'Arc, die ermöglichte dass Charles VII 1429 zum König geweiht werden konnte, hier wurde sie wohl verbrannt, aber auch hier, vor der mächtigen Königskathedrale, finden wir ihr erstes und bekanntestes Denkmal, hoch zu Roß, das Schwert erhoben in der Hand, noch heute ihrer gedenkend jeder Besucher der Stadt und der Kathedrale, was sie natürlich auch nicht wieder lebendig macht, jedoch von mir immer als eine stille Wiedergutmachung an der misshandelten Retterin des Vaterlandes betrachtet wurde.

    Das innere der wuchtige Kirche ist einfach beeindruckend. Diese dreischiffige Basilika beeindruckt durch ihr mächtigen Türme, aber auch durch ihr überwältigendes Hauptportal. Dieses ist mit vielen Reliefs und kunstvoll in Stein gehauenen Figuren reich verziert, eben doch ziemlich ähnlich dem was man von der Schwesterkirche in Paris kennt.

    Dem Namen Notre Dame, Mutter Gottes gemäß ist das Hauptportal der Kirche der Mutter Jesu geweiht, die Mitte der Westfassade hat mich immer ganz besonders angesprochen, die wird von der Hauptrosette geprägt einerseits, sowie der unterhalb zu sehenden Darstellung der so genannten Galerie der Könige (des Frankenreichs und Frankreichs) in Gestalt der steinernen Figuren der Könige, sowie der schönen Darstellung der Taufe des ersten Christlichen Herrschers des Landes, König Chlodwig I, auf gut Französisch Clovis, ich liebe diesen Namen, musste ihn daher hier auch nennen.

    Wer noch nicht dort war, der sollte, wenn er mit dem Wagen oder dem Reisebus nach Paris fährt oder von dort kommt, auf dem Weg vielleicht zu einer der beliebten Champagnerien, eine oder zwei zusätzliche Stunden einplanen, ich kann nur versichern, es lohnt sich wirklich.

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