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  • 5.0 Sterne
    24.9.2013

    Für mich eigentlich die schönste der vielen Kölner romanischen Kirchen. Gross Sankt Martin gibt hier, mitten in der Altstadt eigentlich noch einen besseren Blickfang, als der Dom.
    Um den Namensgeber, übrigens gegen 316 im heutigen Ungarn geboren ranken sich noch immer viele Mythen und Bräuche  so etwa das Teilen des Umhanges um den frierenden Armen zu helfen oder aber die Martinsgans, die den zur Ernennung zum Bischof von Tours anstehenden Martin haben entdecken lassen. Tatsächlich schlug der Sohn eines römischen Statthalters in Ungarn erst die vom Vater erzwungene Militärkarriere ein und die sollte auch erst 25 Jahre später enden, zu seinem vierzigsten Lebensjahr. Mittlerweile war Martin zum Glauben gekommen und bekehrte erst einmal seine Mutter. Danach lebte er in Frankreich wo er 372 zum Bischof von Tours ernannt wurde.
    Gross Sankt Martin wurde erst im 12.Jahrhundert auf einer ehemaligen Rheininsel auf den Fundamenten römischer Lagerhäuser erbaut nachdem ein Feuer die alte Kirche des hier ansässigen Bendeiktinerklosters zerstört hatte. Mit der Statik gab es in der Folge Probleme, so dass die vier Türmchen bei Sturm immer mal wieder herunterfielen (so sind auf manchen Stadtpanoramen nämlich auch keine vier Ecktürmchen zu sehen). Richtig in Mitleidenschaft zog der zweite Weltkrieg die Kirche, die erst wieder vierzig Jahre nach Kriegsende vollständig wiederhergestellt war.

  • 5.0 Sterne
    20.8.2008
    Erster Beitrag

    Aufgrund des Besuches meines Bruders aus Rosenheim stand mal wieder ein Ausflug nach Köln in unserem Programm.
    Es sind von uns aus gerademal 2 Stunden mit der Bahn zu fahren.Ich finde bequemer und fast genauso schnell,wie mit dem Auto.
    In Köln angekommen wurde gleich am Bahnhof natürlich erstmal der Dom besichtigt.
    Wir kannten ja den Dom schon,aber mein Bruder war das erste Mal im Inneren.Er war dann auch etwas enttäuscht, hatte er sich das Innenleben doch etwas prunkvoller vorgestellt.
    Er wollte sich dann auch noch die Kirche ansehen, welche er im Fernsehen immer links neben dem Dom sieht(Serie:Unter Uns).
    Da er schon vorher mal davon sprach hatte ich mich schlau gemacht, gemeint war die Groß St. Martin Kirche am Fischmarkt.

    Groß St. Martin mit ihrem kleeblattförmigen Ostchor und dem quadratischen Vierungsturm mit vier Ecktürmchen ist eines der markantesten Wahrzeichen im linksrheinischen Stadtpanorama.

    Groß St. Martin ist eine dreischiffige Pfeilerbasilika,über dem quadratischen Chor ragt ein 75 Meter hoher Turm empor, der von vier achteckigen Türmchen umrandet wird.

    Gottesdienste werden seit der Wiedererrichtung ausschließlich von katholischen Kategorialgemeinden auf Spanisch, Portugiesisch und Filipino durchgeführt.

    Darüber hinaus ist die Kirche stundenweise für Gläubige und Besucher geöffnet und wird in dieser Zeit vom Förderverein Romanische (auch: romanischer Stil, vorgotischer Stil, lombardischer Stil) Kirchen Köln e. V. betreut. Dieser
    Verein führt von Zeit zu Zeit auch Führungen in Groß St. Martin durch.

    Am Festtag des Heiligen St. Martin, am Martinstag dem 11. November, geht nach einem Gottesdienst im Kölner Dom ein langer Zug von Kölner Kindern mit Begleitung ihrer Eltern mit Fackeln und selbst gebastelten Laternen unter Anführung der Figur des Heiligen als römischer Ritter mit goldenem Helm und rotem Mantel, dargestellt von einem Mitglied des traditionellen Reiterkorps einer Kölner Karnevalsgesellschaft, vom Dom bis vor die Kirche Groß St. Martin. Dabei werden mit Unterstützung von
    Musikkapellen Martinslieder gesungen. Vor der Kirche wird ein Martinsfeuer angezündet.
    Für alle Kinder gibt es einen Weckmann(bei uns Stutenkerl),
    ein Gebildebrot aus Milchbrötchenteig.
    Anschließend gibt es in der Kirche noch ein musikalisch umrahmtes Abendgebet(Wikipedia).

