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  • Zwieselerstr. 4
    Ecke Rheinsteinstr.

    10318 Berlin
    Lichtenberg
  • Telefonnummer 030 50150810
  • Webseite des Geschäfts museum-karlshorst.de

Empfohlene Beiträge

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  • 5.0 Sterne
    8.5.2014
    1 Check-In
    Aufgelistet in (H)Orte der Kultur

    Auch wenn man ziemlich weit raus fahren muss, um dieses Museum zu besichtigen. Geschichte an Ort und Stelle zu erleben, ist in Berlin nichts Singuläres. Und historische Schauplätze lagen halt nicht immer zentral in der Stadtmitte.

    Das Haus hat auch seine Geschichte. Ursprünglich als Kasino einer Kasernenanlage errichtet, wurde es 1945 von den Sowjets in Beschlag genommen. Ursprünglich wurde ja schon am 7. Mai in Reims die deutsche Kapitulation unterzeichnet. Doch der deutsche "Verhandlungspartner" war dann doch nicht hochrangig genug, so dass einen Tag später in Berlin exakt hier die Prozedur wiederholt wurde. Und ich gebe ja zu, es war kein Zufall, dass ich im Rahmen eines gut einwöchigen Berlin-Aufenthalts bewusst heute hier war.

    Zum 50. Jahrestag der Oktoberrevolution wurde hier ein "Kapitulationsmuseum" errichtet, das dem Großen Vaterländischen Krieg und der ruhmreichen Sowjetunion bestimmt beweihräuchernd zur Ehre diente. Elemente aus dieser Zeit sind heute noch vorhanden - mit erläuternden Hinweisen. Chapeau, dass man hier mit der Geschichte des Hauses so umgeht.

    Jetzt sind es schon einige Jahre, die hier eine Besonderheit gilt: Das Haus wird von einer deutsch-russischen  Stiftung betrieben. Die Ausstellung ist bilateral konzipiert worden, zeigt also eine gemeinsame Sicht. Vergleichbares dürfte es in Deutschland sehr selten geben.

    Zur Ausstellung selbst: Sie ist eindeutig neueren bis neuesten Datums. Ein Lob an die Gestalter. Inhaltlich geht die Ausstellung nicht erst 1941, sondern mit dem 1. Weltkrieg los. Und sie endet auch nicht abrupt 1945. Weder heroisiert nich banalisiert oder bagatellisiert sie. Sie lebt von nicht zu langen Texten (dreisprachig deutsch, russisch, englisch ), Bildern und Exponaten. Sie ist nicht zu flach, verliert sich aber auch nicht in Details. Sie beeindruckt. Und die schwierige Aufgabe, die Thematik angemessen umzusetzen, ist hier sehr gut gelungen.

    Der Eintritt ist übrigens frei.

    Kleiner Wermutstropfen: Der neue Ausstellungskatalog ist erst noch in Druck. Dafür gibt es aber eine ältere Katalogbroschüre derzeit kostenlos.

    Berlin ist nicht arm an Museen. Aber dieses sollte man, wenn man die Gelegenheit hat, auf jeden Fall besichtigen.

  • 5.0 Sterne
    9.4.2014
    1 Check-In
    Aufgelistet in Orte gegen das Vergessen

    Das Deutsch-Russische Museum befasst sich mit eines der schlimmsten Kapitel der Menschheit, mit dem Krieg. Einem Krieg, der ein Weltkrieg war und zwischen den zwei ideologisch verschiedenen damaligen Systemen Deutschlands und Russlands ein Vernichtungskrieg war.

    Das Museum befindet sich direkt am Ort, wo früher die Kapitulation des Deutschen Reichs gezeichnet wurde. Hier befand sich später der Sitz der Russischen Kommandantur, der Machtzentrale Ostberlins. Davor wurde das Gebäude als Teil einer Pionierkaserne Ende der 30er Jahre erbaut.

    Die Dauerausstellung ist groß, genau und sehr zeit-intensiv. Zeitweilig gibt es Sonderausstellungen zu verschiedenen Themen.

    Sehenswert ist der alte Kapitulations-Saal, sowie die Fahrzeugausstellung vor dem Gebäude.

    Tipp: Öffentliche Führung jeden Sonntags ab 15 Uhr kostenlos und ohne Voranmeldung

    Fazit: Nie wieder Krieg

  • 5.0 Sterne
    28.4.2014

    Geschichte hautnah erleben! Der Originalsaal in dem die Unterzeichnung der deutschen Kapitulation stattgefunden hat! Das Museum ist wirklich eines der besten, was ich zum Thema rund um den "2. Weltkrieg" gesehen habe! Sehr viele originale Anschauungsstücke, super interessante Dokumentationstafeln und das ganze sehr ansprechend in Szene gesetzt. Dazu kommt noch, dass der Eintritt zum Museum frei ist...besser geht es nicht!

  • 3.0 Sterne
    13.9.2011 Aktualisierter Beitrag

    Das deutsch-russische Museum befindet sich nur ein paar S-Bahn Stationen von Mitte entfernt. Von der S-Bahn Station läuft man ca. 1000m oder man kann auch mit dem Bus fahren, dann lohnt es ich auch über Berlin-Lichtenberg zu fahren.

    Das Haus selbst ist ein wenig unscheinbar und ist das ehemalige Offizierskasino der Pionierschule.

    Die Ausstellung selbst erstreckt sich über alle Etagen. Im Untergeschoss werden Filmvorführungen angeboten, deren Besuch sich wirklich lohnt. Wir wurden z.B. nicht wie bei anderen Gedenkstätten mit "Spiegel Geschichte Standarddokumentationen" gequält.

