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    • Qype User bellbe…
    • Berlin
    • 0 Freunde
    • 7 Beiträge
    5.0 Sterne
    17.5.2012

    ein klasse ort zum lernen. sei es mit freunden in einer gruppe oder allein.
    durch die seperaten räume werden studierende, die allein in ruhe lernen wollen, nicht gestört, sodass gruppenprojekte ohne geflüster beweltigt werden.
    alles tiptop sehr modern.

  • 5.0 Sterne
    9.9.2013
    2 Check-Ins hier

    Die HU-Bib ist wie ich finde eine super Bibliothek. Sie ist sehr modern und zentral gelegen. Man kann mit der Mensakarte den Spint abschließen und damit auch bezahlen, Bücher an modernen Buchscannern digitalisieren, Ausleihe und Rückgabe an coolen Automaten machen und bestimmt auch gut arbeiten (darf ich zu den besten Zeiten als "nicht HU-ler" nur nicht).
    Das Gebäude mit den zentralen arbeitsplätzen gefällt mir auch ganz gut. Alles in allem eine moderne, gut ausgestattete Bibliothek. Super zum arbeiten und produktiv sein.

  • 3.0 Sterne
    19.11.2013
    32 Check-Ins hier

    Das Grimm-Zentrum ist die zentrale Anlaufstelle für alle HU-Studenten auf der Suche nach Literatur. Das Gebäude ist ein einziges Monstrum auf 8 Etagen mit dem Charme eines Kühlschranks. Ich kann meine Vorposter verstehen: mir geht es ähnlich. Ich habe aber nicht nur schlechte Laune, wenn ich rauskomme, sondern schon beim Eintritt. Die Schließfächer sind ausnahmslos belegt, zumindest in den Stoßzeiten, und da man mit Jacken, Taschen, Rucksäcken etc. die Bib nicht betreten darf, heißt es anstehen und warten - im Durchschnitt 15 min.

    Geschafft, die Klamotten sind im Schließfach - übrigens muss mann sich dafür eigens eine Mensakarte kaufen, also nix mit schließen,  nein drücken - und los gehts! Moment! Der freundliche Herr am Empfang stoppt mich erstmal Getränke nur in durchsichtigen Plastikflaschen. Red Bull der Überlebensdrink aller Studis geht schon mal gar nicht! (inzwischen schmuggel ich ne Dose immer in der Hosentasche rein smuggle smuggle.) Geschafft bin drin, Schweiß beginnt langsam zu fließen.  Alles rennt , Hektik pur, Computerarbeitsplätze fast alle besetzt. Ich lass mich erstmal in der Sessellounge nieder und yelpe ein bisschen.  Studieren kann ich immer noch. Irgendwann wird das schlechte Gewissen zu groß. O.k. ran an die Rechner und los. Los das heißt die elendig langen Treppen zu den einzelnen Fachbibs hoch und runter. Die Arbeitsplätze sind im EG und 1. OG. Amor braucht Bücher ausm 3. Die sind so schwer, dass ich nach hoch und runter schweißüberströmt bin. Aber ach du Schreck ich brauch ja viel mehr :-( also das gleiche noch 2 mal. Die fleißigen Kommilitonen am PC kucken mich mitleidig an, wie ich den Riesenberg von Spezialgrammatiken um mich drapiere und mein PC einer Festung gleicht....

    Es gibt nur auf einer Seite des Gebäudes Treppen. Befindet man sich am anderen, oje ein mal ganz rum ums Karree. Die Fahrstühle sind entweder ganz am Ende des einen Ganges oder in versteckten Nischen. Um zu diesen zu gelangen muss man 2 schwere Türen öffnen und beim Ausstieg noch einmal. Und das mit 5 kg schweren Büchern unterm Arm, fast unmöglich. Positiv ist die gute Ausstattung an Büchern fast aller Fachgebiete,  viel mehr Positives fällt mir allerdings auch nicht ein. Ach doch die Vorhalle ist ein einziger Hipsterlaufsteg, da sitzt es sich ganz gemütlich und man muss über den Style einzelner schon manchmal etwas schmunzeln, wenn man denn dank Bologna die Zeit dazu hätte.

    Alles in allem 3 Pkte. mit gutem Willen.

  • 3.0 Sterne
    13.11.2013

    Das Grimm Zentrum ist eine moderne, lange offene und eine zentrale Bibliothek, die wichtige Fachliteratur beisammen hat. Jeder kann hin, man muss sich nur anmelden. Und man kann sich echt verlaufen. Einziges Manko ist der HU-Home-Service oder so. Jedenfalls dürfen während einer bestimmten Uhrzeit nur HU Studenten dort an den Arbeitsplätzen sitzen. Eigentlich ganz nett, doch wenn alles frei ist, muss man trotzdem seinen Platz räumen. Hallo? Sinnlos? Soll ich etwa auf dem Boden arbeiten? Oder bei den Info-Menschen, die immer sehr laut und deutlich ihre Probleme besprechen. Super für wissenschaftliches Arbeiten jaja.  Deshalb gibt es nur 3 Sterne.

