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  • Genslerstr. 66
    13055 Berlin
    Hohenschönhausen
  • Transit Information Route berechnen
  • Telefonnummer 030 98608230
  • Webseite des Geschäfts stiftung-hsh.de

Empfohlene Beiträge

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  • 5.0 Sterne
    5.3.2014
    1 Check-In hier

    Hier "schützte" die Stasi das Arbeiter- & Bauernparadies DDR...

    Beeindruckende & bedrückende Location, gute & informative Führung - für mich DAS Highlight unseres diesjährigen Berlin-Trips und in meinen Augen ein "must-see" nicht nur für DDR-Nostalgiker sondern auch für Freunde "harten Durchgreifens" & Guantamo Bay-Fans.

  • 5.0 Sterne
    1.11.2013
    1 Check-In hier

    Eine beeindruckende Gedenkstätte mit Atmosphäre. Die Führung 90 min ist interessant und gibt erschütternde Einblicke in die Vergangenheit der DDR und der Stasi. Wir meinen auch für Kinder ab 10 geeignet.

  • 5.0 Sterne
    10.8.2013

    Danke für eine Super Führung durch die Geschichte der Stasi und ihrer Machenschaften. Ich habe nach dieser Führung noch mehr Respekt für die Leute die dieses überlebt haben.
    Golfo

  • 4.0 Sterne
    29.6.2013

    Sehr interessant und authentisch.
    Der Besuch ist nur mit Führung möglich. Teilweise wirklich angenehm kleine Gruppen; so bestand die meine aus nur 6 Personen. Die Führung wurde durch die Tochter eines ehemaligen Insassen durchgeführt und war größtenteils sachlich, teilweise aber auch emotional.
    Hier lernt man (auch als in der Nähe lebender Ossi) auch noch viel darüber, wie hier was geschah.
    Einige Sachen über das Leben in der DDR, die von der Führung erzählt wurden, stimmten aber nicht 100%ig (zumindest hatte ich sie so nicht erlebt); deswegen nur 4 von 5 Sternen.

  • 5.0 Sterne
    4.8.2013
    Aufgelistet in Orte gegen das Vergessen

    Ich kenne wenige Orte in Berlin, die so viel Angst und Schrecken hervorrufen können, wie dieser Ort hier (noch heute!!!) bei seinen Besuchern.
    Dieser Ort ist heute noch so authentisch wie zur DDR Zeit. Jedes Regime auf der Welt hatte und hat seine Gegner. Jeder geht anders mit anderen Meinungen um. Die Kommunisten aus dem Ostblock waren da nicht feiner, als andere Diktaturen. Wer der Meinung ist, dass Früher war alles besser in der DDR! der sollte sich mal diesen Ort ansehen.
    (Siehe Foto unten) Berlin, Hohenschönhausen, heute ein Ortsteil des Bezirkes Lichtenberg. Früher war die ganze Umgebung hier abgeriegelt. Keine Person, kein Auto, keine Katze wäre hier ohne Erlaubnis in den Sperrbezirk gefahren. Hier befand sich das Stasi-Untersuchungshaft-Gefängnis Hohenschönhausen.
    Neben den Haftgebäuden gibt es hier auch weitere Versorgung- und Verwaltungsgebäude. Dazu gab es im Sperrbezirk weitere Gebäude für andere Staatsicherheitsaufgaben des Ministerium des Inneren der DDR(Brief-, Postkontrolle, Fälschung von Dokumenten, Technische Bauabteilung).
    Zuvor wurde das Gelände ausgiebig durch die Sowjetmacht genutzt um Menschen einzusperren und zu bestrafen. Die gefunden Leichen, die damals durch die Täter einfach in der Umgebung verschart wurden, sind auf dem Friedhof Rhinstraße/Gartenstraße bestattet worden.
    Freiheit, ist die Freiheit des Andersdenkenden ist ein schöner Spruch durch die ermordete Kommunistin Rozalia Luksenburg (de.wikipedia.org/wiki/Ro…) . Leider galt das nur für Bolschewiki untereinander und nicht für Regime-Kritiker.
    Dieser Ort hier, klärt über die Wahrheit der Geschichte auf. Dieses Museum hat nicht nur Freunde. Es gibt leider viele ehemalige DDR-Verantwortliche, die teilweise die Ausstellung diffamieren.
    (Siehe Foto unten)
    Ich empfehle hier an einer Führung teilzunehmen. Ich war bereits zweimal hier und hatte zwei verschiedene ehemalige Gefangene als Führende. Die Führung geht durch das alte Gefängnis, die Keller, in den Untersuchungshaftbereich, die Gesundheitsstation etc.  Dem Besucher wird hier vieles interessantes Wissen übermittelt.
    Die Gefangenen hier wussten teilweise wochenlang nicht, wo sie hingebracht wurden. Es wurde teilweise Isolationshaft mit Folterungen an den Gefangenen durchgeführt. Dinge, die ich bisher nur aus dem Fernsehen kannte. Spitzel gab es hier im Knast überall. Nachdem die Untersuchungen abgeschlossen wahren wurden die gefangen teilweise in andere Anstalten überführt.
    (Siehe Foto unten) Fazit: Ein muss für jeden Gast Berlins und Bürger der Stadt  Wahrheit und Aufklärung!

  • 5.0 Sterne
    7.4.2012 Aktualisierter Beitrag

    Dank an meine Vorredner, die das Wichtigste vorweg genommen haben.
    Wo hat man schon die Gelegenheit von authentischen Zeugen durch solch  Gedenkstätten geführt zu werden.
    Respekt auch vor der ganzen Arbeit, die dort viele ehrenamtlich leisten !!
    Bin hier kein Freund langer Texte. Lasst Euch durch die Fotos inspirieren.

