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  • 4.0 Sterne
    12.8.2013

    Das Hotel liegt gut im belgischen
    Viertel und ist bequem per öffentlichen Verkehr erreichbar. Das Haus macht
    einen etwas verwinkelten Eindruck,
    so dass man gefühlt Gefahr läuft, sich zu verirren. Die Größe der Zimmer ist gut,
    die Ausstattung und Sauberkeit ebenso. Das Frühstück schafft es leider nur auf
    mittlerem *-Niveau und kostet 9 Euro.
    Wlan kostet 5 Euro extra. In der
    Nähe des Hotel befinden sich zahlreiche Lokale.

    • Qype User Giovan…
    • Bonn, Nordrhein-Westfalen
    • 18 Freunde
    • 132 Beiträge
    3.0 Sterne
    26.11.2008

    Absolutes Durchschnittshotel, dass sich in meinen Augen durch nichts hervortut oder als besonders schlimm zu gelten hat.
    Gestört hat mich allein der hohe Preis für WLAN (allerdings ist das in so manchem Hotel auch so) und das im Badezimmer ein Fön gefehlt hat.
    Gut ist natürlich die zentrale Lage. Ich hatte bei der Buchung nach einem ruhigen Zimmer gefragt - dieser Wunsch wurde mir erfüllt, allerdings war der Ausblick aus meinem Fenster eher Trist und nachts hörte man irgendeine Lüftung laufen - von Straßenlärm und grölenden Menschen war hingegen nichts zu hören.

    Sehr chick gestaltet sich der Eingangsbereich, mein Zimmer hatte allerdings schon einige Tage auf dem Buckel und dürfte sich farblich gerne etwas weniger an den frühen neunzigern orientieren. Den Fotos auf der Homepage ist also nur bedingt zu trauen.

    • Qype User et…
    • Köln, Nordrhein-Westfalen
    • 34 Freunde
    • 75 Beiträge
    4.0 Sterne
    25.7.2007

    Gute Seminarräume mit Seminarservice in der Kölner Innenstadt;-) Zimmer für die Teilnehmer waren auch OK! Hier müht man sich um seine Kunden. Kleines feines Hotel in Ringnähe!

    Immer wieder gerne!

  • 2.0 Sterne
    11.12.2011

    Stückwerk

    Die Lage direkt am Rudolfplatz ist für Touristen ideal, ansonsten kann das Haus nicht wirklich überzeugen. Eine hoteleigene Tiefgarage ist grundsätzlich ein gewaltiger Standortvorteil, im Flandrischen Hof ist sie jedoch so eng und verwinkelt, dass es viel Rangieren erfordert, um dort mit einem Fahrzeug oberhalb Golf-Größe unfallfrei einen Platz zu finden.

    Der Ton an der Rezeption ist tagesformabhängig, besonders der männliche Empfangsmitarbeiter hat beim Check-In die Grenze zum Schnösel bereits nach drei Sätzen (und der einfachen Frage nach der Lage der Zufahrt zur Tiefgarage) weit hinter sich gelassen. Der Check-Out am nächsten Morgen läuft wesentlich professioneller.

    Schnell wird mal vergessen, den Gast auf die baulichen Besonderheiten des Hotels, das sich über mehrere Häuser erstreckt, hinzuweisen. Der eine Aufzug fährt nur nach unten, der andere nur bis in das vierte (von sechs) Geschossen, noch einer startet erst im ersten Stock, liegt dafür aber vier Ecken und zwei Treppen entfernt. Und so kommt es schnell, dass meine Kollegen, andere Gäste und auch ich ziellos (und zunehmend irritiert) durch das Haus irren.

    (Siehe Foto unten) Bild: Hinweisschilder gibt es viele, sie bieten nur nicht immer die Informationen, die man sich als Gast wünscht.

    Mein Einzelzimmer liegt im sechsten Stock, der enge, L-Förmige Grundriss ist eigenwillig. Der Schrank reicht für mehrere Tage, ein Safe gehört nicht zur Ausstattung. Fernsehen? Theoretisch ja, die LCD-Monitore sind laut Personal zwar neu, lassen sich aber nicht auf ein natürliches Seitenverhältnis einstellen.

