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  • 5.0 Sterne
    28.1.2014

    Wunderbares Konzeptkino fern von Kinopalästen. Mit Liebe und Leidenschaft für die Sache wählt Holger seine Filme aus, und zeigt sie in einem passenden Kontext, an ausgesuchten Orten und kocht und serviert das passende Essen im passenden Outfit. Ich erinnere mich ganz besonders an 'Der Pate' in einem alten Fabrikklinkerbau auf der Peute im Kerzenlicht. Ab und zu lädt er auch Künstler ein, und zeigt seine Filme im Kontext der Ausstellung.

    Filmisch ist von allem was dabei, Älteres wie Neueres, Nischenkino wie Klassiker, Dokumentarfilme wie Erzählfilme.

    Karten muss man im Voraus reservieren, ansonsten gibts eigentlich keine Plätze mehr.

    Ich finds unglaublich toll, ein echtes Hamburg Highlight!

  • 5.0 Sterne
    16.9.2010

    Den netten Herren, der das Flexible Flimmern veranstaltet, kenne ich und ich weiß mit wie viel Herzblut und Engagement er dieses Projekt verfolgt. Man sieht es auch am runden Gesamtkonzept und den immer wieder neuen Ideen und Plätzen.

    Das letzte Mal war ich beim "Flexiblen Flimmern" in der Nikolaikirche (der Trümmerkirche) und es wurden passgenau eben Trümmerfilme gezeigt (in diesem Fall ein Film mit Hildegard Knef). Dazu gab es Steckrübensuppe und Brot und Kerzenschein. Es war eine ganz besondere Atmosphäre in der Krypta der Nikolaikirche. Einen besseren Ort um diese Filme zu zeigen hätte man kaum finden können. Auch die kleine angegliederte Ausstellung hat gut ins Gesamtbild gepasst.
    Unbedingt beim nächsten Mal dabei sein!

  • 5.0 Sterne
    21.12.2007
    Erster Beitrag

    Das Flexible Flimmern ist genauso zauberhaft, wie von Hotzenplotz in seinem schönen Beitrag beschrieben. Ich kann wirklich jedem nur empfehlen, sich das selbst einmal anzuschauen.

    Mit dem Hamburger Schulmuseum (qype.com/place/118-Hamb-… ) hat Chef-Flimmerer Holger Kraus ein ganz besonderes Kleinod aufgetan. Zur historischen Unterrichtsstunde aus der Zeit des Kaiserreiches, die der gestrigen Filmvorführung vorausging, kamen wir leider zu spät. Um keine Züchtigung mit dem Rohrstock zu riskieren, haben wir uns auch nicht mehr reinzuschummeln versucht.

    Zum Glück reichte die Zeit für einen kleinen Rundgang durchs Museum, der große Lust auf mehr gemacht hat. Ich werde es mir mit Sicherheit später noch einmal in Ruhe ansehen. Jedem, der in seinem Leben mal zur Schule gegangen ist, dürften die Ausstellungsräume Bekanntes aus der persönlichen Vergangenheit wieder in Erinnerung rufen  angefangen beim Geruch von Linoleum-Bohnerwachs.

    Die Feuerzangenbowle wurde in der 140 Quadratmeter großen Aula gezeigt, die mit einer beeindruckenden Holzempore und wunderschönen Fenstern aus 1886 ausgestattet ist. Dazu konnte man immer wieder einen wänzigen Schlock der namengebenden Bowle nehmen, oder einen wänzigen Bässen leckeren Schulbrots.

    Holger Kraus' Konzept funktioniert nach dem Film fast noch besser als vorher und währenddessen: Während im normalen Kino hinterher das Licht angeht und einen sofort die grelle Realität etwa eines Multiplexes einholt, kann man an einem Vorführort wie der Aula in St. Pauli noch zumindest eine letzte Feuerzangenbowle lang weiter in der Filmatmosphäre schwelgen.

    Zum Abschluss noch ein interessanter Wikipedia-Fakt zur Ehrenrettung der Feuerzangenbowle. Der Streifen aus dem Jahr 1944 wurde natürlich von den Nazis als heiterer Durchhaltefilm instrumentalisiert, aber dieses Potenzial war ihnen zu Anfang gar nicht klar. Wikipedia schreibt: Bei der Zensurbehörde stieß der Film zunächst auf Unverständnis. Man warf ihm ,Respektlosigkeit gegenüber Autoritäten' vor. Der NS-Bildungsminister Bernhard Rust, ein ehemaliger Gymnasiallehrer, empörte sich maßlos über die Art, mit der sich dieser Film über den Lehrkörper lustig machte.

