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  • 5.0 Sterne
    7.4.2008
    Erster Beitrag

    Um das Ganze jetzt zu komplettieren.
    Der Ausflug in 30 m Höhe war natürlich das aufregendste für mich, aber die Feuerwache 4 hängt ja schließlich nicht in der Luft.
    Hier die offizielle Erklärung für meine heimgesuchte Feuerwache 4, ehemals 6

    Die Feuerwache Sachsenhausen beherbergt das Großeinsatzgerätelager der Frankfurter Feuerwehr. Hier stehen in Gitterboxen eine Vielzahl von Geräten für Großeinsätze verschiedener Art (Unwetter, Hochwasser, usw.) bereit. Das Sonderlöschmittellager findet sich hier ebenso wie ein Sandlager mit Sandsack-Füllmaschine.
    Neben den Löschfahrzeugen gehören noch eine Vielzahl von Sonderfahrzeugen, wie zum Beispiel Wechselladerfahrzeuge mit Abrollbehältern oder der Grossraum- Rettungswagen, zum Fahrzeugpark der Feuer- und Rettungswache im Stadtteil Sachsenhausen .
    Am 29.05.06 wurde der Neubau der alten Wache 6, die nach dem neuen Standortkonzept jetzt Bereichsleitungswache 4 heißt, feierlich eingeweiht und seiner Bestimmung übergeben.

    Das war also das Ziel meines heutigen Besuchs, wobei der Startpunkt Santanas LP Abraxas gewesen ist.
    Ich war eingeladen worden zum Mittagessen um 12.00 Uhr, unter der Voraussicht, dass nicht gerade irgendwo ein Feuer ausgebrochen ist. Bei dem Regenwetter würde sich ja wohl ein Feuer von allein löschen. Aber ein paar Könner hatten sich auf den Main gewagt, mussten gerettet werden und da kam um zwölf gerade das HLF = Löschfahrzeug vom Einsatz zurück, Fahrzeug gesteuert vom Koch der Wache. Jetzt haben wir noch ein bisschen Zeit, meinte mein Gastgeber. Und so begann dann meine Exkursion.
    Das HLF wurde mir dann in aller Ausführlichkeit erklärt. Die Fotos zeigen so einige Details, angefangen vom Spreizer, für nach Autounfällen eingeklemmte Personen die befreit werden müssen, das Springkissen, wird aufgeblasen wie, laienhaft gesagt, eine riesengroße Luftmatratze bis hin zum Ventilator der bei Bränden dafür sorgt, dass z.B. ein Treppenhaus von Rauch befreit wird, damit die Feuerwehrleute ihre Arbeit einigermassen im freien Sichtfeld verrichten können. Bis ins kleinste Detail konnte ich das Fahrzeug sogar mit den Fingern anschauen. Da kam so richtig das Kind im Manne zum Vorschein, ich durfte alles anfassen und mein Gastgeber wurde nicht müde seine Kenntnisse zu vermitteln. Und die hatte er wirklich. Als altgedienter Feuerwehrmann konnte er über alles erschöpfende Auskunft geben.
    So kam auch ein Problem zur Sprache, dass die Schwierigkeiten eines Einsatzes darstellt. Einsatz vor Ort, Haus brennt, Wasser aus dem Fahrzeug muss ergänzt werden. In Frankfurt gibt es alle 80 m einen Hydranten, dessen Standort schon bei Einsatzbeginn dem Löschfahrzeug bekannt ist. Also Roller mit Schlauch zum nächstliegenden Hydranten und was ist, irgendso ein Riesenhornochse hat seinen Pkw auf dem Gehsteig und genau über dem Hydranten geparkt. Und das Feuer wartet nicht, das brennt munter weiter, Wasser kommt ja keines. So wird dann der nächstliegende Hydrant in der anderen Richtung angelaufen. Wollte nur mal ein wenig sensibilisieren, achtet beim Parken darauf, wo ihr parkt.
    Würde ich jetzt alle Details vom HLF aufzählen, wird es zu umfangreich. Inzwischen war nämlich auch das Essen fertig. Da gibt es dann einen sehr netten Aufenthaltsraum, direkt neben der hervorragend eingerichteten Küche der Feuerwache. Ein Feuerwehrmann jeder Schicht ist der verantwortliche Koch und da das Hobbyköche sind, kommt da wirklich was ziemlich schmackhaftes auf den Tisch. Es gab Rollbraten, so als Riesenteil gebraten, schmeckte sehr gut, mit Klössen und grünen Bohnen und eine schöne braune Soße.
    Zur Besichtigung gehörte auch noch das Gebäude der Feuerwache, 4 Stockwerke hoch. Im obersten waren Besprechungsräume und auch, zur Fitnesserhaltung, ein sehr gut eingerichtete Muckibude. Um vom 4. Stock nach unten zu gelangen, gibt es verschiedene Möglichkeiten, eine davon sind tatsächlich die Stangen. Von Etage zu Etage kann man da an der Stange herunterrutschen, nicht von ganz oben nach ganz unten, da kannst dich nicht halten. Auf dem Foto sieht es bei mir so eher nach verunglücktem tabledance aus.
    Nach dem Essen konnte ich auch noch das Großgeräteeinsatzlager begutachten. Ein Bus stand in der Halle, hergerichtet als fahrbares Klinikum und für jeden Großeinsatz ein speziell bestückter Container, der von Feuerwehrfahrzeugen huckepack genommen wird, um an den benötigten Einsatzort gefahren zu werden. Hochwasser, Sturmschäden und was an Katastrophen so hin und wieder auf uns zukommt. Der letzte Container in der Reihe hatte die Aufschrift Versorgung. Aha, meinte ich wissend, das ist für die Versorgung der Betroffenen. Nein, das ist für die Versorgung der Versorger. Genau gesagt, das war eine Großküche auf dem Container. Wenn ein Großeinsatz auch zeitlich entsprechend groß ist, können die im Einsatz tätigen Feuerwehrleute ja wohl schlecht zum nächsten Metzger gehen und sich eine Wurstsemmel kaufen.
    Innen, (siehe Fotos) alles in Edelstahl die Kochgerätschaften. Große Behälter zum Erwärmen von

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