Qype Logo Bei Yelp registrieren

Qype hat sich Yelp angeschlossen um dir noch mehr Beiträge, Community und Geschäfte zu bieten. Weitere Infos.

Karte
Bearbeiten

Empfohlene Beiträge

Dein Vertrauen ist unser Hauptanliegen, daher können Unternehmen nicht für Änderungen oder Löschungen von Beiträgen bezahlen. Mehr darüber
  • 5.0 Sterne
    7.8.2014

    Exzellent! Man kann sich zwischen all den wunderbaren Kreationen kaum entscheiden!

  • 4.0 Sterne
    19.8.2014

    Zu einem eher ungewöhnlichen Anlass ins Restaurant des Regent gerufen, kam ich mehr in den Genuss der unbezahlbaren Gastfreundschaft des Chefkochs Sir Christian Lohse und seinem Team, denn seiner Kochkunst. Was ein Frevel ist, ohne Frage..

    Gastfreundschaft aber hiess hier: Aufmerksamkeit, Diskretion, Zeit, bestes Brot und Ahle Wurscht aus Nordhessen . Letzteres mag verwundern, denn wir trafen uns zum Kekstest im Fischers Fritz. Genauer zur Verkostung von Konferenzbackmischungen. Auch für solche "Spässe" ist Sternekoch Lohse nämlich zu haben.

    Das Restaurant erfreute mich darüberhinaus und neben der Wurst und dem Brot mit gutem Tee und 1A Service - aufmerksam, zuvorkommend, nonchalant und zurückhaltend. Das Mittagsmenü hatte ich verpasst, aber meine Begleiter schwärmten vom Rochen!

  • 5.0 Sterne
    2.10.2013

    ie Hauptstadt hat viele erstklassige Restaurants, meine Wahl fiel auf das Fischers Fritz welches sich im Regent Berlin befindet. Das Restaurant, das Ambiente, der tolle Service und die Küche vom Sternekoch Christian Lohse der seit Jahren im Michelin Guide mit 2 Sternen aufgelistet wird, bieten einen unvergesslichen Abend. Das Fischers Fritz hat sich überwiegend auf Meeresfrüchte und Fisch spezialisiert.

    Mittags bietet das Restaurant ein 3 Gänge Business Lunch für 45 Euro, ein wahres Schnäppchen welches meine Freundin nahm, ich hingegen bestellte lieber A la Carte. Die Weinkarte war so groß, wir dachten dass wir aus einem Buch lesen. Die Terrine von Gänsestopfleber und geräuchertem Havelaal mit Pfefferkaramell Konfitüre war das absolute Highlight, nicht von dieser Welt, das beste Fois Gras Gericht welches ich jemals gegessen hatte.

  • 5.0 Sterne
    15.4.2013 Aktualisierter Beitrag

    Ich hatte am Ostersonnabend Anlass zum Feiern und hatte
    daher für zwei Personen im Fischers Fritz reserviert. Für mich das
    beste Restaurant in Berlin! Die Küche ist auf sehr hohem Niveau,
    die Produkte von ausgezeichneter Qualität. Das offensichtlich sehr
    gut geschulte Serviceteam ist nicht aufdringlich und trotzdem immer da.
    Von der Begrüßung bis zur Verabschiedung war alles perfekt.
    Die Preise sind hoch, aber für das Gebotene absolut angemessen.
    Ich werde nicht regelmäßig im Fischers Fritz essen (aufgrund der
    Preise), aber es wird sicher nicht mein letzter Besuch gewesen sein,
    wenn ich mir etwas Gutes gönnen möchte oder es etwas zum Feiern
    gibt.

    5.0 Sterne
    21.1.2013 Vorheriger Beitrag
    Das Ambiente, der freundliche Service
    und vor allem die Fischgerichte sind
    jeden Euro wert! Besser…
    Weiterlesen
    • Qype User kirche…
    • Berlin
    • 0 Freunde
    • 5 Beiträge
    5.0 Sterne
    18.8.2013

    Wurde mit Kollegen zu einem Geschäftsessen eingeladen.
    Es war sehr Lecker. Das Ambiente ist mit dem eines Sonnenkönigs zu vergleichen. ;D
    Glücklicherweise musste ich nicht Zahlen.. kann sich nicht jedermann gönnen.
    Wer das kleingeld hat, für den ist es was richtiges.

  • 5.0 Sterne
    8.6.2010

    Nein, es muss nicht Blattgold auf den Petit Fours sein, damit es mir schmeckt. Im Gegenteil, Blattgold schmeckt nämlich nach garnichts. Und da es wirklich unglaublich dünn ist, bleibt noch nicht einmal ein metallisch kaltes Gefühl auf der Zunge zurück. Sinnlos ist das halt.

    Dafür gibt es hier aber etwas anderes zu schmecken. Das Fischers Fritz ist das einzige Restaurant, in dem ich mir zutraue, Fische an ihrem Geschmack in einer Blindverkostung ohne Probleme erkennen zu können. Während nämlich sonst selbst in guten Restaurants oft Soße, Salz oder Kräuter dominieren, hat man hier den Eindruck, dass der Fisch selbst mal wirklich im Mittelpunkt steht - und einfach genial schmeckt. Keine Ahnung, woher die ihre Ware beziehen. Aber die müssen wirklich eine optimale Quelle haben. Aber vielleicht haben die hier auch nur einen optimalen Weg, mit dem Rohmaterial umzugehen.

    Überhaupt herrscht hier Perfektionismus bei der Verarbeitung. So schenkt man sich die in anderen Restaurants dieser Kategorie (zwei Sterne Michelin) üblichen, kreativen Anfälle. Die Teller sind eher etwas einfacher aufgebaut als bei der Konkurrenz. Dafür sind gerade altbekannte Klassiker einfach perfekt - so zum Beispiel die von mir so geschätzte Terrine von Gänsestopfleber. Nur das sie hier auf winzig-dünnen Scheiben von geräuchertem Aal serviert wird. Und ja, das passt einfach unglaublich gut.

