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  • 5.0 Sterne
    8.2.2012

    Heute setzten wir unseren Spaziergang durch die Speicherstadt entlang der Fleete fort. In meinen vorherigen Beträgen habe ich ja schon ein wenig über die Entstehung der Speicherstadt erzählt und über den Abriss der Altstadt, die sich bis vor rund 120 Jahren noch an dieser Stelle befand. Das St.Annenfleet ist ein recht kurzes Fleet, zwischen St.Annenbrücke und Neuerwegsbrücke, und ist die direkte Verlängerung des Holländischbrookfleet, das wir bei unserem letzten Spaziergang besuchten: qype.com/place/2260596-H… Der St. Annenplatz war auch früher das Zentrum der Altstadt auf dem Brook. Auf diesem Platz wurde im 16.Jahrhunderts eine Kapelle gebaut. Diese gehörte zum Kirchspiel Katharinenkirche. Da nach der letzten Pest der Friedhof dort aus allen Nähten platzte, diente fortan der St.Annen-Kirchhof als Begräbnisstätte für Arme und Selbstmörder. (Siehe Foto unten) Im Volksmund sprach man nur vom:
    Arme-Lüds-Karkhof. 1813 wurde die Kapelle, während der Besatzungszeit der Franzosen, als Pferdestall genutzt und später abgerissen. (Siehe Foto unten) Der St.Annenplatz blieb auch bei dem Bau der Speicherstadt erhalten, das heißt, das St.Annenfleet ist das einzige Fleet der Speicherstadt, das nur auf einer Seite mit Speicher bebaut wurde. (Siehe Foto unten) (Siehe Foto unten) Alle Blöcke in der Speicherstadt sind übrigens durchbuchstabiert von A bis X, am St. Annenfleet stehen die Blöcke Q & R. (Siehe Foto unten) Hier befand sich der alte Kaffeespeicher von Hanssen & Studt. Herrscher über die Waren, die aus aller Welt in der Speicherstadt ankamen, waren die Quartiersleute.
    Quartiersmänner gab es nicht erst seit dem Bau der Speicherstadt.
    Es sind Firmen, die für Dritte (dem Kaufmann) Ware zählen, lagern, begutachten und veredeln. Der bekannteste Quartiersmann ist wohl der Tallymann der die Bananen zählte, (Come, Mister tally man, tally me banana) besungen von Harry Belafonte.
    Früher zogen die Quartiersleute von Speicher zu Speicher. Später mieteten sie sich meistens eigene Lagerflächen.
    Der Begriff Quartier soll von quattour = vier stammen. Es mussten sich immer 4 Männer zusammenfinden, die eine Firma gründeten. Der Älteste gab der Firma den Namen, die anderen 3 blieben als Consorten anonym. Der Begriff Consorten ist nicht ehrenrührig gemeint. (Siehe Foto unten) Die Quartiersleute waren sehr angesehen Leute, keineswegs zu verwechseln mit einfachen Hafenarbeitern. Sie trugen eine eigene Berufstracht, bestehend aus Zylinder, Samtweste mit Silberknöpfen, und Lederschurz. Ein riesiges Schlüsselbund ist ihr Symbol, das trugen sie mit sich, für all die Speicher, zu denen sie Zugang hatten. (Siehe Foto unten) Noch heute kann man bei einem Rundgang in der Speicherstadt die eindrucksvollen Firmenschilder sehen. Seit 1975 wurde das Berufsbild des Quartiersmanns in Seegüterkontrolleur zusammengefasst. Es gibt noch rund 20 Firmen in Hamburg, die dieser Tätigkeit nachgehen, die Inhaber müssen heute nicht mehr zu viert sein, zur Firmengründung. Die heutigen Quartiersleute sind hochmoderne Unternehmen, die wenigstens sind noch in der Speicherstadt ansässig. Aber, sie dürfen, wenn sie eine der alten Firmen kaufen, diese nicht umbenennen. So bleiben Hamburg vielleicht noch eine Weile diese alten Firmennamen erhalten, die so typisch für das Bild der Speicherstadt sind. Vom St.Annen-Ufer hat man einen schönen Blick auf die interessantesten Gebäude der Speicherstadt: -Die HHLA-Zentrale / Das Rathaus der Speicherstadt qype.com/place/2265919- HHLA-Zentrale-Rathaus-Hamburg -Der Kopfbau von Block O qype.com/place/2265603-B… - Block H / Der Sandthorquaihof qype.com/place/2266438-B…

  • 5.0 Sterne
    17.6.2013

    Kultstätte Deluxe

    • Qype User Astram…
    • Hamburg
    • 17 Freunde
    • 141 Beiträge
    5.0 Sterne
    31.1.2010

    Hab hier Celtic gegen den HSV auf der Leinwand geguckt. Netter Platz für das Gucken von Fussi. Knolle Astra 2EUR. Wurst und Kartoffelsalat gab es auch.

  • 5.0 Sterne
    15.11.2010

    Hier kann man alle Spiele des FC St. Pauli gucken und das in einer sehr angenehmen Atmosphäre. Wenn es einen Fußball-Gott geben sollte, dann würde er hier seinen Thron aufstellen...

  • 5.0 Sterne
    22.1.2009

    Das Essen kann ich nicht bewerten, aber ansonsten eine sehr nette Athmosphäre. Der Flair des alten Clubheims wurde mit rüber genommen. Sehr nette und hilfsbereite Bedienung. Und nach einem Heimspiel immer ein Besuch wert.

  • 5.0 Sterne
    28.6.2010

    klasse schach abende am dienstag, meist sitzen wir alle vorn und ncht hinten in dem raum der schachbteilung von fc. st. pauli. wäääägen der gemütlichkeit.

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