    (Siehe Foto unten) Bild: Das Bad  Föhn nicht inbegriffen.

    Das Bad wirkt mit seiner roten Kunststoff-Ausstattung irgendwie unsauber und spartanisch, da kommt Jugendherbergs-Feeling auf. Einen Föhn muss man in diesem (nach eigener Einschätzung) Drei-Sterne-Haus allen Ernstes telefonisch bestellen, er gehört nicht zur Badausstattung.

    Das Frühstücksbuffet habe ich nicht getestet, ein paar Schritte entfernt befinden sich an der Aachener Straße genügend Cafés mit umfassenden Frühstücksmöglichkeiten.

    Mit etwas mehr Aufmerksamkeit und Serviceorientierung ließe sich daraus ein gutes Hotel machen  aber bis es soweit ist, gibt es von mir nur zwei Sterne.

  • 3.0 Sterne
    1.9.2012

    Ich habe nur eine Nacht im Flandrischen Hof verbracht. Anreise sollte bis 18 Uhr erfolgen, nach telefonischer Vereinbarung ist eine Spätanreise aber auch kein Problem.
    Besonders positiv hervorzuheben ist die zentrale Lage unweit vom Rudolfplatz und der Altstadt. Die Dame an der Rezeption hat mich freundlich begrüßt und mir während des kurzen Check-in den Weg zum Fahrstuhl über zwei Treppen in den 7. Stock erklärt.
    Mein Einzelzimmer lag direkt unter dem Dach und war entsprechend aufgewärmt. Selbst das Öffnen der Fenster während der Nacht brachte wenig Abkühlung. Einrichtung und Teppich wirkten etwas altmodisch, dunkel, aber zweckmäßig. Die gesamte Zimmerbeleuchtung war unzureichend und schaffte wenig Helligkeit. Ausstattung bestand aus einem TV, Einzelbett (mit guter Matratze und dickem Kissen), Nachttisch, Schreibtisch, Stuhl, Schrank, Kofferablage, Ganzkörperspiegel und integriertem kleinen Badezimmer. Hier störte mich die laute Lüftung, die mit dem Licht gekoppelt anging. Die Dusche war etwas verkalkt, ein Fön war nicht vorhanden. Insgesamt ist das Zimmer sehr hellhörig gewesen. Die ganze Nacht über waren Straßenlärm und sich laut unterhaltende Menschen aus den umliegenden Restaurants zu hören. Geweckt wurde ich von der morgentlichen 6 Uhr Dusche des Frühaufstehers im Zimmer neben mir. Darauf folge gegen 8 Uhr der Lärm des Staubsaugers durch die Reinigungskräfte
    Das Frühstück hingegen hat mich positiv überrascht. Am Tisch wird man nach Tee oder Kaffee gefragt und das Buffet beinhaltete mehrere Sorten Brötchen und Brot, sowie eine Wurst- und Käseauswahl, Marmeladen, Honig, Nutella, Frischkäse, Lachs, Rüheei mit oder ohne Schinken, Nürnberger Würstchen, aufgeschnittene Tomaten und Gurke, Cornflakes, Naturjoghurt, Quarkspeise, Obstsalat, frisches Obst, Orangen- und Multivitaminsaft usw.
    Der Check out bestand lediglich aus der Abgabe meines Zimmerschlüssels. Geredet hat man nicht mit mir. Und dabei hatte ich doch schon die Antwort auf die Aussage Ich hoffe, es hat Ihnen bei uns gefallen im Kopf

    • Qype User dogfoo…
    • Hamburg
    • 7 Freunde
    • 42 Beiträge
    3.0 Sterne
    18.11.2007

    Um meine drei Sterne zu verorten: 3 = Durchschnitt. 4-5 Tage vor der Reise ein Einzelzimmer für 80,- EUR am Wochenende bekommen. Normaler Preis, kann man nicht meckern. Schon gar nicht bei dieser sehr zentralen Lage.

