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  • 5.0 Sterne
    29.9.2010

    Wer einmal sehen will wie der Hamburger Hafen vor vielleicht 50 Jahren funktionierte der sollte hier einmal an den Bremer Kai fahren. Hier liegt noch ein alter Stückgutfrachter aus damaliger Zeit. Dazu viele alte Kräne von der Firma Kampnagel. Mit diesen Teilen wurde nie ein Container entladen.
    Auch ein alter Schwimmkran liegt hier vor Anker. Hier sieht es noch so aus wie vor 50 Jahren. Auch ein Besuch in den Lagerhallen ist möglich.  Mit Glück stehen hier noch alte LKWs aus dieser Zeit, wenn sie nicht für Filmaufnahmen vermietet wurden  und eine alte Hafenbahn die noch mit Kohle angeheizt wurde. Ein spannender Ausflug für die ganze Familie.

    Vom 24. April 2010 bis Ende Oktober:
    Dienstag bis Sonntag und an Feiertagen von 10 - 18 Uhr
    Gruppen nach Vereinbarung

  • 2.0 Sterne
    15.4.2014
    1 Check-In hier

    Vielleicht lag es an der relativ späten Uhrzeit, aber das Museum hatte etwas unheimliches. Wir sind mit der Barkasse zur MS Bleichen gefahen und von dort aus zu Fuss zum Hafenmuseum. Außerhalb des Gebäudes war eine komplette ausrangierte Hafenbahn zu sehen, diverse Hafenkräne und gewöhnliche Eisenbahnwaggons der Personenbeförderung. Im Museum, dass eine alte Lagerhalle war, befand sich vielerlei nautischer Klimbim, der wild durcheinander gewürfelt schien. Die Hochregale waren voll, dazwischen befanden sich diverse Ausstellungsstücke, die auch außerordentlich gut und ausführlich beschriftet waren. Allerdings war es z.T. schwierig jene Ausstellungsstücke ausfindig zu machen, die es wert waren anzusehen. Insgesamt wirkt das Museum zugemüllt und uneinladend und ich bin der Meinung, dass einige Pfeiler knarrten und ich Angst hatte, dass die ganze Bude gleich einstürzen würde.

    Während der Langen Nacht der Museen wurden einige Ausstellungsstücke ausführlich erklärt, so wurde uns der Umgang mit dem Lot gezeigt.

  • 4.0 Sterne
    13.9.2010

    Ein tolles Flair erwartet einen, wenn man mal zum Hafenmuseum schaut. Hier hat man wirlich das Gefühl, die 50 er leben wieder auf. Alles wirkt so autentisch und man wird in eine Zeit versetzt , als es noch Stückgutfrachter gab.

    Auf den "Bleichen" kann man dann den Innenraum eines Stückgutfrachters besichtigen und sich so manch nette Geschichte erzählen lassen von einem der Helfer.

    Hier wird noch viel gebaut und restauriert an den Schiffen und Schienenwagons, aber das tut der Besichtigung keinen Abbruch.

    Toll ist auch die Kantinenklappe, an der man Würstchen, Frikadellen oder auch Kaffee und Kuchen für wenig Geld bekommen kann. Dann tut auch eine Spende für den Neuaufbau nicht ganz so weh.;)

  • 4.0 Sterne
    14.10.2010

    Saisonale Abhängigkeiten ... zugelassen von April bis Oktober. Erst beim Anheizen der historischen Dampfmaschinen werden die Tore der  alten Schuppen aus der Kaiserzeit im Frühjahr geöffnet und geben Einlass von Dienstag bis Sonntag. Alles, was das am Hamburger Hafen interessierte Herz begehrt, wird hier ausgestellt und vorgeführt: vom Schiffbau und der Schifffahrt, Ladungen und Schauerleuten.

    Draußen stehen Lokomotiven der alten Hafenbahn und der älteste, noch funktionsfähige Kran zum Verladen der Container. Überall sind schicke Oldtimer (LKW und PKW) geparkt, die zum Teil wie gerade von Fließband aussehen. Weiter geht's am Bremer Kai, wo der kohlebefeuerte Schwimm-Dampfkran (1917) und ein Schutendampfsauger (1909) sowie der Frachter MS Bleichen (1958) liegen.