  • 5.0 Sterne
    17.1.2008

    FLEXIBLES FLIMMERN am 10.04.2008 (BLOW UP):

    Wieder so ein Erlebnis der Besonderen Art: ich kannte BLOW UP vorher nicht. Lasse mich aber von SailorHH mit wachsender Begeisterung gerne überraschen. So denn auch hier:

    Da hat die Requisite wieder einmal ganze Arbeit geleistet, bis hin zur Hintergrundmusik (60s Beat und Pornoorgel-Sound).

    Obgleich mir der Zeitgeist des Films altersmäßig ein wenig abgeht und mir der Streifen über Strecken zu langsam war, hegte ich insgeheim immer die Hoffnung gleich käme "Jimmy im Parker auf seiner Lambretta" um die Ecke geknattert....oder bin ich hier etwa im falschen Film??? ;-)

    Es bleibt leider nur bei 5 Sternen, auch wenn ich gerne noch ne Schüppe drauf legen würde.

    --
    FLEXIBLES FLIMMERN am 09.02.2008 (SOYLENT GREEN):

    Wieder einmal lud Frau Pehmüller ein und alle kamen: diesmal in die Bunkeranlage unter dem Hamburger Hauptbahnhof zum flexiblen Flimmern des 73 Science Fiction "Soylent Green".

    Die Tiefbunkeranlagen unter dem Hachmannplatz und am Steintorwall werden vom Verein "Hamburger Unterwelten" unterhalten, die hier regelmäßig Führungen anbieten.

    Die Endzeitthematik des Films passte also recht gut zur Location, die zu dem wieder einmal originell dekoriert wurde. Und so fanden sich auch am Samstag zu bestem hamburger Kaiserwetter 30 Filmfreaks ein, die es vorzogen gemeinsam, unterirdisch zu Frieren, bei heissem Tee, Wärmedecke, dem einen oder anderen kühlem Astra und hausgemachtem Soylent Green (siehe aktuelle Bilder).

    Dem Film - der Handlungsverlauf dürfte bekant sein - ging ein kurze Führung durch den Bunker voraus, die ich Jedem nur empfehlen kann (hamburgerunterwelten.de) .

    Als erste Youtube-Videoanlage Sailor-HHs Ansprache.

    --
    FLEXIBLES FLIMMERN am 17.01.2008 (GEISTER):

    Sailor-HHs "Flexibles Flimmern" lädim Januar an gleich vier Abenden zur mobilen Filmvorführung in die "Alte Pathologie" des AK Eilbek. In authentischer Athmosphäre werden hier Episoden der Krankenhaus-Horror-Satire "GEISTER" des Dänen Lars von Trier gezeigt. Ich hatte das Vergnügen gleich am gestrigen, ersten Abend mit dabei zu sein:

    Stilecht erreicht man das alte Pathologiegebäude über einen mit Kerzen und Öllampen ausgeleuchteten (?), nein ausgedunkelten Trampelpfad. In der Empfangshalle wurde ich von Frau Pehmöller (Bild) willkommen geheissen und gegen Vorlage der Krankenversichertenkarte und Entrichtung der "Praxisgebühr" mit einer Kerze in der Hand in den "Aufbahrungsraum" entlassen.

    "...und als Nächstes reinigen wir diesen Raum - und uns alle, die wir hier sitzen vom Lärm der Lebenden" - heisst es dort, in dem Raum mit der hohen Kuppel, dem Kreuz, zu bröckelndem Putz, abplatzender Wandfarbe und dem Schein dutzender Kerzen. (Ein Filmzitat wie ich später bemerke).

    Das mobile Kino findet im ehemaligen Sezierraum statt. Die alte Kachelung des Raumes schafft es in Verbindung mit der Filmszenerie eine beklemmende, subtile Stimmung in den Raum zu zaubern. Die parallelen Handlungsstränge des Films, immer eine Gradwanderung zwischen Satire und Grusel, lassen den Besucher dann doch im Unklaren was hier eigentlich passiert.

    Wenn dann auch noch der Blaulichtschein der heranbrausenden Rettungsfahrzeuge durch die satinierten Fenster des uralten Pathologiesaales flackert, ist die Illusion perfekt.

