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    • Qype User DagTe…
    • Barmstedt, Schleswig-Holstein
    • 14 Freunde
    • 39 Beiträge
    5.0 Sterne
    23.8.2012

    Helgoland wäre nicht Helgoland, wenn es die Dampferbörte nicht geben würde. Es macht so ein gewisses maritimes Flair aus und gehört einfach dazu.
    Mit den Börtebooten werden auf Helgoland die Fahrgäste der Seebäderschiffe traditionell zu den Landungsbrücken ein- bzw. ausgebootet.
    Die Schiffe können/ sollen nämlich nicht direkt im Hafen festmachen (Platzmangel etc.), sondern gehen zwischen der Hauptinsel und der vorgelagerten 'Düne' vor Anker.
    Die Helgoländer Dampferbörte hat schon seit 60 Jahren Tradition. Die Männer und einige Frauen verdienen damit ihren Lebensunterhalt und der Preis ist im Fahrpreis für das Schiff bereits enthalten.
    So ein Börteboot aus massivem Eichenholz ist 10 m lang, 3 m breit und wiegt 8 Tonnen. Es passen gut 40 bis 50 Passagiere hinein. Das Boot wird per Dieselmotor angetrieben und ist knapp 8 Knoten (14 km/h) schnell.
    Neben dem Ein- u. Ausbooten der Schiffsgäste werden die Boote außerdem noch für Inselrundfahrten, zum Hummer- und Knieperfischen oder zum Hochseeangeln eingesetzt.
    Die Börtemitarbeiter verstehen ihr 'Handwerk'. Sie stehen immer zu zweit im Boot und helfen den Passagieren aus dem Boot heraus, bzw. ins Boot hinein. Zwei weitere nehmen die Leute an der Landungsbrücke in Empfang.
    Selbst Eltern mit Kinderwagen, Rollstuhlfahrer, Leute mit Reisekoffern und körperlich behinderte oder gebrechliche Menschen bringen die Börtebootfahrer sicher an Land bzw. zum Schiff.
    Die Jungs machen das täglich und wissen, wie man die Personen oder die Sachen anpacken muss.
    Wem das Ausbooten nun trotzdem zu waghalsig ist, der fährt am besten mit dem Katamaran 'Halunder Jet' ab Hamburg, Wedel oder Cuxhaven nach Helgoland, denn dieses schnittige Schiff macht direkt im Südhafen fest, so dass das Ausbooten entfällt.
    Ja, oder aber man kommt mit dem Flugzeug nach Helgoland, dabei wird man auch nicht seekrank :-)

    • Qype User nubr…
    • Wuppertal, Nordrhein-Westfalen
    • 0 Freunde
    • 6 Beiträge
    5.0 Sterne
    20.1.2013

    Einfach ein tolles Erlebnis! Ohne die Dampferbörte wäre Helgoland nicht Helgoland. Ich wurde schon sooo oft ein- und ausgebootet; egal ob an einem ruhigen Sommertag oder einem rauen, stürmischen Herbsttag: Die Jungs von den Dampferbörten wissen genau, was sie tun. Jeder Handgriff sitzt, einfach klasse!
    Ich kann da meinen Vorrednern nur zustimmen.

    • Qype User Strand…
    • Neustadt, Rheinland-Pfalz
    • 8 Freunde
    • 81 Beiträge
    5.0 Sterne
    21.8.2008

    Was ist das schönste Erlebnis bei einer Reise auf einem Kreuzfahrtschiff? Es ist der Moment, an dem man zum ersten Mal mit den Elementen in Berührung kommt: Man spürt den Wind, man riecht das salzige Meerwasser, man schmeckt einen Spritzer der Gischt, man spürt das Schaukeln des Schiffes. Dieser Moment findet statt, wenn man vom Kreuzfahrtschiff mit einem Tenderboot übersetzt zu einer kleinen Insel. Billiger kann man dieses Gefühl auch haben, wenn man mit einem Seebäderschiff nach Helgoland fährt und sich auf Reede zwischen der Insel und der Düne ausbooten lässt.
    Zugegeben: Die rauhen Jungs der Helgoländer Dampferbörte würden bei einem Charmecasting nicht auf den ersten Plätzen enden. Aber es sind ja immer die inneren Werte, auf die es ankommt.;-))
    Man braucht übrigens keine Angst zu haben: Die Börte ist das sicherste Verkehrsmittel der Bundesrepublik Deutschland. Die Wahrscheinlichkeit, dass man auf einer nassen Gangway ausrutscht ist viel höher, als das einem etwas bei der Helgoländer Dampferbörte zustößt. Und es geht schnell!

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