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  • 5.0 Sterne
    24.7.2011
    Erster Beitrag

    Gourmet Restaurant, Cigar Lunch, Bar und Hotel.
    Lange kannte ich das Greulich vor allem für seine Bar, an der ich schon manch einen Aperitif zu mir genommen habe oder spät abends noch ein letztes Gläschen Wein tank. Das Flair einer Hotelbar mit Klasse, vermittelt mir immer das Gefühl ein tolles Erlebnis zu machen. So ist es auch.
    Auf dem Weg dahin, aber auch wenn ich nur daran vorbei fahre, bin ich immer von dem Gebäude fasziniert. Es scheint noch aus den frühen 30er zu stammen und wurde vor ca. 10 Jahren renoviert. Und das sehr gekonnt.
    Inzwischen habe ich mir auch schon einen Besuch im Gourmet Restaurant gegönnt und in jeder Hinsicht genossen. Ja, die Preise sind relativ hoch, Gourmet halt, aber ganz ehrlich: Hier ist jeder Franken seinen Preis wert. Das Personal ist sehr zuvorkommend und kennt die Kellnerin den Wein nicht persönlich, dann holt sie den Spezialisten an den Tisch. Etwas das ich persönlich sehr schätze. Das Essen ist exquisit und fantastisch. Die Portionen sind genau richtig und keineswegs wenig.
    Ich war mit einer sehr guten Freundin da, und wir beide sind relativ kritische wenn es um Restaurantbesuche geht. Wir waren uns einig und werden mit Sicherheit wieder einmal ins Greulich gehen. Zum Aperitif und zum Essen.
    Etwas das ich übrigens sehr spannend finde ist, dass man bei den Gästen nie genau weiss, ob sie nun Touristen oder Einheimische sind. Ich würde sagen, dass spricht für das Haus, welches sich ganz allgemein mit luxuriösem Understatement präsentiert und Nachhaltigkeit gross schreibt.
    Ich finde es im Quartier eine der besten Adressen und bin eine stolze "Nachbarin".

  • 4.0 Sterne
    24.8.2011

    Das Hotel Greulich mit seinem Hausrestaurant erinnert mich bereits von aussen an ein Bild des Malers Edward Hopper.

    Das exklusive Designhotel verzaubert seit geraumer Zeit, seine Restaurant-Besucher mit den genussreichen Kreationen von dem renommierten Koch Marco Hartmann. Der 28-jähriger Küchenchef hat bereits in berühmtesten Gastromeilen wie dem "Hangar 7" in Salzburg oder dem "Il Casale" in Wetzikon sein kulinarisches Können unter Beweis gestellt.

    Hier werden alle Lieferanten mit Namen erwähnt und die Weinkarte glänzt durch eine sorgfaltige europäische Auswahl.

    Mein Tipp hier  wäre ein Moelleux au chocolat mit herrlicher Felchlin Grand Crux Schoggi!

    Der Service ist unverkennbar hervorragend kompetent und einfach freundlich.

    Love it! Da greift man/frau auch gerne mal tiefer in die Taschen!

  • 2.0 Sterne
    25.8.2011

    Das Restaurant oder die Bar kenne ich nur als Gast auf der Terrasse, die gleich an der Strasse liegt. Dort habe ich ein Bier getrunken und die Zeitung gelesen, neben mir hat ein riesiger Hund alle Hunde angebellt, die vorbeispaziert sind und dann hat noch einer einen Stumpen geraucht und das hat gestunken. Dann habe ich auch noch Hunger bekommen und wollte einen kleinen Snack oder so was bestellen, leider gab es dann nur Cashew Nüsse oder ganze Menus, was mich enttäuschte. Der Kellner war freundlich, daran ist nichts auszusetzen, aber ich fühlte mich trotzdem nicht besonders wohl hier.

    Auf der Homepage des Hotels und Restaurants Greulich erfahre ich, dass der Betrieb sehr hohe ökologische und nachhaltige Werte verfolgt und zwar auf allen Ebenen: Umwelt, Energie, Kultur. Dafür haben sie das Steinbock Label und das EU Umweltzeichen bekommen. Sollte das stimmen, kann ich nur gratulieren und das Greulich empfehlen! Die Zimmer kosten allerdings um die 250 Franken pro Nacht (Stand 21. August 2011), buchen kann man online. Wenn die Zimmer mit so viel Stil eingerichtet sind, wie alles andere, dann sind sie bestimmt schön.