    5.0 Sterne
    13.12.2011 Vorheriger Beitrag
    Dank an meine Vorredener, die das Wichtigste vorweg genommen haben.
    Wo hat man schon die Gelegenheit…
    Weiterlesen
  • 4.0 Sterne
    3.7.2010

    Während meiner Schul-und Ausbildungszeit war ich insgesamt drei ganze Mal hier und es gab für mech jedes Mal was Neues zu entdecken.

    Egal wie viel man sich mit der Geschichte der DDR auseinandersetzt, wenn man nich wenigstens einmal hier war kann man sich die brutale und menschenveranchtende Maschinerie der Staatssicherheit nicht mal im Geringsten vorstellen.

    Das ganze Gefängniss besteht aus mehreren Blöcken mit
    unzähligenen Zelle und Verhörräumen.
    Das für mich erniedrigendste waren die Zellen im Keller, welche teilweise gerade mal die Größe eines Kleiderschranks aufweisen, nur aus Beton bestehen und Menschen dort wie Tiere gehalten wurden.

    Für alle die sich über die Geschichte der DDR etwas schlau machen wollen ist die Gedänkstätte Hohenschönhausen ein Muss.

  • 5.0 Sterne
    23.7.2010 Aktualisierter Beitrag

    Eine sehr empfehlenswerte Gedenkstätte, die sich mit den Haftbedingungen von Stasi Gefangenen in der DDR auseinandersetzt.

    Die Führungen werden in der Regel von Zeitzeugen durchgeführt und dementsprechen authentisch. Man bekommt dadurch ein sehr gutes Bild der Haftbedingungen und er Zustände in der Anstalt.

    Die Dokumentation fand ich eher übesrichtlich. Hier hätte ich mir mehr Ausarbeitungen und Hintergründe gewünscht.

    4.0 Sterne
    18.1.2010 Vorheriger Beitrag
    Eine sehr empfehlenswerte Gedenkstätte, die sich mit den Haftbedingungen von Stasi Gefangenen in der… Weiterlesen
  • 5.0 Sterne
    25.3.2008
    Erster Beitrag

    Hat unsere Familie bei unserem Berlinbesuch tief berührt. Bei einer Führung, die vion einem ehemaligen Häftling geleitet wurde, hat man soviel über das Unrecht, das sich dort abgespielt hat, erfahren. Unser Führer war völlig sachlich und unaufgeregt, ohne jeden missionarischen Eifer. Dadurch war der Eindruck nur um so nachdrücklicher.

    Es bedrückt einen auch im Nachhinein, was dort sowohl vom NKWD als auch von der Stasi mit Menschen gemacht wurde.

    Und dann gibt es heute soviele Ostalgiker - unverständlich, wenn man Hohenschönhausen war und gesehen und gehört hat, wie dieser Staat mit seinen Menschen umging.

    Sollte Pflichprogramm für jede Schulklasse sein und für alle, die sich die DDR zurückwünschen

  • 5.0 Sterne
    20.9.2010

    Unser Führer war ehemaliger Insasse eines Stasi Gefängnisses und hat Einblicke gegeben, die man aus einem Geschichtsbuch oder im Fernsehen nicht bekommt.
    Ich vermute, dass die Führung mit dem Führer steht oder fällt. Unser war ein Sarkast sonders gleichen, aber die Führung war ergreifend.
    Er hat nur belegte Tatsachen und eigene Erfahrungen geschildert. Es war ergreifend aber niemals Mitleids heischend.
    Unbedingt empfehlenswert.

  • 5.0 Sterne
    26.1.2011

    Während unseres Berlinaufenthaltes stand auch der Besuch der Gedenkstätte Hohenschönhausen auf dem Programm.
    Wir haben die Gedenkstätte mit dem öffentlichen Nahverkehr angesteuert und hatten nur einen kurzen Fußweg von der Haltestelle bis zur Gedenkstätte. Diese kann man im Rahmen einer Führung besuchen und wir hatten das Glück, das so eine Führung kurz nach unserer Ankunft anfing.

    Die Führungen werden durch ehemalige Häftlinge von Hohenschönhausen durchgeführt und man bekommt so hautnahe Schilderungen der damaligen Situation. Während der Führung kommen auch immer wieder sehr persönliche Erfahrungen der Führer zur Sprache. Jeder Führer gestaltet die Führung anderes und wir hatten einen Führer der sehr anschaulich erzählen konnte.

    Die Führung zeigt erst mal die Kellerräume in denen schon früh Häftlinge einsaßen und verhört wurden. Eine beklemmende Atmosphäre und wenn der Führer dann noch erzählt wie viele Gefangene einen Raum teilten und unter welchen Umständen, dann läuft einem schon ein Schauer über den Rücken und man ist froh in heutiger Zeit zu leben.

    Neben einer Gummizelle kann man auch die Gefangenentransporter sehen sowie einen Blick in die Zellen werfen. Unser Führer konnte auch darüber berichten wie man sich in so einer Zelle fühlt, mit Schlafentzug und unter ständiger Beobachtung. Die Vernehmerräume werden gezeigt und alles wird sehr gut und anschaulich erklärt. Fragen wurden beantwortet und insgesamt war die Führung sehr interessant. In den Freigangzellen fühlt man sich wie ein Tiger im Käfig, alles vergittert aber zum Glück nicht mehr mit bewaffneten Wärtern versehen.

