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  • Hermannplatz
    Maybachufer, Winterfeldplatz, Auf den Wochenmärkten

    Berlin
    Neukölln
  • Transit Information Route berechnen
  • 5.0 Sterne
    28.5.2010
    Erster Beitrag

    Mit einem Stand auf diversen Wochenmärkten bieten Bill & Bob ihre Kahuna-Burger an (auch wenn ich den Verdacht habe, dass Bill und Bob eher Richtung norddeutscher Küste kommen und womöglich ganz anders heißen). Die Anspielung auf die berühmte Szene in Pulp Fiction ist vermutlich kein Zufall. Und ja: "That is a tasty burger!"
    Die Burger gibt es in verschiedenen Varianten. Ich hatte einen Chili-Cheese Burger, (hausgemachtem!) Cole Slaw und Pommes. Die Burger sind reichlich belegt und von einem Burger + Pommes (Mayo) wird auch ein großer Junge wie ich satt.
    Mit einem Getränk (natürlich passenderweise eine "Szene"-Limo mit hawaiianischem Namen) habe ich 6.90EUR gezahlt. In Anbetracht der gebotenen Leistung allemal ein fairer Preis.
    Die Bulette kommt von einem ordentlichen Grill mit echtem Feuer und Rost und nicht wie leider immer öfter aus der Friteuse oder der Pfanne und diesen Unterschied schmeckt man. Gegen Aufpreis gibt es die Burger auch mit Bio-Fleisch. Ebenso sind 2 vegetarische Varianten im Angebot.
    Als Käse ist erfreulicherweise kein ekliger Schmelzkäse, sondern leckerer mittelalter Gouda im Einsatz.
    Besonders erfreulich ist auch der Service: Offen, humorvoll, nett und eine kleine Änderung der Zutaten ist auch kein Problem.
    Auch das ja leider alles längst keine Selbstverständlichkeit mehr.

    • Qype User berlin…
    • Hodenhagen, Niedersachsen
    • 0 Freunde
    • 99 Beiträge
    4.0 Sterne
    7.7.2010

    Ich muss ja ehrlich sagen, ich habe schon so einige Burger in Berlin getestet und überall wo ich einen vielversprechenden Burger-Spot sehe halte ich an und probiere. Berlin verwöhnt burgertechnisch! Es gibt viele Burger in Berlin und es gibt Top-Burger in Berlin. Der Kahuna Burger ist ein guter Burger - zu den Top-Burgern gehört er leider nicht.
    Im Berlin-Vergleich würde ich eher 3 anstatt 4 Sternen geben, aber da die Konkurrenz in Berlin so groß ist und der Kahuna Burger im bundesweiten Vergleich doch eher überdurchschnittlich ist, der Service zu dem super, gibt es 4.
    Warum gehört er nicht zu den Top-Burgern? Das Preis-/Leistungsverhältnis stimmt nicht ganz. Kahuna Burger ist zwar nicht teuer, aber es gibt deutlich bessere Burger für biliger. Außerdem hätte Kahuna Burger die Möglichkeit die Preise niedriger zu gestalten, da es sich hier um einen mobilen Burger-Laden handelt, also keine fixen Kosten für Miete etc. anfallen. Lediglich für Standgebühren und den Unterhalt des Wagens. Bei niedrigeren Preisen würden man auch mehr verzeihen.
    Das Brot ist leider viel zu trocken. Sesam ist immer Geschmacksache (ich persönlich mags), aber hier ist zu viel drauf. Die Sauce ist irgendwie zu dünnflüssig / plörrig und hat keine wirklich eigene Note. Auch das Fleisch war etwas zu trocken. Negativ war auch die billige Styropor-Verpackung. Ich meine, es handelt sich hier um einen Burger-Laden mit Szene-Anspruch in Kreuzberg, Neukölln, Schöneberg. Die Klientel hier will nicht nur Biofleisch weils grad mal "hip" ist Biozeugs zu essen, die Klientel hier will einfach auch insgesamt ein etwas auf Nachhaltigkeit ausgerichtetes Produkt, Verpackung inklusive. Styropor wirkt viel zu sehr wie Marzahner Fett-Puff und ist irgendwie asig.
    Insgesamt aber war der Burger gut zu essen, ich würd ihn auch wieder kaufen, wenn Burgeramt und Burgermeister grad zu weit weg. Die Jungs, die ihn mir verkauft haben waren supernett, kommunikativ, witzig und sehr entspannt. Leider war der Burger wie gesagt etwas zu trocken und schade war auch, dass, obwohl man sich Kahuna nennt, also auf Pulp Fiction, Surfer und Hawaii macht, es keinen wirklichen Kahuna gab. Dann will ich eigentlich zumindest auch einen hawaiianisch anmutenden Burger im Programm sehen, mit Teriyaki und Ananas. Sonst braucht man sich nicht Kahuna nennen.
    Trotz der vielen Negativ-Punkte: alles cool und essenswert. Ich denke die Jungs haben noch gut Potenzial.

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