    Angesichts so vieler handwerklicher Kunst fallen dann allerdings auch zwei Schwächen im Menü auf. Die Trüffel-Artischocken-Suppe im zweiten Amuse Geule hätte durchaus intensiver sein müssen. Und die Soße von Sauerampfer zum Hauptgericht war auch nicht so lecker wie erwartet. Aber das bleiben zwei Kleinigkeiten in einem Menü mit dutzenden von Einzelkomponenten.

    Erwähnen muss man noch den sehr guten Service, den wir im Gegensatz zu anderen Besuchern nicht als zu steif empfunden haben. So bekommen wir zum Beispiel eine kreative Rieslingempfehlung zum Menü, die sich ebenfalls als perfekt erweist. Eine 31 Jahre Rieslingspätlese von Dr. Loosen. Und auch die Einrichtung, die mir im Regent sonst als etwas bieder erscheint, kann hier überzeugen, da man die Holzvertäfelung hier geschickt durch moderne Kunst ergänzt hat.

    Insgesamt war das ein großartiger Abend. Für Berliner Verhältnisse allerdings auch ein durchaus teures Vergnügen. Vielleicht sollte man das mit dem Blattgold daher doch einfach lassen. Dann hätten mehr Leute die Chance, die Stärken dieses Ladens zu genießen.

  • 5.0 Sterne
    4.2.2012

    Wer sich als Geniesser auf das Feld der Spitzengastronomie begibt akzeptiert einerseits eine stattliche Rechnung und erwartet andererseits zu Recht Spitzenleistung.

    Das Fischers Fritz (FF) wird sicher dem Qualitätsanspruch gerecht und die Rechnung wird es in sich haben. Bis vor kurzem noch allein in Berlin mit zwei Sternen des Guide Michelin ausgezeichnet, muss sich das FF diese Ehre nun mit zwei weiteren Häusern teilen. Die Küche ist stark französisch geprägt und Fisch wird hier besonders gerne und gut zubereitet. Weine werden kompetent kombiniert und empfohlen und dem Gast mit zusätzlichen Informationen präsentiert.

    Die Erwähnung des Geburtstags meiner Frau vor dem Besuch wurde mit einer Überraschung der Pattiserie begegnet (wir haben uns sehr gefreut). Jederzeit gerne wieder!

    • Qype User foodje…
    • Köln, Nordrhein-Westfalen
    • 2 Freunde
    • 62 Beiträge
    5.0 Sterne
    24.12.2012

    Die Hauptstadt hat viele erstklassige Restaurants, meine Wahl fiel auf das Fischers Fritz welches sich im Regent Berlin befindet. Das Restaurant, das Ambiente, der tolle Service und die Küche vom Sternekoch Christian Lohse der seit Jahren im Michelin Guide mit 2 Sternen aufgelistet wird, bieten einen unvergesslichen Abend. Das Fischers Fritz hat sich überwiegend auf Meeresfrüchte und Fisch spezialisiert.
    Mittags bietet das Restaurant ein 3 Gänge Business Lunch für 45 Euro, ein wahres Schnäppchen welches meine Freundin nahm, ich hingegen bestellte lieber A la Carte. Die Weinkarte war so groß, wir dachten dass wir aus einem Buch lesen. Die Terrine von Gänsestopfleber und geräuchertem Havelaal mit Pfefferkaramell Konfitüre war das absolute Highlight, nicht von dieser Welt, das beste Fois Gras Gericht welches ich jemals gegessen hatte.

  • 5.0 Sterne
    7.4.2012

    War ein wirklich tolles Essen, in schönem Ambiente mit hervorragendem Service.
    Tolle Geschmackskombinationen!

  • 5.0 Sterne
    21.12.2007
    Erster Beitrag

    Das Fischers Fritz im Regent hat ein paar Sterne auch im Michelin verdient (wenn es da noch nicht drin ist).
    Küchenchef Christian Lohse ist ein wahrer Künstler am Herd, - sowohl das Auge als auch der Gaumen kommen hier auf Ihre Kosten...
    Insbesonders die Fischgerichte werden so perfekt gekocht und hergerichtet, daß man sich schon fragt, wo bekommt er so klasse Zutaten her und welcher Artist bereitet die in der Küche zu....

    In eher klassischem Ambiente mit Kamin und Marmor hat er sich in die Herzen der Berliner gekocht, dabei sieht er so aus wie Du und ich... und ist auch so freundlich. (Nur dicker als ich...)

    Wir hatten zuletzt Hummer (was ich eigentlich sonst nich so mag) auf dem Teller... hier stimmte einfach alles...vom Tier über die Deko, die Beilagen, der Geschmack und auch der Kellner, aufmerksam, aber nicht aufdringlich.

    Preise natürlich im oberen Bereich, aber wir sind hier ja nicht bei McDonalds....

    Für wichtige Geschäftstermine oder den Hochzeitstag sicher richtig... :-))

    • Qype User duderi…
    • Lüneburg, Niedersachsen
    • 2 Freunde
    • 87 Beiträge
    5.0 Sterne
    26.10.2009

    im Fischers Fritze soll ja der beste Fisch in Berlin zubereitet werden -na schau'n mer mal !
    WOW - meine Erwarungen wurden mehr als übertroffen -
    schon der Pom Pom ( ein mir bis dato unbekannter Pilz )war eine Entdeckung aber dann ging's erst richtig los - der Steinbutt war grandios und - oft stiefmütterlich behandelt - die "Beilagen" waren eben nicht nur Beilagen, sondern genau das Biotop, in dem sich mein Steinbutt wohl fühlte.
    Ich bin kein grosser Dessertesser, aber die mit Sorbet gefüllte Rote Beete war schon ein Schmankerl.
    Die Einrichtung ist garnicht mein Ding,aber ich hatte ja sowieso nur Augen für mein wunderbares Menu

    • Qype User Mediku…
    • Berlin
    • 7 Freunde
    • 86 Beiträge
    4.0 Sterne
    30.9.2012

    Hervorragender Service mit lokalem,sprich Berliner Kolorit. Manch einer, der nicht aus Berlin ist, könnte denken, dass flotte Sprüche arrogant wirken. Wir fanden die Konversation sehr erfrischend,als Kontrast zu der Möblierung/Einrichtung, die vielleicht den einen oder anderen ein wenig erschlägt.
    Alle im Service waren zuvorkommend und sehr bemüht alle Wünsche schnellstmöglich zu erfüllen. Die Weinberatung war gut.
    Die Qualität der Speisen ist nicht zu beanstanden. Teilweise überraschende Produkt-und Geschmackskompositionen. Der St.Pierre Fisch war auf den Punkt zubereitet,leider etwas fade und für uns beide zu wenig gewürzt.
    Insgesamt ein Dinner auf hohem Niveau.