    Wechselnde Ausstellungen runden das Informationsangebot ab und es gibt eine ständige Ausstellung über das Schicksal von Kindern inhaftierter Frauen.

    Ich kann den Besuch in dieser Gedenkstätte empfehlen, hier wird Geschichte hautnah und lebendig dargestellt und durch die Führung durch ehemalige Häftlinge erhalten die Personen die hier einsaßen ein Gesicht. Auch für junge Menschen ein interessanter Blick in die Vergangenheit.

  • 4.0 Sterne
    19.6.2009

    Der Besuch war sehr informativ.
    Hier wird man geführt von EX-Insassen. Der Rundgang ist sehr lebendig und macht nachdenklich.

    Fragen werden gut und kompetent beantwortet.

    Gute Aufarbeitung von DDR- Geschichte.

    Der Weg dahin war nicht so einfach, es liegt mitten in einer Wohnsiedlung versteckt. Gefunden haben wir das Museum mit der Karte in der Hand und mehrmals nachfragen.

  • 5.0 Sterne
    27.5.2013

    Bedrückend, beklemmend, authentisch.

  • 5.0 Sterne
    23.3.2010

    Ich war schon zum zweiten mal zu einer Besichtigungstour in der Gedenkstätte unterwegs und muss sagen, dass es wieder ein sehr kurzweiliger Besuch war.

    Da die Touren durch Zeitzeugen und ehemalige Inhaftierte durchgeführt werden, habe ich eine weitere Geschichte eines ehemaligen Häftlings kennengelernt.

    Die erste Tour vor ca. 7 Jahren, war sehr auf die Hintergründe und Abläufe ausgerichtet. Beim jetzigen Besuch stand das Schicksal und die Hintergründe des Tourführers im Vordergrund, sehr spannend, hoch interessant und erschreckend zugleich.

    Ein Muss für alle an der DDR-Geschichte interessierten Berliner und Touristen.

  • 5.0 Sterne
    15.4.2008

    Ein Tipp für Berlin-Besucher, die die üblichen Sehenswürdigkeiten schon kennen:
    Eine Führung durch die Gedenkstätte Hohenschönhausen (u.a. ehemaliges Stasi-Gefängnis) durchgeführt von Zeitzeugen!!!
    Von den über dreißig ehrenamtlichen Guides haben ca. dreißig selbst dort im Gefängnis gesessen und können daher lebensnah von den eigenen Erlebnissen berichten und das tun sie auch.
    Dabei erhält man viele Informationen über die Gedenkstätte und deren Verwendungszweck, sowie über die Haftbedingungen und Gründe für Inhaftierungen.
    Die persönliche Note, die die Guides den Führungen aufgrund Ihrer Erfahrungen geben können, machen den Besuch in der Gedenkstätte besonders spannend

    • Qype User Eselch…
    • Krefeld, Nordrhein-Westfalen
    • 3 Freunde
    • 67 Beiträge
    4.0 Sterne
    20.10.2010

    2 mal war ich in meiner Schulzeit hier und erlebte 2 komplett unterschiedliche Führungen von ehemaligen Insassen. Die eine Führung sehr stark von Emotionen und Weltverschwörungstheorien geprägt. Ein paar Jahre später ein andere Führung. Sachlich, aber nicht weniger Distanziert mit vielen Informationen auch zu dem persönlichen Werdegang und "Aussöhnung" mit "seinem" Stasoffiziers unseres Führungsleiter.

    Nicht nur die Unterschiede, zwischen den beiden Männern ist erschreckend, sondern auch die Art und Weise wie man das Leben von Menschen so nachhaltig beeinflussen kann. Alleine das "U-Boot" hatte mich jedes mal Gänsehaut bekommen lassen. Auch die Gummizelle raubte mir jedes mal den Atem und veranlasste mich schnell die Zelle zu verlassen.

    Ein wichtiger geschichtlicher Ort, den man besuchen sollte.

    • Qype User blamba…
    • Karlsruhe, Baden-Württemberg
    • 1 Freund
    • 26 Beiträge
    5.0 Sterne
    24.11.2010

    (Siehe Foto unten) Das U-Boot
    Wenn ich jemandem eine Sehenswürdigkeit in Berlin empfehlen müsste, die er unbedingt gesehen haben muss. Dann wäre es die Gedenkstätte Hohenschönhausen.
    Top instandgehaltene Anlage und Guides, die wissen wovon sie reden. Eine spannende Tour durch die dunklere Seite der deutschen Vergangenheit in der DDR. Leider konnten wir Aufgrund von Bauarbeiten nicht alles besichtigen, aber das was wir gesehen haben, hat schon alle Erwartungen übertroffen.

  • 4.0 Sterne
    27.3.2013

    Interessant und erschreckend. Die Führung vermittelt die Scheußlichkeiten der Vergangenheit hautnah und sehr authentisch!

    • Qype User Hamsdi…
    • Berlin
    • 1 Freund
    • 25 Beiträge
    3.0 Sterne
    25.4.2013

    Ich wohne direkt um die Ecke, und muß leider festellen, wie rigoros hier die Touristenbusse parken.
    Gerade in den kalten Monaten werden die Busse nicht ausgeschaltet, weil die Fahrer im warmen sitzen möchten.
    Die Busse stehen sogar teilweise in 2. Spur, bzw. auf dem Gehweg.
    Die Touris blockieren sogar die Zufahrstwege zu angelegen Wohnhäusern, daß man als normaler Fußgänger schon seine Probleme hat, zu seinem Wohnblock zu gelangen.
    Natürlich ist es interessant solche Dokumentationen am eigene Leibe zu erfahren.
    Aber für die Menschen, die hier jahrzehntelang wohnten oder noch wohnen, ist es heute noch ein Märtyrrium, und das sollte gewährt bleiben.
    Die meisten sind Schulklassen, denen es egal ist was einmal war. Dementsprechend benehmen Sie sich auch.
    Für viele ist einfach nur eine Klassenfahrt.
    Es ist eine Gedenkstätte, und so sollte sie auch behandelt werden.
    Leise und in Gedenken, und nicht mit viel Troubadou.

