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Empfohlene Beiträge

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  • 4.0 Sterne
    3.6.2014
    1 Check-In hier

    Als "Wessi" kennt man ja nur die Stories von eventuell vorhandenen Verwandten aus der ex DDR oder von Funk und Fernsehen. Das Museum lieferte dazu eine gute Ergänzung. Unsere beiden Teenies standen schon manchmal etwas betreten daneben, speziell beim Thema Bildung und Berufswahl. Wir fanden das Museum zwar zu eng und zu klein, aber gut gemacht. Zusätzlich hatten wir ein persönliches Highlight als zwei "Ex-DDR" Paare bei jedem Exponat Ihre persönlichen und familiären Erfahrungen lautstark äußerten. Normal würde das stören, hier aber war es nur klasse. Diese "Live" Kommentare verschafften dem ganzen Ambiente etwas skurriles, weil es überall hies "weest de noch"...
    Einmaliger Besuch.
    Für kleine Kinder nicht zu empfehlen, ab Teeniealter wäre es ok.

  • 1.0 Sterne
    25.7.2014
    Aufgelistet in Museum-o-Meter

    Das einzige Sternchen gilt für die ehrlich tollen Sachen der Museumsammlung. Sonst ist das Museum eins meiner wenigstbeliebten. Wenn es voll ist (fast immer), kommt man gar nicht nah genug, um zu lesen oder gucken -- und was schlimmer ist, kann man überhaupt nicht die doffen Schubladen öffnen, worin die (ausge)stellten Objekte und Plakate liegen. Oder der Schubladen wird von einem anderen Besucher geschlossen (verständlich, es soll Platz gemacht werden), als man gerade beim lesen ist. Zudem ist es gar nicht klar, dass die "Plattenbauten"-Vitrinen sich öffnen überhaupt. Die auf den versteckten Beschriftigungen geschriebenen Geschichten lohnen sich zum Teil, doch öfters sind sie gegenüber der DDR kritisch -- was meiner Meinung nach in einem Museum überhaupt nicht sein soll. Noch andere Beschriftigungen verwirren: was zeigt dieses Grafik genau? Kein Titel. Na gut. Was zeigt denn dieses Foto? Keine Ahnung.

    Ich finde es Schade, dass diese so interessanten und wichtigen Sachen und Geschichten so aufgestellt werden, dass die etwas ihres Wertes verloren.

  • 5.0 Sterne
    3.7.2014
    Aufgelistet in Berlin

    Zeitreise pur! Wer sich an früher erinnern will oder noch nie im DDR-früher war, wer einmal Trabi fahren, einen Blick in eine DDR-Wohnung werfen oder im Politikerauto sitzen, in einer Knastzelle schlafen, von der Stasi verhört werden oder selber die Nachbarn abhören möchte ist hier goldrichtig. Viele Dinge können interaktiv bewegt, aufgeklappt und angefasst werden. Hin und wieder ein Video führt zusätzlich sehr anschaulich in die alte Zeit zurück. Abgerundet wird das ganze von der kulinarisch originalen Speisen im Museums-Restaurant Domklause.
    Absolut empfehlenswert!

  • 3.0 Sterne
    25.1.2013

    Eine Dauerausstellung über den Alltag in der DDR von Hacke bis Nacke.
    Der Besucher erfährt etwas über das Wohnen, Berufswelt, Freizeit, Ferien usw.
    Das alles ohne eine nostalgische Verherrlichung der Welt des einst real existierenden Sozialismus.

    Es ist eine Ausstellung der anderen Art, die Exponate dürfen berührt werden, man guckt in Schränke und Schubladen, blättert in Büchern und Zeitschriften oder genießt das Ambiente eines Plattenbauwohnzimmers mit all seinen Einrichtungsgegenständen.

    Die Exponate wurden von vielen ehemaligen DDR-Bürgern zur Verfügung gestellt. In einem Vorführraum mit originalen Sitzmöbeln der DDR  sind Filmbeiträge zu sehen.

    Vom Trabi über ein Stern-Radio bis hin zum Robotron -Fernseher gibt sich alles ein "Stelldichein".

    Ist schon eine interessante Angelegenheit für den Besucher und nach dem Einkauf im Museumsshop erwartet einen ein Cafe mit kleinen Speisen und verschiedenen Getränken aus der Gegenwart.

  • 5.0 Sterne
    18.1.2013

    Die Ausstellung vermittelt einen Eindruck über das Leben in
    der ehemaligen DDR. Die Besucher können unter anderem erleben, wie die
    Wohnzimmer in den 70er / 80er Jahren zu DDR-Zeiten eingerichtet waren. Die
    Ausstellung zeigt auch Relikte der politischen, polizeilichen und militärischen
    Abschottung der DDR. Im Hause der Ausstellung befinden sich auch ein Café und
    ein Berliner Imbiss. Weitere Einzelheiten, sowie Preise und Öffnungszeiten
    können der Homepage entnommen werden. Jeder Besucher kann sich hier einen
    schnellen Eindruck über das Leben in der ehemaligen DDR verschaffen. Sehenswert
    nicht nur für Touristen.

  • 2.0 Sterne
    16.10.2013

    Nicht wirklich interessant und wenig reizvoll präsentiert. Viele Dinge zum Aufklappen  interaktiv sieht leider anders aus!