  • 3.0 Sterne
    28.10.2013
    4 Check-Ins hier

    Laufsteg der HU, ne.
    Super zentral gelegen, das ist auch der Grund warum wohl jeder hier her kommt, vor allem ich als nicht HU-ler. Denn warum soll ich erst bis ans Ende der Welt fahren, wenn es hier eine moderne Bibliothek 15 min von meiner Wohnung entfernt gibt? Als nicht HU-ler wird man aber mit Schildern gerne darauf hingewiesen dass man doch nur Mensch zweiter Klasse ist, nicht zur "HU Homezone" gehört, d.h. von 8-19 Uhr (sprich: den ganzen Tag) NICHT auf Etage 1-5 arbeiten darf! Über diese Frechheit komm ich immer noch nicht ganz drüber weg... Klar, werden jetzt alle HU-ler sagen "Das ist schon richtig so", aber versetzt euch mal in die Lage anderer.. Aber wiederum, wieso sollte man das tun? Was andere machen geht mir doch am A**** vorbei, ist ja die gute deutsche Grundeinstellung.
    Nichtsdestotrotz werde ich wohl weiterhin hierhin gegen, einfach wegen der guten Lage, modernen Atmosphäre und dem Bestand an Büchern.

  • 3.0 Sterne
    24.7.2010

    Mit ihrer lichtdurchluteten Architektur und dem wunderschönen Lesesaal ist diese Bibliothek rein optisch natürlich ein Highlight. Zudem ist sie recht gut sortiert, so dass man leicht findet, was man sucht, und obwohl ich mich anfangs an das elektronische Ausleih- und Rückgabesystem erst gewöhnen musste, finde ich es mittlerweile ganz praktisch. Ebenfalls praktisch finde ich, dass man einfach mit der Menskarte kopieren oder seine Mahngebühren (ahem...) bezahlen kann.

    Zum Arbeiten eignet sich die Bibliothek dann allerdings weniger, denn die Plätze sind hart umkämpft, und es ist mir auch insgesamt viel zu unruhig hier. Ebenfalls nervig ist die Tatsache, dass der Spintraum viel zu beengt ist; außerdem findet man so gut wie nie einen leeren Spint, da viele Leute die Schlüssel anscheinend einfach mit nach Hause nehmen. (Dafür kann man Jacke und Tasche jetzt im Eingangbereich abgeben.)

  • 2.0 Sterne
    16.8.2012
    1 Check-In hier

    Und der Zeitdruck sprach: Du musst noch lernen! Also ab in die Bibliothek. Die Gebrüder Grimm sind wahrscheinlich jedem durch ihre ausgedachten, teils sehr schönen Märchen bekannt. Was sich allerdings manch einer beim Bau dieses Monstrums ausgedacht hat, ist ganz und gar nicht märchenhaft.

    Der Reihe nach: Als nicht HU-Student werde ich es mir nicht anmaßen, was gegen diese Bibliothek als HU-Bibliothek zu sagen, denn für diesen Bau können die Studenten ja nichts. Jedoch hat man das Gefühl, dass die hier lernen HU-Studenten sich oftmals als was besseres fühlen. Das ist lediglich mein persönliches Gefühl.

    Auch hier gilt die Devise à la Gorbatschow: Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben (auch wenn er das so nie gesagt hat). Wer unter der Woche zur Klausurenzeit um 10Uhr erscheint kann gleich wieder gehen. Ein Gedränge wie bei einer MediaMarkt-Neueröffnung im Alexa, fürchterlich. Zumindest gibt es die Möglichkeit mit der MensaCard ein Schließfach zu nutzen, wenn auch nur in begrenzter Anzahl.

    Da es eine HU-Bib ist, sind viele Plätze auch den HUlern vorbehalten, was auch okay ist, doch wehe der Grimm-Marshall macht seine Runde und erwischt einen Unifremden. Szenen wie in schlechten B-Movies. Unabhängig davon regiert hier die Platzverschwendung hoch 10. In den Etagen an den Rand der Fenster gedrückt, sitzen Studenten an Einzeltischen hintereinander beflankt von langen leeren Regalreihen. Anonymität beherrscht das Dasein. Wenn man richtig sitzt, kann man ab und an einen ICE vorbeifahren sehen, die die Städtenamen Wuppertal oder Chemnitz tragen. Orte, in denen ich zwar nicht lieber wäre, aber sie fahren wenigstens weg von diesem Ort.

    In der Mitte des Monumentalgebäudes sind terrassenförmig weitere Arbeitsplätze angelegt. Das Klicken der Notebooktasten geht in einem permanenten Pfeifton über. Hier kann man nicht ruhig lernen, hier sitzt man auf dem Präsentierteller. Wer schwanger ist, kann sich in den Mutterbereich zurückziehen, doch wehe, man sitzt dort unberechtigt. Die Grimm-Marshalls observieren alles. Folge: Rausschmiss (obwohl seit Stunden leer). Vorschrift bleibt Vorschrift.

    Wieder im Erdgeschoss fällt der Blick auf das kleine Angebot des Studentenwerkes. Kaffee, Milch, Kuchen etc. werden von unfreundlichen Damen verkauft. Gemütlich sitzen sieht anders aus.