    • Qype User foodan…
    • Zürich, Schweiz
    • 10 Freunde
    • 142 Beiträge
    5.0 Sterne
    8.11.2008

    Verbindest Du mit spanischem Essen vorwiegend Tapas? Oft zu fettige und totgebratene Fleischbällchen, die in kleinen Schüsselchen serviert werden? Und dann von einem dieser rauhen spanischen Tanninbomber begleitet werden; fast nicht alleine zu trinken, aber in Kombination irgendwie gegenseitig neutralisierend?

    Diese Facette der spanischen Kochkunst wird zwar nie aussterben; aber Spanien nur mit diesem Bild gleichzusetzen ist lange Vergangenheit. Im Gegenteil, Spanien ist beim Essen und Wein im Moment wohl eines der aufregendsten Länder! Der bekannteste Vorreiter, Ferran Adrià und sein El Bulli , der die sogenannte Molekularküche quasi gegründet hat und immer weiterentwickelt.

    Kommentar zu einem Nebenschauplatz: Kaufe Dir doch eines der El Bulli Köchbücher - sündhaft teure Bildbände mit beigelegter CD mit den Detailrezepten. Und einer Beilage zu den Techniken etc. bei der Entwicklungen der Rezepte. Wenn Du etwas über Kreativitätstechniken lernen wollen, ob Du nun Enterpreneur, Wissenschaftler oder Werber bist - dies ist der perfekte Startpunkt!

    Aber zurück zur spanischen Küche. Und zu Zürich. Und damit schon fast zwingend zum Restaurant Greulich; ja das im Hotel Greulich. Das Hotel ein Designerhotel, das Restaurant von aussen irgendwie an Helnwein's Boulevard of broken dreams erinnernd). Innen sehr angenehme Atmosphäre, sympatischer & kompetenter Service.

    Und das Essen - sagen wir mal spanisch/mediteran mit ein wenig experimentellem Einschlag. Jeder Bissen, jeder Gang macht erneut neugierig. Reduzierte Küche, ungewöhnliche Kombinationen, erstklassige Zutaten. Am besten das Menü Surprise wählen - der Chef kocht für Dich, nimmt einzig auf die vorher geäusserten Ess ich nicht''s Rücksicht.

    Wie wäre es vorab mit einer Thunfisch-Stockfisch Kombination (Xató Kombination von grilliertem Thunfischtoro und roh mariniertem Stockfisch an Romescusauce mit Sardelle und Kapern)? Oder Ochsenschwanz mit Entenleber (Geschmorter Ochsenschwanz und Entenleber auf weissem Bohnenpüree mit Navetten und Rosinen)? Vielleicht als süsser Abschluss Birne (Mit Pflaume und Pinienkernen gefüllte Birne Giandujacreme - Suppe )?

    Probiere es aus, lass Dir das nicht entgehen! En Gueten, und Mahlzeit!

    P.S. Für den Apero davor oder den Schlummertrunk danach gibt's noch eine schöne Bar gleich beim Eingang zum Greulich rechts.

  • 4.0 Sterne
    8.9.2011

    Das Hotel Greulich war eine zeitlang so etwas wie meine Wohnzimmerbar oder Terrasse. Vorallem am Samstag vormittag, bevor man sich auf den Weg zum Kanzlei Flohmi macht und noch ein bisschen in Ruhe Käfelen will, ist das Greulich super.

    Im Hotel habe ich noch nie übernachtet, aber nur gutes davon gehört. Mein Mitbewohner hat einmal unseren dritten Mitbewohner ausgeschlossen in der Nacht. Marco hatte sich dann kurzfristig entschieden, im Greulich zu übernachten - gute Idee, ist ja schliesslich gleich um die Ecke.

    Hier gibt es den besten Latte Macchiatto der Stadt. Im grossen Glas, mit so riiiichtig viel Schaum. Und ohne zu fragen, kriegt man noch ein Glas Wasser und ein Guetzli dazu. Dann kann man schön auf dem Vorplatz des Hotel Greulich in der Sonne sitzen und die Leute beobachten.

