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  • 5.0 Sterne
    4.8.2011

    Bei meinem Besuch in Paris im Mai diesen Jahres, durfte natürlich der Friedhof am Montparnasse nicht fehlen.

    Eigentlich suchte ich ein ganz bestimmtes Grab, dass mir ein lieber Qyper empfohlen hatte.

    Nach einer Suche von mind. 1 Std. hatte ich es immer noch nicht gefunden.

    Aber auf dem Friedhof von Montparnasse gibt es soviele schöne, interessante Gräber. Hier kann man sich stundenlang aufhalten und schauen.

    Einige Gräber sind mir besonders aufgefallen.

    Das erste war ein Grab im Jugendstil von einer Mde. Sophie Marquerite Wallon, den Grabstein hat wirklich ein Künstler gemacht, extra für Marquerite. Wunderschönes Mosaik . einfach genial. Man fühlt sich wie auf einer Margaritenwiese.

    Das zweite war das Grab vom Lebensgefährten der bekannten Künstlerin

    Niki de Saint Phalle. Auf dem Grab befindet sich ein Vogel mit gläsernen Flügeln.
    Das Grab von Fam. Charles Piceon habe ich dann auch noch gefunden,

    es ist einmalig schön. Man möchte sich am liebsten dazusetzen und Monsieur Piceon beim Vorlesen zuhören.

    Stundenlang könnte ich mich in Paris auf den Friedhöfen aufhalten.

  • 5.0 Sterne
    27.9.2008
    Erster Beitrag

    So, wie Paris als Stadt einen ganz besonderen Charme hat, so ist auch der Friedhof von Montparnasse etwas Besonderes und Außergewöhnliches, was Scharen von Touristen aus aller Welt anzieht, was hier nicht am Parkcharakter liegt und der Möglichkeit, sich innerstädtisch zu erholen, sondern an den vielen Berühmtheiten, die hier bestattet wurden

    Es braucht schon Übersichtspläne mit Nummern zur Orientierung, um sich zurecht zu finden; zumindest dann, wenn man ein ganz bestimmtes Grab sucht Aber man kann natürlich auch spazierengehen und staunen.

    Gezielt gesucht hatte ich nach den Gräbern von Simone de Beauvoir und Sartre, die leicht zu finden waren, zufällig entdeckt hatte ich das (frische!) Grab von Serge Gainsbourg, was vor allem an den Gegenständen lag, die Fans dort abgelegt hatten (siehe Foto)...

    Wer Paris für sich entdecken will, sollte auf jeden Fall auf einem der drei großen Promi-Friedhöfe gewesen sein! Auf Wikipedia finden sich Listen, wer (mit Rang und Namen) auf welchem Pariser Friedhof bestattet wurde: So kann man auch gezielt nach den eigenen (verstorbenen) Idolen oder Bezugspersonen suchen

  • 5.0 Sterne
    27.5.2013

    Schöner Friedhof. Der Friedhof ist sehr übersichtlich. Direkt am Eingang befindet sich eine Übersichtstafel. Der Friedhof ist in verschiedene Bereiche durchnummeriert. Wer etwas Zeit mitbringt, findet hier einige berühmte Personlichkeiten

  • 4.0 Sterne
    6.10.2011

    In Paris ist alles irgendwie ein wenig größer, so eben auch die Friedhöfe. Der Friedhof in Montparnasse ist da keine Ausnahme. Hier finden sich viele viele interessante Grabstätten, nicht nur jene der mehr oder weniger berühmten Persönlichkeiten der Geschichte. Man kann hier bestens spazieren gehen (Zeit mitbringen, wie gesagt, der Friedhof ist weitläufig) und die Arbeit der Steinmetze bewundern, überall gibt es Bänke, die zum Verweilen einladen. Sehr sehenswert, das Ganze. Aber ich will hier nicht auf die Fakten eingehen, die sind anderswo zugenüge beschrieben. Was hat mir persönlich der Besuch dort gebracht?

    Ich war an einem schönen sonnigen Herbstnachmittag dort. Die Stimmung dort ist schon irgendwie magisch. Obwohl der Friedhof inmitten der geschäftigen Stadt liegt, herrscht dort unglaubliche Stille. Auch Touristen hatten sich an diesem Nachmittag recht wenige dorthin verirrt. Der Grund, warum es mich dorthin verschlagen hat: Fotos. Ich weiß nicht, was ich erwartet habe. Vielleicht wäre mir eine etwas morbidere Stimmung lieber gewesen, ein wolkenverhangener interessanter Himmel als Hintergrund zu den kunstvoll gearbeiteten Grabstätten und Engelsfiguren. Aber die Stimmung an diesem Nachmittag Es war alles andere als unheimlich oder bedrückend. Nein, im Gegenteil. Wie soll ich es ausdrücken? Es war, als wenn die Gegangenen sich mit den Lebenden am schönen Wetter, der herrlichen Ruhe abseits des Trubels, und der herrlichen Anlage und den teils sehr kunstvollen Arbeiten erfreuen würden. Anders kann ich es nicht ausdrücken. So kam es, dass die Kamera weitaus weniger arbeiten musste, ich mir dafür aber mehr Zeit zum Betrachten der Gräber, zum Verweilen und Ausruhen nahm. Mein Tatendrang wurde mir genommen und ich schaltete gleich ein paar Gänge runter, ganz nebenbei. Aber eben das gehört immer weniger zu unserem hektischen Leben. Schon witzig, dass ausgerechnet ein Friedhof einem das, wenn auch nur für ein paar Stunden, zurückgibt.

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