    Drei Episoden á 70 Minuten "Geister" habe ich geschafft und um 1:30 Uhr früh das Gemäuer verlassen.

    Danke an Sailor-HH für dieses einmalige Erlebnis!

    (Eine Beschreibung des Veranstaltungsortes wurde von Sailor-HH gerade verfasst. Bitte hier nachlesen: qype.com/place/93760-Alt… )

    NACHTRAG: Wer noch hin will, sollte sich beeilen. Die vier Abende (zu max. je 50 Personen), waren bereits gestern fast ausgebucht.
    Video link: youtube.com/watch?v=YIfL…

  • 4.0 Sterne
    10.4.2008

    My First Flexible Flimmern: Blow Up von Antonioni, ein 60's-Zeitgeist-Film: Ein hipper, mental etwas verwahrloster Mode-Fotograf in London nimmt in einem Park zufällig einen Mord auf. Stimmig präsentiert in einem der schönsten Daylight-Foto-Studios Hamburgs, Play Hamburg (playrentstudios.com) in der Lippmannstraße im Schanzenviertel.

    Neben einem quietschbuntem Blow-Up (de.wikipedia.org/wiki/Bl…) Cocktail und roten Schaumzuckererdbeeren wurden liebevoll verpackte, offensichtlich selbstgebackene Pudel-Kekse (Schlüsselszene !) angeboten. Dazu ein angemessen großes Stück Park inklusive Zaun, statt Bäumen mussten wir mit Perlhyazinthen vorlieb nehmen :)

    (Siehe Foto unten)

    Eingestimmt mit groovy Sixties Musik ließ sich die vollzählige Cineastenschaft (die vier Vorstellungen sind schon sämtlich ausverkauft!) auf den Kisten nieder  hier mäkel ich ein wenig, auch wenn der Chef vons Janze, Holger Kraus, die Sitzordnung nur als Serviervorschlag verstanden haben wollte: Ich zumindest hätte mich lieber bequemer mit Kissen auf einer Picknickdecke niedergelassen... das Film-Rauschen der Blätter in den Bäumen des Parks wäre mir noch realistischer erschienen.

  • 5.0 Sterne
    19.12.2008

    Ich hatte alles dabei: Reis, Zeitung, Wasserpistole, Wunderkerzen, Gummihandschuhe, Rasseln, Toilettenpapier, Hütchen, Toastbrot, Klingel, Skatkarten!

    Ich hatte mich nur im Film geirrt

    Nichts Rocky Horror, kein Frank-N-Furter, stattdessen Dampfmaschin und Heinz Rühmann (war'n feiner Kerl, gell Jopie?)

    Aber die Enttäuschung war sofort verflogen, denn Holger zündete auch bei der Feuerzangenbowle ein unvergessliches Feuerwerk Erlebniskino einer neuen Dimension. Wunderkerzen, ein brummender Heizkessel und der Duft von Glühpunsch, dazu die Atmosphäre der historischen Aula der Schule Seilerstraße - ein ganzheitliches Fest der Sinne!
    Für Hamburg absolute Weltklasse!

    (Ich lass meine Tasche mal gepackt, vielleicht klappt das mit Rocky Horror ja noch mal)

    • Qype User Luli8…
    • Dublin, Irland
    • 136 Freunde
    • 154 Beiträge
    1.0 Sterne
    18.1.2011

    Uiuiui, ein negativer Beitrag. Ob ich mich trauen soll?!? Ich gebe mir einen Ruck, denn von Kritik wird man schließlich besser.

    Die Idee hat von Anfang an gefallen, mobiles Kino inspiriert vom Film - das klingt gut!!! Und schwupps waren Karten reserviert. Im Casino soll "Casino" also ausgestrahlt werden. Glamour, Glanz und viel Spaß, schön! Ich frrrrreu mich.

    Umsetzung war leider, nennen wir es mal, holprig.
    Vor Ort: Ja wo ist den der Holger? Nach etwas Suchen und Fragen hatten wir die Schlange dann. Alles ein wenig durcheinander, kurz vorm Ziel, der ältere Herr hinter uns überholt uns nonchalant, achso man nimmt es hier mit dem Anstehen nicht soooo genau, ähm ok. Wir übersehen das mal, kann ja nicht jeder so wohlerzogen sein. So, wir haben die Karten - fast, denn es wartet noch die offizielle Schlange für alle Casinobesucher. Also nochmal anstehen... . Uff, gar nicht so einfach. Nach ner halben Stunde hatten wir das dann, endlich.

