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    • Qype User didd…
    • Dusseldorf, Nordrhein-Westfalen
    • 15 Freunde
    • 17 Beiträge
    5.0 Sterne
    23.5.2007

    Nach langer Zeit tat ich meinen Eltern mal wieder den Gefallen und habe mich für den diesjährigen Ausflug unseres kleinen Dorfes angemeldet. Es hieß: "wir fahren ins Zittauer Gebirge" ... klingt doch gut, sagte ich! "... ins Damastmuseum" ... :-( dachte ich.
    So setzte ich mich, mit nicht allzu hoch gesteckten Erwartungen an diesen Tag, in den Reisebus. Nach einem Abstecher zum Löbauer Berg mit dem dem Gußeisernen Turm und das Schmetterlingshaus in Jonsdorf erreichten wir das Deutsche Frottier- und Damastmuseum.

    Bis dahin war der Tag auf jeden Fall schon besser gelaufen, als ich erwartet hatte. Und das Museum machte diesen Tag für mich abschließend zu einem Erlebnis!

    Was soll ich sagen, ich hatte eine völlig falsche Vorstellung von dem, was mich dort erwarten würde ... ich dachte, ich müsste mir 2 Stunden Tischdecken und Handtücher aus 4 Jahrhunderten anschauen, oder so ... aber nix da, es gab viel Technik zu bestaunen! ... Supi, das lässt das Ingenieurherz höher schlagen!

    Da wir eine große Gruppe waren, lohnte sich ein geführter Rundgang. Die junge Frau, die das tat, war Kassiererin und Führerin gleichzeitig.

    Was konnten wir bestaunen? ... im Prinzip konnten wir die Entwicklung von den ersten Webstühlen bis zu modernen hochtechnisierten Frottiermaschinen sehen und alles, was drum herum passierte ... z.B.: wie entwirft man ein Tischdeckenmuster ... und viel wichtiger, wie bekommt man es dann auf den Stoff?

    Da die gute Frau bis zur Wende in einem Frottierbetrieb gearbeitet hatte, konnte sie nicht nur alles gut erklären, sondern sogar den ca. 200 Jahre alten Webstuhl bedienen ... Respekt!
    Hinter dem kleinen Museumshaus versteckte sich eine mittelgroße Produktionshalle, in der die modernen Maschinen standen ... alles konnte bestaunt werden und wurde auch zu Demonstrationszwecken angeworfen!

    Der Rundgang dauerte eine gute Stunde ... sie hätte (und wollte) auch noch mehr erzählen, doch die Zeit drängte. Schade eigentlich.

    Abschließend konnte man sich im Obergeschoss des Haupthauses die Einrichtung einer gut "betuchten" Damastfamilien ansehen und - wer wollte - die Tischdecken und Handtücher kaufen, die auf den Maschinen hergestellt wurden, die wir vorher "in Action" erleben durften.

    Alles in allem ein sehr gelungenes Museumskonzept!

    Kleiner Tip zum Schluss: Nutzen sie die Chance und investieren die 10 EUR (pro Gruppe) für eine Führung durch das Museumspersonal. Ich denke, nur so erschließt sich (fast) jedem die verwendete Technik.

    Nun denn, auf nach Großschönau!

    PS: Preise -- 2,50 EUR p.P.; ermäßigt 2,-

  • 4.0 Sterne
    22.1.2009
    Erster Beitrag

    schönes Museum - gibt wirklich interessanten Einblick in die Entwicklung der Damastweberei dieser Region.
    Empfehlenswert !

    • Qype User ttgami…
    • Großschönau, Sachsen
    • 0 Freunde
    • 3 Beiträge
    4.0 Sterne
    9.8.2013

    ich wohne gleich in grosschoenau es ist immer wieder schon dort hin zu gehen aber der parkplatz ist etwas klein weil dort einwohner parken und noch ich glaube ende dieses jahres war noch eine baufirma da aber sehr gut

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