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  • 5.0 Sterne
    3.5.2013
    1 Check-In

    Mich hatte schon immer einmal interessiert die Kunst von Herrn Hundertwasser zu bestaunen und da es sich im 3. Bezirk befindet, war es natürlich auch dadurch Pflicht für mich einmal das Kunst Haus zu besuchen. Leider gibt es ja sonst nicht allzu viele Museen hier im 3. Bezirk.

    Auf vier Stöcken kann man in zwei Stöcken alles Wichtige über Hundertwasser sehen und in den anderen zwei Stöcken gibt es eine Sonderausstellung zu immer einem anderen Künstler. Man kann sich jedoch beide Ausstellungen auch getrennt anschauen, also nur die Sonderausstellung oder nur die Ausstellung von Hundertwasser. Jedoch da das Kombiticket für beide Ausstellungen € 12 kostet und wenn man sich nur eine Ausstellung € 10, und wenn man schon einmal dort ist, schaut man sich am besten gleich beide Aussstellungen an. An Montagen, außer Feiertagen kostet der Eintritt übrigens nur die Hälfte. Auch gibt es im diesjährigen Jahreskarte Vorteilscheck Gutschein Buch eine 50 % Ermäßigung auf den Eintritt beim Kunsthaus, welche ich bei meinem Besuch genutzt habe.

    Es gibt eine Garderobe, wo ich etwas seltsam fand, dass man nicht nur seine Jacke, sondern auch seinen Rucksack, obwohl es nur ein kleiner Rucksack gewesen ist, abgeben musste, aber ja auf Rücksicht auf die Bilder ist es wiederum verständlich.

    In jedem der Stöcke wartet vor der Tür eine Museumsmitarbeiterin, die die Karte abzwickt und einem freundlich erklärt, was sich in demjeweiligen Stock befindet und darauf aufmerksam macht, dass man in der Hundertwasserausstellung nicht fotografieren darf. Die Ausstellung von Hundertwasser fand ich sehr interessant, neben seinen tollen außergewöhnlichen Bildern, wobei mich vor allem immer wieder manche Titeln zum Schmunzeln brachten, wurde auch auf seinen Sinn zur Natur und seinem Wunsch Einklang von Wohnen und Natur, mit Häusern ganz in Gras gehüllt eingegangen. Der erste Stock widmet sich eher seiner Bilder, der 2. Stock eher seinen Wohnprojekten, wobei im ersten Stock mit einer Pflanzenkläranlagen auf den 2. Stock hingewiesen wird.

    Die Sonderausstellung handelte im Kontrast zu Hundertwasser von Saul Leiter, der sich vor allem der Fotografie widmete. Was beide Ausstellungen gemeinsam hatten, war dass die Ausstellungen mit einem riesigen Lebenslauf der beiden Künstler begann, wo vor Stühle platziert waren um sich zeitzunehmen wirklich alles durchzulesen. Auch der unebene Boden, der sich immer wieder durch das Kunsthaus zog, fand ich originell.

    Etwas unfreiwillig, durfte ich auch eine Kinderführung (wahrscheinlich Volkschulführung) im Hundertwasserteil belauschen. Ich fand diese sehr kindergerecht und die Führerin sehr kinderfreundlich und wie sie den Kindern oft schwierige Themen vermittelt hat und eigentlich nicht so interessanten Besuch in einem Kunstmuseum für die Kinder interessant und abwechslungsreich gestaltet hat sehr bemerkenswert. Soeine Führung hätte ich mir damals auch gewünscht, also wirklich lobenswert.

    Ich kann nur empfehlen, dass man das Kunst Haus einmal besuchen sollte.

  • 4.0 Sterne
    7.8.2013

    Etwas entfernt vom Hundertwasserhaus liegt das Hundertwasser Museum ( Kunsthaus Wien). Hier finden verschiedene Ausstellungen statt und man kann Werke von Hundertwasser sehen.

    Im Foyer ist ein Brunnen zu sehen, dessen Motto "der Lauf" ist.
    Besonders sehenswert ist auch die Toilettenanlage, die auch im Hundertwasser Stil  erbaut wurde.

    Im Kunsthaus Wien ist auch ein Cafe eingegliedert, im typischen Hundertwasser Stil, das "Cafe Dunkelbunt". Dieses Cafe verfügt über einen kleinen Biergarten, in dem man nach Besichtigungen eine kleine Pause machen kann und dabei noch einmal die Fassade anschauen kann.

