• 4.0 Sterne
    25.6.2009
    Erster Beitrag

    Wenn wir in der Gegend Urlaub machen, gehört ein Abstecher auf die Halbinsel Priwall dazu. Wir fahren mit der Autofähre rüber und mit der kleinen Fähre zurück. Natürlich gehört auch ein Besuch der Passat zum Pflichtprogramm.

    Seit dem allderings die Mauer gefallen ist, wird m.E. auf der Halbinsel zuviel gebaut. Die Ruhe um die Natur zu geniessen ist leider nicht mehr wie früher möglich.

  • 3.0 Sterne
    23.3.2013

    Der Priwall war einst ein Paradies für Naturliebhaber. Stundenlang konnte man an den endlosen Stränden entlang wandern oder in den Dünen mit Freund oder Freundin ein wenig kuscheln. Es gab mal einen kleinen "Supermarkt" und zwei Kneipen als soziale Anlaufstelle und das war es auch fast schon.

    Die Fähre zu der Halbinsel zwischen Ostsee, Trave und Pötenitzer Wiek war zumindest für Lübecker, kostenlos. Heute ist das alles völlig anders!

    Jeder muss zahlen für die Überfahrt in das einst unberührte Naturparadies und das summiert sich...Einfach in die Dünen fallen lassen, ist auch nur noch sehr eingeschränkt möglich.

    Träumen allerdings kann man noch vorzüglich auf dieser Halbinsel, von alten Zeiten als noch nicht alles mit Holzhütten einer Skandinavischen Ferienhausagentur zugepflastert war, als der Jachthafen noch weniger aufgemotzt war und es keine Senioren-Residenz mit Meerblick gab.

    Man muss schon etwas länger suchen um noch "unberührte" Natur zu entdecken, einst war das kein Problem man musste lange suchen um unter Menschen zu kommen und Abwechslung fand man eher nur in Lübeck oder in einer der wenigen Diskos die es einst in Travemünde gab.

    Übrigens wurde mir auf Nachfrage mitgeteilt, das noch mehr Sommerhäuser in die verbliebene Landschaft gestellt werden sollen- Na ja, alle sind sie arm und brauchen unser Geld...

    • Qype User hotzen…
    • Hamburg
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    5.0 Sterne
    10.12.2007

    Gestern war Ausflugstag.

    Nach dem Frühstück ab nach Travemünde, zum Priwall. Halb Schleswig  Holstein scheint nach den Wolkenbrüchen der letzten Tage Land unter zu haben.

    Die Trave heute im Doppelbett.

    Gestern war es friedlich, schließlich ist Advent. In Travemünde kurzes Hafenschlendern, kleine Jungs ärgern Schwäne, mehrere tote Seevögel liegen am Pier. Der Trip mit der Fähre dauert keine fünf Minuten, drüben ist der Priwall, eine kleine Halbinsel, früher das Ende der westlichen Welt, heute nur noch die Grenze nach Mecklenburg.

    Im Sommer ist hier ziemlich Betrieb, die Sand World lockt viele Besucher und Campingplätze gibt es auch. In Herbst und Winter findet man ein paar tapfere Spaziergänger und Hundefreunde.

    Von der Fähre runter begibt man sich auf den Weg linkerhand, ein kleines Stück längs der Travemündung, um dann durch den Wald abzukürzen. Jetzt kommt man an einen Yachthafen, an dessen Ende eine kleine Sensation wartet, die Viermastbark Passat, erbaut bei Blohm und Voss 1911, Schwester von Schiffen mit herrlichen Namen wie Pangani, Peking, Pamir oder Padua. Letztere kennt man vielleicht aus dem Film Große Freiheit N°7. Hans Albers verschwindet damit im Morgengrauen samt Liebeskummer und bestem Kumpel.

    Ein wahrlich schönes Schiff liegt hier festgetäut seit 48 Jahren und ist scheinbar im Winter nicht zu besichtigen. Hat neununddreissigmal das Kap Hoorn umsegelt, ohne zu sinken.

    Montags und dienstags kann man darauf heiraten, falls das jemanden interessiert.
    Ab hier beginnt der Strandspaziergang, die See liegt still und spiegelglatt, der abendliche Himmel färbt sich schweinchenrosa, verspätete Gänse ziehen in langen Strichen mit ihrem typischen Hupen übers Wasser.

    Früher war nach zwanzig Minuten Schluss, Stacheldraht, Grenze.