    • Qype User Riesli…
    • Berlin
    • 3 Freunde
    • 7 Beiträge
    5.0 Sterne
    8.1.2008

    Als letzten November Berlins erster zweiter Stern vergeben wurde, mussten wir unbedingt gucken, ob der gerechtfertigt ist. Die Latte hängt hoch.
    Abends kein Tisch, egal, mittags Schlemmen auch ganz wundervoll. Die große Degustation, EUR 115, üblich in der Liga. Ambiente wie im Bilderbuch, edelstes an Wand und Boden, dazu ein gut besetzter, sehr junger Service, leichte Schwäche in der ersten Gastansprache, aber mit sympathischen Charme gut wettgemacht.
    Das Menü durchgehend souverän, Highlight: Gänseleberpastete auf einem Räucheraal mit Pfefferkaramell. Klingt experimentell? War's auch, aber drum geht man ja hin. Tolles Erlebnis. Wir Berliner müssen nicht (mehr) ins Elsass oder ins Ländle um ganz oben zu essen. Schön hier!

    • Qype User Coriu…
    • Berlin
    • 0 Freunde
    • 10 Beiträge
    2.0 Sterne
    15.11.2011

    Tja, was schreib ich denn nun?

    Ich war dort, es war nicht schlecht aber:
    Das war so ziemlich das teuerste was ich in den letzten Jahren hatte. Ca. EUR 300,- pro Person und das obwohl wir nur Weine hatten, die unter EUR 100,- pro Flasche lagen (davon gibt es allerdings nur sehr wenige auf der Karte!).

    Darüberhinaus waren die Portionen so klein, dass man, bei normalem Appetit, unmöglich davon satt werden konnte. (Dafür gab es allerdings reichlich Brot, von sehr guter Qualität).
    Auch wenn es in Berlin ist und es in Großstädten etwas teurer sein mag, was zu viel ist, ist zu viel!

    Preis-Leistungs-Verhältnis halte ich für absolut ungenügend.
    Ich möchte nicht verschweigen, dass ich die Qualität des Essens durchaus 2 Michelinsterne für würdig halte. Der Service war denen ebenfalls entsprechend aber für dieses Geld gehe ich dann doch lieber in 3 Sterne-Restaurants auf dem Lande. Bei vielen derer spare ich sogar noch dabei.

    Ich vergebe 2 Sterne, wie der Michelin.

  • 5.0 Sterne
    15.3.2012

    Wir waren jetzt schon 5 oder 6 Mal in Fischer's Fritz und haben festgestellt, dass die Küche von Herrn Lohse sich unglaublicherweise immer noch steigern kann. Die Kalbsleber mit Nussbutter war ein Traum.
    Der Service ist sehr korrekt und kompetent, was wir leider vermissen ist ein fröhliches Lachen und die Herzlichkeit, wie sie z.B. im First Floor von Herrn Diether, Herrn Tietz, Herrn Grundmann mit ihrem Team verbreitet wird.
    Wir werden aber trotzdem wiederkommen, das Essen entschädigt für alles.

  • 4.0 Sterne
    31.3.2013

    Hier gibt es eine exzellente Küche  leider auch zu exzellenten, aber eben durchaus angemessenen Preisen. Der Wareneinsatz ist einfach beeindruckend, wie auch die Kochkünste des Hauses. Bei unserem Besuch kümmerten sich gleich zwei Restaurantfachleute um uns. Für private Gespräche ist da  bei aller vermuteten Diskretion  nicht viel Raum :-)

    • Qype User maryme…
    • New York, Vereinigte Staaten
    • 3 Freunde
    • 12 Beiträge
    5.0 Sterne
    22.5.2013

    Das Essen, der Wein und der Service  ERSTKLASSIG! Mir läuft immer noch das Wasser im Mund zusammen, wenn ich daran denke.

  • 5.0 Sterne
    16.5.2013

    Wir waren mittags hier. Natürlich sind die Preise mehr als gehoben. Allerdings war die Küche wirklich fein und der Service war auch im Detail super. Wir hatten ein umfangreiches und ein kleines Menü. Man wußte perfekt das zu arrangieren, so dass es keine Lücken gab. Tip: Gute Qualität braucht auch ihre Zeit. Nicht zu knapp den nächsten Termin planen.

  • 5.0 Sterne
    6.11.2009

    Bald drei Sterne am Himmel dieses Tempels ? Ich könnte es verstehen - nachdem was wir heute zu fünft hier erleben durften.
    Das altertümliche, überladene Ambiente wird von den schönen Bildern an der Wand etwas gerettet, jedoch ist alles so über jeden finanziellen Zweifel erhaben, gediegen und irgendwie auch "gemütlich", dass hier mich hier nicht über den Retro-Geschmack der Dekorateure des ehemaligen Four-Seasons-Hotels verbreiten will.
    Das Essen war rundum göttlich, großzügig und sehr gekonnt ohne Spielereien.
    Die Weinkarte ist wahrlich imposant, jedoch etwas unhandlich und zum Teil recht teuer kalkuliert, was aber auch verständlich ist, bei dem phänomenalen Aufwand, der hier getrieben wird. Das Mittagsmenü wirkt auf uns fast verschenkt, wenn man bedenkt, welche Qualtät, ja Perfektion hier zum Lunch geboten wird.
    Drei Gänge für nur 39 Euro und dann ist auch noch eine Spende für notleidende Kinder darin enthalten... Toll. Der Service war sehr nett und ebenfalls perfekt.
    Ganz besonders gefiel uns der charmante Sommelier, Herr Steguweit. Ich jedenfalls komme sehr gerne wieder.