    Doch warum gehe ich hierher, wenn ich doch nur am meckern bin? Es ist die zentrale Lage, es ist die Faulheit nach Dahlem zu fahren und es ist manchmal Masochismus. Doch mein kleiner Freund der Zeitdruck wird sich sicher bald wieder melden.

  • 3.0 Sterne
    24.6.2010

    Schön, dass es das Jacob-und-Wilhelm-Grimm-Zentrum und tatsächlich war mir der vorhandene Bestand schon des öfteren eine großartige Hilfe, aber um zu lernen ist das definitiv kein guter Ort für mich.
    Der Kampf um die Plätze ist hart und Ruhe gibt es irgendwie auch keine.
    Nervig ist auch die Suche nach einem Spind im Keller um die Sachen einzuschließen.
    Ich komme also lediglich um mir Bücher zu leihen und alleine das Suchen kostet mich bei all den Etagen machmal unglaublich viel Zeit. Ergo ich bin nur da, wenn es sich nicht vermeiden lässt.

  • 3.0 Sterne
    21.6.2010

    Ja, die Bib ist neu und ja, sie hat auch unheimlich viele Bücher. Dennoch hab ich ein paar Sachen an der Bibliothek auszusetzen. Ich findes es zum Beispiel furchtbar, dass man irgendwo im Keller seinen ganzen Scheiß einschließen soll. Viele, die oft dort hingehen, lassen ihr Zeug einfach im Spint und nehmen den Schlüssel mit. An sich keine schlechte Idee, nur es sind einfach immer zu wenig Spinte frei. Man sucht sich dumm und dämlich.

    Es gibt sehr viele Plätze die keinen Zugriff auf das Internet haben. Auch das finde ich komisch. An meiner Uni hat jeder Computer einen Internetzugang, wieso auch nicht? Wovor haben die den Angst wenn jeder Computer einen Zugang hat? Versteh ich nicht.

    Zu guter Letzt ist auch was ander Ordnung auszusetzten. Wieso kommt ein Schwung mit Sozialwissenschaftlichen Sachen,dann n bisschen BWL dann ein bisschen Recht und dann wieder SoWi? Wenn das jemand versteht, bitte bescheid sagen!

    Sonst ist die Bib sehr modern und schön. Gut finde ich, dass man sich, sofern man HU Student ist und gerade Bachelor/Diplom/Master schreibt einen eigenen Raum mieten kann. Da hat man dann seine Ruhe. Obwohl da so viele Menschen rumspringen ist es auch wirklich ruhig da, das finde ich auch gut.

    Am besten ihr geht selber mal hin!

  • 4.0 Sterne
    21.6.2010

    Keine andere Universitätsbibliothek in Berlin kann wahrscheinlich diese moderne Bibliothek schlagen. Die TU Berlin hat damals den Studenten Freude bereitet, bei dem sie eine neue Bibliothek in dem Volkswagen Haus eröffnet hat, mit besseren Fazilitäten. Trotzdem überschlägt die HU Bibliothek alles. Die ist wirklich ein Luxus.

    Baufachlich gesehen ist diese Einrichtung ganz modern. Die Verteliung der Lesesälen in mehrstockigen podiumartigen Stockwerken ist für mich sehr beeindruckend. Es gibt immer separate PC-Räumen in jeden Stockwerken, so dass die Leute in den Lesesälen ihre Ruhe haben können.

    Die Literatur- und Zeitschrift-Sammlungen finde ich auch gut. Wenn  man dachte, dass bei einer HU Bibliothek alles nur um Geisteswissenschaften geht, lag falsch. Ich habe schon mal gute Zeitschriften für Business und auch Marketing gefunden.

    Wer keinen Bock oder kein Vertrauen, seine Sachen in den Schließfächer zu lassen,  kann auch bei der Garderobe seine Sachen abgeben.

  • 3.0 Sterne
    23.6.2010

    Ganz zu Anfang: Ja, ich mag die Bibliothek und ja, ohne sie wäre ich schon oft verloren gewesen.

    Aber was ist denn bitte das neuste: Da werden jetzt überall Plätze reserviert für HU-Leute und die anderen können sich dann in der eh schon immer viel zu vollen Bibliothek um die noch freien Plätze schlagen. Ich dachte diese Biblo ist öffentlich, dann sollen sie sich doch bitte auch so benehmen. An meiner Uni gibt es auch keinen EXTRA-Bereich für Vivadrinis. Und an der FU ist auch immer jede Menge los, aber so eine beknackte Regel haben sie da noch nicht eingeführt.

    Gut, dass ich da eh nur immer zum Bücher ausleihen hingehe, lernen tue ich nämlich dann doch lieber zu Hause. Mich stört generell in Bibliotheken, dass man nichts essen und trinken darf nebenbei. Meine Denkreserven brauchen das einfach...

  • 4.0 Sterne
    13.12.2009
    Erster Beitrag

    Das ist sie also, die neue UB der HU, unübersehbar hinter dem S-Bahn-Bogen Georgenstr. Mit Büchern auf acht Etagen, die auf vier Etagen gelesen werden können.