    Wer Spaß an Handpumpen hat und einem Taucher die Luft zum Atmen geben möchte, muss sich unbedingt die Hafentaucherei ansehen - an wechselnden Wochenenden steigt ein Taucher im historischen Outfit in die Fluten.

  • 5.0 Sterne
    3.3.2010
    Erster Beitrag

    Das Hafenmuseum ist ein echter Tipp für Hamburger, um mal was "neues" in der eigenen Stadt zu erforschen.

    Der verstaubte Begriff "Museum" paßt im Grunde nicht so ganz. Vielmehr geht es darum, dass ein ganzes Areal im Hafen so erhalten bleibt, wie es in den 50ern, 60ern und zum Teil auch 70ern halt war.

    Das Schau-Depot mit den ganzen Stückgütern ist nur ein Teil der ganzen Anlage. Die Kay-Anlagen mit den alten Kränen machen das Ganze erst rund. Dazu kommen die Museumsschiffe die man mit der Eintrittskarte besichtigen kann und für Eisenbahn-Fans naürlich die historische Hafenbahn.

    Einiges ist noch im Aufbau und es wird gehämmert und geschweißt - sowohl an den Schiffen, als auch an den Schienenfahrzeugen/Waggons. Aus Platzmangel standen bei meinem Besuch im letzten Jahr z.B. die Dampfspeicherloks außerhalb des Museums.

    Lohnende Geschichte das Ganze, nur halt etwas weg vom "Schuß". Inzwischen wird das Hafenmuseum zwar auch durch eine Buslinie bedient (256 ab S-Bahn Veddel), stilecht sind meine Freundin und ich letztes Jahr aber per Circle-Line angereist :-) Schöner und günstiger geht es ja nicht. Kann ich nur empfehlen - Abfahrt ab Brücke 10 an den Landungsbrücken.

    Achso, noch etwas am Rande:

    1) Für den kleinen Hunger gibt es eine stilechte - einfache - Kaffeklappe mit Frikadellen und Würstchen (und Kaffee etc.) für schmales Geld

    2) Eintrittspreise (stand 3.3.2010):

    - Jugendliche unter 18 Jahren - Eintritt frei
    - Erwachsene Normalpreis - 5 Euro
    - Erwachsene mit Circle-Line-Ticket - 3 Euro

    Bei den günstigen Preisen haben wir dann auch gern freiwillig etwas Geld in die Spendenboxen geworfen.

    Noch ein Tipp: Zu bestimmten Terminen werden alte Maschinen, Krähne etc. angeworfen und in Aktion gesetzt.

  • 5.0 Sterne
    6.6.2010

    Inhaltlich kann ich den Vor-Schreibern wenig hinzufügen, außer: unbedingt den Fotoapparat mitnehmen. Und - für etwas größere Kinder ist das bestimmt unheimlich interessant.

    Ich bin über die S-Bahn Veddel gekommen, weil ich hinterher noch zum Harburger Hafenfestival wollte. Der Weg sollte eindeutig besser beschriftet werden. Zu Fuß sind es ca. 12-15 Minuten zum Museum.

    Die Circleline Verbindung ist für einen Museumsbesuch im Hafen bestimmt vorzuziehen und irgendwie auch stimmiger...

    • Qype User ore…
    • Heidelberg, Baden-Württemberg
    • 3 Freunde
    • 49 Beiträge
    4.0 Sterne
    31.8.2010

    Kein "klassisches" Museum, sondern erlebbare Geschichte - das macht das Hafenmuseum so interessant. Die Ausstellung im Schuppen 50 innen ist noch im Aufbau und so manche Exponate wirken nur einfach mal gesammelt - aber das kann ja noch werden, so was ist sicher viel Arbeit.
    Highlight für uns war der Außenbereich und davon der Frachter "Bleichen". Der wird zur Zeit restauriert, aber das ist keine Einschränkung. Im Gegenteil, wir trafen einen freundlichen Menschen, der uns in alle Winkel des Schiffes führte und uns dabei aus seiner Zeit als Seemann erzählte (er hat sogar mal Eisbären an Deck transportiert).
    Zum Abschluss ein leckeres Stück Kuchen oder eine Wurst an der Klappe - ein lohnenswerter Ausflug in die Geschichte des Hafens.

