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  • Kollwitzplatz
    10435 Berlin
    Prenzlauer Berg

Empfohlene Beiträge

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  • 5.0 Sterne
    14.10.2013

    Von Filzhüten und Sattelhäubchen

    Welche Kopfbedeckung darf es denn sein? Ob zum Schutz des Hauptes oder des Gesäßes, hier gibt es für jedes Körperteil das Richtige.

    Der Kollwitz-Platz in Berlin ist ein Insidertipp für Besucher und Ickesager. Zwischen den Fassaden der Gebäude finden Opas einen Platz fürs Gassi gehen mit Waldi, Liebespärchen auf selbiger Wiese ein lauschiges Fleckchen zum Chillen und die lieben Kleinen können auf zwei gut ausgestatteten Spielplätzen toben bis zum Umfallen.
    Nachdem sich Mami und Papi auf diese Weise also aller Familienangehöriger entledigt haben, lockt ein Wochenmarkt der Superlative zum Bummeln und Stöbern.
    Orientalische Hosen, die eifrig von weiblichen Besuchern anprobiert, betastet und bestaunt werden, Fallbleistifte wie aus alten Zeiten und Obst in erstaunlich guter Qualität zu erschwinglichen Preisen laden zum Schauen und Kaufen ein. Mein persönliches Highlight war der Stand mit Schokolade aus der Manufaktur. Nie geschmeckte Leckerkreationen für den Gaumen und die Seele.
    Interessant fand ich auch die Stahlhelmkopien aus Filz. Eine lustige Idee, die aber leider viel zu teuer angeboten wurde. Ehrlich gesagt, glaube ich nicht, dass sich jemand für mindestens 75 Euro (so das angebotene Einsteigermodell für Weicheimilitaristen) einen Hut kauft, der beim ersten Nieselregen schlabberig an Stirn und Nacken herunterbammelt, um sich während des Trocknens wie eine mittelalterliche Schädelschraube um den Kopf festzuziehen.
    Überhaupt waren einige Stände entsprechend der qualitativ eher hochwertigen Produkte recht teuer. So gab es Ledertaschen für 200 Euro und der gute alte Metallfallbleistift (von kreativen Kids wahlweise auch als Raumschiff mit abkoppelbarer Raumkapsel oder als prima Papierkugelblasrohr verwendbar) war für über 5 Euro zu haben.
    Sehr lustig war auch die Geschäftsidee einer ortsansässigen Hausfrau, die aus den abgetragenen Kittelschürzen ihrer fünfundvierzig Ehejahre Häubchen für Fahrradsättel kreiert hatte. In den buntesten Farben und sogar als wasserundurchlässiges Wendemodell (auch zum Chamäleon ernannt) wurden hier die Poschmeichler angepriesen. Das Topmodell der Berliner Hausfrauen-Kollektion sollte allerdings sechsundzwanzig Euro kosten. So dass ich nun weiter ungepolstert durch die Gegend reiten muss.
    Trotzdem ist der Markt für alle, die das Besondere lieben, unbedingt empfehlenswert. In Kombination mit der Umgebung mit Spielplatz und Park ist er so auch selten ein zweites Mal zu finden.

  • 4.0 Sterne
    24.2.2014
    3 Check-Ins Beitrag des Tages 4.9.2014

    Hach der Kollwitzplatz..

    Der Markt ist touristisch und teuer, aber mein Hunger schleppt mich immer wieder dort hin.
    In meinen Augen ist der Aufstrich oder die gegrillte Makrele ist ein muss.

    Also den Aufstrich muss ich echt loben. Super nettes Personal und leckere Sorten. Nicht alle Sorten gibt es über das ganze Jahr, was für Qualität steht!
    Ich empfehle euch die Sorten: Milano, Bärlauch, französische Gemüsepfanne und gegrillte Champis.

    Dass man Reisbällchen mit Champangne kombiniert verkauft finde ich fragwürdig, aber eher lustig.

    Der Bio Markt am Donnerstag ist einfach nur ein Luxus, den man sich ab und zu mal gönnen kann. Hol mir mal ab und zu mal ne selbstgemachte Penne, Pasta oder das leckere Maishühnchen.

    Alles in einem ist der Kollwitzmarkt ein attraktiver Markt.

  • 3.0 Sterne
    6.8.2014
    4 Check-Ins

    Mit einer der schönsten von Lage und Angebot. Leider in zu vielen Reiseführern erwähnt. Abgesehen von weltfremden Touris, die sich selbst da noch mit Karte in der Hand bewegen, ätzen einfach nur die zugezogenen aus dem Ländle, die mit rosa Poloshirts, Pullis über der Schulter und barfuß in Wildlederslippers ihren Aperol saufen und dabei so tun, als ob es ihr Verdienst wäre, dass der Markt so cool ist. Bei einem Hausverbot für diese Kreaturen gäbe es volle Punktzahl!