    Robert R.
    Kommentar von Robert R. von DDR Museum Berlin
    Inhaber
    13.2.2014 Hallo Fanny F.,
    vielen Dank für Ihren Beitrag, allerdings sind wir interaktiver, als Sie es uns…
    Weiterlesen
  • 4.0 Sterne
    19.2.2013

    Interessantes Museum zum Anfassen.
    Leider war es bei Regenwetter gnadenlos überfüllt.
    Die Ausstellung an sich war sehr interessant hätte aber durchaus ein wenig mehr Tiefgang vertragen können. Auch Kinder finden hier interessantes.

  • 4.0 Sterne
    1.8.2010

    Ich mag ja Museen total gerne. Aber es gibt da für mich 2 Kategorien: Die Langweiligen, wo man sich weder gross bewegen noch mit jemandem reden darf und dann gibts die TOLLEN, wo man anfassen, drehen, wenden, sich hinsetzten und Fotos machen kann!
    Und DAS ist das DDR Museum für mich! EIN TOLLES!!!

    Es ist zwar ziemlich klein und es kann schon mal etwas enger werden, aber irgendwie fand ich die Atmosphäre somit authentisch. Man ist mittendrin statt nur dabei. Manchmal kopfschüttelnd, manchmal staunend, überrascht...

    Am coolsten fand ich das Wohnzimmer, da hab ich mich erst mal schön auf das alte kackbraune Sofa gesetzt und mir die Nachrichten von damals angeschaut.
    Für meinen Freund war der Trabbi, den er erfolgreich zum Starten gebracht hat, das Highlight. (Männer - kennste einen, kennste alle! Egal ob Porsche oder Trabbi......)

    Absolut empfehlenswert!

  • 3.0 Sterne
    28.6.2010

    Als ich gehört habe, dass es in Berlin ein Museum gibt, dass sich dem alten Ostdeutschland witmet, wollte ich unbedingt hingehen. Meine Mutter kommt auch aus dem Osten und als ich noch klein war und wir des öfteren die Oma im Osten besucht haben, gab es schon das ein oder andere, das ich total toll fand.

    Leider war ich etwas enttäuscht. Mir kommt es so vor, als habe man die richtig typischen Dinge (wohlbemerkt typisch für Außenstehende) zusammengesammelt und drapiert...so war der Osten. Stimmt aber gar nicht. Das heißt, ja, stimmt schon, man fuhr mit Trabbis, aber es gab einfach so viel mehr im Osten als das was da ausgestellt wird. Ich habe das Gefühl ein Teil der Geschichte wird hier nicht gezeigt. Sehr schade.

  • 3.0 Sterne
    23.7.2010 Aktualisierter Beitrag

    Das Museum setzt sich mit dem Leben in der DDR auseinander.

    Die meisten Exponate kann man anfassen und benutzen und so ist das Museum gerade für Kinder und Jugendliche zu empfehlen. Alle Institutionen werden beleuchtet und man bekommt einen sehr guten Eindruck über die Lebenverhältnisse, deren Einschränkungen aber auch der lebenswerten Seiten des isolierten Staates.

    Eindrücklich ist auch das Filmmaterial, welches die Werbvideos der Bauwirtschaft zeigt, die den "Mangel" in das (für das System) richtigte Bild rückt.

    Von meiner Seite hätte ich mir mehr geschichtlichen Hintergrund und Berichte zum lesen gewünscht, da das Museum doch sehr stark durch die vielen Exponate geprägt ist.
    Für die vermittelten Inhalte und den Umfang, halte ich auch den Eintritt für zu teuer. Vielleicht wäre es besser gewesen einen "günstigeren" Standort mit mehr Fläche zu nutzen. Das Museum hat bei mir einen sehr unübersichtlichen und hektischen Eindruck hinterlassen.

    3.0 Sterne
    23.12.2009 Vorheriger Beitrag
    Das Museum setzt sich mit dem Leben in der DDR auseinander.

    Die meisten Exponate kann man anfassen…
    Weiterlesen
  • 4.0 Sterne
    23.12.2011

    Jubiläumsbeitrag  dies ist der 100. Qype-Beitrag zum DDR-Museum! Das DDR-Museum ist für Touristen bestens geeignet, sich bildhaft über die DDR zu informieren. Man kann viele Sachen aktiv erleben (DDR-Wohnzimmer + Küche, Trabant, Kleidung usw.).
    Es ist daher kein klassisches Museum sondern eher eine interaktive Ausstellung  daher nur 4 Sterne.

  • 4.0 Sterne
    22.5.2010

    Hier ist die Zeit stehen geblieben und wird wirklich interessant und spannend an die Besucher weitergegeben. Im DDR Museum ist es nämlich nicht wie in den herkömlichen Museen. Bitte nichts anfassen und im Abstand von einem Meter dran vorbeigehen. Das Museum ist zum entdecken, staunen und fühlen gemacht.

    Ich stamme aus dem ehemaligen Osten und musste mir das unbedingt mal anschauen. Ist ja nicht nur für Touristen gemacht, sondern auch für Zeitzeugen oder damals beim Fall der Mauer kleine Kinder. Es macht riesig Spass hier alle Klappen zu öffnen oder sich im alten Ostwohnzimmer vor dem Schwarz-Weiß-Fernseher zu amüsieren.

