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  • 1.0 Sterne
    1.8.2011
    Erster Beitrag

    Guten Tag zusammen.
    Hier einmal etwas zu einer Erscheinung in Deutschen Landen, welche immer wieder zur Freude, zum Taumeln, zum Weinen und sonstigen Emotionsdarstellungen Humanoider Anreiz bietet  die Hausverwaltung.
    Ob als Mieter oder Vermieter  jede/r dürfte schon einmal in einen mehr oder weniger ausgiebigen Genuss (wobei nicht immer klar ist, wer hier wem etwas ausgibt) eines Zusammenseins gekommen sein. Zusammenarbeit würde ich es nicht unbedingt nennen. Denn nicht jede Hausverwaltung begreift ihre vertraglich mit den Eigentümern verbandelte Schriftmäßigkeit auch als Leistungspflicht oder gar Service (Dienstleistung. Leistung ist ohnehin schon ein Wort, welches zu Runzeln der Stirn Anlass gibt.)
    Wie die Jungfrau zum Kinde kamen wir vor ein paar Jahren zu dieser Einrichtung (die bis heute hartnäckig Gelder für das Verwalten einstreicht).
    Christian Schier (unmöglich?) ist hier Inhaber, Betreiber und eine Art Alleskönner. Ein Verkaufstalent vor dem Herrn. BMW X3, schnittiges Auftreten, eloquent, schickes Einfamilienhaus, Familienvater. Ehemaliger Banker, definitif jemand, der auf die 2. Nachkommastelle mit Geld umzugehen vermag (unserem). Kurzum  jemand, dem man einfach vertrauen MUSS in heutigen Zeiten (da war doch was)
    Dass bei der Durchsicht der Abrechnungsunterlagen zum Ende einer Periode schon hier und da Ungereimtheiten oder fehlende Buchungen auftauchten  sei's drum. Wir konnten das beheben. Als Beirat immerhin auch meine Pflicht, dieses Festzustellen.

    Die Übergabe von der alten Hausverwaltung zu ihm  geriet dann auch eher zu einem zähen Kampf. Erst nach 2 Jahren waren alle Gelder ordnungsgemäß den unterschiedlichen Eigentümer-Parteien zugeordnet worden. Watt'n Spassssss, sach ich euch (soll Hamburgisch klingen).
    Auch nach 3 Jahren und mehrfacher Aufforderung war er nicht der Aufforderung nachgekommen, einem Architekten, welche unter der vorangegangenen Hausverwaltung eine Dachterrasse vermurckst hatte, eine Nachbesserung verbindlich aus der Feder zu leiern. Er berief sich immer wieder auf die Verjährungsfristen nach BGB. Was allerdings eine Dachterrasse nicht in Ordnung bringt. Zumindest konnte ich das nicht erkennen. Und ob der Architekt nocht lebt  war zu meinen Wohnzeiten dort via Hr. Schier einfach nicht herauszubekommen.
    Witzig wurde es, als ich irgendwann feststellen musste, dass Herr Schier der EINZIGE Mensch in seiner Firma ist, welcher mit den ihm anvertrauten Geldern umgeht und umgehen darf. Der einzige Kontozugänger. Seine Sekretärin hat darin nach eigener Auskunft weder einen Einblick noch die Möglichkeit, auf die Zahlungsflüsse einen Fluss zu nehmen. Vielleicht für ein kühlendes Bad im Sommer z.B.
    Nun. 4-Augenprinzip, Überwachung etc.  Fehlanzeige. Gutsherrenart. Und das führte u.a. dazu, dass
    a) die monatlichen Abrechnungen kamen, wann er es wollte, häufigst nur nach Aufforderung

    b) die Abrechnungen zumeist erst 2-3 Monate nach Monatsablauf versendet wurden

    c) das Datum von Zahlungseingängen (monatliche Wohngeldzahlungen) erst z.Tl. Monate später im System verbucht wurden, was zu einer eigenartigen Verzerrung von Kontostand der WEG zur saldierten Papierform führte.
    Und nun das Lustigste: Wir wohnen seit 1 Jahr nicht mehr dort. Alle Zahlungen sind natürlich eingestellt. Nach einem versehentlichen Wiederanlaufen 2er alter Daueraufträge (ich hatte sie seinerzeit nicht selbst löschen können und sie deshalb auf ruhend gestellt und dann leider vergessen), warte ich nun schon seit 6 Wochen auf die Erstattung des Geldes.
    Nachdem er fast 2 Monate schon hätte stutzig werden müssen, weil plötzlich Geld auf dem WEG-Konnto eingeht (Mai + Juni), welches vom Versender und den Summen her keinen Sinn ergibt  wir wohnen ja nicht mehr dort  rufe ich ihn an (die Daueraufträge habe ich natürlich schon stoppen lassen). Es ist der 24.06.2011. Er geht auch ran. Erinnert sich auch mündlich an diese Zahlungseingänge und versichert mir, diese zu erstatten. Am selben Tag sende ich ihm noch eine Email an die genannte Adresse, als reminder. Seitdem schweigt der Mann aus dem Wald. Wie so oft leider auch zur aktiven Wohnzeit dort. Es ist mittlerweile der 2. August. Ich weiss seit gestern von seiner Sekretärin, dass er im Urlaub ist. Schulferien und so. Kenn ich. Habe ich auch. Von dem Vorgang weiss sie nichts. Leider kann sie auch nichts tun (s.o.  alleinige Geldverfügung  Domus). Aber sie könne ihn darauf ansprechen. Da habe ich dann irgendwann aufgehört zu zählen. Ich meine die Male, an denen ich das schon gehört habe und doch nichts passierte. Einfach nur ätzend. Da dies rechtlich ein hellgrauer Bereich ist  jede Anstrengung mit Einschreiben etc.  einfach lästig.
    Hausverwalter scheinen das irgendwie zu wissen. Sie lassen einen am ausgestreckten Arm in leckeres Eis essen?!? Vorsicht! Tropft!
    Unrechtmäßige Bereicherung flüsterte mir jemand bereits ins Ohr.

    Weder Anrufe, SMS, Emails  bewirken eine Erstattung von über 800EUR. Auch Fristsetzungen. Keine Reaktion. Dabei hatte er am Telefon Wieder mal einfach

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