• 5.0 Sterne
    10.9.2013 Aktualisierter Beitrag
    2 Check-Ins hier

    Gebäude, naja wenn man es ansieht, weiss man aus welcher Zeit es ist,
    dafür wird es jedoch wirklich gut genutzt und ist gut in Schuss.
    Im Haus der Kunst finden die interessantesten Ausstellungen (meiner Ansicht nach) in München statt.

    Immer wechselnde Ausstellungen moderner und berühmter Künstler.

    5.0 Sterne
    1.8.2012 Vorheriger Beitrag
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    dafür wird es jedoch wirklich…
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  • 5.0 Sterne
    24.4.2012
    2 Check-Ins hier

    Es ist mit Abstand mein Favorit unter den Münchner Museen. Das Gebäude thront beinahe majestätisch am Rande des Englischen Gartens und verspricht schon von außen prunkvolle Kunst. Genauso ist es auch. Im HDK gibt es keine feste Sammlung, es handelt sich also stets um Wanderausstellungen im Bereich zeitgenössische Kunst. Ich empfehle hier tatsächlich eine Führung zu besuchen, die meist zweimal am Tag kostenlos durchgeführt wird. Dort erfährt man immer ein Stück weit mehr als im Alleingang. Meistens dauern sie zwischen 45-60 Minuten.

    Auf der Parterre finden im hinteren Bereich des Museums die größeren Ausstellungen statt. Die Liste der ausgestellten Künstler im HDK ist international und kann sich durchaus sehen lassen. Von Gursky bis Marlene Dumas. Das HDK ist eine Adresse für die ganz Großen, aber unterstützt auch durchaus neue, weniger bekannte Künstler.

    Besonders hängengeblieben ist bei mir die Ausstellung "Move" im letzten Jahr, bei der sich alles um das Zusammenspiel zwischen Kunst und Tanz gedreht hat. Das Besondere: die Arbeiten wurden von Tänzern und Darstellern innerhalb der Ausstellung zum Leben erweckt. Man konnte also die Kunst live miterleben und sich durch die Choreographien der Künstler zum Teil des Kunstwerks werden.

    Im 1. Stock gibt es zwei Ausstellungsmöglichkeiten. Alles in allem sind die Räumlichkeiten im HDK klassisch gehalten. Hohe Decken, Parkettfussboden, ab und zu eine große Sitzecke und viel Raum für Kreativität....Es gibt hier auch einen sehr netten Museumsshop mit sehr ausgefallenen Postkarten und im hinteren Teil des Hauses kann man untertags in der goldenen Bar nach oder vor dem Museumsbesuch einen leckeren Kaffee mit einem Stück Kuchen genießen.

    Achso, für alle Kunstliebhaber mit Lust auf Wiederholungstaten: man kann im HDK eine 5er Karte für insgesamt 25 EUR kaufen. Die ist jedoch nicht übertragbar!

  • 5.0 Sterne
    17.8.2010
    Aufgelistet in Kultur mit Kids

    Das Kinderprogramm im Haus der Kunst ist wirklich sehr gut gemacht. Mein Eindruck ist dabei, dass das Team die Kleinen nicht nur irgendwie "beschäftigen" will, sondern ihnen einen leichten und kreativen Zugang zur Kunst ermöglichen möchte.

    Dabei ist für Kinder ab dem Schulalter sicher der "Workshop" ein Highlight. Hier schauen sich die Kids bestimmte Teile einer Ausstellung an und können danach selbst kreativ werden.

    Ich finde, hier ist es einem Museum endlich mal gelungen über den eigenen Schatten der Intellektualität zu springen und etwas für den (Kunst-)Nachwuchs zu tun.
    Der schöne Nebeneffekt: man kann als Elternteil die Ausstellung in Ruhe anschauen. Echt klasse!

  • 5.0 Sterne
    2.6.2010

    Das Haus der Kunst ist neben der Pinakothek der Moderne die Topadresse für Moderne Kunst in München. In einem monumentalen Nazibau beheimatet, stellt hier alles aus, was Rang und Namen in der Welt hat. Die Auswahl der Künstler ist natürlich auch immer Geschmackssache, aber beklagen kann man sich, glaube ich, nicht. Dafür genießt das Haus der Kunst international einen zu guten Ruf.