    Erst neugierig den Vorführraum betrachten gegangen. Nicht riesig, aber hell und schön eingerichtet mit unterschiedlich hohen Stühlen, damit man hinten auch noch was sehen kann. Gute Idee.

    Flugs auf die Suche nach Verstärkung gemacht, denn es blieb nun noch eine knappe Stunde Zeit für Rumschauen, Zocken und Verstärkung. Wo war das nochmal, an der überschaubaren Bar?!? Oh, die war schon fast besetzt. Schnell noch die letzten Plätze ergattert und lecker themenbezogene Sandwiche bestellt.
    Die vielen Leute nach uns, die auch verpflegt werden wollten, durften stehen. Das war dann aber letztendlich auch nicht mehr wichtig, denn wir alle haben die Zubereitungszeit der Sandwiche + Pommes unterschätzt. Die, die später kamen, haben teilweise halbvolle Teller stehen lassen müssen, wir konnten noch einigermaßen den Teller zügig leeressen, also nichts mit Roulette, sondern noch ne handvoll Pommes rein und dann noch kauend direkt in den Filmsaal, schade.

    Da wir nicht allzu schlecht sitzen wollten, hatten wir immer ein Auge darauf, dass der Saal noch einigermassen leer ist. O-Ton Holger: Um 21 Uhr geht der Film los, vergeßt nicht rechtzeitig rein zu gehen. Aber Pustekuchen, beim Reingehen des recht leeren Saals sahen wir es dann:
    Was war das?!? Die vorher leeren Plätze waren nun plötzlich mit Tüchern/Handschuhen und sonstigem belegt. Häh, was sind nen das für Sitten? Ehrlich, ich interpretiere "rechtzeitig" weniger - nennen wir es mal - forsch - das ist doch einer der Gründe, warum ich um subproletarische Billigreisen einen großen Bogen mache, nichts Glamour hier... . Nach einem kurzen uneinsichtigen Wortgefecht - "das ist hier so, einmal schlecht sitzen und beim 2. Mal weiß man es dann" - ging der Film los. Die Stimmung war erstmal hin.

    3 h später, der Rücken schmerzt, die Konzentration auf den Film schwindet; man sitzt zwar hoch aber unbequem auf den umfunktionierten Barhockern - ich bin wohl nicht allein mit dem Gedanken, die Leute um mich rum sind schon mehrfach aufgestanden, rumgelaufen und/oder haben sich an die Seite gesetzt. In der Zwischenzeit wurde die schwere Tür in regelmäßigen Abständen gedankenverloren und geräuschvoll ins Schloß fallen gelassen wegen Getränkenachschub bzw. dem Gegenteil davon, da doch lieber Popcorngeknusbere. Irgendwie wollte so die Stmmung nicht so recht aufkommen, obwohl der Film an sich gut war. Nach dem Film war die Zeit bereits so fortgeschritten und die Arbeit am nächsten Tag rief so deutlich, dass wir das mit dem Zocken haben sein gelassen.

    ironiean *
    Tip an alle Erstflimmerer: Vergeßt die gute Kinderstube, ruhig sich rücksichtsvoll breit machen, ansonsten wird in Kauf genommen, dass ehrliche, mit den Stten unvertrauten Neulinge sich mit den Restplätzen begnügen dürfen, chacka.
    * ironieaus *
    Fazit: Es war ein wenig chaotisch, was ja durchaus charman sein kann, hier aber leider eher streßig war u.a. wegen der langen Wartezeiten/dem zu wenig einkalkulierten Platz. Zudem wird man nicht mitgenommen, wenn man neu zu den Altverbündeten hinzukommt. In etwa so, wie wenn man neu in eine Klasse kommt (ohne die nette Klassensprecherin, die einem alles zeigt). Dass der Abend dann insgesamt doch vergnüglich war, lag hauptsächlich an der Begleitung.

    • Qype User hambur…
    • Hamburg
    • 0 Freunde
    • 2 Beiträge
    5.0 Sterne
    6.3.2008

    Wunderbar, was der Holger da so macht Und es macht unglaublichen Spaß, mit ihm zusammen so eine Veranstaltung durchzuziehen - was wir von den Hamburger Unterwelten unbedingt noch öfter machen möchten!

    Mike

    • Qype User silker…
    • Hamburg
    • 2 Freunde
    • 14 Beiträge
    5.0 Sterne
    15.12.2010

    Äußerst charmante Filmreihe an unterschiedlichen und unmöglichen Orten.
    Unbedingt mal hingehen!