    Die Führung selbst fand ich ehrlich gesagt sehr anstrengend. Dies lag auch an der Ausrichtung der Ausstellung, die sich nicht nur auf den Ort der Kapitulation beschränkt, sondern einen Großteil der Geschichte des WK II und die Zeit davor abhandelt. Wir haben wenig Neues erfahren und ein wenig gestört haben mich dann auch die politischen Ausführungen des Herrn, der uns durch die Ausstellung begleitete. Hier wünsche ich mir mehr Objektivität oder eben die Möglichkeit der Diskussion. Für Schulklassen als Gesamtüberblick sicher empfehlenswert, aber für mich war es dann zu oberflächig.

    Enttäuschend fand ich dann auch, dass der eigentliche Kapitulationsraum meiner Ansicht nach nicht besonders gut dokumentiert ist. Man erhält kaum Auskünfte wie die "Verhandlungen" tatsächlich abgelaufen ist, welche Personen wo gesessen haben und wie das ganze organisiert wurde. Hier wäre es wirklich schön, wenn man dem eigentlichen Thema des Hauses mehr Raum einräumen würde. Vielleicht sollte man sich hier das Haus der Wannseekonferenz mal als Vorbild nehmen, in dem auch in der Ausstellung der eigentliche Ort im Vordergrund steht.

    Fazit: Geeignet um einen Überblick über Deutsche Geschichte vor uns kurz nach dem zweiten Weltkrieg zu bekommen, aber enttäuschend, wenn man mehr über den Ort der deutschen Kapitulation erfahren möchte.

    3.0 Sterne
    13.9.2011 Vorheriger Beitrag
    Das deutsch-russische Museum befindet sich nur ein paar S-Bahn Stationen von Mitte entfernt. Von der… Weiterlesen
  • 3.0 Sterne
    29.7.2012

    sehr interessant. Wenig kann noch gesagt werden.
    Leider muss man ans ende der welt kommen, um eine sehr uninteressante führung ertragen zu müssen, in der einem alles mögliche erzählt wird nur sehr wenig über die kapitulation. Die führung kann man sich wirklich ersparen.
    Die führung ist kostenlos, so wie die besichtigung des kapitulationssaal.
    Der rest des museums bleibt wegen sanierung bis 2013 geschlossen.

    • Qype User Alche…
    • Berlin
    • 56 Freunde
    • 73 Beiträge
    5.0 Sterne
    1.12.2006

    An diesem historischen Ort wurde im Mai 1945 mit der Kapitulation der deutschen Wehrmacht der Zweite Weltkrieg in Europa beendet. Die ehemaligen Kriegsgegner einigten sich 1990, hier gemeinsam daran zu erinnern. Nach Sanierung eröffnete die neue Ausstellung 1995 und zeigt neben Ausstellungsstücken des ehemaligen Kapitulationsmuseums zahlreiche historische Originalstücke, die von Privatpersonen hinzugefügt wurden. Außerdem gibt es zahlreiche filmische und akustische Dokumente. Höhepunkt ist in meinen Augen der Kapitulationssaal, der im Originalzustand bewahrt ist. Historische Filmaufnahmen zeigen die Ereignisse des 8. Mai 1945. Ein Besuch lohnt sich, der Eintritt ist frei.

    • Qype User Stadts…
    • Berlin
    • 20 Freunde
    • 240 Beiträge
    5.0 Sterne
    7.10.2009

    Ein lohnender Besuch, nicht nur wegen der Panzer vor der Tür und der eindrucksvollen Exponate (man sieht wie schlecht die Landser ausgerüstet waren). Vor allem der Atem der Geschichte, Dank des unverändert gebliebenen Raums in dem die Kapitulationsurkunde unterzeichnet worden sit.

    • Qype User christ…
    • Iserlohn, Nordrhein-Westfalen
    • 6 Freunde
    • 57 Beiträge
    3.0 Sterne
    21.12.2008

    Neulich besuchte ich mit meinem Freund das Deutsch-Russische Museum in Berlin-Karlshorst. Es gibt verschiedene Anfahrtsmöglichkeiten:
    bis S-Bahnhof Karlshorst: Ausgang Treskowallee,
    dann zu Fuß Rheinsteinstraße (ca. 15 min. Fußweg)
    oder
    bis S-Bahnhof Karlshorst (S3),
    dann Bus 396
    oder
    bis U-Bahnhof Tierpark (U5),
    dann Bus 396
    In diesem Gebäude, welches nun als Museum dient, wurde am 8. Mai 1945 mit der Kapitulation der 2. Weltkrieg beendet. Nachdem die sowjetischen Streitkräfte aus Deutschland abzogen, haben beiden Seiten sich darauf geeinigt, gemeinsam an das historische Ereignis, die Kapitulation an diesem Ort zu erinnern.
    Der zeitliche Rahmen dieser Sammlung, welche auch über Filme und akustische Aufnahmen verfügt, erstreckt sich vom Ende des Ersten Weltkriegs bzw. der Oktoberrevolution bis zur Gegenwart und dokumentiert vor allem die deutsch-sowjetischen Beziehungen.
    Alles in allem fand ich diese Ausstellung recht informativ.
    Der Eintritt für die über 2 Etagen gehende Ausstellung ist frei.

    • Qype User dorsta…
    • Dorstadt, Niedersachsen
    • 2 Freunde
    • 43 Beiträge
    5.0 Sterne
    13.8.2010

    Spitze! Das ist mal ein Blick in die deutsche Geschichte!

    • Qype User qi…
    • Hamburg
    • 0 Freunde
    • 10 Beiträge
    5.0 Sterne
    13.8.2012

    Gutes informatives Museum, was will der Besucher mehr?!

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