  • 4.0 Sterne
    8.8.2013
    1 Check-In

    Auf den Kollwitzmarkt gehe ich seit ich in Berlin wohne immer mal wieder. Der Öko-  und Biomarkt ist nicht mein Alltagsmarkt, dafür war er mir samstags immer zu voll, zu hipp und zu teuer. Er ist eher mein "ich gönn mir was Gutes"-Markt, mein "ich koche heute für Freunde und möchte was Feines kaufen"-Markt. Und mein "ich habe Besuch, der Bio mag und Märkte"-Markt.

    Die Stände sind schon einige Male rund um den Kollwitzplatz herumgezogen, mal fand er östlich statt, mal eher westlich, zur Zeit gerade wieder am ehesten am nördlichen Ende. Es gibt einige Stammstände, die fast immer da sind: Immer gibt es Bio-Gemüsestände, Currywurstbuden, Biobäcker, Holzbesteck und mindestens einen Kaffeestand. Auch Falafel ist zuallermeist mit am Start. alle weiteren Stände aber wechseln munter durch.

    Da ich heute in einer ganz bestimmten Mission unterwegs war, nämlich Chili-Tofu von der Tofumanufaktur, schlängelten wir uns eher eilig durch die beidseits mit Ständen bestückte Gasse. Prompt gab es am Tofustand eine Schlange, und wir fürchteten schon, trotz dass es erst Mittag war zu spät für die Spezialität der Berliner Tofumanufaktur zu kommen. Aber wir hatten Glück: Für jeden von uns gab es ein Stück in Berlin geräucherten Chilitofu, der jeden Salat nicht nur geschmacklich aufpeppt sondern auch Sättigung verschafft.

    Einen Wildkräuterstand habe ich für mich neu entdeckt und eine vegane Eismanufaktur. Ich werde also von nun an versuchen, unter der Woche, vormittags und mit neuer Entdeckerlust vorbeizuschauen.

  • 3.0 Sterne
    13.6.2010
    Erster Beitrag

    Leider gibt es mittlerweile wohl keinen Berlin-Reiseführer mehr, in dem dieser Markt  nicht erwähnt wird. Dementsprechend voll kann es am Samstag auf diesem Kollwitzmarkt werden. Das Unerfreulichste sind aber ganz sicher nicht die Touristen.

    Die Leute, die in kleinen Grüppchen bei Champus und Currywurst  herumstehen, sind oft wesentlich unangenehmer. Goooott, das ist so achtziger!

    Wenn man es aber schafft,  die um Publikum heischende Fraktion der neuen, um Lässigkeit bemühten Leistungsträger auszublenden, kann es auf dem Kollwitzmarkt ganz nett werden. Ich gehe trotzdem gerne dort hin. Mir geht es bei dem Besuch eh in erster Linie um die Wurst.

    Meine erste Anlaufstelle ist in der Regel der Grillwagen von der Fleischerei Klaus Gerlach mit seinen superleckeren Grillspezialitäten.  In ganz Berlin habe ich noch keine bessere Merguez gegessen. Auch den Grünkohlfreunden kann ich diesen Stand wärmstens empfehlen. Die Grünkohlsaison geht aber bedauerlicherweise erst im Herbst wieder los.

  • 2.0 Sterne
    28.6.2010

    Ja, der Kollwitzmarkt ist mittlerweile eher ein Laufsteg geworden.
    Da er relativ klein ist und nur aus einem Gang besteht, bietet sich das ja auch an.
    Auf halber Strecke postiert man sich dann mit einem Gourmet-Kaffee oder einem Champagner und kann das unbunte Treiben beobachten. Die Enge wird durch Kinderkarren, die mittlerweile mindestens den Umfang eines Kleinwagens haben müssen, auch nicht gerade angenehmer.
    Das Ganze wirkt wie ein Ost-Ableger der Feinkostabteilung vom KaDeWe.
    Kein Wunder also, dass sich dort Stände halten, die ausschliesslich Lavendelsträusschen aus der Provence anbieten...

  • 5.0 Sterne
    7.10.2012

    Seit Jahren habe ich diesen Markt gemieden - zu unrecht! Er ist deutlich besser als ein Ruf. Super frisches Obst, sensationelle Falafel und immer ein Anlass zum Verweilen. Bin nun wirklich fast jeden Samstag da. Besonders frischer Fisch lässt sich hier toll erstehen.

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