    • Qype User zweinu…
    • Berlin
    • 76 Freunde
    • 213 Beiträge
    1.0 Sterne
    9.3.2008

    laaaaannnngweiiilllig  ohh mein gott wie langweilig  da schlafen einem ja die füße ein  /// essen ist wahnsinn aber das drum herum  ogottogottogott  zum glück muss ich nur einmal im jahr mit meiner oma essen gehen  hier ist die richtig edresse  stimmts omi?

    ja ja mein junge  das nächste mal gehen wir aber wieder ins
    schloßhotel im grundewald  ja?

    oki omi!

  • 5.0 Sterne
    6.5.2009

    Von bekehrten Gästen oder wie wir dem Fisches Fritz eine zweite Chance gaben . Wir sind das letzte Mal im Jahr 2007 zu Gast im Fischers Fritz gewesen und waren damals, nach unserem Abendessen, mit gemischten Gefühlen zur Tür hinausgeschritten. Nachdem nunmehr 5 Jahre ins Land gezogen waren und wir für 2012 wieder ein Wochenende in Berlin planten, sagte meine Frau zu meiner großen Überraschung sie würde noch einmal gerne ins Fischers Fritz. Also gesagt, getan und wir buchten für den 06.04.2012 18:30 Uhr einen Tisch für 2 Personen. Am besagten Tag waren wir mit einigen Minuten Verspätung am Eingang des Fischers Fritz welches im Regent Hotel Berlin liegt. Wir wurden von einer netten jungen Dame im Empfang genommen und nachdem wir unsere Mäntel abgeben hatten, zum Tisch gebracht. Als wir Platz genommen hatten, begrüßte uns einer der an den Tisch getretenen Kellner und fragte ob wir zum Einstieg in den kulinarischen Abend einen Aperitif haben wollten. Meine Frau entschied sich für einen Rose Champagner aus dem Hause Ruinart und ich für einen 2005 Vintage Port. Beides kam schnell und wurde vor unseren Augen ins Glas geschenkt. Der Champagner perlte erfrischend kühl im Glas und der rote Port schmeckte vorzüglich und nach dem ich mein Glas geleert hatte, wurde ich sogar noch gefragt ob ich eine weiteres Glas haben wolle  welches ich verneinte. Während wir unser Intro genossen wurden uns Brot und gesalzene Butter gebracht, gefolgt vom erste Gruß aus der Küche. Ein Stück Zander auf Süßkartoffelmouse und Petersilen-pesto  ein schöner Einstieg. Dann bekamen wir die Speisekarten und uns wurden die einzelnen Menüs erklärt. Wir entschieden uns für das Prestige Menü mit 6 Gängen. Nach unserem Wahl des dazugehörigen Weines wurde uns der 2. Gruß aus der Küche gebracht der sich wie folgt darstellte : Schaum von der Topinambur, Hummer auf Erbsenpüree und Lachs auf Krautsalat  alles sehr gut. Es wäre hier zuviel verlangt jeden einzelnen Gang zu beleuchten und da man Geschmack schwerlich verbal herüberbringen kann hier nun unsere Menüfolge : Terrine von der Gänsestopfleber und geräuchertem Havelaal mit Pfefferkaramell, Konfitüre von violetten Auberginen Leicht gebundene Velouté von Maismit geröstetem Langostino Gebackenes Demeter Onsenei mit Pieds de Mouton und Confit von Roscoff Zwiebeln, marinierte Gänsestopfleber und Erbsenjus Gerösteter Seeteufel mit geschmorten Artischocken und Brunnenkresse, Coulis von roter Paprika Frische und gereifte Rohmilchkäse vom Bouton d'Or Salat von Heidelbeeren und Koriandergrün mit Rahmeis von Mandeltorrone Da meine Frau nicht der Freund von Gänsestopfleber ist und ich keine Käsefan bin wurde unser Menü so umgebaut das wir zusammen einen Gang aus der a la card Karte hatte und zwar : Carpaccio von Atlantik Langostinos mit geschlagenem Sauerrahm und Saiblingskaviar Dazu muss man noch erwähnen das die Küche im 3. Gang bei meiner Frau ohne ein weiteres Wort unsererseits die Gänsestopfleber wegliess und durch Zugabe von mehr Pieds de Mounton ausglich  tolle Leistung des Küchenteams. Da ich im Gegensatz zu meiner Frau im 1. Gang Gänsestopfleber bekam wurde mir vom Sommelier dazu ein Cognac aus dem Jahr 1976 als Ergänzung angeboten  es passte perfekt dazu und war damit ein super Empfehlung. All diese Extras wurden vom Serviceteam angeboten und dann ohne weitere Fragen ausgeführt  einfach top. Gegen 22:30 liessen wir uns die Rechnung kommen, bezahlten und wurden nett zur Tür geleitet. Fazit : Nach dem wir 2007 sehr hin und her gerissen waren, können wir diesmal nur unsere uneingeschränkte Begeisterung zeigen. Der gesamte Abend war spitze  wenn auch hochpreisig. Das Essen war top of the art. Spitzen Kochkunst mit einem spitzen Service, der am Anfang etwas steif war, dann aber immer lockerer wurde. Das s.g. Pas de Deux des Service war nahezu leise bis unhörbar. Der gesamte Service hochqualifiziert und konnte zu den Gerichten sowie zu der Zubereitung jeder Zeit Antwort geben. Dieses ging sogar so weit, dass an unserem Nachbartisch der Loup de Mer in Salzkruste komplett filetiert wurde untermalt mit der Erklärung der genauen Herstellung der Salzkruste In einer vorherigen Kritik wurde das Thema Dresscode im Fischers Fritz beleuchtet. Wir waren an diesem Abend, wie an jedem Besuch eines Sternerestaurant, festlich gekleidet. An unserem Abend waren aber auch Gäste im Fischers Fritz die mit Jeans und Hemd über der Hose meines Erachtens dem selbstgesteckten Dresscode des Hauses nicht entsprachen, dennoch wurden diese Gäste zuvorkommend bedient und erlebten so auch einen sehr schönen Abend.
    Kritiken das Gäste wegen Ihrer Kleidung nicht ins Fischers Fritz eingelassen wurden, können wir nach unserem Erlebnis nicht nachvollziehen. Wir werden jedoch nach diesem tollen Abend nicht das letzte Mal zu Gast im Fischers Fritz gewesen sein.