  • 5.0 Sterne
    27.8.2010

    Ein außergewöhnliches absolut einmaliges Kinokonzept. Ich habe das Flexible Flimmern zufällig kennen gelernt, als ich neben dem seit Jahren nur noch aus Ruine bestehenden rosa Haus am Grünen Jäger vorbei kam.
    Über der abgebrochenen Mauern lief ein Film. Es war - wie passend dachte ich - Themroc, der Abbruchfilm aus den Siebzigern. Wir blieben stehen und schauten, anders als geplant, den Film bis zum Ende an. Begeistert trug ich mich auf die Newsletter-Liste ein und bin seit dem ein absoluter Flimmerfan. Denn das was ich passend fand ist das Konzept de Flexiblen Kinos.
    Der Verantwortliche Holger Kraus sucht sich immer sehr passende Kulissen für seine Filme aus. Dabei können es alte Filme sein wie eben Themroc, Dokus wie ein französischer Film über Sammler, den wir im Wohnzimmermuseum in der Schanze gesehen haben, oder auch neuere Filme wie der Ozeanpianist, der im Maritim Hotel gezeigt wurde.
    Manchmal gibt es auch passend zum Thema ein Essen, das vor dem Film stattfindet, beim Ozeanpianist war es z. B ein Kapiäns Dinner.
    Wer keine der unregelmäßige Veranstaltungen verpassen will, sollte sich auf der Webseite in den Newsetter eintragen, denn meist muss man sich auch vorher anmelden. Viel Spaß beim Flimmern!

    • Qype User hotzen…
    • Hamburg
    • 198 Freunde
    • 140 Beiträge
    5.0 Sterne
    17.12.2007

    Stört es Euch auch, wenn im Kino im stillsten Moment des Films der Hintermann mit der Chipstüte raschelt? Während sich die Darsteller in seidenen Laken wälzen man selber auf harter Kinobestuhlung leidet? Das Gefühlte und das Gesehene nicht zusammenpassen?
    Im Folgenden ein kleiner Geheimtipp für gescheites Kino.
    Holger Kraus zeigt mit seiner Veranstaltungsreihe Flexibles Flimmern schöne Filme an dazu passend ausgewählten Orten, meist in Hamburg.
    So konnte man Das Totenschiff im alten Dampfeisbrecher Stettin im Museumshafen Oevelgönne sehen und dabei gleichermaßen den Geruch von Altöl und Kohle einatmen.
    Da wird der Film lebendig. Seegang wird umsonst mitgeliefert. Möwen kreischen.
    Der Glöckner von Notre Dame lief im Turm der altehrwürdigen Katharinenkirche mit Vorstellungsbeginn nach dem Glockenschlag um 21 Uhr. Nordsee ist Mordsee mit dem jungen Uwe Bohm gab man in der alten Zollstation am Alten Elbtunnel und Moby Dick in der Flussschifferkirche an der Hohen Brücke. Dazu darf der Vorführer ausnahmsweise eine Pfeife anstecken und es gibt natürlich Rum. Und wieder schaukelt das Wasser den schwimmenden Zuschauerraum, zur besseren Veranschaulichung hatte ein Sturmtief Hamburg und die Elbe während der Tage der Vorstellung am Kanthaken.
    So lernt der Cineast Plätze kennen, deren Atmosphäre dem Film schmeichelt.
    Der Teilnehmerkreis ist überschaubar, mal sind es zwölf Zuschauer, mal achtzig, die Karte kostet von gar nichts bis 10 Euro. Manchmal gibt es Essen zum Film, mal spielt Musik davor oder danach.
    Jeden Monat ein anderer Film, üblicherweise drei Vorstellungen. Dann ist die Chance vertan.
    Wiederholung unwahrscheinlich.
    Diesen Monat zeigt Herr Kraus am 20., 21. und am 22., also dieses Wochenende,
    Die Feuerzangenbowle in einem Klassenraum der Realschule in der Seilerstrasse 42.
    Die Schule stammt aus dem späten 19. Jahrhundert und dient sonst als Museum.
    Hier stehen die Zuschauer automatisch auf, wenn der Vorführer den Raum betritt und grüßen artig mit der Hand an der Hosennaht. Dunkle Holzbänke. An der Wand eine alte Landkarte.
    Könnte mir vorstellen, dass während der Vorführung Alkohol destilliert wird. Zumindest wird das Titelgetränk angeboten.
    Reservierung per Mail ist, so hörte ich, diesmal angebracht, die Nachfrage ist groß.
    Das ist großes kleines Kino.