  • 5.0 Sterne
    20.4.2011

    Die lange Nacht der Museen hat mich seinerzeit erstmalig hier her verschlagen und nun komme ich mit Gästen immer mal wieder. Zeitzeugenberichte lassen einem einen kalten Schauer über den Rücken laufen und man kann von Glück reden, wenn man selbst keine Erfahrungen beisteuern kann!

    • Qype User Fuldan…
    • Dublin, Irland
    • 158 Freunde
    • 37 Beiträge
    5.0 Sterne
    7.9.2012

    Gestohlene Jugend .
    Bei Tageslicht und Sonnenschein einmal ganz nüchtern betrachtet, sieht dieser ehemalige Knast architektonisch auch nicht anders aus als jeder andere deutsche Knast in den 70iger/80iger Jahren . überall in ganz Deutschland hätte er stehen können, ausgenommen Stuttgart  Stammheim, da er rein äußerlich gar nicht wie ein Hochsicherheitsgefängnis aussieht. Er verfügte über hohe Mauern mit SE  Draht, Wachtürme, Zellentrakt, Küche , Krankenhaus, Hofganganlage, etc..Würde man nicht wissen, dass es sich hier um eine ganz spezielle Haftanstalt gehandelt hat, würde man es gar nicht vermuten .
    Weiß man allerdings, dass es sich hierbei um ein ehemaliges Stasi Gefängnis handelt, dann hat - bei Dunkelheit betrachtet die Szenerie etwas unwirkliches, gespenstisches . die Vorstellung darüber, was sich hinter den Mauern in der Genslerstraße 66 über Jahrzehnte abgespielt hat, lässt einen frösteln, ja fast das Blut in den Adern gefrieren .
    Photo link: i45.tinypic.com/34fy39h.…
    Das sorgsam gepflegte Rosenbeet auf dem Rondel im Hof des Areals hat kein Gefangener jemals zu sehen bekommen, denn die Zellen waren mit Glasbausteinen statt Fenstern versehen. Diese schauen einen mit leerem Blick wie die leblosen, kalten Augen eines Toten an  Wer kann ermessen, was es bedeutet von der Außenwelt abgeschnitten nur Tag von Nacht unterscheiden zu können in einem Raum, in dem die Zeit sich relativiert ohne Ende oder Ziel vor Augen auf ungewisse Dauer . bis die Seele bricht
    Einst im Jahre 1939 als Großküche der Nationalsozialistischen Volkswohlfahrt fertiggestellt, wurde der zentrale, braune Backsteinbau im Mai 1945 von der sowjetischen Besatzungsmacht beschlagnahmt und zum Sammel und Durchgangslager für Gefangene umfunktioniert. Von hier aus wurden in ca. 1 Jahr ca. 20.000 Gefangene in andere sowjetische Lager verschubt.
    Nach offiziellen Angaben kamen hier in dieser Zeit in Folge der katastrophalen Lebensbedingungen 886 Menschen ums Leben, Schätzungen gehen sogar von über 3000 Menschen aus.
    Ihre Leichen wurden auf Schuttplätzen und in Bombentrichtern der Umgebung verschart.
    Das Lager wurde Ende 1946 aufgelöst und die Gefangenen an andere Ort verlegt, als die Misstände ruchbar wurden.
    Etwas später entstand an Ort und Stelle dann das zentrale sowjetische Untersuchungsgefängnis.
    Häftlinge mussten im Keller der ehemaligen Großküche fensterlose, bunkerartige Zellen errichten  das sog. U- Boot.
    Die feuchtkalten Kammern waren mehr als spartanisch mit Holzpritsche und Kübel ausgestattet und rund um die Uhr mit einer Glühbirne beleuchtet.
    Verhöre fanden vorzugsweise nachts statt und gingen mit Drohungen und körperlicher Gewalt einher. Ehemalige Gefangene berichteten später, dass Schlafentzug, stundenlanges Stehen, tagelanger Arrest oder Aufenthalt in Zellen, die langsam mit Wasser gefüllt wurden beliebte Methoden waren, um zu Geständnissen zu zwingen.
    Zu den Inhaftierten zählten neben NS  Verdächtigen mutmaßliche politische Widersacher.
    Nach der Gründung des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) im Jahre 1951 übernahm dieses das Gefängnis.
    Hier litten nicht nur die Streikführer des 17. Juni 1953, sondern auch andere dem Regime in Ungnade Gefallende wie z. B. Walter Janka, Georg Dertinger oder Paul Merker.
    Ende der fünfziger Jahre mussten Häftlinge des benachbarten Arbeitslagers einen Neubau mit 200 Zellen und 120 Vernehmerzimmern errichten.
    Festgehalten wurden dort insbesondere Menschen, die versucht hatten zu fliehen oder auszureisen oder die wegen ihrer politischen Meinung verfolgt wurden, wie z. B. die Prominenten Rudolf Bahro, Bärbel Bohley und Jürgen Fuchs, aber auch der einfache Mann von der Straße.
    Rund um die Haftanstalt befand sich ein weiträumiger Sperrbezirk. Wer sich zu sehr dafür interessierte, was sich innerhalb des Sperrbezirkes befand riskierte dessen Innerstes selbst kennen zu lernen.
    Von der Außenwelt abgeschnitten und von den Mitgefangenen meist streng isoliert, wurden die Gefangenen durch speziell hierfür ausgebildete Vernehmer gezielt mit psychologischen Methoden verhört.
    Erst die friedliche Revolution des Jahres 1989, welche im Herbst 1989 die SED  Diktatur stürzte führte zur Auflösung der Stasi und ihrer Gefängnisse.
    So wurde Hohenschönhausen im Herbst 1990 geschlossen und auf Initiative ehemaliger Gefangener im Jahre 1994 zur Gedenkstätte, die laut Gesetz die Aufgabe hat die Geschichte der Haftanstalt Hohenschönhausen in den Jahren 1945 bis 1989 zu erforschen, über Ausstellungen, Veranstaltungen und Publikationen zu informieren und zur Auseinandersetzung mit den Formen und Folgen politischer Verfolgung und Unterdrückung in der kommunistischen Diktatur anzuregen.
    Ein Ort gegen das Verdrängen und Vergessen !
    Da ich an historischen Orten sehr interessiert bin, hatte ich mir schon seit längerem vorgenommen einmal an einer Führung teil zu nehmen, was jedoch bislang daran gescheitert war, dass Hohenschönhausen ziemlich abgelegen ist.
    Anlässlich der langen Nacht der Museen in Berlin bot sich nun