    Wie das noch alles aussah und wie sich das Drücken der Knöpfe anfühlt. Ach das war ein gelungener Ausflug. Ist kurz, intensiv und überhaupt nicht langweilig. Sollte man mal vorbeigeschaut haben.

  • 4.0 Sterne
    24.5.2010

    Ein DDR-Museum ist genau wie ein modernes Museum sein soll: Interaktiv. Filmmaterial, Exponate zum Anfassen (natürlich mit Trabi) und eine Menge interessanter Informationen.

    Gut aufbereitet und eine Bereicherung für jeden Besucher, vor allem für jemanden wie mich, der alles nur von Erzählungen kennt.
    Insgesamt klein, kompakt und gelungen nur ein wenig zu voll, als ich dort war.

  • 3.0 Sterne
    31.5.2010

    Grundsätzlich stehe ich DDR-Museen eher skeptisch gegenüber. Meist treffen sie nicht den richtigen Ton und verzerren die einstige Realität der Ostdeutschen.

    Ich glaube ich wäre auch nie in das Museum gegangen, aber ein Freund von mir wollte dort unbedingt hin und ich war sein Opfer/Auserkorene.

    Gleich am Anfang steht ein beschrifteter Trabi, in dem man auch mal Probesitzen kann. Da war ich dann schon wieder kurz vorm rausgehen, war mir zu dämlich. Nach einem "Jetzt hab dich nicht so" bin ich dann doch weitergegangen. Es kamen noch ein typisch eingerichtetes Wohnzimmer (samt "Stasi"-Wanzen, die man suchen soll), eine Küche, eine Plastewand die aussieht wie eine Plattenbau-Fassade, auf dem die Geschichte zusammen gefasst wurde.

    Und dann kam ein Teil in dem alte Spielzeuge gezeigt wurden. Da kamen dann doch Erinnerungen hoch, zumal ich genau den gleichen Spielzeug-Konsum besaß, wie dort gezeigt wurde. Da nirgendswo "PLease don't Touch" stand hab ich gleich alles inspeziert.

    Das ist schon ein gutes Museum, kann man nicht anders sagen.Das Erlebnis werden natürlich nicht viele mit mir teilen, aber ich glaube, dass viele einen doch recht realistischen Einblick in den DDR-Alltag bekommen, wenn sie das Museum besuchen.

  • 3.0 Sterne
    17.6.2010

    Das DDR Museum ist ein lustiges Museum für all diejenigen die den Osten damals noch live miterlebt haben um ein bisschen in Nostalgie zu schwelgen.

    Die Idee alles anfassen, ausprobieren und mitmachen zu können ist hier echt nett umgesetzt.
    Ich fühlte mich doch recht stark in Kindertage zurückversetzt wenn wir meine Großeltern "Drüben" besucht haben.

    Man darf die Küchenschränke öffnen, sich aufs Sofa setzten und in der original Ostschrankwand kramen.

    Für Kinder mit Sicherheit gut geeignet.

    Dennoch ist es eine Art Disneylandverschnitt, da die ernsteren Themen bezüglich DDR Vergangenheit weitestgehend ausgeblendet werden.
    Was Produktgestaltung und Lifestyle der damaligen Zeit angeht, ist es echt nett gemacht, für eine ernsthaftere Auseinandersetzung mit dem Thema aber ungeeignet!

  • 3.0 Sterne
    26.6.2010

    Alles wie zu den alten Zeiten. Hier werden alle Räumlichkeiten nachgebaut und mit orginalen Utensilien ausgestattet. Ich fand die Idee ganz witzig, da hier alles lebendig, interaktiv und spielerisch wirkt und man sich gut reinversetzen kann. Der DDR Alltag zum anfassen,nur das man sich nach dem Museumsbesuch wieder ganz frei in ganz Berlin bewegen kann.

    Neben all den Ausstellungsstücken und wissenswerten Produkten die selbst Geschichte erzählen, kommen die eigentlichen Hintergründe etwas kurz. Das was gezeigt wird, ist ein klitzkleiner Teil der DDR. Es wird wohl kaum möglich sein nur von Möbeln, einzelnen Produkten und versteckten Wanzen sich wirklich ein Bild machen zu können. Wie sollen so bitte Klischees abgebaut werden????

  • 4.0 Sterne
    27.6.2010

    Das erste Mal war ich in diesem Museum in der langen Nacht der Museen - und es war so proppenvoll, dass ich froh war überhaupt rein gekommen zu sein. Drinnen offenbart sich die Lebens- und Wohnkultur der DDR - Alltagsgegenstände wie Fernseher, Möbel, Küchenutensilien, Spielsachen zum Anfassen und Anschauen.

    "Oh, das habe ich so vermisst!" Sagte eine Familie neben mir, die die Gegenstände wiedererkennt und sich freut, diese wieder zu sehen. Das Museum ist wirklich ein süßer Versuch die DDR mit Nostalgie zu versehen, zumindest der Teil der DDR, der für die Menschen dort Normalität und Alltag war.

    Einziger Nachteil ist die Größe bzw. Enge des Museums, in dem generell viele Besucher sind - am besten man versucht herauszufinden, wann hier weniger los ist. Das Museum ist wirklich klein und ist schnell durchlaufen.

    Geschichte zum Anfassen!