    • Qype User maikeb…
    • Hamburg
    • 25 Freunde
    • 6 Beiträge
    5.0 Sterne
    24.6.2008

    Das Hafenmuseum erreicht man z.B. mit einem Schiff der neu eingerichteten Maritimen Circle Line von den Landungsbrücken Brücke 10 aus. Die Überfahrt (inkl. Rückfahrt) kostet EUR 5,- , der Eintritt wird beim Vorzeigen der Fahrkarte ermäßigt (dann ebenfalls EUR 5,- , für Kinder und Jugendliche Eintritt frei).

    Das Hafenmuseum bietet eine Sammlung historischer und ausgedienter Hafen-Arbeitsgeräte - vom alten Van-Carrier, über zahlreiche Kampnagel-Kräne, alte Waggons der Hafenbahn bis zu größeren Ausstellungsstücken wie dem Stückgutfrachter Bleichen, dem Sauger IV und einer Darstellung zahlreicher heute im Hafen nicht mehr anzutreffender Berufe. Das Museum ist eine Kooperation aus Aussenstelle des Museums der Arbeit und der Stiftung Hamburg Maritim. Die Ausstellungsfläche wurde gerade durch diese Kooperation auf ca. 2.300 m erweitert. Absolutes Highlight: Smalltalk mit den ehrenamtlichen Mitarbeitern - die sind alle ehemalige Hafenarbeiter, die eine Menge zu erzählen haben. Einfach fantastisch! Da erlebt man direkt die gute alte Zeit und wird versetzt in die Zeiten vor Einführung des Standard-Containers.

    Besonders für Kinder auch ein toller Ort, um Vergangenheit und Tradition im Hafen erlebbar zu machen. Manchmal steigt sogar ein alter Taucher in historischem Outfit auf den Elbgrund hinab und die Museumsbesucher müssen ihn über eine alte Handpumpe mit Luft versorgen.

  • 5.0 Sterne
    17.9.2010

    Das Hafenmuseum ist das einzige Museum das ich kenne, in dem man auch schon beim Aufbau zusehen konnte.
    Damals, alses noch nicht richtig fertig war, war das Gelände trotzdem offen und man konnte durch die Lagerhallen schlendern und sichauchallerlei Schiffe und deren Zubehör am Wasser anschauen.
    Das Museum ist total anders als andere. Ohne Zeigetafeln wird hier gearbeitet. Alles steht rum und sieht so aus, als würde damit noch gearbeitet werden.
    Im Schuppen 50 stehen eine Menge Exponate rum mit denen man als nicht Seefahrer oder Hafenarbeiter nicht so viel anfangen kann. Aber durch ihre Größe und wie sie aussehen, wirkt das alles sehr imposant.
    Hier laufen viele Menschen rum, die einem aber das Gesehene wunderbar vermitteln können.
    Außerhalb des Schuppens kann man ebenfalls viel sehen und erleben. Alte Gegenstände, die früher zur Haenarbeit benötigt wurden, sind hier zu finden. Dabei haut einen immer wieder die Größe der Dinge um.
    Ein alter Schwimmkran steht ebenfalls hier im Hafenmuseum. Und auch der Stückgutfrachter MS Bleichen hat hier sein neues zu Hause gefunden.