  • 5.0 Sterne
    25.6.2010

    Das ehemalige Stasigefängnis in Hohenschönhausen wäre mein Tipp für all diejenigen, die sich nur im Entferntesten für die DDR-Geschichte interessieren. Ich bin allerdings der Meinung, dass jeder Berliner einmal eine Gruppenführung durch das Gebäude machen sollte!
    Mittlerweile kann man das Haus auch als Einzelperson besuchen. Eine Führung von einem ehemaligen Häfting bekommt man glaub ich nach wie vor nur bei Gruppenführungen! Diese sind sehr zu empfehlen, da man persönliche Schicksale kennenlernt und Erklärungen und demonstrationen erfährt, die einem lange im Gedächtnis bleiben.
    Das gruselige Ost-Gebäude und sein weitläufiges Gelände, dass zu DDR-Zeiten nur eine graue Fläche auf der Landkarte war - ist seit 10 Jahren für die Öffentlichkeit zugänglich und ich habe in dieser Zeit drei Führungen mitgemacht.
    Es ist immer anders gewesen, weil die Führenden immer andere Geschichten erzählen - am interessantesten fand ich die Führung eines 55jährigen, der zu DDR-Zeiten regelmäßig Menschen in den Westen schmuggelte und hierführ eine harte Strafe absitzen musste, die er sehr eindringlich erzählte. Man erfährt etwas über die Ansichten der ehemaligen DDR-Bürger, die natürlich meistens negatv sind - spätestens seit Antritt der Haft im Gefängnis wurde vielen die Paradoxie des Staates klar.
    Die Foltermethoden der Stasi, die Gummizellen, die tristen Verhörräume, das Häftlingskrankenhaus, dazu die persönlichen Geschichten... So macht mir persönlich Geschichte am meisten Spaß.
    Eine Besichtigung kostet übrigens ink. Führung nur 5 Euro, ermäßigt 2,50 und für Schüler 1 Euro.

    • Qype User agentb…
    • Berlin
    • 173 Freunde
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    5.0 Sterne
    29.2.2008

    Im Mai 1945 als Internierungslager (Speziallager Nr.3) zum Zwecke der Entnazifizierung gegründet, 1946 zum zentralen sowjetischen Untersuchungsgefängnis, bei dem nicht mehr die Inhaftierung im Vordergrund stand, sondern das Erzwingen von Geständnissen, ausgebaut. Zu diesem Zweck wurden 60 unterirdische, karg eingerichtete Zellen durch Häftlinge eines benachbarten Arbeitslagers gebaut, die aufgrund der fehlenden Fenster über kein Tageslicht verfügten und 24 Stunden mit elektrischem Licht beleuchtet wurden. Aus diesem Grund erhielt der Komplex die Bezeichnung U-Boot. 1951 übernahm das Ministerium für Staatssicherheit das Gefängnis. Ende der 50er Jahre wurde das U-Boot stillgelegt und ein Neubau mit 102 Haftzellen und 120 Vernehmerzimmern errichtet, welche wiederum dem Zweck des Erzwingens von Geständnisse dienten. Die Häftlinge wurden in diesem Neubau strikt voneinander isoliert und erhielten keine Informationen über ihren Aufenthaltsort oder politische Ereignisse und hatten keinerlei Kontakt zu ihren Angehörigen. Mit der Begründung der Geheimhaltung war selbst den Anwohnern des Stadtbezirkes nicht bekannt, was konkret auf dem Gelände stattfand. Auf Stadtplänen aus dieser Zeit gibt es keine eindeutige Kennzeichnung des Gefängnisses.
    Leider laufen heute immer noch Leute herum und tun kund, dass hier ein Staat seine Pflicht tat. Um so wichtiger, dass man sich einen Besuch mal auf die Fahnen schreibt und möglichst junge Leute mitnimmt.