  • 4.0 Sterne
    10.7.2010

    Sehr schönes Museum für Kinder und Jugendliche, da man alles anfassen und benutzen kann.
    Man erreicht das Museum am besten wenn man mit der S bahn zur Friedrichstrasse fährt

    • Qype User heifis…
    • Berlin
    • 103 Freunde
    • 226 Beiträge
    3.0 Sterne
    7.1.2008

    Eigentlich wollte ich erst nicht hin, weil ich mich doch noch recht gut an die Zeit erinnern kann. Was sollte es mir wohl bringen, mich auf eine "Ost-Couch" zu setzen und eine Aufzeichnung des "Schwarzen Kanals" zu sehen?

    Letztendlich war es aber recht unterhaltsam, da das Konzept des Anfassens und Reinsetzens (Trabi und Couch) weder anstrengend noch langweilig ist. Ich habe zwar nichts dazu gelernt, aber dafür durfte ich mal ein echtes Pionierhemd anfassen und mit Erstaunen in der Waschmaschine einen Film gucken. Kann man mal sehen, was die damals alles schon hatten! :-)

    Sehr hübsch auch das "Bad". Ein blaues Klo, ein Waschbecken mit Plaste-Armaturen und - oha - einer Dusche über dem Waschbecken. Zum Haarewaschen? Zum Füßewaschen? Klempner-Fehler?

    Zum Abschluss vergnügte ich mich noch mit Tanzschritten, die da als Fußmarken auf den Fußboden geklebt waren und dann war 1 Stunde rum und die Sonne schien wieder.

    Kann man bestimmt mal ganz gut mit Kindern hin oder mit Menschen, die gern überall ihre Nase reinstecken!

    • Qype User niliba…
    • Kiel, Schleswig-Holstein
    • 17 Freunde
    • 97 Beiträge
    5.0 Sterne
    16.1.2008

    Das wirklich wahre Museum um die DDR und ihre Geschichte zu beGREIFEN! Hier wird dazu aufgefordert alles anzufassen, Fotos zu machen und zu entdecken. Auch wenn der Raum nicht riesig ist, überall verstecken sich Schübe, Knöpfe, Kopfhörer. Wer Schränke aufmacht entdeckt Originale: Kleidung, Ausweis, Schultasche, etc.

    Geordnet ist nach Lebensabschnitten und Themen wie Verkehr, Medien, Wohnung, Urlaub.

    Einfach etwas Zeit nehmen zum Entdecken. Großartig auch für Kinder und Schüler.
    Hier freuen sich die Museumswärter über Lautstärke und sind dementsprechend sehr freundlich. Volle Punktzahl! Zu Recht wurde es nominiert für den European Museum of the Year Award 2008.

  • 4.0 Sterne
    23.3.2008
    Erster Beitrag

    Klein, aber oho ist dieses interaktive Museum, dass direkt an der Spree gegenüber vom Berliner Dom liegt.

    Begrüßt wurden wir sehr freundlich von dem Mann hinter dem Tresen, der uns auf sehr nette Art und Weise das Geld für den Eintritt aus der Tasche zog (normal 5,50 EUR/ermäßigt 3,50 EUR). Auf jeden Fall sorgte er für eine positive Grundstimmung beim darauf folgenden Eintritt in die Tiefen des Museums.

    Ein paar Treppenstufen weiter unten konnten wir zuallererst einen Aufbau der alten DDR-Grenze sehen. Für meine Kinder abstrakt und kaum vorstellbar. Es zeigt sich aber, dass es gut ist, so etwas noch einmal visualisieren zu können. Das macht das Unvorstellbare doch etwas vorstellbarer und hinterlässt den gewollten bleibenden Eindruck.

    In der Ausstellung wird man ausdrücklich dazu aufgefordert hinter Schranktüren zu gucken, Klappen zu öffnen, Schubladen aufzuziehen und hineinzuspähen. Die DDR-alltäglichen Exponate, die dort ausliegen, dürfen auch gerne herausgenommen, begutachtet, durchgelesen und natürlich bestaunt werden.

    Erinnerungen an die eigene wenn auch West-Kinderzeit werden auch wach. Das Ost-Sandmännchen haben wir damals genauso gesehen wie später auch mal den Schwarzen Kanal. Das DDR-Wohnzimmer unterscheidet sich optisch nicht wesentlich von einem westdeutschen Wohnzimmer der 70er Jahre in meiner Erinnerung.

    Ein Besuchermagnet ist sicherlich der Trabi, der zum Einsteigen, Zündschlüssel umdrehen und Gasgeben einlädt. Typische Fahrgeräusche ertönen und es beginnt eine simulierte Fahrt durch eine Plattenbausiedlung.

    Die ganze Ausstellung ist aber informativ und kurzweilig aufgebaut. Die Kinder bestaunen allerdings mehr, während die Erwachsenen sich erinnern.

    Am Ende der Ausstellung gibt es dann den fast schon obligatorischen kleinen Laden, in dem man zahlreiche Erinnerungsstücke wie Postkarten, Küchengegenstände, Bücher, DVDs, Kuscheltiere undundund kaufen kann. Daran schließt sich noch eine kleine Theke an, an der der geneigte Besucher DDR-typische Erfrischungsgetränke und Süßigkeiten erstehen kann.

    Ich fand den Besuch sehr kurzweilig, informativ, spannend und einprägend - ganz im Sinne der Betreiber.