    Vergleicht man den Neubau mit dem Übergangsquartier in der Hessischen Str., so muss man von einem Quantensprung reden. Nicht nur, weil dieses Gebäude zentral gelegen und nahe am Hauptgebäude ist. Sondern gerade weil die Arbeitsatmosphäre eine andere, bessere ist und die Öffnungszeiten endlich einmal großstädtisch werden.

    Da ich von Architektur wenig Ahnung habe, kann ich nur sagen, dass ich sie so kühl wie modern finde; sie erinnert mich stark an der neue Regierungsviertel um den Reichstag. Schön ist es nicht, hässlich auch nicht. Drinnen setzt sich die Strenge fort, für Verspieltes oder Gemütliches ist kein Platz. Trotzdem mag ich das Gebäude. Ein wenig Kurios mutet es an, dass Behinderteneingänge und behindertengerechte Gestaltung ins Hintertreffen geraten sind. Hier hätten Architekt und Bauherr Pionierarbeit leisten können.

    Beeindruckend ist der Lesesaal, der sich über vier Etagen erstreckt und an die hängenden Gärten erinnert. Leider es ein wenig kühl und zugig, doch vielleicht wird man es im Sommer zu schätzen wissen. Auf jeden Fall gibt es genügend Arbeits- und Aufenthaltsplätze. Richtig ärgerlich ist eine Kopierstation, die ständig überlastet und zudem teuer ist. Nicht weniger ärgerlich ist die Unverzuverlässigkeit der PC im Foyer, die nach einem nicht erkennbaren Muster funktionieren bzw. nicht funktionieren.

    Für mich besonders lobenswert ist der Name, der trotz Koppelung - Jacob-und-Wilhelm-Grimm-Zentrum - immer noch eigenständiger ist als einer mit einem Firmenbestandteil, sagen wir VW ...

    • Qype User Seba…
    • Berlin
    • 4 Freunde
    • 27 Beiträge
    5.0 Sterne
    22.7.2010

    Die ehemalige Zentralbibliothek der HU ist jetzt "nur" noch eine Zweigbibliothek.

    Sie umfasst jetzt die Bereiche
    Agrarwissenschaften
    Biologie
    Sportwissenschaft

    Besonders die Bedienung an der Theke (aber auch alle anderen) sind sehr nett und hilfsbereit. Bei Fragen zum Bestand und auch zum Umgang mit OPAC und Co. kann man sich gerne an sie wenden.

    Computerplätze sind direkt am Eingang vorhanden - nicht sehr viele aber es reicht. Kopieren und drucken geht auch.

  • 5.0 Sterne
    11.4.2012

    Gut zu erreichende Bibliothek.
    Als Fernuni Hagen Student wird man behandelt wie ein HU-Student. Sehr positiv. Die langen Öffnungszeiten, der Service und der Bestand überzeugen.

    • Qype User jed4…
    • Berlin
    • 1 Freund
    • 6 Beiträge
    2.0 Sterne
    23.4.2010

    Das Gegenteil von gut ist gut gemeint. Der große Wurf sollte es werden: statt der vielen kleinen Fachbibliotheken, die über alle Institute hinweg verteilt waren, ist nun das Jacob-und-Wilhelm-Grimm-Zentrum die zentrale Anlaufstelle für alle: "der größte zusammenhängende Freihandbestand in Deutschland", so heißt es.

    Das kann man toll finden, muss man aber nicht. Denn die vielen kleinen Fachbibliotheken waren eben klein, übersichtlich und vom Fach, d.h. die Bücher und die Menschen dort entsprachen dem eigenen Interesse. Nun gibt es einen, zugegeben architektonisch beeindruckenden, Riesenbau, dem jedwege Übersichtlichkeit oder gar Intimität fehlt. Gab es in den kleinen Fachbibliothken noch hunderte von Ecken oder Winkeln, in die man sich zurückziehen konnte (wenn auch oft ohne Steckdose für den Computer, aber wofür haben die Dingen denn einen Akku?). Und nun sitzt man sich in einem riesigen Raum auf 4 Ebenen gegenüber, plus noch ein paar Sitzreihen an den Rändern. Es soll insgesamt 1250 Sitzplätze geben. Klingt viel, ist es aber nicht bei um die 30.000 Studenten. Die Plätze sind schon kurz nach der Öffnung alle belegt. Wohlgemerkt belegt, nicht unbedingt auch genutzt.

    Und dann ist das Jacob-und-Wilhelm-Grimm-Zentrum ja auch noch eine öffentliche Bibliothek, d. h. hinzu kommen noch sehr viele andere Benutzer, die sich kostenlos anmelden und Bücher ausleihen können. Und damit in Konkurenz zu den Studenten treten. Das ist für die Studenten besonders ärgerlich, da die früheren Einrichtungen Präsenzbibliotheken waren, also eine Ausleihe nur in Ausnahmefällen möglich war. Nun sind die wichtigen Bücher eigentlich immer ausgeliehen und man findet trotzdem in der Bibliothek keinen Platz zum arbeiten.