    • Qype User Janna…
    • Berlin
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    5.0 Sterne
    1.3.2009

    Ich besuchte die Gedenkstätte an einem Wochenende mit meiner 15jährigen Tochter, die ich regelmäßig versuche, durch Anschauung mit näherer und fernerer Geschichte vertraut zu machen.
    Die Gedenkstätte zählt schon in dieser Hinsicht zu meinen erfolgreicheren Unternehmungen.
    Es gelingt hier, einem das Grauen, die Angst der Insassen, das Ausgeliefertsein sehr deutlich zu vermitteln. Führungen werden grundsätzlich durch ehemalige Gefängnisinsassen geleitet, die natürlich viel zu erzählen haben. Und gerade das macht das ganze so hautnah erlebbar. Wer hier mehr Schautafeln vermisst, ist nicht an der richtigen Adresse, verkennt das Anliegen dieser Gedenkstätte und sollte vielleicht lieber ein Buch über diese Zeit lesen oder ins DHM gehen. Über Grundsätzliches der DDR und Stasi- Geschichte muss man sich einfach vor dem Besuch dieser Gedenkstätte informieren. Der Film "Das Leben der Anderen" reicht eigentlich schon.
    Wir hatten jedenfalls einen - wenn auch bedrückenden- interessanten Nachmittag.

    Übrigens:
    Der Museums- Shop ist ziemlich gut sortiert und lohnt genaueres Hinsehen.

    • Qype User looke…
    • Berlin
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    • 364 Beiträge
    5.0 Sterne
    19.6.2009

    Zum Aufarbeiten dieses Teils der Geschichte muss man einfach hierher kommen und sollte sich aber im Vorfeld zumindest rudimentär über die Stasi und deren Methoden informiert haben. Ich habe nach lang zuvor gesetztem Vorsatz nun doch den Weg hierher gefunden, habe allerdings schon ein wenig Schwierigkeiten gehabt den richtigen Eingang zu finden. Wenn man diesen allerdings gefunden hat wird auch schnell klar warum, erst recht wenn einem der Komplex als solches erst bewusst wird. Dieser geht sozusagen unter im Wohngebiet, wer konnte schon erahnen was sich hinter diesen Mauern verbirgt.
    Ich selbst kam leider nicht in den Genuss einer Führung und bin auf eigene Faust durch das Gebäude, wobei ich allerdings nicht in alle Bereiche hereinkam (z.B. das U-Boot). Da ich mich bereits umfassend zu diesem Thema informiert habe konnte ich auch gut und gerne auf Schautafeln verzichten.
    Hier haben einige Vorredner von einem Museum gesprochen = NEIN, dies ist definitiv eine Gedenkstätte, hier gibt es keine Statuen mit Ausschilderung darunter und das ist auch gut so. Hier geht es auch nicht Wissensvermittlung im Vorbeigehen, denn das Vorbeigehen (und -sehen) ist hier nicht gewollt. Der Besuch dieser Gedenkstätte macht benommen und betrübt und fordert zum Nachdenken auf. Nachdenken über diese Zeit und über die Abgründe eines jeden Menschen sowie auch die Schicksale der Betroffenen.
    Der Besuch sollte also nicht leichtfertig unternommen, sondern mit Bedacht gewählt werden. Nicht zu verwechseln mit einem der Ostalgie verpflichteten DDR-Museum an der Spree, der eher ein heiteres und oberflächliches Bild der DDR zeigt.

  • 5.0 Sterne
    5.4.2010

    was kann ich mehr schreiben, als jetzt schon geschrieben wurde?

    was erwartet euch?

    es wird emotional, da menschen, die hier drin "gelandet" sind, die führung machen - also bitte nicht auf eigene faust durchgehen

    nein, nicht nur für touris! es ist auch teil meiner eigenen geschichte und für diejenigen, die die DDR doch so sozial und menschlich fanden, ist eine besuch hier pflicht!

    wir waren auch in BAUTZEN: hier wird eher der wissenschaftliche anspruch dargestellt. in bautzen erhält der besucher von semi-profi-führern eine strukturierte führung

    jedoch: hohenschönhausen hat mehr eindruck hinterlassen.

    und scham !

  • 5.0 Sterne
    24.5.2011

    Genial und absolut sehenswert. Zugleich auch sehr ernüchternd. Unser "Reiseführer" hat dort selbst einmal ein paar Monate hinter den Gittern verbracht. Die Führung hat er super und absolut nich Langweilug vollzogen. Ruckzuck waren 2,5 Std vergangen. THX für die Eindrücke Herr Norbert Krebs

    • Qype User oszill…
    • Mannheim, Baden-Württemberg
    • 0 Freunde
    • 113 Beiträge
    5.0 Sterne
    25.9.2013

    Der Besuch der Gedenkstätte war extrem interessant, zumal die Besichtigung, an der ich teilnahm, von einer Dame durchgeführt wurde, die selbst einige Zeit aus komplett ungerechten und ungerechtfertigten Gründen in Hohenschönhausen inhaftiert war. Keine TV-Doku und kein Kapitel aus einem Geschichtsbuch kann es ersetzen, einmal selbst durch diese Räumlichkeiten zu laufen und mit einer Zeitzeugin ins Gespräch zu kommen. Die Lage weit abseits des Zentrums schreckt den ein oder anderen Berlin-Touristen vielleicht ab, und wenn man aus der Tram steigt muss man sich in dem Wohngebiet erst einmal zurechtfinden (ich persönlich habe mich verlaufen*peinlich*), ABER es lohnt sich. Der Eintrittspreis liegt regulär bei fünf Euro, Ermäßigungen gibt es aber auch. Preiswerter geht es wohl kaum. Es gab nur eine Sache, die mich (und sicher nicht nur mich) sehr störte. Und zwar war das das laute und/oder rüpelhafte Verhalten einiger Gruppen auf dem Gelände und auch einzelner Besucher. So befanden sich in meiner Gruppe eine Handvoll Jungs im späten Teenager-Alter, die losprusteten, als die Zeitzeugin schwere Krankheiten aufzählte, unter denen viele Inhaftierte litten  Mein Appell an Eltern, Lehrer, usw.: Bitte gut überlegen, wen man hierher mitnimmt.