    Was manche nicht wissen, das Museum ist auch ein hervorragender Ort für Konzerte. Bei den hohen Räumen kann sich bestimmt jeder vorstellen, was für eine faszinierende Musiklocation das Haus der Kunst sein kann. Leider finden solche Veranstaltungen äußerst selten statt. Aber wenn doch, ist der Andrang selbstredend groß. Die letzten Konzerte, bei denen ich zugegen war, wurden von Sonic Youth und Mouse on Mars beschallt. Auch nicht gerade Anfänger oder Stümper. Das Haus der Kunst bleibt sich eben immer treu.

  • 5.0 Sterne
    19.6.2010 Aktualisierter Beitrag

    Subtile Denkmäler waren mir von jeher die liebsten.

    Die Arbeit 'Wunden der Erinnerung' von Beate Passow und Andreas von Weizsäcker (bis zu seinem Tod im Jahr 2008 Professor der Klasse 'Papier und Recycling an der hiesigen Kunstakademie) weist leise auf die Wunden der Stadt hin und erinnert darüberhinaus an die menschliche Wunden, die mit jenen verbunden sind.

    Man muss sie nicht wahrnehmen, diese Plexiglasscheiben mit diskretem Schriftzug, die die Künstler an drei Orten in München just oberhalb oder neben den Einschusslöchern platziert haben.

    Tut man es doch, so fächert sich Geschichte auf.
    Hier an der Rückseite des geschichtsträchtigen Haus der Kunst, die anderen Gedenktafeln sind an der Backsteinmauer der Universitätsbibliothek in der Schellingstraße und in der Arcisstraße nahe der TU zu finden.

    5.0 Sterne
    16.5.2010 Vorheriger Beitrag
    Das Haus der Kunst ist mein absoluter Favorit unter den Ausstellungshäusern in München.

    Hier werden…
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  • 5.0 Sterne
    21.6.2010

    Auf jeden Fall einen Besuch Wert. Und das meist sogar mehrmals im Jahr. Wo sonst in München könnte ich im Mai vor den riesigen, verfremdeten Photographien von Andreas Gursky rätseln, was denn nun Realität und Wirklichkeit ist, und mich schon im Juni der bunten Welt von Gilbert & George hingeben.

    Mit Ai Weiwei hat der Direktor Chris Dercon einen richtig großen Wurf gelandet. Leider verlässt er das Haus bald in Richtung London, wo er die Geschicke der Tate Modern leiten wird.

    Genial sind auch die Öffnungszeiten. Am Donnerstag kann man gar bis zehn Uhr Abends durch die ehrwürdigen Hallen schreiten. Da sollten sich andere Museen ruhig mal ne Scheibe von abschneiden.

  • 4.0 Sterne
    5.7.2010

    Von vielen als die berühmt -berüchtigte 'Weißwurstallee' verrufen - bildet die Architektur  des Hauses der Kunst nicht eben ein Highlight; stammt sie schließlich aus der weniger durch die architektonischen Höhepunkte bekannten Zeit des 3.Reichs.

    Ich habe dort meine erste Retrospektive von Gerhard Richter gesehen, und war absolut begeistert! Dahingegen das Haus in sehr guter Erinnerung für Top-Höhepunkte der Gegenwarts-Kunst.
    Außerdem sehr beeindruckend, die angeschlossene Buchhandlung und der Museumsshop. Wir sind da schließlich mit einer ziemlich dicken Tüte heraus gehumpelt!

  • 4.0 Sterne
    20.6.2010

    Das Haus der Kunst ist selbstredend immer wieder einen Besuch wert. Auch wenn man mit moderner Kunst vielleicht nicht so viel anfangen kann, ist das wechselnde Angebot hier so vielfältig, dass man sicher mal etwas interessantes finden wird.

    Schade finde ich, dass es hier - zumindest wenn ich da war - keine Audioguides gibt, was zwar nicht selten in Ausstellungen der Fall ist, allerdings muss man zugeben, dass moderne Kunst ab und an nicht sehr eingängig ist und man die ein oder andere Information für die Rezeption vielleicht anregend oder hilfreich fände.  

    Auch der Buchladen, in dem es sehr gute Sonderangebote gibt, lohnt sich.

    • Qype User MyJasp…
    • Münster, Nordrhein-Westfalen
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    4.0 Sterne
    6.9.2009

    Definitiv einen Besuch wert - allein aufgrund der Architektur des Gebäudes, welches den Anschein macht, als würde niemand es wagen, es zu renovieren oder zu verändern Mir hat es sehr gefallen, auch wenn es als typisches Exempel der NS-Zeit gilt. Letztlich haftet auch einem solchen Bauwerk eine Geschichte an.

