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    • Qype User puh200…
    • Rheda-Wiedenbrück, Nordrhein-Westfalen
    • 0 Freunde
    • 20 Beiträge
    5.0 Sterne
    21.6.2008

    Wieder macht das einzige Museum für Klosterkultur eine interessante Ausstellung. Vom 22.Juni bis 14. Februar 2009 wird die Kunst des rechten Sterbens in den Mittelpunkt gerückt.
    Unter: die-ostwestfalen.de/ausf…
    mehr dazu.
    Sehenswert!

    • Qype User Höhlen…
    • Schwerte, Nordrhein-Westfalen
    • 279 Freunde
    • 578 Beiträge
    5.0 Sterne
    18.2.2013

    Ein Klostermuseum von diesen Dimensionen ist schon etwas besonderes. Rund um die mittelalterliche Anlage zieht sich eine massive, beeindruckende Wehrmauer entlang, die den ersten Mönchen sicher gute Dienste geleistet hat  nicht nur gegen Wind und Wetter! Mit ausgefeilterer Angriffstechnik hatten dann die Adligen im Umfeld im 14. Jh. keine Probleme mehr mit Überfällen auf die Klosterschätze, so dass dann erst mal Schluss war mit heiligen Gesängen. Erst einige Hundert Jahre später zogen neue Mönche in die mehrfach gebrandschatzten Gemäuer ein und ließen das Dalheimer Kloster neu erblühen. Erst die Säkularisation setzte dann den endgültigen Schlussstrich. Zum Glück sind uns die schönen Kerngebäude erhalten geblieben, selbst Ställe und Schmiede konnten gerettet werden. Heute geht man auf einer schnurgeraden Allee direkt auf den Durchgang in den Innenhof zu und wird von einem stattlichen Hauptgebäude empfangen, durch das man direkt in die Klausur gelangt, die mit sensationell gut erhaltenen Fresken unter den Kreuzganggewölben glänzt. Auch die Klosterkirche ist sehr beeindruckend, denn ohne Bänke und Stuhlreihen zeigt sie gewaltige innere Größe und besticht mit einer umwerfenden Akustik. Ein gesungener Ton steht gut 10 Sekunden im Raum, und Obertongeänge schaffen einen eigenen Klangkosmos von überragender Präsenz- genau so muss Kirche.Auch die übrigen Räume sind sehr sehenswert, besonders der alte Weinkeller mit dem riesigen Ofen für die Hypokaustenheizung zur winterlichen Beheizung der Böden in den Wärmestuben und Teilen des Dormitoriums ist herrlich mittelalterlich geblieben. Endlose Gewölbegänge ziehen sich unter allen Gebäuden entlang, und die dezente Dekoration mit Weinfässern lässt erahnen, wieviele Liter des erlesenen Getränks hier einst gelagert haben! Man munkelt, dass jeder Mönch etwa 3 Liter Rebensaft am Tag verkonsumiert hat. Hier war Platz für den Jahresbedarf von etwa 500 Mönchen.
    Vielleicht haben die Feldarbeit und die dauernden Gesänge aber auch noch durstiger gemacht..

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