    • Qype User smarag…
    • Berlin
    • 24 Freunde
    • 297 Beiträge
    4.0 Sterne
    5.4.2011

    war mit meiner familie hier und fand es sehr interessant!
    unser guide saß hier auch selbst mal ein und manche geschichte, die er erzählt hat, waren schon sehr schlimm und kaum vorstellbar.
    kann die tour nur weiterempfehlen. das einzige negative war meiner meinung nach, dass es zu lang war...
    sonst gibt es hier auch noch n kleines cafe und bücherladen, nett gemacht

    • Qype User Jeight…
    • Berlin
    • 2 Freunde
    • 40 Beiträge
    3.0 Sterne
    16.2.2008

    Die DDR war vor meiner Zeit, doch als Kind der Wende interessiert mich die Vergangenheit dennoch durch und durch. Bei einem Projekttag besichtigte ich dieses stillgelegte Gebäude des Grauens. Die Führung war schon ein Schock, wenn man mal überlegt, dass es noch garnicht so lange her ist, als jene Taten geschahen. Doch am Ende war ich um einige Erfahrungen und Informationen reicher, man sollte unbedingt eine Tour planen und sich die Geschichten anhören. Ich persönlich könnte mir nur schwer vorstellen, meine Erlebnisse als ehemaliger Gefangener an die Besucher weiterzuerzählen, dafür gebürt den Tour-Führern auf jedenfall sehr großer Respekt und Hochachtung.

    • Qype User michal…
    • Berlin
    • 3 Freunde
    • 28 Beiträge
    1.0 Sterne
    17.7.2008

    Die Gedenkstätte als Museum zu bezeichnen grenzt an eine Zumutung: Es gibt keine Ausstellung, die Informationen werden nicht belegt und die Führenden haben ausschließlich subjektive Information!

    Nicht falsch verstehen: Ich finde es sehr gut und richtig, dass das Stasi-Gefängnis der Öffentlichkeit zugänglich ist um die Verbrechen in Erinnerung zu behalten. Und ich finde es auch eine große Chance mit Zeitzeugen in Kontakt zu kommen! Aber vor der subjektiven Informationen durch Zeitzeugen muss ich dem Besucher doch etwas wissenschaftlich-sachliches bieten!

    Mir wurde erzählt, dass die Bundesregierung mit den gleichen Methoden wie die Stasi arbeitet, alle Insassen verstrahlt wurden, etc. Auf die Frage nach Beweisen hieß es: Frau XY sagt das auch!

    In diesem Sinne: Unbedingt informieren!

    • Qype User Sonyak…
    • Bremen
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    4.3.2012

    Die Führung war für mich eines der beeindruckendsten und nahegehendsten Erlebnisse. Ich kann jedem, der etwas mehr über die Problematik Kalter Krieg und Stasiaufarbeitung erfahren will, einen Besuch der Gedenkstätte. Denn es können sicher viele Bücher geschrieben werden, die aber nicht widerspiegeln können, welches unangenehme Gefühl einen beschleicht, wenn man in einer Isolier- oder Gummizelle steht.

    • Qype User Helle1…
    • Linnich, Nordrhein-Westfalen
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    4.1.2009

    Ich muss sagen,dass ich die Führung durch Gefängnis mit einem der ehemaligen Insassen doch sehr gut fand und man auf jeden Fall einen Zugang zu den Ereignissen und Methoden der Stasi haben sollte, um solche Verbrechen in Zukunft zu verhindern!Für mich war dieses Gefängnis voll und ganz eine Reise wert, wobei ich sagen muss, dass man es nicht unbedingt als Museum bezeichnen sollte sondern eher als Gedenkstätte oder ähnliches!

    • Qype User Polarf…
    • Berlin
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    29.5.2011

    Ein Besuch der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen ist absolut zu empfehlen. Die Führungen werden allsamt von Zeitzeugen (ehemaligen Insassen) durchgeführt und sind sehr interessant und aufschlussreich. Sie nehmen einen aber auch etwas mit.

    • Qype User Kapite…
    • Berlin
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    18.7.2012

    Einfach Klasse!! Uns und unsere Schüler/innen hat es schon immer interessiert, das Stasi-Gefängnis bzw. die ganze Wirkungsstätte von damals von innen zu sehen.
    Besonders einprägsam war der Besuch, da wir von einem Reiseleiter durch die Räumlichkeiten geführt wurden, der selbst zu DDR-Zeiten Insasse war. Durch seine Erzählungen hatten wir das Gefühl, mit im Verhörraum zu sitzen und den damaligen "Gerechtigkeits"sinn zu spüren zu bekommen. Seine Geschichten über die Methoden und Tarnung der Stasi waren so real, dass unsere Deutschschüler/innen den Eindruck hatten, es sei tatsächlich erst gestern passiert. Der Reiseleiter verpackte den Ernst der Geschichte in kleinen Anekdoten und verwandelte dieses Thema beinahe in einen Krimi, der aber nun leider tatsächlich passiert war.
    Schön fanden wir auch, dass auch Rücksicht auf die Deutschkenntnisse unserer Teilnehmer/innen geachtet und nachgefragt wurde, ob auch alles verstanden wurde.
    Das Infomaterial, das vor Ort zu kaufen ist, ist gleichfalls empfehlenswert!
    Wir kommen hier auf alle Fälle nochmal hin nach unseren Deutschkursen in Berlin!