    Die aktuelle Ausstellung (Thomas Schütte) hat mir sehr gefallen - der Ort für eine Ausstellung seiner Werke hätte nicht besser gewählt werden können Auch, wenn die Hallen riesig wirken, ist man aufgrund der Selektion der Werke recht schnell durch, so dass auch die ermässigten 6EUR für mich die absolute Obergrenze für einen Museumsbesuch diesen Ausmaßes darstellen: aufgrund dieser kleinen Einschränkung - 4 Sterne.

  • 4.0 Sterne
    10.7.2012

    Das muss man den Nazis einfach lassen: Uniformen und Prachtbauten konnten sie. Allerdings waeren sie sicher nicht mit der "entarteten" Kunst einverstanden gewesen, die da heutzutage gezeigt wird: Immer wieder tolle Ausstellungen in einem optimalen Bau.

    • Qype User koolio…
    • München, Bayern
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    5.0 Sterne
    24.9.2013

    Das Haus der Kunst ist das Museum wenn es um seitgenössische Kunst geht. Die Eintrittspreise sind ein wenig teuer, aber die Ausstellungen immer wahnsinnig gut! Außerdem kann man in der dazugehörigen Bar lecker essen und gute Drinks zu sich nehmen!

  • 4.0 Sterne
    25.6.2010

    Das Haus der Kunst ist sicherlich einer der interessanten Institutionen Münchens, wechselnde Künstler und Ausstellungen geben hier ihr Debüt.  Aber nicht die Ausstellungen sind bemerkenswert, was viele vielleicht nicht wissen, hier haben Kindern und Jugendliche die Gelegenheit, ihre Freude am gestalterischen Tun zu entdecken. Denn hier begegnen sie Künstlern und deren künstlerischen Ausdrucksformen. Hier dürfen Kinder Verständnis für diese Dinge zeigen und selbst Initiative ergreifen, ein gelungenes Konzept, um Kinder an Kunst heranzuführen und Kreativität der jungen Generation zu wecken.
    Erwähnenswert sind auch die öffentlichen Führungen, die kostenlos sind und auch nach Feierabend stattfinden, eine gelungene Alternative zum Kinoprogramm.

  • 5.0 Sterne
    20.10.2009

    die ausstellung "so sorry" des chinesischen künstlers ai weiwei ist absolut sehenswert und beeindruckend. noch bis zum 17.01.2010 kann man die vielfältigen arbeiten des kritischen künstlers bewundern.

    besonders sehenswert ist die installations-kombination in der große halle. dort werden die werke "roots-upon" auf "soft-ground" und "fairytale" gezeigt. am wenigstens auffällig, aber mit viel aussage und speziell für deutschland gestaltet, ist der "soft-ground".

    weil adolf hitler beim bau darauf bestanden hatte, den hallenboden mit deutschem kalkstein und nicht mit italienischem marmor ausgestalten zu lassen, schützt ai weiwei nun den stark angegriffenen bodenbelag mit einem 1:1-teppich, der original dem darunter liegenden steinplattenboden entspricht.

    der regimekritische künstler engagierte sich 2008 für erdbebenopfer und wurde dafür von polizisten in seiner heimat so verprügelt, dass er sich in münchen ein blutgerinsel aus dem gehirn operativ entfernen lassen musste.

    das haus der kunst ist immer einen besuch wert und in diesem fall ganz besonders...

  • 3.0 Sterne
    30.5.2010

    Im Bereich Kunst und Design finde ich die Buchhandlung von Walter König im Haus der Kunst, die es ebenfalls im Museum Brandhorst gibt, recht gut. Ich fahre zwar nicht regelmässig hin, aber in Verbindung mit einem Museumsbesuch gehe ich nie dran vorbei.

    Die Walter König Buchhandlungen gibt es ja nun in fast allen großen Museen in Deutschland und Österreich und die die ich davon gesehen habe, sind unschlagbar was die Auswahl im Bereich Fotografie, Mode, Design und Architektur betrifft.

    Hier hab ich bisher immer eine super gute Auswahl an Büchern zu sehen bekommen, zwar bleibt es häufig beim stöbern und angucken, aber das macht hier auch richtig Spaß und ich hatte hier noch nie das Gefühl, dass ich was kaufen muss.

