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  • 5.0 Sterne
    5.4.2010
    Erster Beitrag

    Ein tolles Ausflugsziel im nördlichen Bremer Umland. Harriersand ist eine Flussinsel in der (Unter-)Weser und liegt zwischen Bremen-Nord und Bremerhaven. Auf der gegenüberliegenden Weserseite befindet sich die Hafenstadt Brake.

    Harriersand ist mit rund 11 Kilometern Länge und einer Fläche von ca. 6 km eine der längsten Flussinseln in Europa.

    Die Insel gehört als Ortsteil zur Gemeinde Schwanewede im Landkreis Osterholz. Die Insel besteht überwiegend aus Grünland und wird landwirtschaftlich genutzt. Eine weitere Rolle spielt der Tourismus. Für Übernachtungen stehen ein Campingplatz sowie Ferienwohnungen zur Verfügung.

    Über Schwanewede-Rade aus kommend erreicht man Harriersand mit dem Auto über eine den östlichen Weserarm querende Straßenbrücke. Die Inselstraße führt in nördlicher Richtung bis zum Restaurant Strandhalle mit Sandstrand und einem Campingplatz. Hier hat man auch guten Parkmöglichkeiten.

    Für Fußgänger und Radfahrer besteht die Möglichkeit mit einem Fährschiff nach Brake überzusetzen.

    Während ausgedehnter Spaziergänge und Wanderungen entlang des Weserstrandes hat man einen interessanten Ausblick auf die industriellen Hafenanlagen von Brake. Auch Radtouren sind auf der Insel möglich. Zum Abschluss eines weitläufigen Strandspaziergangs kann man etwas nettes in der Strandhalle trinken.

    Fazit: Ein nettes Ausflugsziel direkt an der Weser. Da kommt man gerne wieder!

    • Qype User hafi4…
    • Bremen
    • 285 Freunde
    • 376 Beiträge
    5.0 Sterne
    15.1.2008

    Die etwa 11 Kilometer lange Weserinsel "Harriersand" ist das Naherholungsgebiet der Stadt Brake. Der erste Siedlungsbeginn im Norden der Insel gegenüber Brake-Harrien ist aus dem Jahr 1830 bekannt. Hierdurch entstand die Bezeichnung Harriersand.

    Die heute unter diesem Namen bekannte Insel bestand bis 1924 aus sieben kleinen voneinander getrennten Inseln. Die Weserkorrektion und -vertiefung in den Jahren 1924 - 1932 vereinigte die sieben getrennten Inseln zu einer zusammenhängenden. Seitdem ist es die größte Flußinsel in Deutschland, wenn nicht sogar in Europa.

    Nach einer kurzen Fahrt mit der Personenfähre "Guntsiet", deren Ausgangspunkt der Fähranleger an der Braker Kaje ist, erreicht man Harriersand. Die Insel hat einen schönen Sandstrand und einen reichen Baumbestand.

    Reizvolle Ausblicke auf das Stadt- und Hafenpanorama tun sich auf. Die großen Segel- und Frachtschiffe auf ihrem Weg nach Bremen oder Richtung Nordsee sind von hier gut zu beobachten. Der Radwanderweg führt an alten Bauernhöfen vorbei zu einer kleinen Brücke, welche die Insel mit dem Festland auf der östlichen Weserseite verbindet.

    Als Kinder waren wir dort im Sommer täglich nach der Schule. Oft haben wir auch gezeltet und gegrillt. Mein erstes Pfadfinderlager hat dort stattgefunden. Auch meinen DLRG-Schein habe ich dort machen können.

    Heute gibt es nördlich vom "Strandrestaurant" einen Campingplatz, eine große Spielwiese für Kinder und einige Wochenendhäuser. Wer möchte kann auch Urlaub auf einem der Bauernhöfe machen.

    Fotos folgen wenn ich wieder hochladen kann. Mein Junge hat die Festplatte bereinigt und seitdem geht nichts mehr. Ich schicke ihn auf die Insel. Für immer!!!

    • Qype User oldenb…
    • Oldenburg, Niedersachsen
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    5.0 Sterne
    21.2.2010

    Ohne Worte ......."fünf Sterne"!

    • Qype User ela181…
    • Nordenham, Niedersachsen
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    5.0 Sterne
    18.10.2008

    Die Insel eignet sich hervorragend um mal ein bißchen mit den Kindern raus zukommen, oder um einfach mal an den Strand zu gehen. Die Überfahrt ist auch nicht zu teuer, das passt schon, auch für Leute mit weniger Geld. Ich selbst war als Kind oft dort, mit unserer damaligen Nachbarin, die dort eine eigene kleine Strandhütte besitzt, ich war dort immer gerne zumal auch ein Spielplatz da ist, sowie auch ein Zeltplatz!!!

    • Qype User weserb…
    • Brake, Niedersachsen
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    • 1 Beitrag
    5.0 Sterne
    27.11.2010

    Hallo, ich bin ein Bewohner der Insel, ein echter dort geborener Insulaner.
    Wir sehen die Sache mit dem Tourismus auf dem Harriersand ein wenig anders als die meisten Besucher.
    Es wird immer mehr Werbung mit der Insel gemacht die scheinbar unmengen an Touristen jedes Wochenende schlucken kann. Dabei ist die Insel in keinster Weise ( ausser der Strandhalle ) für diese Massen geeignet.
    Die Anreise mit dem Auto endet an schönen Wochenenden meisten in einem Verkehrskaos. Die Str. ist einspurig mit ein paar Ausweichbuchten.
    Fahrradfahrer mit kleinen Kindern sorgen dann dafür, das die Ausflugssituation in einem schon fast gefährlichen Trip endet. Die Bewohner sind in der Regel Landwirte die fast rein gar nichts von diesen Tagestourismus haben, für sie ist die Straße einfach ein notwendiger Wirtschaftsweg, was das Chaos natürlich wegen den Schleppern usw. perfekt macht. Nicht selten ist die Stimmung mehr als gereizt. Die Parkplatzsituation ist ebenfalls Chaotisch. Es gibt zwar zwei halb legale Stellflächen auf Grünflächen, die von der Gemeinde oder den Bauern zur verfügung gestellt werden, jedoch sind diese schnell voll und behindern zudem die Ausweichsituation erheblich. Und dann kommen die Leute an den Strand wo natürlich auch nichts geregelt ist. ( ausser Strandbadgelände ). Es gibt keine Mülleimer keine Toiletten kein Leitungswasser nichts für Touristen. Nach einem Wochenende sieht es dort dementsprechend toll aus!! Und dann geht Mutti mit den kleinen bei Ebbe an das Wasser ein wenig planschen. Im selben Moment kommt dann ein anständiger Dampfer mit einer richtig anständigen Sogwelle, die schon mal aus einer Ebbe ein Hochwasser machen kann und mit ungehäurer Wucht über den Strand rollt. Schwups sind Mutti und die Kinder weg. Und dann ist dort auch keiner der helfen kann, weil es gibt auf der ganzen insel keine Wasserwacht oder DLRG.
    Man sollte meinen das die Gemeinde oder der Landkreis Osterholz mit aller Macht an einer Lösung dieser Problemme arbeitet um ihr geliebtes Tourismusziel sicherer zu machen, aber dem ist nicht so. Es wird weiterhin fleißig Werbung gemacht in Zeitungen und Internet oder TV und Radio.
    Bis..... bis natürlich mal so richtig was passiert.
    Mfg WeserBob

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