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    • Qype User stefan…
    • Hamburg
    • 2 Freunde
    • 79 Beiträge
    5.0 Sterne
    6.4.2012

    Nachtrag 17.05.2013:
    Der verhältnismäßige glimpfliche Ausgang meines Motorradunfalls am 5. Mai hat mich in den Tagen danach in vielerlei Hinsicht zum Nachdenken angeregt. Das war nun schon das dritte Mal innerhalb von fünf Jahren (die anderen beiden Ereignisse waren keine Motorradunfälle), dass mir die Chance weiter zu leben geschenkt wurde. Das MUSS einen tieferen Sinn haben! dachte ich die nächsten Tage immer wieder. Dankbarkeit und Demut waren die ersten gedanklichen Reaktionen die Erkenntnis sollte noch kommen. Mit Gott hatte ich vor rund 15 Jahren gebrochen, als er meine Mutter zu sich nahm. Ich konnte nicht den Hauch eines Sinns darin erkennen und war einfach nur mordswütend auf ihn. In den Tagen nach dem besagten Unfall dachte auch über diesen Punkt wieder nach und langsam begann sich für mich der Schleier zu heben. Welche Erkenntnis ich gewonnen habe, dafür bitte ich um Verständnis, möchte ich nicht weiter ausführen  das ist schon etwas sehr persönliches. In dieser Woche habe ich jedenfalls meinen Frieden mit Gott gemacht. Daraufhin breitete sich in mir sehr schnell mir ein völlig ungewohntes, aber wunderschönes Gefühl aus  innere Zufriedenheit und Entspannung. Nach Jahren der Zerissenheit und Anspannung ein Gefühl, als wenn einem Schmerzen genommen würden.
    Meinen Dank und wollte ich gerne am  für mich  dafür denkbar geeignetsten Ort unter Beweis stellen  in der Kirche DIESER KIrche! Am Sonntag den 12. Mai bin ich also, nach langer Zeit der Abwesenheit mal wieder in die Kirche gegangen. Ich hatte mich vorher online schlau gemacht und gefreut, dass mein Lieblingspastor  Herr de Jager  predigen würde. Die Vorzeichen standen somit schon denkbar gut. Ich betrat die Kirche und dieses Mal war es ein anderes Gefühl als früher oder sonst  es war ein Gefühl als käme ich nach Hause. Etwas verwirrt von diesem überraschenden Gefühl ging ich den Gang entlang, sah die Sonne durch die Buntglasfenster des Altars scheinen, sah die entzündeten Kerzen und ein unbeschreiblich wohltuendes Gefühl der Ruhe und Ausgeglichenheit breitete sich in mir aus  ich fühlte mich willkommen und merkte wie meine Augen feucht wurden. Die Predigt des Gottesdienstes stand heute unter dem Motto Einsamkeit. Ein Thema, das sicher jeder für sich kennt, mit all seinen Facetten. Für MICH hatte es eine ganz besondere Bedeutung und ich sollte mich in den Worten des Herrn Jager ein ums andere Mal wieder finden  es war wie eine Bestätigung für alles, was ich mir in den letzten Tagen selbst zusammengereimt hatte. Pastor de Jager war so freundlich mir seinen Predigttext via email zu zuschicken, nachdem ich ihn nach dem Gottesdienst daraufhin angesprochen und gebeten hatte, denn ich möchte, dass möglichst viele Menschen  grad DIESEM Mann  zumindest einmal zuhören. Hier  mit Dank für die Genehmigung zur Veröffentlichung  seine Predigt (Zitat):
    Predigt zu Johannes 14,16-21.
    Exaudi/Sonntag vor Pfingsten, 12.05.2013, mit Taufe
    Texte: Psalm 112; Matthäus 3,13-17; Epheserbrief 3,14-21.
    Lieder: EG 455; 320,1-2;4-5;7-8; 136,1-2;4;7; 620; 182,1;5;9;4; 503,1;7-8:13. Sind wir Menschen die einzigen Lebewesen im Kosmos, liebe Gemeinde? Wenn es nach vielen Kinofilmen und Fernsehserien geht, sind wir das nicht. Demnach gibt es viele Lebewesen im Weltall, und die meisten davon sehen recht gruselig aus. Die Weltraumforschung, die sich auf wissenschaftlicher Grundlage u.a. mit dieser Frage beschäftigt, hat sie bis heute nicht abschließend beantwortet.
    Diese Frage, ob wir Menschen die einzigen Lebewesen im Kosmos sind, finde ich durchaus interessant. Deshalb verfolge ich mit Interesse die neuesten Erkenntnisse, die uns die Wissenschaft diesbezüglich zu bieten hat. Aber von wirklich großer Bedeutung ist die Frage m. E. nicht. Bedeutender finde ich die Frage, ob wir in einem anderen Sinn allein sind: ohne einen Ursprung, dem wir unser leben verdanken, der auch das Ziel unseres Lebens sein, und uns auf dem Weg dorthin durch seine Liebe begleiten möchte. Oder anders formuliert: ist das Weltall lediglich das Ergebnis eines Urknalls, der sich zufällig ereignet hat, und deshalb gottlos, ohne Seele und ohne Sinn?
    So sehen es die Vertreter der Gott ist tot Philosophie und der französische Arzt und Biochemiker Jacques Monod. Der Mensch, so hat er gesagt, sei nichts als ein Zigeuner am Rande des Universums, das für seine Musik taub ist und gleichgültig gegenüber seinen Hoffnungen, Verbrechen und Leiden. Wenn Jacques Monod recht hat, dann sind wir Menschen sehr allein im Universum. Ganz auf uns gestellt, verlassen, verwaist und von einer unvorstellbaren Leere umgeben. Einsamkeit pur im Weltall. Ob dem so ist?
    Dass Einsamkeit in unserer Welt eine traurige Tatsache ist, ist unbestritten. Sie findet sich überall in unserer Massengesellschaft, auch in großen Menschenmengen wie z. Zt. beim Hafengeburtstag. Oder in Großveranstaltungen wie Konzerten oder Fußball Bundesliga Spielen. Und besonders im rücksichtslosen Wettbewerb im Beruf oder im nackten Kampf ums Überleben. In solchen