  • 5.0 Sterne
    14.10.2011

    Schwankte zwischen den Gesichtern der Renaissance und Lohses Fischers Fritz, um mich 2 Stunden vor einem Termin noch einmal zu sammeln.
    Dann für Fischers Fritz entschieden und telefonisch reserviert, was nicht nötig gewesen wäre. Eine kleine, standesamtliche Hochzeitsgesellschaft mit etwas aufdringlicher Bräutigam-Mutter schuf ein unterhaltsames Hintergrundrauschen für das 3-gängige Business-Menü. Als die Mutter gerade erklärte, eigentlich sei ja sie auf die Idee mit dem Riverdiamant-besetzten Vorsteckring gekommen, servierte der aufmerksame Kellner einen wunderbar kühlen Ruinart-Rose-Champagner, der, obwohl effektvoll von ziemlich hoch oben eingeschenkt und dementsprechend ausgelassen schäumend, doch bis zum Ende des kleinen Menüs seine feine, nachhaltige Perlage bewahren konnte.
    Feine Butter mit Salzkristallen, frischer Brotkorb. Als Amuse gueule wurde ein kleines, hübsch garniertes, und nur einen Augenaufschlag lang gebratenes, quadratisches Lachsbonbon serviert.
    Zur Vorspeise showderte der kundige Kellner eine kühle Vichysoisse rund um einen dicken Würfel von Doraden-Tartar. Ein Hauch von Limette und Zitronenmelisse würzte den frischen Fisch, während die sehr schlanke Vichysoisse um den glasigen Tartarfelsen im tiefen Teller plätscherte. Keine Noten von Lauch oder Zwiebel: die Vichysoisse war geschmacklich völlig homogenisiert, ein perfekter, kühler Akkord, ohne dass man einzelne Geschmacksnoten hätte benennen können.
    Die Braut erklärte, ihr Claudio hätte aber schon vorher mal Andeutungen zum Vorsteckring gemacht, die Bräutigam-Mutter hob hervor, Ihr Sohn sei ein echter Prinz Karneval, da am Sonntag vor Rosenmontag geboren, und der Kellner servierte nach kurzer Pause (Business-Lunch muss in 1 Stunde durch sein) den Hauptgang. Das Saute von Calamaretti und Pfifferlingen wurde wieder appetitanregend aus der Schüssel serviert. Eine locker toupierte, eben gezupfte Auswahl frischer Kräuter mit dominierendem Koriander schuf einen herzhaften Frische-Akzent zu den zart gegarten Calamaretti-Abschnitten und den zu gleicher Garkonsistenz sautierten Pfifferlingen. Ein gelungener Eintopf aus Wald, Meer und Kräutergarten, die konzentrierte Sauce als köstliche Aromenresultante. Glückwunsch!
    Der Vorsteckring hatte erst nicht richtig gepasst, die Braut sich nach eigenen Angaben schon gefühlt wie Ruckediku, Blut ist im Schuh. Claudio will den Ring irgendwann weiten lassen, aber nicht seiner Mutter folgen, die nur einen, den einzigen Juwelier überhaupt, für diesen Auftrag zulassen wollte.
    Zum Dessert eine klassisch gebrannte Creme, vorher ein kleines, süßes Intermezzo mit einer feinen Nusseis-Kreation. Die Brulee schmeckte, wie sie schmecken muss. Die verwendete Tahiti-Vanille war von einer Mexico-Vanille aber nicht zu unterscheiden ;-). Den Boden der Creme bedeckten als kulinarische Beweisstücke markige Vanillekörnchen.
    Zum Schluss noch ein konzentrierter Espresso, dann die Flasche Schwarzwaldwasser endgültig geleert und eine übersichtliche Rechnung bezahlt, der zugegeben köstliche Champagner war aber zu teuer.
    Für die Flitterwochen ist erst Zeit im nächsten Jahr, für die Freunde gibt's eine Gartenparty, in Nürnberg, Godesberg oder Berlin. Ich bin nicht dabei. Zu Fischers Fritz gehe ich wieder. Das nächste Mal mit meiner lieben Frau.

    • Qype User Lazzar…
    • Berlin
    • 4 Freunde
    • 22 Beiträge
    1.0 Sterne
    24.6.2010

    Ach was soll man übers Essen schreiben. Ist halt "Zwei Sterne". Also sind hier Handwerk und Produkte sicher relativ unumstritten. Wer sich mit Essen, Kochen, Gastronomie ein wenig auskennt, weiß, dass fast alle "Spitzen"-/Sterne-restaurants defizitär arbeiten. Produkte, Manpower usw. usw. Soweit klar.

    Das dann Getränke strammer kalkuliert sind, logisch, das ist kalkulatorische Schadensbegrenzung. Aber es ist eine Unverschämtheit, kleine z. B. deutsche Einstiegsweine mit über 900% zu kalkulieren. Wir hätten gerne 5, 6 Flaschen getrunken, kein Ding. Einen trockenen Riesling Kabinett oder Weiß- bzw. Grauburgunder aus ehrlicher winzerhand kann ein findiger und informierter einkäufer auch dieses Hotel für 4,80 - 5,90 EUR einkaufen. Und wenn dieser 30 - 35,- EUR auf der Karte landet, wäre es darstellbar. Schließlich kosten solche Weine in sehr ambitionierten und kreativen Restaurants (dann auch gerne ohne Sterne) in Berlin umn 18 - 24 EUR. Na gut, beim "Fritzen" dann meinetwegen wie schon gesagt 30 - 35 EUR. Aber nicht 45,- - 58 EUR. Das Zeugt von unkenntnis und Angst davor,mehr Wein zu verkaufen. Schon strange, sorry.