  • 5.0 Sterne
    21.4.2012

    Das Hafenmuseum war einer der Höhepunkte unseres Hamburg-Ausflugs. Anders als die hochpolierten (und ziemlich teuren) Museen in der Innenstadt und Hafencity ist hier alles in einem unmusealen Zustand  quasi zum Anfassen  belassen. Die Mitarbeiter auf den Schiffen stehen für jede Frage zur Verfügung und hatten für die Kinder  wir waren an Ostern dort  Körbe mit Schoko-Eiern versteckt. Wer mit der Maritime Circle Line anreist, was wir nur empfehlen können, hat 2 Stunden, bevor in die nächste Barkasse abholt. Das passt ziemlich genau. Wir sind mit der S-Bahn bis Veddel gefahren, von dort ca. 15 Minuten durch den Hafen gelaufen und auf dem Rückweg mit dem Bus nach Steinwerder zum alten Elbtunnel gefahren. Ebenfalls eine spannende Routenplanung, weil man den Hafen mal von einer anderen Seite sieht.

  • 5.0 Sterne
    6.6.2013

    Ganz, ganz tolles Museum alles erlebbar, nah, echt präsentiert. und ein ganz, ganz großes Lob an die liebenswerten Hafensenioren. Danke, dass ihr uns an eurem früheren Alltag habt teilnehmen lassen! Macht so weiter!

  • 5.0 Sterne
    15.7.2012

    Wir waren gute drei Stunden im Museum und auf der Außenanlage unterwegs. Überall trafen wir auf sehr freundliche Ehrenamtliche, die uns ihr Wissen über den Hafen, die Schiffe und die einzelnen Exponate gern vermittelt haben. Bereits an der Kasse wurden wir sehr freundlich empfangen und bekamen eine kurze Einweisung. Nach unserem Rundgang im Schaudepot haben wir uns auf dem Außengelände getummelt. Dort liegen u. a. ein Schwimmkran, ein Schutendampfsauger und der historische Frachter MS BLEICHEN. Alle Objekte sind zugänglich und können mehr oder weniger nach Herzenslust erkundet werden. Abschließend an der im Schaudepot befindlichen Kaffeeklappe gestärkt. Auch hier wurden wir mehr als freundlich bedient und bekamen leckeren Kaffee und knackige Würstchen zu günstigen Preisen. Der Eintritt beträgt regulär 5,- Euro und ist für das, was man dort geboten bekommt mit Sicherheit nicht überteuert. Erstaunt waren wir darüber, dass Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre freien Eintritt haben. Wo findet man das sonst noch? Alles in allem haben wir sehr schöne, spannende und lehrreiche Stunden im Hafenmuseum verbracht und werden mit Sicherheit nicht das letzte Mal dort gewesen sein  zumal es dort wunderbare Motive zu fotografieren gibt. leo-land.de/portal/hafen…

    • Qype User quatin…
    • Hamburg
    • 0 Freunde
    • 50 Beiträge
    5.0 Sterne
    1.8.2010

    Großartiges Flair. Hier scheint der Hafen, wie er noch vor 50 Jahren war - lebendig und wird anfassbar. Der Übergang zu noch intakten und bewirtschafteten Hafenanlagen ist fließend (z. B. Kuhwerder-Terminal). Schräg gegenüber befindet sich das RoRo-Terminal. Mit viel Liebe sorgen sich die ehrenamtlichen Helfer um die Stückgut-Kräne, den Ausstellungs-Schuppen , die Hafen-Bahn und die Gastronomie - bei gutem Wetter auch draußen. Bockwurst, selbstgebackener Kuchen und Kaffee (nix mit Latte chichi). Hier wirkt alles authentisch und man fühlt sich zurückversetzt in die Zeit, als noch die Stückgutfrachter und nicht die Container-Riesen das Hafenbild dominierten. Auf der "Bleichen", einem ehemaligen Stückgutfrachter, können Sie sich von den rührigen "Veteranen" den Maschinenraum zeigen lassen und dürfen dort wahre - dieselgetränkte - Seemannsluft schnuppern. Zudem trifft man hier noch wahre Hamburger Originale an - das allein ist einen Besuch wert. Wer einen ausgedehnten Spaziergang (Stichwort "Thematische Spaziergänge durch Hamburg") mag, sollte vom alten Elbtunnel bis hierher (oder noch weiter bis zum Auswanderermuseum Ballin Stadt auf der Veddel) spazieren. Mehr Hafen-Feeling geht nicht...

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