    Hervorzuheben bleibt noch, dass dieses Museum durch eine private Initiative betrieben wird, die sich bewusst gegen staatliche Förderung entschieden hat.

    • Qype User smj…
    • Frankfurt am Main, Hessen
    • 178 Freunde
    • 771 Beiträge
    5.0 Sterne
    23.6.2008

    Das kleine DDR Museum ist auf jeden Fall seinen Besuch wert. Einmal als Westdeutscher in einem Trabi sitzen? Eine Durchreiche in einem Ost-Wohnzimmer der 70er Jahre bewundern? Das ist alles möglich in diesem Museum.

    Für Ostdeutsche ein Reise in die Vergangenheit, für Westdeutsche ein paar Stunden in einer anderen Welt!

  • 2.0 Sterne
    6.7.2008

    Mir wars zu eng, zu voll und zu klein.
    Klar ist es interessant, sich mal in einen Trabi (oder wars ein Wartburg) zu setzen oder eine typische Küche zu sehen. Auch die Abzeichen, die Kleidung und die sonstigen Dinge des Alltags waren nett.
    Aber mehr auch nicht. Und zu eng, zu voll und zu klein.

    • Qype User Yoshi2…
    • Hamburg
    • 1642 Freunde
    • 589 Beiträge
    4.0 Sterne
    29.9.2008

    Am Samstag war ich im DDR-Museum. Das Museum wirkt wenn man rein kommt erstmal nicht sonderlich gross, aber wenn man dann durchgeht gibt es doch allerhand zu sehen. Der Eintrittspreis kostet 5,50EUR. Einer der Menschen mit denen ich da war ist Hartz-IV Empfänger, der kam leider nicht umsonst rein sondern mit dem ermässigten Preis von 3,50EUR. Ich glaube das liegt daran, dass es sich um ein privat betriebenes Museum handelt.

    Ganz gut gefallen hat mir der Ansatz, Geschichte zum Anfassen zu zeigen. In vielen Fällen beschränkt sich das zwar leider darauf, eine Schublade rauszuziehen in der man dann Exponate und etwas Text dazu findet, aber es gab zum Beispiel auch einen Filmprojektor, einen Trabbi zum reinsetzen, und ein DDR-Wohnzimmer nebst Küche:

    (flickr.com/photos/moe/28…)

    Ebenso ein paar Lampen aus Erichs Lampenladen, Kleidung, Spielzeug, Telefone und anderes zum Ansehen oder -fassen.

    Interessant war auch von vielen Besuchern die in der DDR gelebt haben zu hören, wie sie sich an die Rabattmarken oder ähnliches erinnerten.

    Eine gewisse Ironie hatten für mich die im Museum verteilten Überwachungskameras, mit denen die Dame an der Kasse alles beobachten kann.

    (flickr.com/photos/moe/28…)

    Am Ausgang gibts dann noch Souvenire wie Bücher, Bildbände, Postkarte, DVDs, Getränke usw. zu kaufen.

    • Qype User phl…
    • Berlin
    • 33 Freunde
    • 100 Beiträge
    3.0 Sterne
    17.12.2008

    Das Museum ist grade so groß, dass man sich alles in einer, maximal zwei Stunden komplett anschauen kann. Der Bildungshappen für Berlintouristen, aber trotzdem ganz nett.

    Kurz und gut. Wie dieser Beitrag :)

  • 2.0 Sterne
    9.3.2009

    Ich war in dem DDR Museum vor einem
    Jahr .
    Zu allererst fand ich den eintritt zu teuer und andere Museum die viel billiger oder sogar kostenlos sind ,haben mehr zu offerieren.
    Das Museum zeigt zu wenig von der DDR und bietet dem Besucher daher
    nur einen oberflächlichlichen Einblick.Das Problem ist ,dass
    das Museum thematisch in Ostalgie
    schwebt und nicht bemüht ist kritsch über die Probleme die in der DDR existierten zu reflektieren.

    Es wurde viel von dem design in der ddr gezeigt ,der architektur und den möbeln.Aber man hat nach
    dem besuch den Eindruck die DDR wäre ein sozialitisches Paradies
    für die Bevölkerung dort gewesen.

    Wie es ein amerikanischer Tourist
    ganz treffend ,der auch dort da
    war es formulierte -

    zudem war die Austellung zu kurz.
    Ich bin eher enttäuscht gewesen -
    das DDR Museum versprach in seiner
    werbung viel und hielt diese in der realität nicht.

    • Qype User sunSHI…
    • Büdingen, Hessen
    • 30 Freunde
    • 162 Beiträge
    5.0 Sterne
    21.4.2009

    Das DDR Museum ist total schööön. Es ist klein, übersichtlich, kompakt aber so gut organisiert, dass man schnell einen Einblick in das Leben der DDR-Bürger erhält.
    Wirklich gut gefallen hat mir, dass man alles öffnen konnte und somit interaktiv in das Museum mit einbezogen wurde..
    Auch der Eintritt ist meiner Meinung nach gerechtfertigt.. 5,50EUR für Erwachsene.

    Also es lohnt sich ;)

    • Qype User chboe1…
    • Berlin
    • 9 Freunde
    • 55 Beiträge
    4.0 Sterne
    21.11.2008

    Das Museum ist zu klein!! Wie kann man den Alltag der DDR in so eine kleine Räumlichkeit quetschen.