    Es gab keine Probleme, Fehler oder Mängel. Aber es gab auch keine Highlights die das Hotel herausheben würden.

    Das Frühstücksbüffet war 08/15: zwei Fruchtsäfte, drei Quarksorten, drei Müsli/Flakes-Sorten, nur eine Käse-Sorte, verschiedene Wurst- und Schinkensorten, Brötchen, Toast, Rührei, Marmeladen. Das übliche halt, in einem etwas sterilen Raum mit einem Ausblick auf eine sehr designlastige Terrasse.

    Mich haben letztendlich zwei Dinge geärgert, die zwar in den Hotels dieser Preisklasse üblich sind, aber m.E. nicht zeitgemäß sind.

    Die Zimmer sind mit ziemlich technischen Schnickschnack ausgerüstet: man kommt rein und der eingeschaltete Fernseher(!) begrüsst einem mit Namen und verschiedenen Einstellungsoptionen. Auf dem Schreibtisch ist eine Funktastatur. Es handelt sich um ein integriertes System von Phillips zum Internetsurfen, Fernsehen, Abrufen von Rechnungsdaten und Pay-TV-Filmen.

    Bei einem Hotel dass soviel Wert auch technischen Schnickschnack legt, erstaunt es mich, dass das WLAN mit 20EUR/Tag derart prohibitiv bepreist ist (=1/4 des Zimmerpreises??!). Die abrufbaren Pay-TV-Filme haben 13,50 EUR gekostet, also etliches teurer als in Kinos oder der 50m vom Hotel entfernten Videothek.

    Es wird mit "Satellitenfernsehen" geworben, kurioserweise sind aber nur die handelsüblichen 25 Fernsehsender empfangbar. Es hat noch nicht einmal zu den Digitalkanälen von ARD und ZDF oder französischsprachigen oder flämischen Sendern gereicht.

    Dieses TV-Monstrum von Philips ist komplett an meinen Bedürfnissen vorbei konstruiert. Mir wäre mehr gedient gewesen, wenn man einen billigen Fernseher aber dafür kostengünstigeres WLAN geboten hätte.

    Ich will das Hotel nicht madig machen: Service & Zimmer waren okay, Lage war sehr ruhig, aber eben nicht mehr als Durchschnitt.

    • Qype User HorstS…
    • Hamburg
    • 0 Freunde
    • 54 Beiträge
    4.0 Sterne
    8.4.2010

    Das Hotel ist für geschäftliche Reisen ideal: Gut mit den Öffentlichen zu erreichen, Restaurants und chillige Bars ganz in der Nähe und der Preis für die gebotene Leistung stimmt.

    Ich buche ausschließlich die Kategorie "Business Zimmer" - die sind zwar klein, aber dafür neu (da im Anbau) und vor allem ruhiger. Guter UMTS-Empfang erspart mir das WLAN und die Bäder sind ebenfalls neu und natürlich auch mit einem Haarföhn ausgerüstet. Man hat Außentüren zur Balustrade, kann also auch im 7. Stock vor die Tür treten.

    Das Frühstück reicht für einen guten Start in den Arbeitsalltag vollkommen aus und erscheint nicht auf der Rechnung.

  • 4.0 Sterne
    13.4.2008
    Erster Beitrag

    Meine Erinnerungen sind noch recht frisch - wir waren am letzten Wochenende dort.
    Die Zimmer sind groß, mit kleiner Sofa Sitzecke. Im Bad waren sowohl Dusche als auch Badewanne vorhanden. Alles super sauber und gepflegt.
    Ich fand allerdings auch diese merkwürdige TV Anlage etwas nervig und den Preis fürs surfen (8 EUR /Std) habe ich lieber gespart.
    Frühstück war soweit ok. Mir sind allerdings die Rühreier positiv aufgefallen. Einmal mit Schinken, einmal ohne - und nicht wie sonst eine betonähnliche Masse, sondern sehr lecker cremig. Außerdem gab ein nettes Obst und Gemüse Angebot. Was sehr nervig war am Samstag, wir gingen um 9 Uhr frühstücken - und bekamen erst nach langem suchen einen Platz. Der ganze Raum war gefüllt mit einer holländischen Reisegruppe, die sich lautstark unterhielten und gerne versuchten am Büffet abzudrängen. So schnell war ich noch nie mit dem Frühstück fertig.
    Am Sonntag waren sie weg - und es war wesentlich entspannter.
    Alles in allem hat es uns gut in dem Hotel gefallen - bis auf die etwas laute Umgebung nachts, dafür liegt das Hotel aber sowas von bequem für uns Touris. grins

