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    • Qype User _frauh…
    • Berlin
    • 139 Freunde
    • 532 Beiträge
    5.0 Sterne
    21.9.2011

    auch ein muss, bei einem besuch in würzburg!

    schon der aufstieg mit den blicken über die stadt ist schön, aber auch die kirche selbst.

    ich habe hier auch pilger erlebt, die weinend den weg hinauf sind, um in der kirche zu beten (und zu beichten?).

  • 4.0 Sterne
    15.7.2007
    Erster Beitrag

    Jenseits des Mains thront auf einem von zwei Hügeln die im Volksmund Käppele genannte Wallfahrtskirche - der offizielle Name allerdings heißt Mariä Heimsuchung.

    Das Käppele wurde in spätbarockem Stil 1748 - 1750 nach Plänen von Balthasar Neumann neben einer kleinen Holzkapelle von 1650 errichtet. Einige Jahre später dann, nämlich zwischen 1761-1799, wurde der Terrassen- und Treppenaufgang mit den 14 Kreuzwegstationen mit lebensgroßen Figuren von Peter und Simon Wagner, welcher über 256 Stufen vom Mainufer an der Ludwigsbrücke bis zur Kirche führt, angelegt.

    Nachdem Ende des letzten Jahrhunderts die Kirche restauriert worden war, inklusive einer neuen Orgel, wurde 2000 der Beschluss gefasst, den Kreuzweg ebenfalls in neuem Glanz erstrahlen zu lassen. Die Arbeiten dazu begannen im Frühjahr 2003 und wurden im Oktober 2006 abgeschlossen - verbunden mit Kosten von über 4,3 Millionen Euro.

    Im Dezember 2006, also kurz nach Fertigstellung der Restaurationsarbeiten, habe ich unter anderem die Kreuzwegstationen fotografiert - leider fehlt die Station Nr. 2 - und stelle sie hier gerne zur Verfügung.

    Von der Terasse der Kirche aus hat man einen wunderschönen Blick auf die Innenstadt Würzburgs, und wenn man nach der Besichtigung eine Stärkung benötigt, laden verschiedene Ausflugslokale wie etwa der Schützenhof zu einer Rast ein.

  • 5.0 Sterne
    10.8.2007

    Mein Vorredner hat sich ja schon eingehend zu den baulichen und kunsthistorischen Details geäussert.

    Sehr viele Besuche des Käppele waren emotional aufgeladen. Sehr häufig habe ich dort, weit oberhalb von Würzburg, Rast gemacht und habe einfach nur den Ausblick genossen oder habe mich in das Kirchlein zurück gezogen, um ein wenig Einkehr zu halten. Nicht selten war das Käppele auch sowas wie der Wendepunkt auf Motorradtouren nach Franken. Sommers wie Winters lohnt sich die Fahrt auf den Berg. Man geniesst den Ausblick auf die Stadt oder begrüsst auf dem gegenüber liegenden Berg die Festung Marienberg. Das Käppele zählt definitv zu meinen absoluten Lieblingsplätzen. Ich war dort alleine und mit Freunden. Ich war dort in Hochstimmung und tieftraurig. Immer fand ich sowas wie Trost und ein Gefühl von Geborgenheit. Es gibt nicht viele Orte, die ein solches Gefühl hervorrufen können. Das Käppele schafft das in mir und mit mir.

    • Qype User aarp6…
    • Nürnberg, Bayern
    • 1119 Freunde
    • 916 Beiträge
    4.0 Sterne
    14.2.2012

    Das Käppele kenne ich schon seit den späten achtziger Jahren, als es jedes Jahr mindestens einmal das Ziel eines Wanderausfluges des katholischen Schülerseminars war, das ich in dieser Zeit besuchte. (Siehe Foto unten) Die Wallfahrtskirche thront hoch über dem linken Mainufer auf dem Nikolausberg und ist deshalb gut aus der Ferne zu sehen und bietet vom Kirchvorplatz aus gleichfalls eine gute Aussicht auf die jenseits von Kühlbach und Leistenstraße auf einer Bergzunge gelegene Festung Marienberg im Norden und die am rechten Mainufer gelegene Altstadt im Osten. (Siehe Foto unten) Meinen Bildern vom April des letzten Jahres fehlt es etwas an Licht und Perspektive, ein sehr gelungenes Bild hat der Qyper Rascalita hochgeladen, welches die Kirche in der Gesamtansicht und von der Sonne beschienen zeigt. (Siehe Foto unten) Für den rüstigen Pilger ist das Käppele vom Mainufer aus über 256 Stufen zu Fuß zu erreichen, ab der Hälfte ist die Treppenanlage als Kreuzweg, bestehend aus 14 Stationskapellen mit insgesamt 77 Figuren, gestaltet worden.

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