    Und dann wollte man auch noch besonders nett sein: es gibt viel Garderobenschränken (seltsamerweise alle vier schmale Treppen tief gelegen, die jeder Besucher erst einmal runter und dann wieder rauf muss) und die "kosten" nichts, d.h. man muß keine Pfandmünze einwerfen, die man nur zurück bekommt wenn man den Schlüssel wieder reingesteckt hat. Und was ist die Folge? Schon kurz nach der Öffnung fehlen die Schlüssel für ein Viertel der Schränke da anscheinend einige Benutzer den Schlüssel bei sich in der Tasche "vergessen", um ein eigenes Privatfach zu haben. Mitlerweil hat man oben (also nun ein paar schmale Treppen rauf) Not-Garderoben eingerichtet, wo Wachpersonal die Jacken und Taschen gegen Abholschein aufbewahren.

    Die Benutzung der Bibliothek ist ein Elend. Aber dafür sieht sie schön stylish aus.

  • 3.0 Sterne
    17.5.2010

    Nun sind die angenehm überschaubaren Institutsbibliotheken Geschichte. Mit dem Jacob-und-Wilhelm-Grimm-Zentrum wurde der größte zusammenhängende Freihandbestand in Deutschland geschaffen. Ganz toll. Na gut, schick sieht es aus - der große Lesesaal über 4 Etagen mit 1.250 Sitzplätzen. Mit weit über 30.000 Studenten ist das natürlich viel zu wenig, ergo es ist immer überfüllt in der großen Denkfabrik. Da die Bibliothek nun auch öffentlich nutzbar ist, sollte man sich früh morgens in die Schlange einreihen, wenn man einen Platz und ein schnell vergriffenes Buch benötigt. Tolle Idee, aber in der Praxis nicht wirklich sinnvoll.

  • 4.0 Sterne
    1.7.2010
    Aufgelistet in Bücher!!!

    Gestern in der Bibliothek

    Auf Grund meiner anstehenden Prüfungen bin ich oft auf der Suche nach Literatur. Diese finde ich unter anderem in der gut sortierten und wunderbar unterteilten Grimm Bibliothek.
    Man sucht sich hier im Internet seine Bücher zusammen, schreibt sich die Signatur auf und begibt sich auf die Suche. Das ganze ist sogar völlig kostenlos. Auch das Ausleihen.
    Gestern hatte ich eine merkwürdige Signatur auf meinem Zettel. "Untergeschoss, geschlossenes Magazin." Da war ich ja noch nie.
    Nun gut, frohen Mutes und ohne schlimme Gedanken machte ich mich auf den Weg ins Untergeschoss. Ab durch das Treppenhaus, hinunter und da war ich. In einem Wirrwar aus Gängen und Türen.
    Vorsichtig begab ich mich auf die Suche nach Raum 113 (dort sollte mein Buch stehen), merkte aber bald, dass alle Türen verschlossen waren. Deshalb hieß es wohl auch "geschlossenes Magazin". Egal, geh ich halt wieder hoch und frage.
    Das allerdings erwies sich dann doch als schwerer als ich dachte. Die Tür, die wieder nach oben führte war plötzlich auch zu. Allein im Keller der Bibliothek gefangen? Das konnte ja nicht sein.
    Ich schritt weiter durch die Gänge, in der Hoffnung jemanden zu treffen. Aber da unten herrschte völliger Totentanz. "Ich könnte ja meinen Kumpel anrufen, mit dem ich hier war." Gute Idee, schlechte Realität.  Kein Netz!
    Irgendwann fand ich eine offene Tür, die zu einem Raum mit Regalen voller Büchern führte. Ganz oben an der Decke war sowas wie ein Fenster. Licht, Luft, Freiheit!
    Ich kletterte todesmutig ein Regal hinauf, in der Hoffnung auf Handyempfang. Vielleicht hatte ich ja da oben Netz.
    Nix, aber ich schickte trotzdem eine Notsms aus den untersten Gewölben dieses Labyrinths.
    Völlig verzweifelt schritt ich weiter durch die Gänge und sah mich schon Bücher verspeisen und ein Eremitendasein hier im Keller führen. Panik kroch in mir hoch. Aber noch hatte ich nicht aufgegeben.
    Ich lief weiter und versuchte weiterhin alle Türen zu öffnen, die sich mir in den Weg stellten. Aber es war hoffnungslos.
    Irgendwann traf ich dann auf eine Tür, die ich noch nicht probiert hatte. Sollte es diese sein? Ich sprach die magischen Worte: Sesam Öffne Dich und siehe da:
    Sie öffnete sich und brachte mich hinaus. In das Licht, die Zivilisation und zur Ausleihstelle, wo man mir erklärte, dass man Bücher aus dem Untergeschoss beantragen müsse, da käme man nicht ran. Ach was, das hatte ich auch schon bemerkt.
    Nach Bestellung ging ich also nach Hause, froh darüber nun doch kein Eremit werden zu müssen.

    Moral von der Geschicht: Ins Untergeschoss geht man nicht!

