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  • 3.0 Sterne
    20.10.2008

    keine flecken ohne schande,
    dazu sei gesagt hier am rande,

    ein flecken kann ein schöner sein,
    gepflegt, gehegt voll buntem rein,

    betört den einen als schönheitsfleck,
    dient den damen als mittel zum zweck,

    ein fleckchen natur als oase im urbanen quartier,
    mit tau auf dem gepäck und ohne geschmier,

    so ist es doch den werbern eitler graus,
    der flecken grau und schwarz muß raus,

    die weiße weste außen schimmernd strahlend scheint,
    wählt nicht den prahler, der es nur gut mit uns meint,

    der schweiß riecht nach arbeit oder angst im nacken,
    man lernt es gleich oder nie; keine krone ohne zacken.

  • 1.0 Sterne
    20.10.2008
    Erster Beitrag

    Es gibt wohl öffentliche Orte in Hamburg, die sind einerseits fürchterlich heruntergekommen, andererseits aber schon wieder so gemein, dass man sie im Alltag gar nicht mehr wahrnimmt.

    Einer dieser Orte, den ich lange Zeit ausgeblendet habe, rückte vor einigen Tagen unvermittelt in mein Blickfeld, obgleich ich täglich daran vorüber laufe. Unter dem Titel Hamburg, Deine Schandflecken mache ich den Anfang, meinem Ärger Luft und möchte die Versäumnisse unserer Stadtväter exemplarisch an folgendem Beispiel aufzeigen:

    Diese desolate Stiege

    (Siehe Foto unten)

    wurde im Jahre 1973/74 als Teil des Mundsburg-Komplexes errichtet und ist aus baulicher Sicht ein Fluchtweg im öffentlichen Raum für die oberhalb liegende Ladenpassarge, die nach Auflage der Stadt damals wie heute gegeben sein muss.

    Mit Revitalisierung des Mundsburg-Centers 1996-99 wurde dieses Betonungetüm vom damaligen Centerbetreiber auf eigenen Kosten modernisiert und in optischen Einklang mit dem Center und Zugang zum Einkaufszentrum Hamburger Straße gebracht.

    Aber: diese Fluchttreppe ist bauseitig mit der Fußgängerbrücke fest verbunden und zudem städtisches Eigentum.

    Seit rund fünf Jahren weist dieser Treppenabgang nun Baumängel auf, deren Behebung demnach Aufgabe der Stadt ist. Leider sind die Stadtväter Ihrer Verpflichtung bis heute nicht nachgekommen. Eine Handhabe zur Instandsetzung auf eigene Kosten ist den angrenzenden Grundeigentümern (Mundsburg Komplex)  auch um einer möglichen Verkehrssicherungspflicht vorsorglich nachzukommen- nicht gegeben.

    (Siehe Foto unten)

    Ergebnis: die Anlage, die offiziell immer noch als Fluchtweg für das Center einschließlich UCI-Kino (3000 Sitzplätze) ausgewiesen ist, ist seit zweieinhalb Jahre komplett gesperrt und verfällt jeden Tag ein wenig mehr.

    Ich ärgere mich als Anwohner über den optischen Zustand dieser Bauruine, der letztlich auch auf das eigene Objekt zurückfällt. Von dem haarsträubenden, sicherheitsrelevanten Aspekt ganz zu schweigen, Weltstadt Hamburg.

    • Qype User Wickie…
    • Hamburg
    • 70 Freunde
    • 17 Beiträge
    1.0 Sterne
    20.10.2008

    Als anderes Beispiel sehe ich jede wilde Müllkippe!
    Es braucht nur irgendwo ein Müllsack oder leerer Karton stehen, schon kann man fast darauf wetten, daß in kürzester Zeit reichlich Zuwachs gekommen ist. Es muß wohl nur Einen geben, der skrupellos seinen Müll in den schönsten Parks entsorgt, schon findet er einen Haufen Nachahmungstäter. Wahrscheinlich denken manche Leute, die Arbeiter der Stadtreinigung sind unterbeschäftigt.
    Da mir das Wort Schandfleck zu negativ (obwohl berechtigt) erscheint, würde ich vorschlagen: Hamburg-ungeschminkt

  • 1.0 Sterne
    20.10.2008

    Schandflecke würde ich es auch nicht nennnen.
    Eher Wo Müll regiert.

    Schlimm finde ich nicht nur einige Viertel, sondern auch einige Fußgängerzonen. Nur noch ein 1EUR-Shop neben dem Anderen. Schlimm. Nur noch billig, billig, billig.

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