    Leider hatte ich mich vorher nicht nach den Öffnungszeiten erkundigt.Ausgerechnet ist die Kirche montags geschlossen,so konnten wir uns die Kirche nur von aussen betrachten.
    Sie gefiel uns aber von aussen sehr gut und werden bei einem erneuten Besuches von Köln sie uns auch von innen ansehen.

    Öffnungs-/Besichtigungszeiten:
    Mo. geschlossen
    Di.-Fr. 10.00-12.00 Uhr und 15.00-17.00 Uhr
    Sa. 10.00-12.30 Uhr und 13.30-17.00 Uhr
    Sonn- u. Feiertage 14.00- 16.00 Uhr

  • 5.0 Sterne
    14.3.2013

    (Siehe Foto unten)
    Groß St. Martin (google.de/url?sa=t&rct=j…) , auf einer ehemaligen Rheininsel an Stelle spätantiker Lagerhallen ab 1150 in mehreren Bauabschnitten als Benediktinerabteikirche entstanden. Östlicher Kleeblattchor (1172), um 1230 eingewölbtes Lagerhaus. Der reich gegliederte Vierungsturm mit seinen Flankentürmen ist einer der architektonischen Höhepunkte des Kölner Rheinpanoramas. (Siehe Foto unten) (Siehe Foto unten)
    Von außen betrachtet krönt die romanische Kirche das Erscheinungsbild der Kölner Altstadt. Mit dem Dom zu ihrer Seite gibt es m.E. kein ein schöneres Stadtpanorama, besonders schön vom Rhein oder der anderen Rheinseite !!!
    (Siehe Foto unten)
    Das Innere der Kirche fällt ziemlich bescheiden aus, kein großer Protz und Prunk, dadurch aber umso authentischer
    (Siehe Foto unten) (Siehe Foto unten) (Siehe Foto unten) (Siehe Foto unten) (Siehe Foto unten) (Siehe Foto unten) (Siehe Foto unten) (Siehe Foto unten)
    Die Besichtigung der Kirche Groß St. Martin (romanische-kirchen-koeln…) gehört zu Köln wie der Besuch des Doms, der Altstadt, eines Brauhauses ;-), einer Rheintour und und und (die anderen 11 romanischen Kirchen nicht zu vergessen).

  • 5.0 Sterne
    13.3.2013

    Von der Messeseite aus kann man das Panorama der Kölner Altstadt incl. Groß Sankt Martin genießen und oder fotgrafieren. Welche andere Stadt hat so ein schönes Panorama! Ich liebe Köln !

    • Qype User Höhlen…
    • Schwerte, Nordrhein-Westfalen
    • 279 Freunde
    • 574 Beiträge
    5.0 Sterne
    21.11.2010