    Genug Kritik.

    Im Grunde bin ich begeistert. Der meistgehörte Satz in diesem Museum ist wohl: Das hatten wir auch. oder auch Kannst du dich daran noch erinnern? Super, wie Geschichte noch einmal lebendig gemacht wird. So etwas wünscht man sich doch auch von noch älteren Epochen. Warum nicht mal die ägyptische oder griechische Geschichte zum Anfassen.

    • Qype User ubrsm…
    • Oberursel, Hessen
    • 4 Freunde
    • 27 Beiträge
    1.0 Sterne
    1.11.2010

    Während unseres Berlintrips (qype.com/lists/695390-Be…) kamen wir schlecht gelaunt, durchnässt und fröstelnd vom Checkpoint Charlie (qype.com/place/25756-Mus…) kommend am DDR Museum im Untergeschoß der Museumsinsel an. Und siehe da: unsere Laune schaffte es sogar noch eine Etage nach unten.

    Es regnete noch immer und die Warteschlange vor dem Museum war ein paar hundert Meter lang bis hinauf auf die Brücke. Also sandten wir ein Stoßtrüppchen nach vorne, ans andere Ende des Wartereptils, hinein in den Eingangsbereich des Museums, von wo aus man - nach entsprechendem Einsatz von Ellenbogen - einen ganz guten Einblick in die Museumsräume hat. Ein Blick ins Getümmel bestätigte das, was einige der hier Schreibenden bereits angemerkt hatten: Ziemlich enge Räumlichkeiten, durch die sich die Besuchermassen auf den Fersen der jeweiligen Vorderleute schoben; das Mienenspiel der Besucher schwankend zwischen teilnahmslos und verärgert; feuchtwarme, dampfende Athmosphäre.

    Tochter 3.0 verstummte im Angesicht des Trubels, Sohn 2.0 meuterte offen: "Ne, da geh ich nicht rein." Gesagt, getan. Der Stoßtrupp meldete der besten aller Ehefrauen und Tochter 1.0, die inzwischen in der Schlange keinen Meter weiter voran gekommen waren, Vollzug sowie den Entschluss, das DDR Museum zu überspringen. - Mist, kein besonders erfolgreicher Tag heute.

    Also weiter zu den Hackeschen Höfen (qype.com/place/1631084-H…) .

  • 3.0 Sterne
    7.7.2011

    Hmm, hmm.

    Dem DDR-Museum ist Respekt zu zollen für die Lücke, die es am Museumsstandort Mitte schließt  die jüngere Geschichte darf ja in Deutschland meist nur unter schärfster moralischer Aufsicht aus dem Giftschrank geholt werden, damit bloß niemand das Falsche sieht/denkt.

    Dieses Haus bietet tatsächlich, was die etablierten staatlichen Museen oft nur als Floskel im Programm haben: Geschichte zum Anfassen. Hier wurde offensichtlich mit Fleiß, Liebe und Sachkenntnis gesammelt und geordnet. Man ist so nah dran an den Exponaten der jüngeren deutschen Geschichte, wie es nur geht; Licht und Akustik/Sounddesign stimmen ebenso wie die sonstige gestalterische Ausführung.

    Dass die Räume eng sind, man auch mal eine Minute warten muss, bis man eine Schautafel lesen oder ein Gadget ausprobieren kann: geschenkt, d.h., erträglich. Warten war ja auch in dem untergegangenen Staat, um den es hier geht, allzu oft angesagt  so viel Selbstähnlichkeit darf sein. Und da sich das Museum nur über Eintritte finanziert, ist die raumgreifende Präsenz des typischen steuersubventionierten Museumstempels nun mal nicht drin  that's Marktwirtschaft for you.

    Was mir aber ehrlich gesagt missfiel, ist die penetrante DDR = böse böse böse-Didaktik.

    Ich finde, man sollte als Betreiber eines Museums (ebenso wie als Autor oder Regisseur) seinen Besuchern ein wenig Hirn zutrauen und ihnen erlauben, genau damit eigene Schlüsse aus dem Gesehenen und Gehörten zu ziehen. Wer das nicht kann, dem ist auch mit dem ganz großen Zeigefinger nicht zu helfen.

    Im DDR-Museum will man jedoch auf Nummer sicher gehen und erklärt dem Besucher auf praktisch jeder einleitenden Texttafel, wie und warum die Krake DDR in einem konkreten Bereich (Erziehung, politische Bildung, Freizeitgestaltung, Sport etc.) die Menschen drangsalierte, und warum auch dieses Detail schlussendlich nur das Bild eines zum Untergang verurteilten Landes komplettiert. Hier wird Geschichte retrospektiv als unausweichlicher Weg ins Verderben erklärt.

    Ist/war es wirklich so einfach?
    Darüber wäre nachzudenken.

    Muss es so einfach und ohne Raum für eigene Interpretationen dargestellt werden?
    Das sicher nicht.

    Um jetzt nicht in der falsche Ecke zu landen: Ich bin jedwedem politischen Extremismus abgeneigt, eher liberal/wertkonservativ geprägt  und kriege bei apologetischem Geschwätz à la Es war nicht alles schlecht unter X; wir haben doch Autobahnen/super Kinderbetreuung gekriegt sehr schnell die Krise. Vielleicht wollte man bei der Konzeption des Museums auch jedem Verdacht der Geschichtsklitterung großräumig ausweichen.