  • 5.0 Sterne
    12.4.2008

    Es hat schon etwas Konspiratives: Sie registrieren sich als Empfänger für den Newsletter des Flexiblen Flimmerns, und nur so erfahren Sie, wo und wann die nächste Veranstaltung stattfindet. Ein klein wenig cineastische Schnitzeljagd. Der letzte Ortstermin in den Tageslichtstudios in der Lippmannstraße. Fast gehen Sie daran vorbei, nur im letzten Moment fällt Ihnen der mit Kreide auf den Bürgersteig geschriebene Hinweis auf den Ort des Flimmerns auf. Wir sind angekommen.

  • 4.0 Sterne
    29.7.2010

    Wir sahen die Feuerzangenbowle im Schulmuseum St. Pauli (ja, es ist schon eine Weile her) im flexiblen Flimmern. Es war sehr lustig, diesen Film in diesem Setting zu sehen, nachdem man kurz zuvor noch den Wie-war's-damals-in-der-Schule Crashkurs mitgemacht hat. Zum Film gab es Häppchen und Süßigkeiten sowie Getränke. Die Qualität der Kinodarstellung war gut, die Preise okay, aber Spaß gemacht hat es allen :)

  • 5.0 Sterne
    2.1.2011

    Bei unserer Qype City Night (qype.com/groups/42-QYPE-…) im Teheran (qype.com/place/878509-Te…) , Anfang Oktober, habe ich zum ersten Mal durch ArnieQ (qype.com/people/ArnieQ) und Wolkenlos (qype.com/people/Towermän) vom Flexiblen Flimmern (flexiblesflimmern.de/2.h…) gehört. Ich war total fasziniert. Schlagartig war mir klar: Da muss ich unbedingt mit meinem Freund hin! So folgte ich dem Tipp der Qyper und trat der Facebook-Gruppe vom Flexiblen Flimmern (facebook.com/home.php#!/…) bei, um sofort informiert zu sein, wann das nächste Event startet. Schnell hatte ich uns zwei Karten für die nächste Vorstellung gesichert. Mit Spannung machten wir uns auf, um Das Bildnis des Dorian Gray (de.wikipedia.org/wiki/Da…) im Reinbeker Schloss (schloss-reinbek.org/19.0…) zu sehen.

    Nur einen Katzensprung von der S Reinbek entfernt liegt das Reinbeker Schloss (genau gesagt exakt auf der anderen Straßenseite). Im dunklen beleuchtet, ragt es traumhaft majestätisch in der Gegend hervor. Hier sollte also dieses Mal das flexible Flimmern stattfinden. Denn die Location wird jedes Mal entsprechend dem gezeigten Film angepasst.

    Freundlich wurden wir von Holger Kraus (SailorHH (qype.com/people/SailorHH) ), dem Veranstalter hereingelassen. Unter einem wunderschön geschmückten Tannenbaum bekamen wir je eine Geheimniskarte gegen das Eintrittsgeld gereicht. Nette Idee. Wer wollte konnte sein Geheimnis unauffällig am Zweig einer Korkenzieherhaselnuss aufhängen. Dieses fand in einem Raum des oberen Stockwerkes statt. Das Schloss strahlt in seinen Räumlichkeiten eine faszinierende Gemütlichkeit aus und so fühlten wir uns schon schnell in diesem Ambiente wohl.

    Das Catering bot dem Film entsprechend angepasste britische Gaumenfreuden, die man sowohl als Mehrgang-Menü als auch einzeln zu recht angenehmen Preisen verzehren konnte. Wir entschieden uns lediglich für das Lammragout in Minzsoße an rotem Kartoffelpüree und eine After Eight Mousse, bevor wir Platz im stimmig beleuchteten Vorführraum Platz nahmen.

    (Siehe Foto unten)

    Unter 13 Verfilmungen der Oscar Wilde (de.wikipedia.org/wiki/Os…) Novelle Das Bildnis des Dorian Gray wurde eine aus dem Jahre 1945 gewählt.
    Video link: youtube.com/watch?v=nNIR…
    Eine wunderbare Auswahl! Denn seit dem habe ich die älteren Filme für mich wieder entdeckt!

