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  • 5.0 Sterne
    6.10.2012

    Ein für eine historische Berlin-Tour wichtiger Ort.
    Hier kann man sehr Vieles lernen und erfahren über eine schlimme Zeit der deutschen Geschichte.
    Es gibt hier nicht nur historische Dokumente zu sichten, sondern auch sehr viel Film- und Ton-Material sowie Fotos aus der Zeit der deutschen Teilung und insbesondere des Mauerabschnitts an der Bernauer Straße mit vielen persönlichen Geschichten und Schicksalen.
    Eine wie ich finde sehr sehenswerte Ausstellung und absolut zu empfehlen.

    • Qype User ubrsm…
    • Oberursel, Hessen
    • 4 Freunde
    • 27 Beiträge
    5.0 Sterne
    1.11.2010

    Auch am dritten Tag unseres Kurzurlaubes in Berlin (qype.com/lists/695390-Be…) wurde das Wetter nicht schöner. Also gondelten wir mit der S-Bahn an den Nordbahnhof, dort wo die Mauer einst einen spektakulären Knick in südlicher Richtung bildete. An der Bernauer Straße wurden offenbar besonders viele "Grenzvergehen" im Sinne des DDR-Justizsprechs begangen.

    Trotz eisiger Kälte und Dauerbenieselung mitten im Oktober haben wir mehrere Stunden im Dokumentationszentrum Berliner Mauer zugebracht. Ziel der Ausstellung ist es, das Andenken an die Mauer und an die mit ihr verbundenen Schicksale nicht in Vergessenheit geraten zu lassen. - Dies gelingt hier ganz besonders gut, wie ich meine.

    Die Ausstellung gliedert sich in einen Außenbereich sowie einen Museumsteil im Inneren eines Gebäudes an der Bernauer Straße gegenüber dem Mauerabschnitt an einem ehemaligen Friedhofsgelände. Hier gibt es mengenweise und qualitativ hochwertiges Ton- und Filmmaterial, Fotos, Augenzeugenberichte und Dokumente, die Alltag und auch Besonderheiten wie Fluchtversuche von DDR-Bürgern illustrieren. Selbst bei freundlicherem Wetter könnte ich dort Stunden zubringen. - Eine sehr toll gemachte Zusammenstellung für alle, die schon immer wissen wollten, was sich im vergangenen Jahrundert an der Berliner Mauer zugetragen hat. Tochter 1.0 und Tochter 3.0 waren jedenfalls hellauf begeistert.

    Von einem Turm des Dokumentationszentrums aus kann man auf die andere Straßenseite und dort im Außenbereich der Ausstellung auf einen originalen Mauerabschnitt blicken, der so erhalten, beziehungsweise renoviert ist, wie er in den letzten Jahren der deutschen Trennung vorhanden war: Mauer in den Westen, Todesstreifen mit Wachturm, Postenweg, Beleuchtung und Hinterlandmauer.

    Im Anschluss an den erhaltenen Mauerabschnitt befinden sich verschiedene Erinnerungsobjekte eher künstlerischen Zuschnitts: Ausgrabungen, Modelle, Stelen und Mauernachbildungen in Form von Stäben aus Cortenstahl.

    Und wie das eben meist so ist mit den besten Besucherzielen einer Stadt: Es waren kaum Besucher vor Ort; die hingen sicher wieder mal alle in dichten Trauben am Checkpoint Charlie (qype.com/place/25756-Mus…) oder im DDR Museum (qype.com/place/28391-DDR…) herum. Und so soll das bitte auch bleiben.

    Danke, Berlin! - Und damit ab nach Santorini (qype.com/place/29045-Tav…) .

  • 5.0 Sterne
    26.9.2012
    Erster Beitrag

    Liebe Berlin Besucher, hier ist Geschichte. Quasi ein Muss. Hier hat Berlin viel investiert und ich finde es hat sich gelohnt. Ein tolles Projekt mit irre viel Geschichte. Gönnt Euch einen Tag in Berlin mit deren Geschichte. Geht die ehemalige Mauer entlang und schaut Euch die Tafeln an. Hier kann man vieles mehr erfahren über das Leben an der Mauer. Leider auch viele tragische Schicksale.. Nebenan im Mauerpark kann man danach entspannen. Oder ihr geht weiter zur East Side Gallery gegenüber der O2world.

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