    Bis Ende Oktober ist die Küche leider noch geschlossen. Aber ab dann gibts wieder tolle Menüs, die nicht nur Hotelgäste in Anspruch nehmen können.

  • 4.0 Sterne
    23.9.2011

    Das Greulich ist eines der etwas anderen Hotels in Zürich und hebt sich dadurch extrem von den grossen Ketten und den prunkvollen Hotels Zürichs ab.

    Das Greulich ist sehr einfach gehalten, deswegen aber nicht schlecht.

    Es ist zudem auch ein eher kleines Hotel mit seinen ca. 20 Zimmern. Es liegt ein wenig abgelegen in Richtung Industriegebiet des Kreis 4. Von aussen finde ich es etwas zu modern und etwas kühl. Es ist ein dunkelblauer, moderner Neubau. Man weiss eigentlich nicht wirklich, dass sich dahinter ein Hotel verbirgt. Wenn man hineinkommt, weiss man auch nicht ganz, ob man jetzt in einem Restaurant, in einer Bar oder einem Hotel ist. Die Rezeption ist sehr spartanisch und klein, eher wie der Empfang eines Restaurants, was ab und zu auch so ist. Wenn man im Restaurant des Gleulichs essen geht, helfen die freundlichem Mitarbeiter der Rezeption den Gästen den Weg zu ihren Plätzen zu finden.

    Das Restaurant soll sehr gut sein und einige Auszeichnungen bekommen haben. Leider kam ich bisher noch nicht in den Genuss dort zu essen. Ich weiss eigentlich gar nicht warum, denn ich wohne ca. 10 Minuten entfernt.

    Das besonders überraschende sind die Zimmer bzw. die Zimmeranlage des Hotels. Man gelangt durch eine Tür am Ende des Ganges in den Innenhof. Man hat das Gefühl in Tokyo zu sein. Der Boden des Hofes ist mit Kieselsteinen ausgestreut und dünne Birken ragen heraus. Die Zimmer sind wie in einer Art "Raumschiff" (Kam mir in diesem Moment so vor ) nebeneinander angeordnet. Auch die Türen passen sich der Wand an, sodass man eigentlich nur eine beleuchtete Wand, anstelle einer Tür erblickt. Wenn man in die Zimmer geht, ist man sehr überrascht. Alles ist weiss und das ganze kompakt gestaltet, sodass das Bad direkt im Zimmer ist und auch wieder nicht. Es ist sehr schlicht und alles ist vorhanden. Ich finde es ganz schön. Besonders die Suite, welche auf 2 Stufen verteilt ist. Unten befindet sich das Bad und der Schlafbereich. Auf der oberen Stufe, dahinter, gibt es einen kleinen Wohnbereich, von welchem man auf den Schlafbereich herunter schauen kann. Sehr originell.

    Zusätzlich sollte man auch noch erwähnen, dass das Greulich günstig ist für Zürich und im Vergleich zu anderen Häusern. Es ist für junge Leute auf jeden Fall ideal. Ausserdem ist es nicht allzu weit von der Langstrasse, unserer Partymeile, entfernt.

  • 4.0 Sterne
    3.8.2011

    Die Architektur des Greulich lässt sich nur schwer einordnen. Das Gebäude wurde neu errichtet, und doch könnte der Doppelschwung der Fassade mit ihren klaren Linien aus den 1930er- genauso wie den 1950er-Jahren stammen. Es gehört schon Mut dazu, ein Hotel nach einem Sozialreformer mit einem sperrigen Namen zu benennen. Doch das Greulich straft alle Assoziationen Lügen: Es ist ein Ort der Sinnlichkeit und Farbe, der Lebenslust und des Genusses - urbane Lebensart in einer Oase der Ruhe. Viele der spannendsten und aufregendsten Ateliers, Geschäften und Boutiquen Zürichs sind nur ein paar Schritte vom Greulich entfernt. Mir gefällt die kleine Bar neben der Réception oder der Garten, wo man am Morgen seinen Kaffee trinkt, zu Mittag isst und den Abend mit einem Apéro beginnt oder mit einem Schlummertrunk ausklingen lässt. Hier trifft man bei einem Apérol Spritz, Bellini, Rossini, Cynar, Martinazzi, Averna, Braulio, Pastis, Pineau des Charentes, Absinthe oder einem Glas Wein auf die internationale Kundschaft des Hauses.

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