    Uns hat das Flexible Flimmern sehr fasziniert und so kommen wir sehr gerne wieder! Denn das Konzept ist einfach super!

    • Qype User cultur…
    • Hamburg
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    5.0 Sterne
    1.8.2008

    Das Konzept von Holger ist einfach ideal speziell und deshalb immer wieder ein Genuss!!! Weiter so und ich bin stolz darauf, hin und wieder einer der vielen mobilen Zuschauer zu sein :-)

    • Qype User happyt…
    • Hamburg
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    5.0 Sterne
    26.2.2013

    Habe schon einige Filmabende beim Flexiblen Flimmern erlebt.
    Ich finde Holgers Konzept und seine Umsetzung dazu,
    sind eine Homage an jeden der gezeigten Filme und ein richtiger Wohlfühlabend für das Publikum.
    Von der Lokation über die Deko, bis zum Essen ist alles mit viel Liebe zum Detail, auf den Film zu geschnitten. Klasse! Unbedingt hingehen !!!!

    • Qype User rudira…
    • Hamburg
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    5.0 Sterne
    4.11.2008

    Super Idee, Kino mal anders. Ich hab der Pate in einer Garage gesehen.ich fühlte mich wie dabei. Dann noch der Glöckner von N. im Kirchturm mit echtem gebimmel. Einfach toll. Kann ich jedem Empfehlen der auf ein wenig mehr steht ausser Kino 10.1

    • Qype User WildTi…
    • Hamburg
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    5.0 Sterne
    19.12.2008

    Echt tolles Kinoprojekt. Da werden filme an den abgefahrendsten Orten gezeigt, die zu den Orten passen. Der Glöckner von Notredame im Glockenturm z. B. die haben immer wieder tolle Ideenklasse

    • Qype User DagiH…
    • Hamburg
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    5.0 Sterne
    11.8.2010

    Und ich war schon wieder da. Dieses Mal gab es im Rahmen von Tüdel und Tampen im Sandtorkaihafen in der Hafencity im Kümo Greunendiek den Mann im Strom mit Hans Albers. Vor dem Film kam ein Berufstaucher und erzählte ein wenig was über seinen Job, danach zwei Herren die Mitglieder in dem Verein Greunendiek sind und das Schiff mit restauriert haben. Die Athmosphäre und auch der Film haben uns mal wieder sehr gut gefallen. Wir freuen uns auf die nächste Vorführung bei der wir hoffentlich wieder Glück haben und Karten bekommen. Weiter so:)

    --

    Ja, ich bin bekennende Wiederholungstäterin. Dieses Mal zur Feuerzangenbowle im St. Pauli Schulmuseum. Eine mehr als passende location zu diesem Film, die Führung davor mit dem Herrn Lehrer hat sehr schön auf eingestimmt und die Feuerzangenbowle und der leckere Weihnachtsgeruch in der Aula hat die Stimmung zu einem ganz tollen Abend gelingen lassen.

    Ja, wir sind beim nächsten Mal bestimmt wieder dabei und wünschen Holger weiterhin viel Erfolg mit seinem Konzept und uns allen viele weitere wunderschöne Abende in 2011.

    -

    Hach..war das schön:) Wir waren im Winter bei dickstem Eis auf den Strassen nach Altona geschlittert um im dortigen Eiskeller M-eine Stadt sucht einen Mörder zu sehen. Die Location und dessen Geschichte hat uns schon beeindruckt und vor dem Film wurde Musik im Stile von u. a. Hans Albers gespielt. Richtig stilvoll mit Knistern im Ton. Die Bewirtung war locker und unkompliziert.

    Uns hat es super gefallen und wir kommen immer- immer- immer wieder gerne wenn Holger seine emails verschickt:)

    Alles Gute und uns allen weiterhin wunderschöne Kinoabende der anderen Art:)

    • Qype User Pommes…
    • Hamburg
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    • 32 Beiträge
    5.0 Sterne
    1.10.2011

    Flexibles Flimmern ist für mich DIE Entdeckung. Das Programm ist immer wieder neu, jedes Mal etwas anderes, und man lernt ungewöhnliche und teils sonst schwer zugängliche Orte kennen. Ort und Film sind immer gut aufeinander abgestimmt, und auch das Rahmenprogramm (bestehend aus Deko, teils kurzen Vorträgen oder Lesungen und Essen/Trinken) ist immer sehr liebevoll ausgewählt. So erlebt man immer einen interessanten Abend, und das zu günstigen Preisen. Oft geht man in der eigenen Stadt ja nicht mehr auf Entdeckungstour, wie man es z.B. im Urlaub oder in fremden Städten tut. Auf diesem Wege aber lernt man seine Stadt auch noch neu kennen. Ich finde es super, wie engagiert und einfallsreich Holger immer wieder tolle Veranstaltungen inszeniert und werde die Gelegenheit so oft wie möglich beim Schopf ergreifen!