  • 4.0 Sterne
    3.8.2011
    Erster Beitrag

    Obwohl es sich um ein über 100 Jahre altes Bauwerk handelt, habe ich hier keine der üblichen blauen Tafeln mit Informationen zur Kirche gefunden.
    Eine Sehenswürdigkeit ist die Kirche auf jeden Fall.
    (Siehe Foto unten)
    Bereits seit 1892 gibt es in Eidelstedt eine selbständige Kirchengemeinde. Nur  eine Kirche gab es nicht! Deshalb wurden die Gottesdienste zunächst in einer Schule in Stellingen abgehalten.
    Natürlich war das auf Dauer kein Zustand. Also plante man einen Kirchenbau in Niendorf.
    Nachdem man die Finanzierung geregelt hatte, begann man im Jahre 1905 mit dem Bau eines Pfarrhauses und 1906 mit dem Bau der Kirche.
    Laut Chronik fand nach nur 6 Monaten Bauzeit am 16. September 1906 die feierliche Einweihung der Kirche statt.
    (Siehe Foto unten) (Siehe Foto unten) (Siehe Foto unten) (Siehe Foto unten)
    Entworfen wurde das Bauwerk von dem Hamburger Architekten Hugo Groothoff (1851-1918), der zwischen 1888 und 1911 für diverse Kirchenbauten und Kapellen in Hamburg verantwortlich war. Eine seiner letzten Arbeiten war die Kapelle auf dem Neuen Friedhof in Hamburg-Harburg.
    Hinter der Kirche befindet sich übrigens auch der Eidelstedter Friedhof.
    Wer alles ganz genau wissen möchte, kann bei der Kirchengemeinde die vollständige Chronik in 2 Bänden für 10 Euro erwerben.

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