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  • 5.0 Sterne
    15.7.2007
    Erster Beitrag

    Auf der Fahrt von Chur, das Hochtal hindurch, bis nach Lenzerheide, kommt man auch durch den Ort Churwalden.
    Auffälllig ist hier, dass es eine sehr trockene Gegend sein muss.
    Hier gibt es nämlich mehrere Fleischtrocknereien.
    Hat nichts zu tun mit vertrocknetem, sondern getrocknetem Fleisch und Gegend auch nur deshalb, weil speziell Graubünden bekannt ist für sein weltbekanntes Bündner Fleisch.
    Die größte Fleischtrocknerei ist wohl Grischuna. Die website ist hier aufgeführt. Die genaue Herstellungsart vom Bündner Fleisch habe ich von der website kopiert, besser ist es nicht zu erklären.
    --Die schönsten und magersten Muskelstücke von Rindern werden unter Zugabe von Pökelsalz, Alpenkräutern und einer gut gehüteten Gewürzmischung in Behälter geschichtet und während zirka fünf Wochen bei tiefen Temperaturen gelagert. Wöchentlich werden die Stücke umgeschichtet, um eine optimale Pökelung und Würzung des rohen Fleisches zu gewährleisten. In dieser Zeit findet bereits ein erster Wasserverlust statt.
    Als zweiter Teil des Reifeprozesses folgt dann während zehn bis fünfzehn Wochen die Trocknungsphase bei Temperaturen von durchschnittlich zwölf Grad Celsius. Die in Netze eingebundenen Fleischstücke werden in der reinen, sauerstoffreichen Luft der Bündner Berg- und Waldlandschaft unter ständiger Kontrolle behutsam getrocknet. Zwischendurch werden die Laibe mehrmals beidseitig gepresst. Das Pressen dient weniger der Formgebung, wie oft vermutet wird, als vielmehr der optimalen Verteilung der im Inneren vorhandenen Feuchtigkeit.
    Der Verlauf der Herstellung, während der das Rindfleisch fast die Hälfte seines ursprünglichen Gewichtes verliert, umfasst insgesamt drei Dutzend Arbeitsabläufe, die nach wie vor zum Grossteil aus fachmännischer Handarbeit bestehen.--
    Ende offizieller Text.
    Diese Produkte findet man fast in jedem Supermarkt oder Laden.
    Und hier in Churwalden, der Fabrik angeschlossen gibt es einen Fabrikverkauf.. Die Öffnungszeiten sind eine Wissenschaft, teilweise ist im Winter, in der hier üblichen Hochsaison sogar Sonntag Nachmittag geöffnet.
    Zu einer der wechselhaften Öffnungszeiten konnten wir dann den Laden betreten. Natürlich gab es Bündner Fleisch. Ein kleines Packerl konnten wir uns, trotz auch hier noch hohem Preis nicht verkneifen .
    Dazu gab es viele Ab- oder Anschnitte, die in Verkaufspackungen nicht verwendet werden, aber hier im Fabrikverkauf sehr gut verkauft werden.
    So fanden sich in meinem Körbchen Minipic Balls, Coppa Abschnitte, Alpen Speck, Salami Anschnitte, Salsiz in mehrfacher Ausführung. Die Preise waren recht moderat und durchaus als günstig anzusehen. Geschmeckt hat es ganz prima und hat auch nicht lange gehalten, ausser den Teilen, die wir mitzubringen versprochen hatten. Die wurden dann gleich versteckt, damit sie die Heimfahrt antreten konnten.
    Also, für die vielen schönen fleischgetrockneten Teile gibt es von mir schon die 5 Sterne, da geh' ich auf alle Fälle wieder hin, wenn es uns nach Lenzerheide zieht.

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