  • 4.0 Sterne
    27.5.2010

    Ich bin kein Fan von Bibliotheken, aber die moderne Bibliothek der Humboldt Universität nutze ich gern, wenn ich in den Semesterferien seltener in Dresden bin. Dort gibt es auch eine tolle Bibliothek, aber die Humboldt Bibliothek ersetzt meine Hauptbibliothek bestens, denn hier gibt es mehr Literatur.
    Dafür muss man aber auch so viel Treppen steigen, dass man sich immer den Sport sparen kann.
    Die Bibliothek hat der SLUB Dresden die gemütlichen Sitzplätze in Lesesaal voraus. es war sehr unkompliziert, sich bei der Bibliothek anzumelden.
    Ein Nachteil sind allerdings die Schließflächer: Da diese ohne Münze funktionieren, hängen die Schlüssel immer am geöffneten Schrank, sodass die Studenten schnell auf die Idee kamen, die Schlüssel mit nach Hause zu nehmen, um sich einen Stammschrank zu reservieren. Asozialität in der Universität. Nix neues!
    Aber dafür sind wieder die gesponserten Tragetaschen ein Plus. Bei uns gibts nur Plastiktüten für 50 Cent...

    • Qype User kleinK…
    • Berlin
    • 12 Freunde
    • 103 Beiträge
    5.0 Sterne
    19.12.2010

    herrlich puristische bibliothek. für intensives arbeiten/lernen ist die architektur bestens geeignet: nichts lenkt ab, man hat ruhe, die arbeitsplätze sind groß genug, man hat eine eigene lampe und eine steckdose.
    besonders schön auch die cafeteria im foyer: leckere suppen und snacks.
    ich bin gerne von der juristischen fakultätsbib, wo es sehr unruhig ist, hierher ausgewandert.
    die neuen schränke mit mensacard als schlüssel sind super praktisch.

    • Qype User Kapite…
    • Berlin
    • 0 Freunde
    • 18 Beiträge
    5.0 Sterne
    12.6.2012

    Die HU-Bibliothek ist super gut zu erreichen und schön ist auch, dass die Mensa in der Nähe liegt. Wir haben die Bib auch auf unserer Webseite (kapitel-zwei.de ) empfohlen, weil sie umfangreiche und vor allem nützliche Publikationen zur Verfügung stellt. Unsere Schüler/innen schicken wir sehr gern hierher.

    • Qype User Caligu…
    • Berlin
    • 0 Freunde
    • 14 Beiträge
    1.0 Sterne
    19.3.2013