    • Qype User Kontak…
    • Hamburg
    • 76 Freunde
    • 116 Beiträge
    3.0 Sterne
    19.3.2008

    Dies war mein zweiter Besuch im Flandrischen Hof - und auch gleichzeitig der Besuch, der leiter zu einer kleinen Abwertung führt. Das Frühstück ist in der Tat nichts besonderes, aber das erwarte ich eigentlich auch gar nicht, denn das Haus liegt superzentral, hat ordentliche Zimmer und das schon ab 62,- Euro pro Nacht (auch am Wochenende).
    Allerdings habe ich diesmal festgestellt, dass ich beim letzten mal offenbar (ohne mein Wissen, Zutun oder Zahlung) ein Businesszimmer bekommen habe diese sind größer, schöner, mit Badewanne, Fön und meist auch Aussicht - und vor allem: RUHIGER.
    Denn in meinem Zimmer diesmal hörte man nachts doch noch recht gut die angrenzenden Amüsier-Etablissements (Kneipen mit SEHR lauter Musik) und ich fand es auch nicht gerade schön, dass am Samstagabend gegen 12 ein paar laut lärmende, betrunkene, britische Jugendliche in der Lobby herumlärmten als sei es der Partyraum eines Backpacker-Hostels

    Ansonsten wie gesagt: Zentral, sauber, freundlich.
    Die Aufwertung zum Businesszimmer lohnt sich unter Umständen.

    • Qype User AliaOf…
    • Hamburg
    • 0 Freunde
    • 6 Beiträge
    2.0 Sterne
    15.7.2013

    Das Haus ist eigentlich ein gutes 3*Hotel, mit einigen Abstrichen. Zum einen muss man gut zu Fuß sein, denn die zusammengefügten Gebäudeteile sind nur mit fleißigen Treppen-auf-und-ab zu erreichen. Und leider hilft einem auch dabei niemand mit dem Gepäck.
    Während ich dann doch mal auf den Lift gewartet habe, musste ich mit ansehen, wie eine Reinigungskraft das Treppenhaus putzte. Nach dem sie auf einer Kante den Staub geprüfte hatte, war er es wohl nicht wert gewischt zu werden, aber musste doch sorgfältig vom Finger gebröselt werden Das Bad meines Zimmers wurde sicher von einer anderen Mitarbeiterin gepflegt, denn es war wirklich piccobello.
    Aber der Hauptgrund für den Abzug von Sternen war, dass ich in der Nacht kaum ein Auge zu gemacht habe. Nachdem ich eingecheckt hatte, habe ich festgestellt, dass das Zimmer zu einer Hauptverkehrsstraße gewandt war. Das Fenster wäre wegen eines Erkers nur mit Akrobatik zu schließen gewesen und eine Klimaanlage gab es nicht. Ich ging daher zur Rezeption und fragte, ob ich ein ruhigeres Zimmer (!) bekommen kann. Die Dame hinter dem Tresen bestätigte dies, und ich konnte gleich in ein Zimmer im selben Trakt, aber mit Fenster zum Hinterhof beziehen. Danach verließ ich das Haus für mehrere Stunden.
    Als ich zurückkam stellte ich schon auf dem Weg nach oben fest, dass aus der PianoBar laute Musik kam. Diese war auch noch gut zu hören, als ich im dritten Stock den Lift verließ und fast noch besser in meinem Zimmer. Die Musikauswahl war zwar ok, aber um 1:00 Uhr konnte ich wegen der Lautstärke immer noch nicht schlafen, und das trotz Oropax!
    Ich rief daher an der Rezeption an und der nette Herr sagte mir, dass er darauf leider keinen Einfluss habe, weil die Piano Bar nicht vom Hotel betrieben werde, und der Pächter eine Konzession für die Musik bis 2:00 Uhr habe. Er könnte mir allerdings ein Zimmer in einem anderen Gebäudeteil anbieten Warum ist die Kollegin von der Tagesschicht nicht darauf gekommen, als ich um ein ruhigeres Zimmer bat?!?
    Ich verzichtete auf den nächtlichen Umzug, weil es ja nur noch eine Stunde Musikgenuss sein sollte. Tatsächlich war auch um 3:45 noch Party.
    Beim Auschecken am nächsten Morgen, wurde nicht gefragt, ob ich zufrieden gewesen sei, daher musste ich es der jungen Frau leider offen und direkt sagen. Auch sie sagte das Sprüchlein von wegen nicht zu vertreten, weil anderer Betreiber aber wir haben uns dann noch darauf geeinigt, dass es geschäftsschädigend ist. Sie hat versprochen, meine Beschwerde weiterzugeben, aber ein aufrichtiges Bedauern war nicht zu bemerken, von irgendeiner Form des Entgegenkommen ganz zu schweigen. Fazit: So lange es die PianoBar gibt, werde ich nicht mehr dort übernachten. Danach vielleicht.

