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Empfohlene Beiträge

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    • Qype User MsRobi…
    • Frankfurt am Main, Hessen
    • 89 Freunde
    • 190 Beiträge
    5.0 Sterne
    16.8.2008

    Das Geburtshaus' Goethes in der Frankfurter Innenstadt ist sicherlich ein interessanter Ort nicht nur fuer Touristen, sondern auch fuer uns Einheimische.

    Die Wohnraeume und der Garten geben ein interessantes Bild wie die gehobene Schicht vor und zu J.W. von Goethes Zeiten in Frankfurt lebte. Den Rokoko-Stil hautnah mitzuerleben und sich auf die Spuren dieses beruehmten Frankfurters zu begeben, finde ich besonders spannend in anbetracht nicht nur seines literarischen Werkes, sondern auch seiner politischen, mathematischen und naturwissenschaftlichen Arbeit.

    Jeder Frankfurter sollte sich einmal die Zeit nehmen Sehr empfehlenswert!

  • 4.0 Sterne
    2.3.2011

    Das war schon sehr interessant sich anzuschauen, wie der "olle" Goethe denn so gelebt hat. Leider war bei unserem Besuch das Museum geschlossen, welches mich noch mehr als das Haus an sich interessiert hätte. Aber sei es drumm, es hat sich trotzdem gelohnt.

    Bemerkenswert ist unter anderem die von meinem Vorschreiber beschriebene "Heizungsanlage". Das habe ich so noch nicht gesehen, dass Öfen zentral befeuert werden.

    Es war eine gute Entscheidung das Goethehaus zu besuchen.

    • Qype User Gletsc…
    • Welt, Schleswig-Holstein
    • 208 Freunde
    • 154 Beiträge
    5.0 Sterne
    10.8.2008

    Aktualisierung : unten die Zeiten der Führungen und ich kann berichten, dass ich nun auch an einer Führung teilgenommen habe.

    Sie hat über 2 Stunden gedauert, war aber nie langweilig oder langatmig, sondern kurzweilig und interessant.
    Es lohnt sich , wie Ausstellung mit Führung anzuschauen.

    Ab dem 27.8.bis zum 30.12.2008 gibt es im Goethemuseum des freien deutschen Hochstiftes zum Anlass ihres 200. Todestages eine Ausstellung über Catharina Elisabeth Goethe (1731 bis 1808), eine geborene Textor (Textorstrasse) das war Goethes Mutter und sie wurde Frau Rath oder liebevoll Frau Aja genannt und offenbar hat sie alles andere getan, nur keine GrieSoss-Rezepte (anton-le-goff.de/categor…) erfunden.

    Sie war mit der Verwaltung der Finanzen und der Einladung skandalumwitterter Schauspieler ( Carl Wilhelm Ferdinand Unzelmann), ihren Kindern hat sie Geschichten erzählt und Briefe geschrieben , aber das Schnibbeln der Grünesossekräuter und das Kochen der Kartoffeln hat sie der Köchin überlassen.

    Und übrigens: sie wurde bereits im Alter von vierzehneinhalb (!) verheiratet, das war bei den Evangelischen damals so üblich, nach der Konfirmation war das Mädchen im heiratsfähigen Alter...

    (deshalb wurde auch im Faust darauf geachtet, dass das Gretchen schon 14 war, als es verführt werden sollte)

    Es ist ein wunderschönes gebundenes Buch mit einer Biographie und vielen Bildern auf griffigem Papier dazu erschienen.
    ISBN: 978-3-9811109-5-1
    Tipp: Die Autorin zum Buch der Ausstellung führt an diesen Daten persönlich durch die Ausstellung.

    So 28.9. 15 uhr
    So 12.10 15 uhr
    So 9.11 15 uhr
    So 23.11. 15 uhr
    So 14.12 15 uhr
    So 28.12. 15 uhr

  • 5.0 Sterne
    20.10.2007
    Erster Beitrag

    Herrje. Was hätte der olle Jöhte Mitleid, wenn er wüsste, wie lang die Liste der Stichworte wird, wenn frau über das Goethehaus, sein Geburtshaus, schreiben will. Den Namen Goethe kennt jeder. Dass die meisten sein Werk nicht oder kaum kennen, liegt nicht nur an der inzwischen historisch gewordenen Genialität des Meisters, sondern auch an seinem unerhörten Glück und seinem langen Leben. Und weils noch kein Internet gab und auch keine Schreibmaschine, schrieb der Meister mit der Hand und diese kluge Fleißarbeit bis ins hohe Alter macht ihm bis heute kaum einer nach. (Nachdenklich innehaltend bei diesem Gedanken fallen mir spontan nur wenige Namen ein, wie Viktor Klemperer, Ricarda Huch, Heinrich Heine.) Aber zurück zum Thema. Ich habe für Euch, geneigte Leser, ein kleines Gedicht ausgegraben, das mir vertraut ist, weil es meine persönliche Visitenkarte ziert:
    GARTENHAUS AM UNTERN PARK
    Übermütig sieht's nicht aus,
    Hohes Dach und niedres Haus;
    Allen, die daselbst verkehrt,
    Ward ein guter Mut beschert.
    Schlanker Bäume grüner Flor,
    Selbstgepflanzter, wuchs empor,
    Geistig ging zugleich alldort
    Schaffen, Hegen, Wachsen fort.
    J.W. von Goethe