    Ein sicherlich sehr ungewöhnliche romanische Basilika ziert das heutige Rheinufer südöstlich vor dem Dom. Groß St. Martin ist nicht so gewaltig wie der Dom, viel humaner in seinen Proportionen, aber wesentlich heller! Es ist die einzige mir bekannte romanische Kirche, die innen heller ist als ein hochaufstrebendes Bauwerk der Hochgotik mit einem Vielfachen an Glasflächen. Und dann die nächste Überraschung: diese Basilika steht auf einem Platz, der bemerkenswert energetisch aufgeladen ist - vielleicht zum Teil dadurch, dass hier zu römischen Zeiten eine Insel im breit ausufernden Rhein bestanden hat, es also im Untergrund einige spezielle Besonderheiten in den Gesteinsschichtungen und Wasserbewegungen gibt.
    Gerade der Platz, auf dem der Altar steht, also der geometrische Mittelpunkt des kleeblattförmigen Chores, hat eine so starke Zentrierung - wahrscheinlich elektromagnetischer Art - auf die Mitte, dass dies sogar im Foto sehr deutlich wird: genau absolut symmetrisch um den Altar herum bildet sich eine kugelförmige Bildstörung, ein Orb mit exakt dem Umfang der Altarplatte. Der Kreismittelpunkt befindet sich genau in der Mitte der Altarplatte. Man könnte diese Erscheinung auch als einen Wink mit dem Licht verstehen, denn in dieser Kirche befindet sich eine Statue (die einzige Statue in ganz Deutschland) der heiligen Brigida v. Kildare, (eine Piktin *451), die als die christianisierte Form der keltischen Lichtgöttin Brigid angesehen wird. Wenn man den Genius Loci bzw. die sehr spezielle Ausstrahlung eines Platzes je deutlich vor Augen geführt bekommt, dann hier in St. Martin. Die heilige Geometrie - von alten Baumeistern gerne in Sakralbauten (sichtbar oder versteckt) eingesetzt, wurde in dieser romanischen Basilika perfekt zu Grunde gelegt. Schon beim Betreten des Kirchenschiffes empfängt einen die besondere Ruhe und Geborgenheit eines besonderen Ortes, der ganz anders ist als normale Gebäude. Die zahlreichen sonntäglichen Besucher setzten sich alle nach kurzer Zeit des Herumstaunens in die bequemen (!) Stuhlreihen und sahen fast verklärt in diesen wunderbar warm leuchtenden Kirchenraum. Mein Tipp für euren nächsten Kölnbesuch: zuerst Groß St. Martin besuchen, und danach alles andere.

  • 5.0 Sterne
    2.1.2013

    Eine der schönsten romanischen Kirchen in Köln, jetzt von der klösterlichen Gemeinschaft von Jerusalem belebt, die auch zu wunderbar stimmigen Andachten lädt.

  • 5.0 Sterne
    3.12.2009

    Die Kirche wird nun wieder als Ort des Gebetes genutzt. Seit Weißen Sonntag diesen Jahres sind dort nun die "Gemeinschaften von Jerusalem", eine monastische Ordensgemeinschaft mit einem Männer- und einem Frauenkloster. Gottesdienste sind u.a. am Mittag um 12.30 Uhr und abend um 18.00 Uhr die Vesper und 18.30 Uhr die Abendmesse. Sonntags ist um 11.00 Uhr Messe. Die Gottesdienst sind gut gestaltet und durch die schönen polyphonen Gesänge (P. Gouze) aus Frankreich geprägt.

    • Qype User krokel…
    • Köln, Nordrhein-Westfalen
    • 13 Freunde
    • 11 Beiträge
    5.0 Sterne
    18.2.2012