  • 5.0 Sterne
    22.12.2013
    Aufgelistet in Wien im Herbst

    Ein interessantes Haus mit interessanten Ausstellungen. Wir haben uns nur die Dauerausstellung zu Hundertwasser angesehen und dabei einen schönen Überblick über Leben, Denken und Werk bekommen.

  • 5.0 Sterne
    10.3.2011

    Ich habe heute Nacht schlecht geschlafen und von Aliens, Tentakeln und männlichen Geschlechtsteilen geträumt. HR Giger war in der Stadt, genauer gesagt im Kunsthaus. Klarerweise sind dem Ruf des Schweizer Kultzeichners eine große Schar an treuen Fans gefolgt, die den Meister einmal persönlich sehen wollten (der sieht übrigens wie ein netter alter Herr von nebenan aus...passt so gar nicht zu seiner Kunst).

    Das Kunsthaus ist auch abgesehen von dieser Ausstellung einfach eine geniale Location, in die ich viel zu selten gehe. Inmitten des ausgestorbenen dritten Bezirkes (leben hier eigentlich wirklich Menschen?) ragt dieser Turm der großartigen Architektur in den Wiener Nachthimmel. Beim Erklimmen der wendeltreppenartigen Stufen wartet man nur darauf, dass einem Alice über den Haufen rennt auf ihrem Weg ins Wunderland.

    Das Cafe ist auch sehr nett, mit einem der freundlichsten Kellner, den ich in Wien je erlebt habe. Und Weizenbier gibts auch!

  • 5.0 Sterne
    26.8.2010
    Aufgelistet in Wien mit Hund

    Ins Kunsthaus gehe ich immer wieder gerne, weil die Wechselausstellungen oft sehr gut sind. Annie Leibowitz war der Hammer, genauso wie die Kontroversen-Ausstellung, die neben tollen Fotos auch mal richtig was zum Nachdenken bot. Man merkt richtig, dass hier nicht die lukrativsten Künstler ausgestellt werden, sondern welche, die wirklich passen.
    Das Sortiment an Büchern zu den Wechselausstellungen find ich auch sehr gelungen (z.B. bei der Leibowitz-Ausstellung gabs auch philosophische Bücher von Susan Sontag!).

    Die zwei Stöcke mit der ständigen Hundertwasser-Ausstellung, find ich sehr interessant (und das obwohl Hundertwasser ja eigentlich gar nicht mein Ding ist), weil ich die Stimmung so angenehm finde. Es ist viel dunkler als in üblichen Ausstellungsräumen und der Boden knarrt und knirscht. Durch die vielen Pflanzen und Brunnen hat man das Gefühl, hier ist nicht nur ein Gemälde neben dem Nächsten ausgestellt, sondern hier lebt eine Idee.

    Die Mitarbeiter finde ich auch sehr angenehm. Sie sind nicht so überdrüber verkrampft höflich, wie oft sonst wo, sondern natürlich, nett und hilfsbereit. Auch die Guides für Kinderführungen sind angeblich total lieb.

    Was absolut TOP ist, ist dass Hunde im ganzen Museum erlaubt sind! Schlecht ist, dass es echt unmöglich versteckt irgendwo in einer Seitengasse liegt. Da hilft auch der beste Spürhund nicht, selbst wenn man ihn mitnehmen darf :-)

  • 5.0 Sterne
    22.9.2010

    Das Kunsthaus Wien ist Pflicht im Programm von Hundertwasser-Fans sowie Kunstliebhabern. Das Gebäude an sich ist schon einen Besuch wert. Im berühmten kunterbunten Hundertwasser-Stil gehalten besticht es durch Formen, Farben und Details. In der Eingangshalle muss man aufpassen, wo man hintritt, da der Boden nicht eben, sondern wellenförmig ist.

    Die permanente Ausstellung zum Leben und Werk Hundertwassers ist äußerst interessant. Hier bekommt man einen guten Einblick in den Geist und das Denken des außergewöhnlichen Künstlers und das Museum macht seine Kunst verständlicher und nachvollziehbarer.

    Aber auch der andere Teil des Museums ist toll. Hier finden in regelmäßigen Abständen verschiedenste Ausstellungen statt. Ich war vor einigen Jahren bei einer Fotoausstellung, die höchst interessant war.

