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    • Qype User aarp6…
    • Nürnberg, Bayern
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    5.0 Sterne
    6.7.2010

    Daran, dass der 1950 aufgelassene Ludwig-Donau-Main-Kanal in den 1960er Jahren fast komplett von der A 73 (Frankenschnellweg) überbaut worden ist, erinnert heute den auf der Autobahn oder der danebenliegenden Staatsstraße fahrenden Automobilisten der Anblick des weiß strahlenden Erlanger Kanalmonuments. (Siehe Foto unten) Das Kanaldenkmal direkt an der Staatstraße 2244 am Westhang des Burgbergs im Norden Erlangens gelegen Vor dem Denkmal, welches als das Bedeutendste im 19. Jahrhundert in Mittelfranken geschaffene gilt, fand am 15. Juli 1846 die feierliche Einweihung des Ludwig-Donau-Main-Kanals statt. Der Entwurf stammt von Leo von Klenze, die Figuren vom Bildhauer Ludwig Michael Schwanthaler und der Löwenkopf und die kapitalen Bronzebuchstaben vom Nürnberger Erzgießer Jacob Daniel Burgschmiet. (Siehe Foto unten) Auf dem Sockel in Form einer Stützmauer erhebt sich das Mittelteil mit der Inschrift in Bronzelettern und auf diesem thronen als krönender Abschluss vier allegorische Figuren aus Obernauer Juramarmor, in der Mitte die sich die Hände reichenden Personifizierungen von Main und Donau und an den Rändern zwei Gewandfiguren, die Handel und Kanal- und Flussschifffahrt darstellen sollen (Siehe Foto unten) (Siehe Foto unten) Die Allegorie des Handels mit dem Füllhorn im Arm (links) und die auf ein Schiffsruder gestützte Allegorie der Kanal- und Flussschifffahrt (rechts) (Siehe Foto unten) Schriftzug am Denkmal 1938 wurde das Denkmal für den Bau der Straße einige Meter in den Berg hinein versetzt und die vorher vorhandenen seitlichen Treppenanlagen sowie den Brunnen gibt es seitdem nicht mehr. Mit der Auflassung des Kanals und dem anschließenden Bau der Autobahn in den 60er Jahren wurde das zunehmend verfallende Monument weiter isoliert. In den Jahren 2004/2005 erfolgte eine Restaurierung der Anlage. (Siehe Foto unten) Danubia und Moenus mit ähren- bzw. traubenbegrenztem Haupt geben sich über ihren Quellen die Hand.

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