    Das Grimm-Zentrum ist ein typisches Beispiel für die Verfehlung des Architekturprinzips, dass die Form der Funktion folgen muss. Es ist auch ein typisches Beispiel für den Größenwahn Berlins, der immer wieder vor allem zu großem Blödsinn führt (BER). Im Fall Grimm-Zentrum sieht man einen monumentalen Protz-Bau, der viel Holz und viel architektonische Besonderheiten bereit hält. Dort, wo es aber an die Nutzbarkeit geht, kann man kaum von einer Bruchbude sprechen.
    Ein Beispiel dafür ist der Kontrast Fassade/Foyer-Zugänglichkeit/Schließfächer. Eine schicke Fassade hat das Haus, die schmalen Fenster sollen Bücher in einem Regal symbolisieren, viel Sandstein, viel Glas. Blöderweise hat der Architekt nicht daran gedacht, dass auch Rollstuhlfahrer und Gehbehinderte ins Haus wollen. Ein paar Rampen sind dafür erst nachträglich eingebaut worden. Für die Betroffenen hieß das oftmals ein verlorenes Semester, denn ohne Bücher kann man nicht lernen. Das zweite ist das Foyer: Toll, denkt sich der Tourist. So viel Gewusel, überall modernen Computer, eine große Halle, viel Holz und wieder viel Sandstein und alles so großzügig. Ein Foyer ist allerdings zum reinen Durchgang da, eine Funktion hat aber in einer Bibliothek der Raum für die Schließfächer. Da Schließfächer zwar unverzichtbar aber sehr hässlich sind, wurden sie in den Keller verbannt. Über eine viel zu enge Treppe muss man zwei Stufen hinabsteigen, die Enge führt zu Staus und gefährlichen Situationen. Unten angekommen ist nichts mehr von Holz, Glas und Großzügigkeit zu sehen. Es herrscht vielmehr die Atmosphäre eines Heizungskellers, in den in furchtbarer Enge viel zu wenige viel zu kleine Schließfächer eingebaut wurden. Klar  den Platz braucht man ja für die architektonischen Highlights. Eine wirkliche Spitzenidee der Grimm-Schildbürger war auch die, dass man als Nutzer immer ein Vorhängeschloss dabeihaben muss, für die Schließfächer. Ein übliches Münzpfandsystem wäre ja auch zu einfach gewesen. Dafür gibt es in den engen Kellern eine Videoüberwachung. Die hat über mehrere Monate exzellente Bilder von einem Dieb geschossen, der unzählige Schließfächer aufgebrochen hat. Da hat man wohl ganz vergessen, vor die Überwachungsmonitore auch noch einen Wachmann zu setzen.
    Hat man es dann geschafft, ein Schließfach zu ergattern und hat man vorher dran gedacht, keinen allzu dicken Mantel anzuziehen  der passt nämlich nicht in die kleinen Fächer  so geht es jetzt aber auf die Wanderschaft, das gewünschte Buch zu suchen. Das Grimm-Zentrum hat sieben sehr große Etagen und da kann es eine Weile dauern. Steht das Buch eher oben, so böte sich ein Fahrstuhl an. Aber den gilt es erstmal zu finden. Versteckt hinter mehreren schweren Türen ist der dann auch nutzbar. Für Rollstuhlfahrer aber wiederum ein Alptraum, denn die Türen, die den Weg zum Fahrstuhl verstellen, wollen erst mal geöffnet werden.
    Die schiere Größe und vor allem das völlig idiotische Atrium in der Mitte des Gebäudes  sorry, idiotisch ist es nicht, denn es hat ja Architekturpreise gewonnen  zwingen zu sehr langen Wegen. Wer drei Bücher aus drei verschiedenen Bereichen braucht, kann durchaus eine Stunde dafür einrechnen.
    Hat man das Buch dann, geht der Kampf erst richtig los. Nämlich der um einen Leseplatz. Da das Gebäude ja über dieses Kleinod der modernen Architektur, das preisüberhäufte Atrium, verfügt, ist der Platz leider knapp. Also los gehts, sieben riesige Etagen gilt es zu durchkämmen. Spätestens jetzt wird übrigens auch die Kleidung nach dem Zwiebelschalenprinzip belohnt, denn bei all den Kilometern kommt man bald ins Schwitzen, zudem ist die Luft im Gebäude chronisch übel und überheizt.
    Das Wandern auf der Suche nach einem Arbeitsplatz macht einfach nur wütend. Überall sitzen Studierende auf dem Boden, balancieren Laptops auf den Knien, hocken auf den Treppen, sitzen an den Tischen, an denen eigentlich die Lesegeräte für Mikroformen stehen. Einen normalen Leseplatz tagsüber zu ergattern  hierfür sollte man morgens kommen und den Tisch dann auch nicht mehr verlassen  ist aussichtslos. Am besten funktionieren noch die Computerarbeitsplätze. Hier nutzt kaum jemand die bereit gestellten Computer, sondern will einfach nur den Tisch als Leseplatz nutzen.
    Eine Alternative dazu gibt es übrigens: Die Schwangeren-Zone ganz oben. Die ist fast immer leer, drinnen stehen Tische und Stühle. Wer es aber wagt, aufgrund der Leere des Raums einfach hineinzugehen und den Platz zu nutzen, wird sofort mit dem Wachschutz konfrontiert, der einen barsch rausschmeißt. Das ist natürlich sinnvoller, als in den Schließfach-Katakomben die Einbrecher zu vertreiben.
    Das Grimm-Zentrum ist ein riesiges Ärgernis. Ein Protz-Bau, der seiner Funktion nicht annähernd gerecht wird. Im Atrium  dem preisgekrönten Architekturhighlight  könnte man mehrere hundert Arbeitsplätze unterbringen, wenn man einfach statt Luft dort normale Etagen einziehen würde. Noch besser: Man baut die Bibliothek so auf, wie es normalerweise der Fall ist: In die

    • Qype User Banane…
    • Berlin
    • 10 Freunde
    • 22 Beiträge
    2.0 Sterne
    17.8.2011