    Wir sind dann - nach dem durchaus guten Essen - erst mal schnell nach Charlottenburg gesprungen, in ein sehr korrektes Restaurant gegangen. Da haben wir uns dann noch 7 Flaschen Riesling reingetan, herrlich. Pfaffmann, Nikolai, Wirsching. Hat uns 138,- EUR gekostet. Was für ne schöne Sause. Im Regent wären wir ja noch bereit gewesen, dafür sagen wir mal bis zu 230,- EUR nur für den Wein zusätzlich auszugeben. Das wäre bei einem Wareneinsatz von ca. 40,- EUR doch ein schönes Geld für "Fritzchen" gewesen. Dort wären wir aber mit vergleichbaren Weinen (QbA / Kabinett trocken) bei ca. 370,- EUR gelandet. Das begreifen leider die wenigsten. So hat Fritz diesen Umsatz aber eben nicht bekommen. Und keine Bange, ein paar faire Einstigesweine, die aus Deutschland ja nun wirklich wieder wunderbar sind, locken nicht gleich Billgtrinker in Scharen an. Dafür sorgt ja der Rest an Preisgestaltung. Und das ist dann auch O.K:

    Ach ja, und bevor jetzt noch jemand schreibt, wie kann ich das Essen loben und dann nur einen Stern vergeben. Weil ein solches Getränke-Abzocken in meinen Augen alles kippt. Und dann kann der tollste Koch der Welt meine schlechte Laune nur noch zu einem Drittel aufbessern. Und damit kann ich eben auch nicht sagen, WOW, da gehen wir aber zum nächsten schönen Anlaß wieder hin. Dafür gibt es zu viel gute Adressen in Berlin, die es mit dem "Gesamtpaket" und speziell mit engaggierten Weinkarten dann umfassend besser hinkriegen. Schlus mit der Raubritterei.

    Ich trinke heute Abend jedenfalls ein paar Spätlesen trocken aus dem Rheingau mit Freunden, für 29,- EUR !! Und das ist ein Hammerwein, und die Küche dort ist auch seeeeehr gut. Augen auf also ;-)

    • Qype User anders…
    • Hamburg
    • 2 Freunde
    • 55 Beiträge
    4.0 Sterne
    23.7.2010

    Stolze Preise und dafür sehr stolzes Essen. Die Küche hats wirklich drauf. Auch Sonderwünsche erfüllen sie gerne und schnell und zu top Qualität. Die Atmosphäre ist mir etwas steril und der Straßenkrach im Sommer meist auch sehr nervig. Aber dafür kann die küche ja nichts ...

  • 5.0 Sterne
    19.8.2010

    Fischers Fritz ist in Sachen Fisch auf höchstem Niveau als Gourmetrestaurant eindeutig die Referenz in Berlin!

  • 2.0 Sterne
    12.9.2013

    Wir verstehen den hype um dieses Lokal nicht: zweimal genossen wir die Küche; beide Male waren wir sehr enttäuscht bis verärgert. Ein fast leeres Lokal, die Bedienung unaufmerksam und hochnäsig; der Chef begrüßte am Nebenstisch und amüsierte sich dort, sodass wir ihm nicht Mängel wie einen völlig geschmacklosen, versalzenen Steinbutt mitteilen konnten. Nach der Bemerkung beim Dessert, wo wir zum ersten Mal nach unserer Zufriedenheit gefragt wurden, bot man uns an, den Steinbutt nochmal zu servieren. Wir hatten früher den Koch in den Vier Jahreszeiten bei u. a. bei einem Ostermenu erlebt: auch eine große Enttäuschung. Aber nun versucht man es wieder, weil alle so schwärmen. Sorry: nie wieder-und das bei den exorbitanten Preisen. Gut, dass es Facil, Frühsammers und so manches andere Gute in Berlin gibt.

    • Qype User spider…
    • Berlin
    • 0 Freunde
    • 27 Beiträge
    4.0 Sterne
    9.12.2008

    Tolle Geschmackserlebnisse! Phänomenales Mittagsangebot! Inneneinrichtung in einem Stil gehalten, alles sehr barock wie schon erwähnt, ist Geschmackssache. Die Bedienung war etwas zu steif für meinen Geschmack, aber das Essen war ein Genuss!

    • Qype User Friedr…
    • Berlin
    • 2 Freunde
    • 39 Beiträge
    4.0 Sterne
    3.1.2010

    Unsagbares mittagsmenü welches für den kleinen Gourmet zur Pause sehr zufriedenstellend ist. Ich komm wieder.

    • Qype User olli19…
    • Hamburg
    • 0 Freunde
    • 185 Beiträge
    5.0 Sterne
    15.2.2011

    Top Essen, top Service, schönes Ambiente. Vor allem "unspießig", was für mich immer entscheidend ist. Die 2 Sterne sind voll verdient, eines der besten Sternerestaurants der Stadt!

    • Qype User Stader…
    • Berlin
    • 0 Freunde
    • 6 Beiträge
    1.0 Sterne
    5.8.2011

    Mein Mann und ich hatten dort neulich einen Tisch reserviert, weil wir etwas besonderes unternehmen wollten und neugierig auf die hoch gelobte Küche von Herrn Lohse waren.

    Allerdings wurde unser Restaurantabend schon an der Tür beendet. Wir wurden abgewiesen, weil wir nicht dem Dress-Code entsprachen! Wir waren schockiert. So etwas wie einen Dress-Code in Restaurants gibt es überhaupt? Und das auch noch im 21. Jahrhundert? In Berlin? Das schien uns nicht besonders zeitgemäß. Und auch nicht besonders höflich! Wir waren beide gepflegt gekleidet, da war also nichts zu monieren. Nur eben kein Abendkleid und kein Anzug. Das wurde uns auch nicht vorab am bei der Reservierung am Telefon gesagt. Das hätte natürlich diese Peinlichkeit verhindert. Aber ich ziehe kein Abendkleid an, um in ein teures Restaurant zu gehen. Dieser Dress-Code hat nichts mit den 2 Sternen zu tun. Das hat überhaupt nichts mit Essen zu tun, sondern ist total von Gestern und überholt, wie man an zahlreichen sehr guten Restaurants sehen kann, in denen man leger gekleidet essen kann.