    • Qype User Coolin…
    • Hamburg
    • 2 Freunde
    • 34 Beiträge
    5.0 Sterne
    24.9.2012

    Ob vor zwei, drei Jahren das Kabinett des Dr. Caligari (einer meiner Lieblingsfilme!) am Brandshofer Deich unter dem Motto Tag des offenen Denkmals, oder M  eine Stadt sucht einen Mörder (ebenfalls einer meiner Lieblingsfilme) im Altonaer Eiskeller  Holger Kraus schafft es zu jedem Film, den er präsentiert, das richtige Flair zu erzeugen, durch wirklich originelle Requisiten, in denen er wirklich keine Mühen scheut.
    Man merkt das hier ein Vollblutcineast mit 100 % Begeisterung werkelt. Immer mit dem Gespür für die richtige Location.
    Leider habe ich zu selten Zeit, oder den Gedanken daran zum FF zu gehen.
    Ich werde und muss mich bessern.
    Jeder, der sich für einen Cineasten hält, sollte mindestens ein mal zu einer Veranstaltung von Holger Kraus gehen, denn er schafft es, auch bei Filmen die man schon gesehen hat, den Spannungsbogen durch das Ambiente und viele kleine Reize hochzuhalten.
    Ich hoffe, dass die Idee des FF ewig fortgeführt wird..Inspirationen müsste es genug geben.

    • Qype User eims_h…
    • Hamburg
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    5.0 Sterne
    11.9.2010

    Ich freu mich schon.
    Heute abend geht es wieder zum FF. Der Pate in einer Lagerhalle in Veddel.
    So macht Kino Spaß. Nichts so viele Leute, Filmklassiker in dazupassender Location. Und statt Papp-Popcorn gibt es zum Film passendes Essen.
    GROSSARTIG.
    Kann ich uneingeschränkt empfehlen.

    • Qype User Rebac…
    • Berlin
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    4.0 Sterne
    3.6.2011

    Tolle Idee mit dem Kino und recht gut umgesetzt. Wir verbrachten einen netten Abend mit gutem Essen und einem interessanten Film. Die Sitzmöglichkeiten waren nicht ganz so bequem aber es war aufgrund der Länge des Films noch erträglich...Wenn ich mir "Titanic" hätte anschauen müssen, hätte ich vermutlich Probleme mit meinem Rücken bekommen. Aber sonst war alles gut. Mal was anderes :)

    • Qype User Reggi0…
    • Hamburg
    • 9 Freunde
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    5.0 Sterne
    1.2.2009

    Tolle Idee, klasse Locations, außergewöhnliche Stimmung und vor allen Dingen; kein nerviges Nacho-Geknabbere von den Nebenmännern und -frauen ;-) Sehr zu empfehlen für Cineasten, die nicht nur das übliche Weichspülprogramm in den Multiplex-Sälen verkonsumieren möchten. Ein dickes Lob an Holger und sein Team. Freue mich schon auf die nächsten spannenden Plätze zum Flimmern.

    • Qype User Fussel…
    • Hamburg
    • 0 Freunde
    • 2 Beiträge
    5.0 Sterne
    28.5.2010

    Ich nenne es mal ein besseres Open Air Kino.
    Aber mit echt guten Locations. Echt empfehlenswert. Bin das nächste mal wenn ich Zeit habe sicher wieder dabei.

  • 5.0 Sterne
    24.9.2012

    tolles konzept und noch tollere filme.auch jetzt wo nicht staendig an neuen orten,sondern hauptsaechlich an einem festen platz im schanzenviertel geflimmert wird machts grossen spass daran teilzunehmen.allein dafuer das uns so ermoeglicht wurde endlich die doku"schmuck der strasse"zu sehen verdient das flexible flimmern 5*

    • Qype User petra_…
    • Hamburg
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    9.12.2010

    wow, das war ein erlebnis. eine geniale idee mit dem mobilen kino. ich kann jedem nur empfehlen, das einmal auszuprobieren... es ist ganz anders als im echten kino :)

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