    ich hatte anfangs ein wenig hemmungen, dieses gebäude zu betreten. erinnerte mich doch die schmalfenstrige fassade an die twin towers und ich sah mich schon nach einer nervenaufreibenden schreibblockade in den schlitzen hängen.
    nun, irgendwann musste ich doch rein und oha, es gab raum, platz, luft, mitten in berlin, eine oase der bewegungs- und belästigungsfreiheit. die eingangshalle trägt ihren namen zu recht. wie ein stalinscher prachtbau erschlägt sie nicht mit pracht im ästhetischen sinne (nein, hier zählt nur funktionalität), sondern einzig mit größe (darauf kommt es an). franz k. erstaunt, in carrollscher manier mit dem gang durchs drehtürloch geschrumpft und auf den platz der nichtigkeit des eigenen seins verwiesen.
    die suche nach der garderobe barg jedes mal neue katastrophen. von den kellerfächern ohne schlüssel über 1-euro-garderobisten auf der galerie inklusive hirnlosen prollansprachen zur kombination aus ebenerdigen immer besetzten mensacardfächern und kellerSCHLIEßfächern, die sich nicht SCHLIEßen lassen, es sei denn mit eigenem schloß, was man ja immer dabeihat, neben taschenlampe, frostschutzmittel, mückenspray, feuchtem toilettenpapier, campingkocher, duschmünzen und elektroschocker.
    wer also sein schloss, aus was für unerfindlichen gründen auch immer, NICHT dabeihaben sollte, darf sich im erdgeschoss bei der mensacardgarderobe die füße wund stehen (und kann versichert sein, ein fach in der untersten reihe zu bekommen, wenn überhaupt).
    nach stundenlangem stehen und bücken folgt teil 3 der maoistischen folter  der treppenmarathon. ich brauchte noch nie ein buch, das unterhalb der vierterstockgrenze vor sich hin verstaubte, nein, 5., 6., 7. stock!, als gebe es 1., 2. und 3. gar nicht, nur auf dem papier. ab und an auch mal der 4., wohl um den besucher bei der stange zu halten.
    ähnlich ergeht es den fahrstühlen, die existieren sollen, die ich aber nie gesehen oder gehört habe, nur die ewig verschlossenen türen, vor denen nie jemand steht, als ob alle von der fahrstuhlmär wüssten (und von der zugemauerten wand, die sich hinter den türen verbirgt).
    und dann, den 7. stock erreicht, steht das verdammte buch natürlich nicht an seinem platz. mit etwas glück wurde es nur von einem (verdächtig finster blickenden) bibliothekar falsch einsortiert, mit absicht natürlich. dann genügt es, einige zahlen- und buchstabendreher zu überprüfen. ansonsten heißt es wieder treppenlaufen, diesmal hinab, zu den computerräumen.
    selbstverständlich gibt es auch auf den etagenfluren vereinzelt computer. die sind aber, ähnlich der untere-stockwerke- und fahrstuhlproblematik, nie an. ich tippe auf pappmasché oder bakelit.
    im computerraum angekommen erlebt man den kurzen moment der freude darüber, dass ganze 10 arbeitsplätze unbelegt sind. von denen weist dann aber nur einer einen computer auf, der auch mit dem server verbunden ist. der letzte, versteht sich.
    in fester überzeugung, das fehlende buch nun vorbestellen zu können, wird man stattdessen elektronisch-trocken darüber in kenntnis gesetzt, dass das buch gar nicht ausgeliehen ist, angeblich an seinem standort steht, von dem man gerade hinunterhechtete.
    also wieder hinauf. platz immer noch leer. verzweiflung. resignation. wut. nein, nicht akzeptanz. neid. neid auf franz k. und seine lächerlichen probleme.
    ein letztes mal schlurft man die flure entlang, vorbei an verwaisten lesekabinen begüterter edelstudenten oder etwas weniger begüterter halbe-stelle-doktoranden. und da, plötzlich, blitzt er auf, der einband all deiner sehnsüchte, in einen meterhohen bücherstapel gequetscht, von einer grünlich schimmernden evianflasche, diversen benutzten taschentüchern und einem appelgriebsch umzingelt, dessen verschimmelungsgrad rekordverdächtig ist.
    Abgeschlossen.
    mehr taumelnd geht es wieder hinab. die dehydration hat ihren höhepunkt erreicht und erst in diesem moment fällt einem auf, dass es unerträglich heiß ist in diesem gebäude, dass es anscheinend nirgendwo eine klimanalage gibt, nicht mal eine attrappe, nichts. nur riesige fenster, die jeden sonnenstrahl aufsaugen und die wärme ununterbrochen und skrupellos ins innere abgeben  weiße folter.
    der hölle endlich entkommen, hat der eine oder andere besucher sein auto verkauft, die freundin verlassen, gar mit dem rauchen aufgehört, um geld freizuschaufeln und die lektüre seiner wahl nicht mehr hier ausleihen zu müssen. dann doch lieber dussmann

  • 3.0 Sterne
    14.2.2012

    Was den Bücherbestand in der UB der HU angeht, kann ich mich nicht beschweren. Doch bis zur Nutzung der Bücher ist es für externe Nutzer ein beschwerlicher Weg: Zunächst kann man die Garderobenschränke nicht nutzen, wenn man nicht im Besitz einer Mensakarte oder eines Vorhängeschlosses (!) ist, das man zufällig auch gleich mitführt. Die Oberbekleidung samt Rucksack muss also erst mal clever versteckt werden, damit man nachher nicht alles doppelt hat. Ist man schließlich in das Herz der wirklich schön gestalteten Bibliothek vorgedrungen, läuft man im 6. OG Gefahr, doppelte Wege gehen zu müssen, da eine der Treppen direkt zur Klimaanlagentechnik führt, statt zu den Bücherregalen. Auch ein Hindernislauf um geschlossene Türen rund um den Forschungslesesaal ist einzuplanen. Nachdem das gewünschte Buch aufgefunden wurde, ist je nach Etage ungewiss, ob man auch einen Arbeitsplatz zum Studium bekommt. Notfalls ist also Lesen auf dem Fußboden angesagt. Freilich steht man als Student der HU nur vor der Hälfte der Probleme, und der Rest lässt sich beim zweiten Besuch ebenfalls vermeiden, wäre da nicht die Knappheit der Arbeitsplätze.

    • Qype User Kimb…
    • Edinburgh, Vereinigtes Königreich
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    • 14 Beiträge
    5.0 Sterne
    16.5.2012

    I spend very much time for my studies. The library has an extensive collection of books with jurisprudential content. The building itself is very nice. Because everything in the interior is illuminated by a ceiling resistant to sunlight. Either you use the reading room or logs on to the small study rooms.

    • Qype User lorent…
    • Berlin
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    • 4 Beiträge
    5.0 Sterne
    18.11.2011

    Auch wenn ich keine studentin mehr bin, mich hat es hier einige male hinverschlagen und ich ich war überwältigt von diesem schönen bau. selbst wenn man keine bücher mag, ist dies bauwerk eine architektonische augenweide!

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