• Qype User aarp6…
    • Nürnberg, Bayern
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    9.9.2012

    Über Eltersdorf, Vach, Veitsbronn,
    Puschendorf und Hagenbüchach gelangte ich nach der Querung der B8
    kürzlich aus südöstlicher Richtung in das im Tal der Mittleren
    Aurach gelegene Emskirchen. Auf Emskirchen war ich vor längerer
    Zeit durch einen Zeitungsartikel über den geplanten Abriss der
    Eisenbahnbrücke aufmerksam geworden. Die jetzige und totgeweihte
    Brücke entstand zwischen 1862 und 1865 und soll nach Errichtung
    einer Neubaubrücke, deren Bau für die Zeit von 2013 bis 2015
    geplant ist, abgerissen werden. Die Widerlager unter den
    Betonpfeilern und an den Enden der Stahlbrücke haben sich in den
    fast 150 Jahren ihres Bestehens um 2 Meter gesenkt beziehungsweise
    fast 3 Meter aufeinander zubewegt. Die neue Brücke soll ein Stück
    nordöstlicher aurachabwärts in Richtung Wilhelmsdorf das Tal
    überqueren. (Siehe Foto unten) (Siehe Foto unten) Ein verglaster Steg in Höhe des ersten
    Obergeschosses verbindet das ehemalige Pfarrhaus mit dem neuen
    Rathaus vor dem Hintergrund der Kilianskirche (links) und zwei
    Radwanderer an der Staatsstraße orientieren sich vor der
    Pfarrkirche, deren Turm im 13. Jahrhundert und deren Langhaus von
    1788 bis 92 entstand (rechts). In Emskirchen habe ich unter anderem
    die Pizzeria Santa Marina in einem historischen Gebäude am
    Marktplatz 1, den Gasthof Rotes Herz (im gleichen Gebäude wie
    die Pizzeria Ferrara) bei der zweiten größeren Aurachbrücke im
    Ortskern an der Einmündung der Wolfsgasse in die Staatsstraße, eine
    Bäckerei, ein Haushaltswarengeschäft und einen türkischen Imbiss
    in der Marktstraße, einen Fahrradhändler am Marktplatz, die
    evangelische Pfarrkirche St. Kilian am Kirchplatz, das ehemalige
    Pfarrhaus an der Erlanger Straße 2, welches durch einen verglasten
    Steg mit dem benachbarten Rathausneubau verbunden wurde, den
    geschlossenen und augenscheinlich dem Verfall preisgegebenen Gasthof
    Goldener Hirsch am Marktplatz 6, ein Apotheken- und ein
    Sparkassengebäude am westlichen Ende des Marktplatzes sowie den
    Friedhof zwischen der Neustädter und der Ansbacher Straße
    fotografiert. (Siehe Foto unten) Eine Pilsstube an der Alten Steige 1 im Süden des Ortskerns
    Beim Verlassen des Ortes konnte ich
    dann noch die 46 m hohe, auf Betonpfeilern ruhende Stahlbrücke
    fotografieren, die bald der Geschichte angehören wird. Während
    meines Besuches an einem sonnigen Samstagnachmittag bin ich einigen
    wenigen Passanten, ein paar Radwanderern, einem die leeren
    Ortsstraßen patrouillierenden Streifenwagen der Polizei sowie
    Friedhofsbesuchern begegnet. Das von mir fotografierte Brandenburger
    Haus an der Staatsstraße wird schon seit geraumer Zeit nicht mehr
    bewirtschaftet, das Heimatmuseum ein Stückchen weiter ist seit 2011
    wegen Umbaus geschlossen. (Siehe Foto unten) (Siehe Foto unten) Ein technisches Denkmal, dessen Tage gezählt sind.
    (Siehe Foto unten) Das Heimatmuseum an der Staatsstraße
    ist zurzeit geschlossen.
    (Siehe Foto unten) (Siehe Foto unten) Kunst am östlichen Ende des Marktplatzes (links) und der Bogengang eines Friedhofsgebäudes an der Neustädter Straße (rechts)
    (Siehe Foto unten) Blick aus der Oederichgasse in Richtung Marktplatz
    (Siehe Foto unten) Dieses Walmdachhaus mit Zwerchhaus
    befindet sich am Sparkassenplatz 12, das Walmdachhaus wurde 1783, das Torgebäude 1852 bezogen.

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