    • Qype User chiemg…
    • Übersee, Bayern
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    5.0 Sterne
    5.11.2007

    Das Haus der Kunst am Rande des Englischen Gartens in München ist eines der bedeutensten Ausstellungszentren für Kunst, meist moderne Kunst, in München und weit darüber hinaus. Das Haus selbst blickt auf eine sehr wechselhafte Geschichte zurück. Die Architektur ist eine der Scheußlichkeiten des Naziregimes. Man versuchte sich am Klassizismus zu orientieren und verknüpfte das mit einem für Diktaturen typischen Monumentalismus. Dem ganzen fehlt dann die Leichtigkeit des spielerischen Umgangs mit den Vorbildern aus der Antike, die z.B. den Königsplatz in München prägt, sondern wirkt plump und kalt. So wird der Säulengang vor dem Eingang vom Münchener Volksmund ironisch Weißwurst-Allee genannt. Während der unrühmlichen und kulturlosen Nazizeit wurde das HdK als Ausstellungszentrum für Deutsche Kunst eingeführt. Auch gute Kunst war zu sehen, allerdings in einer Ausstellung entarteter Kunst. Von solch einem Regime entartet genannt zu werden, ist wiederum wohl eher eine Auszeichnung. In jüngster Zeit - seit den 90ern des letzten Jahrhunderts trat das HdK unter der Leitung von Christoph Vitali auch mit modernen Ausstellungskonzepten und zugleich mit einem kritischen und offenen Umgang mit der Geschichte des Hauses hervor. Vitali setzte als eines der ersten großen Museen längere Öffnungszeiten und weitere Maßnahmen durch, die der normalen Bevölkerung einen Zugang zur Kunst auch unter der Woche ermöglichen. Auch andere Maßnahmen wie Ausstellungen durch die Nacht sollten weitere Kreise für die Kunst erschließen. Große Klasse! So spielte das Haus der Kunst eine wichtige Rolle bei der Öffnung der Kulturwelt gegenüber weiteren Schichten der Bevölkerung.

    Aktuell besichtigten wir eine Ausstellung des südafrikanischen Aktionskünstlers Robin Rhode. Diese glänzt vor Humor und Einfallsreichtum. Hat mir großen Spass gemacht.

  • 4.0 Sterne
    5.2.2007
    Erster Beitrag

    Häufig wechselnde Ausstellungen mit interessanter und manchmal auch provozierender Kunst. Preise sind total ok.

    • Qype User Wollma…
    • Frankfurt am Main, Hessen
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    5.0 Sterne
    25.12.2008

    Immer einen Besuch wert! Wirklich gut kuratierte und interessante Ausstellungen. Ein Blick auf die Internetseite lohnt, denn man bekommt auch ein Kombi-Ticket, wenn man sich beide Ausstellungen ansehen mag. Das ist oft preiswerter.

  • 4.0 Sterne
    2.3.2011

    Wechselnde Ausstellungen, daher hier einfach nur mal ein allgemeiner Eindruck des "Haus der Kunst".
    Die Lage ist Tag (direkt am Englischen Garten und Eisbach) wie Nacht (direkt am P1) ideal und gut mit den öffentlichen Verkehrsmitteln (Bus und Tram) erreichbar. Sein Auto sollte man allerdings besser zu Hause lassen.
    Das Haus der Kunst bietet jeglicher Art von Ausstellungen viel Luft und Platz und kann selbst mit einer interessanten Architektur aufwarten. Die Eintrittspreise sind zwar von den Austellungen abhängig, aber eigentlich immer fair (Ermäßigung unter 18 etc.) und wer nach der Besichtigung eine Stärkung benötigt, wird im gemütlichen Café fündig.
    Der Museumsshop ist leider eher klein und wirkt völlig überladen...
    Kein Bezug zur Kunst? Die öffentlichen Führungen sind kostenlos und immer spannend oder wie wärs mit einer Englischen Führung nach dem Motto "Do you speak art?". Englisch lernen und dabei die Ausstellung erkunden - eine super Idee!
    Tipp: Newsletter auf der Homepage abonnieren und über aktuelle Ausstellungen informieren lassen!

  • 5.0 Sterne
    11.6.2008

    der neue chef chris dercon organisiert nicht nur
    grossartige ausstellungen wie u.a.
    lala land parodie paradies" von paul mccarthy (2005)
    oder die gursky-retrospektive (2007)
    sondern betreibt auch das projekt
    "kritischer rückbau",
    seither ist u.a. die mittelhalle entrümpelt worden
    und in ihren ganzen ausmassen erlebbar-

    lektüre-tipp:
    die zeitschrift "032c", ausgabe sommer 2008,
    hat das haus der kunst als titelthema-
    032c.com

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