    Das Gartenhaus Goethes, (nicht meins) steht in zwar in Weimar aber sei's drum. Zum Geburtshaus Goethes, das eine wunderbare Website hat, die alle Einzelheiten bietet : goethehaus-frankfurt.de/…
    Samt Eintrittspreisen und Öffnungszeiten,
    gibt es vielleicht noch zu berichten, dass Goethes Oma das Haus gekauft hat und seine Eltern haben es umgebaut. Architektonisch gesehen ist das Haus echt interessant, auch, weil Goethes Mutter eine kluge, gebildete Frau war, die in diesem Haus allerhand Treffen veranstaltete, die unter dem Nenner "Kaffeekränzchen" zu schwach bewertet wären, denn es gab dort Brot und Wein und bekannte Intellektuelle der Zeit gingen dort ein und aus.
    Die Bibliothek des Hauses ist sehenswert und auch, was sonst an Möbeln und Schriften und Gerätschaften jener Zeit ausgestellt ist.
    Das Haus ist wirklich sehenswert, es rührt unser Gefühl und inspiriert unsere Phantasie. Und das, obwohl Goethe später in seinem Leben sein Bürgerrecht zurückgegeben hat, weil ihm Frankfurt am Main zu provinziell und dörflich erschien.
    Ich habe hier für Euch eine Literaturangabe:
    "Frauen in der Stadt - Frankfurt im 18. Jahrhundert"
    Ulrike Helmer Verlag, 2002
    ISBN 3-89741-110-5
    Da findet Ihr Fotos des Goethehauses und es wird beschrieben, wie Goethes Mutter damals lebte, wie das Haus beschaffen war, in dem sie ihre Tochter und ihren Sohn aufzog.
    Diesen besonderen Sohn, der nach dem Studium nach Wetzlar ans Reichskammergericht ging und dort die unglückliche Liebe seines Freundes im bahnbrechenden Roman "Die Leiden des jungen Werthers" beschrieb, ein Buch, das die Bestsellerlisten stürmte, weil es den Selbstmord aus Liebeskummer als begreiflich darstellte. Die Kirche war empört. Und Goethe ein gemachter Mann.
    Nachzutragen bleibt, dass das Sterbezimmer des unglücklichen Sylvester in Wetzlar bis heute zu besichtigen ist.
    Nehme ich an.
    Das Reichskammergericht in Wetzlar schloss nach fast 400 Jahren Bestehens 1806 mit dem Abdanken des Kaisers seine Pforten. Aber das Lotte-Haus ist bis heute zu besichtigen. Dies alles gehört aber unter das Stichwort Wetzlar.
    Und ja, der Weinkenner Goethe, der sich in Weimar erlesene Weine aus allen Himmelsrichtungen liefern ließ, genoss vergnügt den Äppelwoi im Ossenheimer Wäldchen.
    Ein langer Beitrag. Hoffentlich nicht allzu lang.
    Goethe war ein Genießer, deshalb schließe ich
    mit genießenden Grüßen,
    Hexje

  • 5.0 Sterne
    8.5.2012

    Konnten leider nur das Goethehaus besichtigen, da wir spät dran waren, dafür hatten wir das Glück, dass wir pünktlich zu letzten Führung waren. Ist sehr interessant und sollte zu jeder Städtereise nach Frankfurt zum Pflichtprogramm zählen!

  • 5.0 Sterne
    9.12.2012

    Nach langer Zeit waren wir mal wieder im Goethehaus  und sehr begeistert. Wir nahmen an einer Führung teil, die kurzweilig, interessant und mitreißend war. Der nette Herr, der die Führung machte, kannte wahrhaft seinen Goethe und zitierte wieder und wieder passende Textstellen zu den einzelnen Räumen  selbstverständlich auswendig. Falls man nicht das Glück hat, eine solch tolle Führung (täglich 14 und 16 Uhr, falls mindestens 3 Personen Interesse haben) mitmachen zu können, kann man sich auch selbst helfen, mit Hilfe einer Beschreibung der einzelnen Räume, die im Erdgeschoß in verschiedenen Sprachen bereitliegt. Auf jeden Fall ist das Goethehaus einen Besuch wert. Auch wenn nur wenig wirklich Originales zu bestaunen ist (die ersten vier Treppenstufen, die imposante Uhr und einiges mehr), so bekommt man auch durch die liebevollle Rekonstruktion der Räume einen guten Einblick in die damalige Zeit. Im Moment läuft auch noch eine interessante Sonderausstellung zum Thema Goethe und das Geld. Das klingt vielleicht etwas trocken, ist es aber durchaus nicht.

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