    Aber ich finde es bedenklich, wenn ein Museum, das an einen indoktrinierenden Staat erinnern will, am Ende selber indoktrinierend daher kommt: So war es, dies war die Absicht dahinter, und so musste es ausgehen. Punkt.

    Mein Begleiter sagte am Ende des Besuchs (der in ein- bis eineinhalb Stunden gut zu schaffen ist): Gut gemacht, keine Frage. Aber die Texttafeln haben sie bei der BILD machen lassen, oder?

    Da konnte ich nicht widersprechen.

    PS:

    Wir kamen mit Kindern und hatten Bedenken, dass es möglicherweise drastische Bilder/Exponate zum Beispiel zu den Mauertoten geben könnte. Dem ist nicht so. Man kann ohne weiteres auch mit jüngeren Kindern herkommen, sollte ihnen aber natürlich ein wenig Kontext bieten  einfach nur Anschauen bringt einen Zwölfjährigen hier nicht weiter. Und da hilft es in Hinblick auf die oben kritisierte Grobschnitt-Didaktik, wenn der geneigte (West-)Besucher sich vor dem Besuch schon mal über die DDR informiert, um sich mit seinem Nachwuchs über die Ausstellung und die deutsche Geschichte unterhalten zu können. Wer es bei Guck mal, was die für fiese Klamotten tragen mussten belässt, verhöhnt damit die Menschen, die in diesem Land gelebt haben.

    PPS:

    Noch eine formale Krittelei: DDR Museum = das sind zwei deutsche Worte, und dazwischen steht das (tut mir leid, es heißt an der typografischen Schandmauer nun mal so) Deppenleerzeichen. Das korrekte Kompositum lautet DDR-Museum. Mit Bindestrich, der zusammenhält, was zusammen gehört. Und das sollte man als Museumsbetreiber eigentlich wissen.

    • Qype User pattyb…
    • Erkrath, Nordrhein-Westfalen
    • 4 Freunde
    • 94 Beiträge
    4.0 Sterne
    13.10.2011

    eine sehr interessante Ausstellung über das Leben, Wohnen und Wirken in der DDR. Nicht nur Staunen, Lesen sondern auch Anfassen und Interaktives Mitwirken ist gefragtdie Möglichkeit sich in eine Trabi zu setzen und sich am Steuer fotografieren zu lassen ist genauso witzig und möglich, wie in eine Zelle oder Verhörraum zu gehenwobei dies mit dem entsprechenden Hintergrund schon eher beklemmend istbesonders wenn man die Tonaufnahmen von Verhören lauscht

    viel Geschichtliches und auch Lebensnahes wird dem heutigen Besucher mitgeteiltden Spruches gab keinen Mangel in der DDR, sondern man musst nur lange genug darauf warten (so ähnlich) fand ich sehr interessantman benötigt für die Ausstellung Zeit und ein bißchen Platzmanchmal kam so ein Schwung Menschen, dann musste man ein bißchen wartenaber es hat sich gelohnt..

    • Qype User MaxED…
    • Berlin
    • 12 Freunde
    • 28 Beiträge
    4.0 Sterne
    3.7.2012

    Ich war innerhalb von 4 Jahren nun zweimal im Museum
    und war beim zweiten Mal positiv über die Erweiterung überrascht.
    Wenn man sich die Zeit nimmt, kann man hier einen gewissen Einblick in
    das Leben in der DDR erhalten. Im Gegensatz zu einem rein
    geschichtlichen Museum spielt hier die zeitliche Einordnung eine weniger
    wichtige Rolle.
    Die vielen Interaktiven Elemente lockern den Aufenthalt spielerisch auf.
    Als Kind der DDR entdecke ich hier jedes Mal neue alte Dinge, die mich
    sofort in diese Zeit zurückversetzen und einen 'ach ja, das gabs ja auch
    noch' Effekt hervorrufen.

  • 5.0 Sterne
    22.5.2013

    Ein kurzweiliges Museum, dass einen ersten Einblick in die DDR geben kann. Wenn man mit keinem größeren Anspruch dort hineingeht, kann man vieles Wissenswertes und teilweise auch skurril anmutendes erleben, größtenteils interaktiv gestaltet und damit auf der Höhe der Zeit. Einen vertieften Einblick in unterschiedliche Themengebiete kann das Museum m.E. nicht geben  dafür gibt es aber in Berlin und Umgebung genügend andere Häuser, die dies leisten.

    • Qype User apricu…
    • Berlin
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    4.0 Sterne
    5.7.2008

    Es mutet schon seltsam an, wenn man mit Alltagsgegenständen seiner Kindheit in einem Museum konfrontiert wird. Da gab es für mich nichts Neues  aber vieles wieder zu entdecken  nach dem Motto weißt-du-noch und kannst-du-dich-noch-an-das-hier-erinnern.
    Fast wollte ich das Ganze schon als (n)Ostalgie-Stunde betrachten und abhaken, als man sich unversehens in der Rolle eines Museumsführers wiederfand - im Gespräch mit anderen Besuchern, die nach dem Wie und Was fragen. Hier entstand ein Dialog, der wohl auch mit zum Konzept der Ausstellung gehört.
    Wie im Museum für Kommunikation wird auch bei dieser Sammlung viel Wert auf Interaktivität gelegt. Die Neugier in jede Schublade zu schauen, ist geradezu ansteckend.
    Ein kleiner Einblick in den DDR-Alltag - mit viel Potential für mehr.