    • Qype User Soeind…
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    29.1.2013

    Interessant, lehrreich, erschreckend. Man muss sich das wirklich mal anschauen um zu sehen, wie das damals war.

  • 5.0 Sterne
    25.7.2012

    Mein Besuch liegt leider schon ca 10 Jahre zurück  ich habe das ehemalige Stasi-Gefängnis das erste Mal Anfang 2001 besucht und das zweite Mal kurz danach. Zu aktuellen Führungen oder Sonderausstellungen kann ich also nichts sagen. Damals war ich aber tief beeindruckt, denn das meiste dessen, was ich dort von einem ehemaligen Insassen erfuhr, habe ich vorher nicht im Geringsten geahnt. Mir war nicht bewusst, dass Folter und Freiheitsberaubung (nicht als verdiente Strafe, sondern einfach so) bis zum Ende der DDR an der Tagesordnung war. Ohne Übertreibung ist die Gedenkstätte Hohenschönhausen eines der Museen, die mich am meisten beeinflusst haben. Insbesondere für Schulklassen ist ein Besuch empfehlenswert (nur eine halbe Stunde vom Alex!). Ich habe nichts gegen 'Ostalgie', und gerne kann man bei demselben Berlin-Besuch eine Trabbi-Rundfahrt machen. Aber die Gedenkstätte Hohenschönhausen ist eines der wichtigsten Orte der Zeitgeschichte, mit der man sich auseinandersetzen sollte.

  • 5.0 Sterne
    28.5.2008

    aussen die gefängnisüblichen hohen mauern,
    elektro- und stacheldraht, wachtürme etc.
    beeindruckend dann die interieurs:
    ab hochparterre rührend kleinbürgerliche blümchentapeten,
    im keller homosauna-ambiente-
    ein erlebnis nicht nur für hobby-heimatkundler
    sondern auch für architekten, designer, bildende künstler usw.

    besichtigungstipp:
    mies van der rohe haus
    unweit des gefängnisareals
    in der oberseestrasse 60
    miesvanderrohehaus.de
    die häuser am obersee waren bis zur wende
    für hochrangige stasi-mitarbeiter reserviert-

    update 30.10.2009:
    faz.net/s/RubA91992BFFBF…

    • Qype User Flac…
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    5.0 Sterne
    25.6.2008

    Diesen Platz als Öffentl. Dienstleistungen zu kategorisieren, hat wirklich etwas tragikomisches, aber Qype wollte es ja wissen. Es besteht sogar eine gewisse Ambivalenz, denn sowohl zu den unseligen DDR-Zeiten wie ja auch heute noch kann man mit Fug u. Recht von Öff. Dienstleist. sprechen. Auch 5 Sterne zu vergeben, stößt wohl an die Grenzen des Sarkasmus; aber ehrlich, Freunde, in dieser Folterburg wurden nach allen Regeln der psycho-sadistischen DDR-Kunst auf die perfekteste 5-Sterne-Weise Menschen durch die Mangel gedreht. Bis zur Bildung des eigentlichen DDR-Regimes hatten hier die Russen das Sagen. Während dieser ersten Jahre wurden Gefangene unter unvorstellbaren Bedingungen im Keller in Zellen ohne Schlafmöglichkeit tage- u. wochenlang weggesperrt, auch in sog. Naßzellen, d. h., man setzte sie in gummigepolsterten wasser- u. schalldichten Zellen der Tropffolter aus oder begoß sie gleich richtig eimerweise mit kaltem Wasser. Die Zellen sind im Originalzustand zu besichtigen. Später dann, nach Übernahme der Verwaltung durch die etablierte DDR-Regierung, wurde mehr psychisch gearbeitet, d. h. in stunden- u. tagelangen Verhören mit den ausgefeiltesten Methoden, die die Stasi-Schergen auf einer Hochschule 4 Jahre lang erlernten. Da blieb nichts dem Zufall überlassen. Diese riesige Anzahl von Verhörräumen wie ebenso alle weiteren ausgetüftelten Überwachungssysteme sind zu besichtigen. Zu den aktiven Zeiten hätte Dante auch hier gesagt: Wanderer, durchschreitest Du dieses Tor, laß alle Hoffnung fahren.
    Sich bei einer Führung anzumelden, ist praktisch unerläßlich, da man im Alleingang eigentlich unwissend bleibt. Teilweise werden die Führungen sogar von Ehemaligen vorgenommen, sodaß man die interessantesten Details aus berufenem Munde erfährt.
    Im Shop erstand ich schließlich eine DVD mit dem Titel Das Ministerium für Staatssicherheit - Alltag einer Behörde. Es kann einen die kalte Wut packen mit anzuhören, wie ehemalige Verhöroffiziere in Interviews noch heute ihre damalige Handlungsweise und Methoden rechtfertigen. Es kann einem schlecht werden.

    • Qype User m4573r…
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    3.4.2012

    Heute war mein dritter Besuch und diese Gedenkstätte ist mehr als zu empfehlen  meines Erachtens ein muss für jeden Berlinbesucher, der nicht nur einen happy go Lucky Aufenthalt erleben will. Die Führungen waren 2 Mal sehr gut, der führer heute hat zu wenig seine Zuhörer involviert, was die anderen taten. Der Preis ist vollkommen legitim, und die 2 Stunden Führungen ist nicht zu kurz und nicht zu lang. Also: hingehen, hingehen, hingehen!

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