    Also, keine Ahnung, wie das Essen ist, ich kann hier nur die Einstellung bewerten und die gefällt mir nicht.

    Schade, ich hätte gern mal das Essen probiert.

    • Qype User MelSch…
    • Berlin
    • 0 Freunde
    • 11 Beiträge
    4.0 Sterne
    10.5.2009

    Ich kenne, mit Ausnahme von Tim Raue vielleicht, niemanden in Berlin, der so hervorragend Fisch zubereiten kann wie Christian Lohse. Wir waren bei jedem unserer vielen Besuche in den letzten Jahren begeistert. Allerdings nur abends. Mittags scheint ein günstigerer Wareneinsatz verwendet zu werden. Das Ambiente ist sehr verkitscht, nicht wirklich ansprechend für uns jüngeren Leute. Aber egal: Das Fischers Fritz ist zusammen mit dem Ma Berlins bestes Restaurant. Die Weinkarte ist hervorragend, und der Sommelier versteht sein Handwerk.

    • Qype User Xj…
    • Berne, Schweiz
    • 0 Freunde
    • 11 Beiträge
    3.0 Sterne
    16.9.2010

    Lazzarito hat nicht unrecht, das Essen ist auf höchstem Niveau, die foie gras auf geräuchertem Aal ein Gedicht: Die auserlesenen Fischgerichte sind wohl das beste, was man in Berlin bekommen kann! Bezüglich Wein ist es kein Vergnügen dem Garçon zuzuhören; Obwohl der empfohlene Riesling sehr gut war, wird in einem Satz fünfzig mal betont, dass es sich um einen MONOPOL-Wein handelt, der ach so toll ist uns in achtundvierzig verschiedenen Flaschengrössen kredenzt werden kann: Ein bisschen gar viel bla bla, was dieses Restaurant nur wirklich nicht nötig hat. Und eben, zu den Weinpreisen, die sind jenseits von gut uns böse, und jetzt bitte keine Kommentare, man solle doch nicht zu einem Zweisternekoch gehen und sich dann über die Preise echauffieren - danke!
    Alles in allem hatten wir einen sehr vergnüglichen Abend mit grandiosem Essen, nur ganz zum Schluss meinte der viel zu stark parfümierte Garçon, dass das Einpacken der zum Kaffee gereichten und nicht verzehrten Leckereien zum Mitnehmen "sehr schwierig" sein werde... Unser Anstand verbat es uns zurückzublaffen, wir hätten den Herrn wohl ein bisschen erröten lassen...

    Für feinstes Essen immer wieder!

    • Qype User Naschz…
    • München, Bayern
    • 0 Freunde
    • 42 Beiträge
    5.0 Sterne
    6.10.2012

    Für mich eines der besten Fischrestaurants der Republik!

    • Qype User metinb…
    • Berlin
    • 0 Freunde
    • 5 Beiträge
    5.0 Sterne
    29.5.2011

    Hmmmmm, Lecker Gegrillte Dorade mit persischem Dattelreis Ayran von Kardamon und Koriander nur zu empfehlen. Top Adresse, wenn es in Berlin um Fisch geht. Mein Lieblings Fischrestaurant Iskele gibt es ja nun leider schon über zwei Jahre nicht. Aber Fischers Fritz ist ein ebenbürtiger Ersatz. Trotz des tollen hochpreisigen Ambientes vermisse ich die romantischen Sommernächte auf der Iskele im Urbanhafen direkt auf dem Wasser, man fühlte sich wie am Mittelmeer. Da kann Fischers Fritz leider nicht mithalten aber sonst ist alles andere herausragende Berliner Gastronomie.

    • Qype User alikne…
    • Pforzheim, Baden-Württemberg
    • 2 Freunde
    • 294 Beiträge
    5.0 Sterne
    3.10.2011

    Das Restaurant nah am Gendarmenmarkt hat zwei Michellin-Sterne und ist eines der besten in Berlin. Es ist recht konservativ eingerichtet, dafür aber fast immer geöffnet. Die Gerichte sind ganz ausserordentlich und der Service ist ausgezeichnet. Man kann auch ohne Reservierung einen Tisch bekommen. Die Preise sind hoch genug.

    • Qype User Incone…
    • Hamburg
    • 9 Freunde
    • 150 Beiträge
    4.0 Sterne
    16.11.2011

    Waren am Sonntag Abend mit einer großen Gruppe geschäftlich im Fischers Fritz. Man erwartet natürlich viel in einem 2 Sterne Restaurant, gerade hier, mit den Vorschußloorbeeren mit denen Herr Lohse auch medial bedacht wird. Wir hatten im Vorfelde das Prestige Menü bestellt  völlig ok bei der Anzahl an Personen  kleine Änderungswünsche und die Frage nach Olivenöl und Salz und Pfeffer wurden geduldet aber erfreut war man glaube ich nicht darüber  so deuteten wir jedenfalls den Gesichtsausdruck des ansonsten kompetenten, lockeren und hübschen Service. Ich fand alle Gänge perfekt zubereitet und serviert, für mich das Highlight das Dessert mit Koriander Note ( mutig, und nicht bei allen am Tisch beliebt ) eine echte Geschmacksexplosion mit interessanter Konsistenz. Mmmmmmmhhh. Beim Anblick der Weinkarte läuft einem das Wasser im Munde zusammen vor Vorfreude, bei den Preisen treibt es einem natürlich den Angstschweiß auf die Stirn und man betet, daß man kein Glas umschüttetDie Portionsgröße wie in anderen Sternerestaurants übersichtlich aber das weiß man ja vorher, trotzdem finde ich bei aller Küchenkunst und den dafür berechneten Preisen draf man auch gerne mal soviel auf dem Teller haben um nicht nach einem Happs schon wieder um das Geschmackserlebnis beraubt zu werden :-) Trotzdem toll ein solches Restaurant in der Hauptstadt zu haben und besonderer Bonus, am Sonntag geöffnet  das ist Weltstadtniveau

    • Qype User nop…
    • Berlin
    • 0 Freunde
    • 21 Beiträge
    5.0 Sterne
    20.7.2011

    Das meiste wurde ja schon geschrieben, aber unabhängig von den edlen Gerichten, kann man auch sagen, dass es hier das beste Gemüse-Risotto der Stadt gibt.