    Groß St. Martin in Köln
    Von der Martinsgans und Zuckerbrezeln
    Martinsbräuche in Köln
    Im Rheinland wird der einbrechende Winter gleich doppelt gefeiert.1 Der Martinstag ist ein vielseitiger Festtag, der vieles vereint. Nicht nur von der Kirche wird Sankt Martin verehrt und gefeiert, sondern auch von den Bauern, die noch heute sagen, das er einen wichtigen Tag im Bauernkalender markiert. Das Martinsfest ist auch der Start der Karnevalsession in Köln und anderen rheinischen Städten. Die Entstehungsgeschichte der Martinsbräuche ist noch heute lebendig und geht auf das 4.Jahrhundert zurück. Seinen Namen hat der Martinstag vom heiligen Martin, dem Bischof von Tour. Geboren wird der spätere Bischof um das Jahr 316 in Sabaria, im heutigen Ungarn. Seine Familie stammt aus Italien. Sein Vater war von hohem Rang in der römischen Armee. Martin wurde schon früh Soldat und wurde schließlich mit seiner Legion nach Gallien, dem heutige Frankreich, verlegt.
    Der heilige Martin wird der erste Heilige, der keinen Märtyrertod gestorben ist. Der Tag seiner Verehrung wurde auf seinen Todestag, den 11. November festgelegt.
    Der Bischof Martin von Tours schien mit dem Kölner Bischof Severin befreundet gewesen zu sein.
    Zu Zeiten des Kölner Bischofs Severin [] galten Prozessionen durch die Gemeinde als üblicher Brauch des Christentums. Als Bischof Severin seine Gläubigen an einem 11. November betend und singend durch die Straßen der Kölner Altstadt führte, geschah etwas Wunderbares. Plötzlich erklang ein himmlischer Jubelchor, ein Freudengesang, wie von Engelszungen. Bischof Severin und seine Gemeinde richteten den Blick gen Himmel, blieben wie gespannt stehen und priesen das wunderbare Geschehen. Später stellte sich heraus, dass in diesem Moment der Bischof Martin von Tour gestorben war. Alle glaubten, dass die bezaubernden Töne die Begrüßungsmusik für den Heiligen im Himmel gewesen sei. St. Martin zu Ehren wurde an diesem Ort die Groß St. Martin Kirche errichtet.2 Martin wurde wegen seines heroischen Lebens heilig gesprochen, der Frankenkönig Chlodwig (482-511) erhob Martin zum Nationalheiligen und Schutzherrn der fränkisch-merowingischen Könige. Der Mantel des Hl. Martin (lat. Cappa) gehörte zum Kronschatz der merowingischen Könige und reiste mit dem Hofstaat von Pfalz zu Pfalz. Aufbewahrt wurde diese Mantelreliquie in den Kapellen der Kirche. Diejenigen Geistlichen, welche die so genannte Cappa begleiteten, die Kapellane, konnten lesen und schreiben und widmeten sich neben den geistlichen Aufgaben auch dem Amt des Hof- und Urkundenschreibers. Martin und der Bettler
    In der bekanntesten Legende des heiligen Martin reitet er an einem bitterkalten Winterabend auf dem Weg ins Truppenlager südlich von Paris. Da fleht ihn ein Bettler um eine milde Gabe an. Martin zögert nicht lange, zieht sein Schwert und teilt seinen Armeemantel in zwei Hälften. Die eine Hälfte gibt er dem fast erfrorenen Bettler, die andere behält er für sich.
    In der Nacht aber erscheint ihm Christus im Traum, gekleidet in den halben Mantel, dem Martin dem Bettler gegeben hat. Der Bettler war Jesus, der Martin auf die Probe stellte. Martin war sehr bewegt und konvertierte zum christlichen Glauben. Seine milde Tugend den Ärmeren und Schwächeren zu helfen und mit ihnen zu teilen macht ihn zu einem christlichen Symbol. Martin soll dem Kaiser bei Verlassen der Armee gesagt haben: Bisher hab ich dir gedient: Nun werde ich nur noch Christus dienen. Martin und die Gänse
    Martin gründete darauf eine Einsiedelei auf der Insel Gallinaria im Golf von Genua.
    Als man beschlossen hatte Martin zum neuen Bischof von Tour zu ernennen, versteckte sich Martin in einem Gänsestall. Diese aber verrieten ihn durch ihr Geschrei und Geschnatter. So wurde Martin zum Bischof. Angeblich sind noch am selben Abend die Gänse zur Feier des Tages verspeist worden.3
    Allerdings gibt es für den Gänsebraten am Martinstag noch eine weitere Erklärung. Im Mittelalter wurde an diesem Tag, dem 11. November, die Gänsesteuer fällig. Die Bauern mussten ein Zehnt ihrer Gänse an den adligen Herren abgeben. So wird deutlich, warum es an diesem Tag überall Gänsebraten zu essen gab.4 Laterne, Laterne
    Die Martinsumzüge mit Lichtern und Laternen scheinen eine Mischung aus bäuerlicher Tradition (Wintereinbruch) und Gedenktag an Sankt Martin zu sein. Denn am Ende des Erntejahres brannten die Bauern früher auf den Feldern große Strohfeuer an, an denen die Kinder ihre Kerzen in ausgehöhlten Kürbissen, Fackeln oder Laternen entzündeten und dann einen Lichterzug bildeten. Dann zogen sie meistens in Begleitung ihrer Eltern von Haus zu Haus, sangen Lieder und erhielten Süßigkeiten dafür.
    Allerdings soll der Kinderzug mit seinen leuchtenden Lampions an den Heiligen Martin erinnern, der aus Mitleid zu einem Bettler seinen Mantel zerteilte. Oftmals reitet heute ein Sankt Martin auf weißem Pferd und mit einem roten Mantel dieser Kinderprozession voraus. Die berühmte Szene mit dem Bettler wird nachgespielt. Am Ziel angekommen,

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