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  • 4.0 Sterne
    18.6.2012
    Erster Beitrag

    Zwischen den Straßen Prenzlauer Allee und Greifswalder
    Straße sowie Heinrich-Roller-Straße und dem Prenzlauer Berg erstreckt sich ein
    riesiges Friedhofsgebiet. Fälschlicherweise könnte man annehmen, dass es sich
    bei diesem Gebiet nur um einen Friedhof handelt. Doch neben dem alten und
    verwilderten Neuen Marien-Nikolai-Friedhof, (qype.com/place/68611-Alt…) welcher in Teilen bald zum Kinderspielplatz werden soll, liegt der sich noch
    in Benutzung befindliche Friedhof I der ev. Georgen-Parochialgemeinde (früher:
    Georgenfriedhof). Neben diesem gibt es im ehemaligen Ostteil der Stadt noch
    vier weitere Friedhöfe dieser Gemeinde. Die beiden Friedhöfe werden durch einen Durchgang verbunden,
    was für Besucher die Zuordnung auf welchem Friedhof man sich gerade befindet,
    erschwert. Betrachtet man die Geschichte, sieht man dass der ältere der
    beiden Friedhöfe der Friedhof I der ev. Georgen-Parochialgemeinde ist, welcher
    1814 vor dem damaligen Königstor angelegt wurde. Der verwilderte Neuen Marien-Nikolai-Friedhof wurde erst
    1854 errichtet. 1910 wurde der
    Friedhof I der ev. Georgen-Parochialgemeinde geschlossen. Seit 1991
    werden aber wieder Bestattungen vorgenommen. Somit entsteht langsam eine Mixtur aus alten, ungepflegten
    Gräbern und gepflegten, neueren Gräbern. Für mich wirkt dies etwas eigentümlich. Trotzdem mag ich den Friedhof sehr gerne, da er eine schöne
    Oase der Ruhe darstellt und man sich durch die parkähnliche Anlage tatsächlich
    sehr naturnahe fühlt ohne die Innenstadt verlassen zu haben. Zum Ausruhen
    bietet der Friedhof eine Vielzahl an Sitzmöglichkeiten, sowie in sonnige als
    auch schattige Plätzchen. Nur schade, dass sich ein Großteil der Friedhofsbesucher
    nicht an die geltenden Regeln hält: Viele kommen mit Hunden oder radeln mit
    ihren Fahrrädern in unglaublicher Geschwindigkeit, den am Berg angelegten
    Friedhof, herunter. Das ist verboten  meiner Meinung nach auch aus gutem Grund. Es ist eben kein normaler Park. Es ist ein Friedhof, den
    eine Vielzahl von Menschen besucht um zu trauern. Denen sollte man dies auch
    zugestehen ohne dass sie sich vor Hunden oder Rennradlern in Acht nehmen
    müssen.

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