  • 4.0 Sterne
    5.7.2012

    Sehr gutes Restaurant, wo wir (eine Gruppe von Studenten) gut bedient wurden und auch sehr gut gegessen haben. Ein Restaurant mit hervorragendem, etwas steifem Service, der allerdings eine sehr gute Beratung hinsichtlich der Gerichte vorgenommen hat.
    Der Sommelier hat uns auch bei der Weinwahl gut unterstützt und ich mag deren hauseigenen Champagner (vllt ist der nicht hauseigen, aber ich kannte ihn zumindest vorher nicht). Das Ambiente ist allerdings ein bisschen allzu klassisch, was sicher auch Charme hat, aber für meinen Geschmack etwas angestaubt wirkt. Fairerweise muss man aber sagen, dass Studenten nicht den gleichen Geschmack haben wir der Großteil des Klientels, der bei 50+ liegt.
    Ein Freund wurde ein bisschen schräg angeschaut wegen seinem Outfit (schwarzes T und Dressjeans), aber da wir anderen schon drin saßen und am Schampus nippten, wurde auch kein Theater deswegen gemacht. Ganz tolles Essen natürlich, war ja zu erwarten.

    • Qype User Westli…
    • Köln, Nordrhein-Westfalen
    • 0 Freunde
    • 4 Beiträge
    5.0 Sterne
    29.4.2008

    Fischers Fritz: Brillant, wenn man kein Fleisch mag

    Wie oft waren wir schon am Fischers Fritz, dem Nachbarn des Borchardt, des Abends vorbeigelaufen und hatten in das halbleere und dabei äußerst luxuriöse Ambiente geguckt? Das Regent hat, seit dem es nicht mehr ein Four Seasons ist, stark verloren. Das Four Seasons ist auch nur ein amerikanisches Kettenhotel  aber irgendwie hat man es bei dieser Truppe mit der glamourösen Ambience besser raus.
    Wir waren zu Mittag im Fischers Fritz. Die Zeit von 12.00 bis 14.00 Uhr gilt als Schnäppchen-Spanne: Jedes Gericht kostet 18 Euro, und bei zwei Gerichten sogar nur 27 Euro. Das ist fast sensationell preiswert, denn Christian Lohse ist derzeit Berlins einziger Zwei-Sterne-Koch.
    Es empfing uns Joanna, eine kühle Blonde, die schon seit zehn Jahren dabei ist und sich als sachverständige Begleiterin durch den Mittag empfahl. Nach einem Glas Rosé-Champagner, den wir deshalb orderten, weil rosafarbener Champagner in den meisten Restaurants auch dieser Klasse eher selten angeboten wird, der Blick auf die Mittagskarte. Sie ist gar nicht mal so klein. Aber bis auf eine kleine Kaninenvorspeise findet sich auf der Mittagskarte kein einziger Fleischgang  nur und ausschließlich Fisch. Der Name ist bei Lohse anscheinend noch stärker Programm, als man geahnt hat. Wir orderten jeweils zwei Vor- und zwei Hauptspeisen.
    Zum Auftakt kam ein belangloses Amuse Gueul, und auch der Brot-Service war im Grunde nicht das, was man in dieser Klasse erwartet.
    Aber dann begann das Feuerwerk: Alle vier Gänge kamen als homoöpathische Dosis, also als das sprichwörtliche Teller-Ikebana. Alle waren kernig gewürzt oder gesalzen. Das Sauerkraut, das wir zu einem Gang hatten, roh und nicht bearbeitet. Aber die Geschmacksqualitäten waren so, dass es einen fast vom Hocker riss. Fast jeder Gang barg irgendein subtiles Geschmacksgeheimnis, egal ob der Zander, der Lachs, der Steinbutt oder die Dorade. Letztere beispielsweise kam mit einer Sauce, die sich bei genauem Hinschmecken als Kalbsfonds entpuppte. Was man für einen Fehler halten könnte, war ein Geschmacksakkord von außerordentlicher Raffinesse. Man muss in Deutschland schon weit fahren, zu Wohlfahrt nach Baiersbronn beispielsweise, um eine derartige Meisterschaft zu finden. Lohse verdient seine zwei Sterne, das war dann schon nach dem ersten Durchgang klar.
    Löblich auch der Weinservice. Es ist ja ein fahrlässiger Fehler, bei der Weinauswahl in Schlaumeierei zu verfallen, wenn ein guter Sommelier zu Diensten steht. Er kennt den Keller und die aktuellen Weinbestände am besten und hat Erfahrung in der Abrundung der servierten Menus. Im Fischers Fritz waren die Weinempfehlungen, nach dem man bei den üblichen Kreszenzen von Dönhoff oder Bürklin-Wolff erst mal abgewunken hatte, alle in sich stimmig und nicht zu teuer.
    Die Wertschätzung, die wir diesem Restaurant entgegenbrachten, mag daran abgelesen werden, dass wir spontan noch einen weiteren Fischgang orderten. Wann würden wir wieder Gelegenheit zu einem solchen Baccanal haben?
    Das Dessert war dann, ähnlich wie das Amuse Gueul wieder eine Enttäuschung: Der mit viel Applomb angekündigte Latte Machiato Fischers Fritz entpuppte sich als ein wenig raffinierter Eiskaffee mit etwas Likör  lecker, aber sicher nicht auf dem Niveau der Fischgerichte.
    Die Rechnung schließlich war mit mehr als 250 Euro auch kein echter Discount mehr, aber dennoch in Anbetracht des Gebotenen nicht zu teuer. Besser als bei Christian Lohse im Fischers Fritz' kann man derzeit in Berlin nirgendwo essen.

  • 5.0 Sterne
    9.10.2011

    Ich finde, beste Kueche in Berlin, Klassische franzoesische Kuechenideale. Allerdings sehr konservatives Ambiente, exzellenter Service.

Seite 1 von 2