    Heute kann man ungehindert weiterlaufen, an kleinen Dünen und Sanddornbüschen vorbei, im Hinterland Naturschutzgebiet, vorn Schwäne, die die Köpfe so gut wie nie aus dem Wasser heben, vereinzelte Kormorane mit holprigem Flug. Der Weg scheint mir nach mehreren Versuchen ausgesprochen geeignet für friedliche Gespräche.

    Nach zwei Stunden drehen wir bei, die Sonne ist weg.

    Im Wald vor der Passat leben Tausende von Krähen, im letzten Tageslicht knallt ein Schreckschuss und sie schwärmen unter protestierendem Gemecker auf, eine unheimliche schwarze Wolke.

    Die Fähre bringt uns wieder in den Westen, hier gibt es Glühwein auf dem kleinen Promenadenweihnachtsmarkt und für die Heimfahrt noch eine süße Butterbrezel aus dem Niederegger-Laden.

    Freie Bahn, Marzipan.
    Video link: de.youtube.com/watch?v=R…

    • Qype User Janna…
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    6.6.2009

    Priwall na ja
    Habe hier einiges an Lebenszeit verbracht.
    Die vorhandene Natur wird inzwischen platt gemacht, für viel zu viele Ferienhäuser. Damit sich dann viel zu viele Touristen auf dem viel zu kleinen Strand drängen.
    Der Priwall ist ja nicht sehr groß und die Ferienhaus- Anlagen wirken daher wie Satellitenstädte.
    Und für Urlauber sicher nicht ganz unerheblich: Für die Anbindung Richtung Travemünde muss man jedes mal die Fähre nehmen. Wechselt man das Ufer mit dem Auto, schlägt der Spaß jedes mal mit 4,- EUR zu Buche (einfache Fahrt, dauert etwa 2 Minuten).

    Wer vor hat, in dieser Region Urlaub zu machen, sollte vielleicht doch eher auf Niendorf und Umgebung ausweichen und den Priwall mal als Ausflugsziel einplanen. Umgekehrt empfiehlt es sich meiner Meinung nach nicht.

    • Qype User edithl…
    • Wuppertal, Nordrhein-Westfalen
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    6.6.2013

    Dass der Priwall dermaßen schrecklich aussieht, kaputte
    Straßen, teilweise keine Bürgersteige ectr.könnte man noch darüber hinweg sehen. Aber der
    Strandeingang, sprich Visitenkarte vom Strand,ist wie eine stinkende Müllhalde.Dazu kommt noch, dass die stinkenden Haufen am
    Strand Mittags oder tagsüber abgetragen
    werden.Die vielen LKWS wirbeln dadurch jede Menge Sand auf,
    sodass ein Aufenthalt am Strand kaum möglich ist. Dadurch ist die
    Urlaubsqualität gleich Null. Diese Arbeiten könnten eigentlich auch in den
    Morgenstunden erledigt werden. Soll der Priwall künftig ein Stiefkind bleiben?

    • Qype User Osterh…
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    27.3.2007

    Der Priwall liegt direkt "neben" der Travemünder Promenade. Einzig die Trave trennt beide. Der Priwallstrand ist leerer als der Promenaden-Strand und abends hat man einen herrlichen Blick auf die Ostsee zum einen und auf die Promenade mit dem Hotel zum anderen.

    Besonders wenn man auf einem der nahegelegenen Campingplätze untergekommen ist, ist es eine der besten Grillatmosphären...

    Auch verkehrstechnisch kommt dort gut hin. Die Busse fahren von Lübeck meist halbstündlich und von ca. 6:00 bis 23:00, und die Fähre über die Trave fährt wohl auch die Nacht durch...

    • Qype User Sora2…
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    1.1.2012

    Kleines Feines Stückchen Erde zum entspannen und spazieren!

    • Qype User Daniel…
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    3.8.2011

    Perfekter Strand. Hier liegen die Leute nicht Decke an Decke, man kann hier die Ruhe genießen oder aber auch spontan ne Fete steigen lassen. Hunde sind ebenfalls erlaubt, da ein gewisser Strandabschnitt extra für Hunde gemacht ist. Es gibt sogar einen FKK Abschnitt. Im großen und ganzen extrem okay :)

    • Qype User Eliasz…
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    5.9.2010

    Sehr schön, nicht überlaufen, wenn man da über Nacht bleibt kann man die Natur nahezu für sich genießen. Nicht allzuviel Touristen und nette Leute die man da meist kennenlernt

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