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  • 5.0 Sterne
    11.6.2014
    7 Check-Ins

    Über die gesamte westliche und südwestliche Küstenlinie der Insel zieht sich der beeindruckende Kniepsand. Dies ist ein Strand der Superlativen, nicht nur im Hinblick auf die Länge.

    Fast überall ist er bis zu mehrere hundert Meter breit. Feiner, heller Sand wechselt mit festem, teils hartem Sandboden dort, wo das Wechselspiel von Ebbe und Flut stattfindet. Zur Landseite hin grenzt der Kniepsand an ausgedehnte Dünenlandschaften, die nicht betreten werden dürfen: Dünenschutz ist Küstenschutz.

    In den meisten Bereichen ist der Strand menschenleer. Nur an den Hauptbadestellen (vom DLRG bewacht) finden sich Strandkörbe, gepflegte Toiletten, Kioske, Strandleben mit und ohne Textilien (FKK). Für Muschelsammler ist dies hier ein Paradies. Für Kinder ohnehin.

    Aber Achtung beim Barfußlaufen: Muschelschalen können sehr scharf sein!

    Alles in allem: schöner kann ein Strand einfach nicht sein - nur das Wetter gelegentlich.

  • 5.0 Sterne
    20.7.2009
    Erster Beitrag

    Der Kniepsand auf Amrum ist einzigartiger als man denkt. Er ist einer der breitesten Strände in Europa. Doch die eigentliche Faszination geht davon aus, dass es gar kein klassischer Strand ist. Der Kniep ist nicht direkt mit dem Inselkern verbunden sondern eine vorgelagerte Sandbank.
    Diese bewegt sich mit den Jahren von Süden nach Norden und setzt so allerlei erstaunliche und schon fast vergessene Erinnerungen an alte Zeiten frei. War der Kniep vor Norddorf 15 Jahre zuvor noch knapp einen Kiometer breit hat er jetz gerade mal 250 Meter. Durch diese Wanderung des Sandes kommen nun die alten Anleger eines ehemaligen Kniephafens zum vorschein. Von dort fuhren Schiffe nach Hörnum auf Sylt. Als allerdinsg die Sandbank immer weiter in Richtung Odde (Nordspitze) vorwanderte, wurde dieses natürliche Hafenbecken versandet und unbrauchbar.

    Nicht nur geschichtlich kommt so einiges zum Vorschein. Man findet auch jede Menge interessante Meeresbewohner und anderes Treibgut im Spülsaum. Leider nicht immer nur schönde Dinge wie Seesterne, Muscheln und Strandkrabben sonder auch Plastikmüll und andere Abfälle aus dem Meer.

    Neben diesen ganzen historischen Information ist der Kniep natürlich auch für eins gut: lange Spaziergänge ohne jemanden zu treffen (vorallem im Winter) und gemütliche Strandtage mit einem guten Buch (im Sommer)

    kleine Anmerkung zum Schluss: am besten nicht in die Dünen liegen (auch wenn sie etwas Schatten bieten.) Da diese sehr empfindlich sind und zum Schutz vor Fluten und Stürmen der Insel dienen wurden sie zum Naturschutzgebiet erklärt und dürfen nur auf speziell vorgegeben Bolenwegen durchwandert werden.

    • Qype User janosc…
    • Hamburg
    • 19 Freunde
    • 76 Beiträge
    5.0 Sterne
    11.4.2010

    Der Kniepsand ist eigentlich eine große Sandbank, die über die Jahrhunderte gesehen, Amrum umwandert.

    Für uns stellt sich der Kniepsand als der große Sandstrand Amrums dar. Der Kniepsand zeigt Primär- und Weißdünen. Die dahinter liegenden Grau- und Braundünen gehören tendenziell zur Insel Amrum.

    Die Landschaft des Kniepsandes ist sagenhaft schön. Im Sommer lockt der Kniepsand an denen für den Menschen zugelassenen Orten als Badestrand (zum Teil bewacht), in den anderen Jahreszeiten möchte der Kniepsand erwandert werden. Mit Zeit und Muße.

    Obwohl die Landschaft eigentlich nur aus Sand, Strandhafer und anderem kleineren Bewuchs besteht, bringt ein Spaziergang große Eindrücke mit sich. Der Kniepsand ist Rückzugsort und Brutgebiet für diverse Seevögel, deren Geschrei mit dem Nordsee-Wind harmoniert. Der Kniepsand ist in weiten Teilen erwanderbar. Wanderwege sind ausgeschildert, zum Teil in den Dünen mit Holz unterlegt. Aus Gründen des Küstenschutzes sollte man hier die Wege nicht verlassen.

  • 5.0 Sterne
    30.7.2011

    Eine wundervolle Dünenlandschafttraumhaft zum Spazierengehen und Baden!!!

    • Qype User hyazin…
    • Ratingen, Nordrhein-Westfalen
    • 1 Freund
    • 59 Beiträge
    5.0 Sterne
    25.1.2009

    Der schönste Strand schlechthin. Der Kiepsand befindet sich auf einer Länge von ca. 15 km. An der breitesten Stelle ist er 1,5 km breit.

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