    • Qype User design…
    • Berlin
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    1.0 Sterne
    8.8.2008

    Ob hier wirklich ein Eindruck über die DDR gewonnen werden kann, möchte ich bezweifeln.
    Kommt mir eher wie ein Disneyland vor.
    Da hätte man mehr DDR gedenken/mahnen gehabt, wenn der Palast der Republik stehen gelassen worden wäre.

    Dann eher an die nächste Ecke zum Zeughaus und sich dort Deutsche Geschichte angeschaut.

    • Qype User Inoshi…
    • Berlin
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    2.0 Sterne
    1.12.2008

    Dieses Museum kann allenfalls dazu beitragen, ein Interesse an der DDR zu wecken, denn der Informationsgehalt der Ausstellung geht leider gegen Null.
    Auf einer kleinen Tafel im Eingangsbereich wird die Geschichte der DDR abgehandelt, bevor man dann abtauchen kann, in ein buntes Sammelsurium von DDR-Alltagsgegenständen, die bestimmten Themenbereichen zugeordnet sind. Weiterführende Informationen sucht man jedoch meistens vergeblich. Zwar sind der Kickertisch und der Trabi-Simulator (im Trabi ist es in der Tat sehr eng!) nette Gimmicks, ihre zwingende Notwendigkeit zur Darstellung von Geschichte leuchtet mir jedoch nicht ein.
    Insgesamt wirkt die Ausstellung extrem konfus und - den kleinen Räumlichkeiten geschuldet - sehr überladen.

    Wenn der Flyer mit dem Ausspruch So sieht ein Museum des 21. Jahrhunderts aus! recht behalten sollte, befürchte ich das Schlimmste.

  • 5.0 Sterne
    10.4.2010

    Vor einiger Zeit waren wir mit meinem 22jährigen Sohn in diesem Museum. Zuerst dachten wir noch, das geht ganz schnell, ist ja alles recht übersichtlich. Dann haben wir uns allerdings doch einige Zeit dort aufgehalten....eh man erst mal alles angesehen, bestaunt, wiedererkannt (wir Älteren, welche die DDR noch erlebt haben), zum Teil belacht, zum Teil bestürzt waren verging doch eine ganze Zeit. Für uns alle war das ein echtes Erlebnis. Mein Sohn konnte mal, wenigstens ansatzweise, sehen, wie's mal war, kennt er ja nur aus Erzählungen, für uns Ältere wurden viele Erinnerungen wach und nicht nur schöne.
    Auf jeden Fall schleppen wir alle Berlin - Besucher dorthin, weil es wirklich sehenswert ist, es macht Spaß aber auch nachdenklich.

    • Qype User surmva…
    • Tübingen, Baden-Württemberg
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    4.0 Sterne
    10.8.2010

    Da wir so eine Karte hatten, mit der wir in mehrere Museen gekommen sind, hat uns der Eintritt ins DDR Museum auch keinen Cent gekostet.
    Es ist witzig aufbereitet, fast alles kann man anfassen oder damit interagieren.
    Sehr schön fand ich die nachgebaute Wohnung!

    Ein bisschen klein ist es schon und man ist doch recht zügig durchgelaufen, daher fehlt ein Stern.

    • Qype User klarsJ…
    • Berlin
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    2.0 Sterne
    5.9.2012

    Das Berliner DDR Museum. Es hat mich im
    vergangenen Herbst hat es uns bei schönstem Regenwetter hier verschlagen. Das positive
    zuerst. Auf der recht kleinen Ausstellungsfläche findet mal fast alles was den Alltag
    in den ostdeutschen Haushalten zu finden war. Das ist in den ersten Minuten
    recht interessant, aber dann fehlt es einfach an tiefergehenden Informationen.
    Als kleiner Schaukasten des Ostens ist das DDR Museum ganz nett, aber da es
    doch sehr kurzweilig ist sollte man sich überlegen ob man hierfür den doch sehr
    anständigen Eintritt bezahlen möchte. Mein Tipp wäre hierfür einfach einen der
    zahlreichen Ostalgie Märkte zu besuchen. Das hat den gleichen Effekt und man
    kann was einen interessiert auch erwerben.

    Robert R.
    Kommentar von Robert R. von DDR Museum Berlin
    Inhaber
    9.12.2013 Danke für Ihren Beitrag!

    Sehr schade, dass es Ihnen bei uns nicht gefallen hat und Sie die…
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    • Qype User eisbae…
    • Neukirchen-Vluyn, Nordrhein-Westfalen
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    1.0 Sterne
    27.1.2009

    Also zu diesem Museum spalten sich ja die Meinungen.

    Ich gehöre aber zu diesen, die dieses Museum NICHT weiter empfehlen würden!!!

    Ich finde es zu allererst viel zu teuer. Es gibt nicht wirklich viel zu sehen, es ist klein und beengt die DDR Zeit wird nicht wirklich richtig hingestellt.

    Ich bin selber in der DDR groß geworden, und so war es wirklich nicht.

    Noch einmal würde ich in dieses Museum nicht mehr gehen!!!

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