    • Qype User olive…
    • Köln, Nordrhein-Westfalen
    • 62 Freunde
    • 28 Beiträge
    5.0 Sterne
    4.4.2006

    Sehr nettes Garni Hotel in der Innenstadt in Köln. Die Zimmer sind zum großen Teil frisch renoviert und sehr schön. Funktionell aber fein. Meine Hochzeitsgäste waren sehr glücklich und haben sich sehr wohl gefühlt.

    • Qype User seebur…
    • Buxtehude, Niedersachsen
    • 11 Freunde
    • 46 Beiträge
    4.0 Sterne
    14.2.2010

    Mein Hotel in Köln zum Karneval. Es hat wirklich alles was man braucht. Es ist sauber, die Zimmer sind in Ordnung, das Frühstück wirklich prima (ohne zu glänzen) und der Zimmerpreis geht total in Ordnung. Wer also guten Standart sucht ist hier gut aufgehoben. Die Tiefgarage erfordet allerdings Geschick.

    • Qype User julian…
    • Köln, Nordrhein-Westfalen
    • 2 Freunde
    • 37 Beiträge
    4.0 Sterne
    24.3.2007

    Schönes zentrales Hotel auch als Tagungshotel geeignet. Service und Zimmer gut bis sehr gut!
    Gutes Preis-Leistungsverhältnis!
    Immer wieder gerne!

  • 1.0 Sterne
    23.1.2013

    Das Hotel Flandrischer Hof ist eines der Häuser, die einen daran erinnern, dass die Architektur von Einbettzimmern und Gefängniszellen im Grunde identisch ist. Das Hotel entwickelt gewisse Techniken, um das Zimmer zu einem perfekten Spielort für den Tod eines Handlungsreisenden zu machen. Alles ist aus Plastik. Der Vorhang ist aus Plastik. Unter dem Laken ist einer dieser grässlichen Matratzenschoner aus Plastik gespannt, die einen eine schreckliche Nacht verbringen lassen, falls man nicht gewitzt genug ist, den Schoner zu entfernen und das Bett neu zu beziehen (nervend, weil das Laken kein Spannbettuch ist). Die Krönung ist aber, dass es nicht einmal ein Zahputzglas gibt, sondern nur einen Plastikbecher  als gesamte Ausstattung des Hotelzimmers. Auch wenn man ein Wasser aus der Leitung zapfen will, muss diesen Becher nehmen. Es gibt übrigens weder eine Zimmerbar noch gar ein freies oder kostenpflichtiges Mineralwasser als Begrüßungsgeste auf dem Tisch. Ich habe mir dann ein Glas an der Hotelbar geklaut. Nein. Sehr lieblos. Internet kostet 5 Euro für 24 Stunden. Ich glaube nicht, dass ich wieder komme.

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