  • 5.0 Sterne
    29.10.2011

    Ein Super-Gute-Laune-Haus. Die Interpretationen des Künstlers gehen mir manchmal ab, dennoch liebe ich seine Spiralen + Farben die Freude und Abwechslung ins Leben zaubern. Zur Ausstellung empfiehlt sich wenigstens ein Audioguide, dem auch etliche Livemitschnitte zu entlocken sind. Das integrierte Café ist hübsch anzuschauen, sein Geld aus meiner Sicht jedoch nicht wert!
    Bemerkenswert: das Kunsthaus finanziert sich ausschließlich selbst und bekommt keine staatlichen Zuschüsse.

  • 5.0 Sterne
    22.8.2010

    Beherbergt in einem der Hundertwasser Häuser ist das Kunstmuseum. Allein schon wegen des Gebäudes an sich, lohnt es sich hier einen Besuch abzustatten.
    Alles ist hier irgendwie besonders, selbst die Toilette sind extra gestaltet worden.
    Im Museumsshop unten am Eingang kann man Kataloge zu laufenden Ausstellungen kaufen, aber auch viele andere Kunstbezogene Bücher oder Souvenirs.
    Die immer wechselnden Ausstellungen sind dann im 2. Obergeschoss.
    Bisher waren die Themen immer sehr kritisch, kontrovers, aber auch unglaublich interessant.
    Wer seine Ruhe haben will sollte möglichst unter der Woche so früh wie möglich kommen, da sich zu anderen Zeiten immer viele Touristen oder Schulklassen rumtümmeln.
    Eine Dauerausstellung über Hundertwasser gibt es im 1. Stockwerk. Hier erfährt man dann noch mehr über den Künstler, seine Werke und sein Leben.

  • 5.0 Sterne
    28.8.2010

    Eine Oase inmitten des Grau einer Stadt ist das Kunsthaus ohne jeden Zweifel, ein Kontrast zu den meisten Konzepten rund um uns - radikal in seiner eigenen Form... belebend, erfrischend und verspielt... ein schöner Ort um sich auf einen Kaffee oder Tee nieder zu lassen, sich durch den shop zu stöbern oder gar eine der Ausstellungen anzusehen.

    Die Ausstellung mit den Werken von Friedensreich Hundertwasser, ist  sehenswert und eine bunte Abwechslung... die Werke in der zweiten Ausstellungshälfte variieren in bestimmten Zeitabständen - aber treffen immer wieder sehr interessante Themen und Künstler...

  • 5.0 Sterne
    1.11.2011

    Quietschbunt wie man es bei Hundertwasser erwartet.
    Vielleicht nicht immer so einfach zu verstehen, was der Meister Stowasser uns mit seinen Werken sagen will. Aber er ist ja im Alter auch etwas gemässigter geworden und hat auch schon mal 2 gleiche Socken getragen ;-)
    Auf jeden Fall ein sehr sehenswerter Einblick in das Schaffen Huindertwassers.
    Für mich bemerkenswert waren die Modelle der verschiedenen Architekturvisionen, sehr schade, dass diese nicht so oft umgesetzt wurden.

    • Qype User RoyalR…
    • Hamburg
    • 23 Freunde
    • 92 Beiträge
    4.0 Sterne
    7.10.2008

    Das KunstHausWien wurde von Hundertwasser konzipiert und gebaut. In der Architektur und der Gestaltung spiegeln sich Hundertwasser's Ansichten total wieder und deswegen ist das KunstHausWien schon einen Besuch wert.
    Die Ausstellung ist sehr interessant und zeigt verschiedene Aspekte und Abschnitte in Hundertwasser's Leben und Schaffen. Die Eintrittskarte für die Ausstellung sind individuell gestaltet und ein Andeken fürs Leben!
    Die Führung, die wir gemacht haben, war gut gemeint, vom Ausführer allerdings nicht gut umgesetzt, aber da haben wir wohl einfach jemand Falsches erwischt

    • Qype User Wheeze…
    • Wien, Österreich
    • 5 Freunde
    • 87 Beiträge
    5.0 Sterne
    14.10.2008

    Das Kunsthaus unter Wienern eher als Hundertwasserhaus bekannt, ist schon von außen ein Blickfang. Kein Wunder da Hunderwasser selber an dem Bauwerk mitgewirkt hat.

    Hundertwasser griff in die alte Bausubstanz sehr behutsam ein. Zur Straße hin wurde ein Vorbau angefügt, dessen Glasfront die Ausstellungsräume zusätzlich mit Licht versorgt, hofseitig ein Treppenhaus. Die gesamte Ausstellungsfläche beträgt rund 4000 qm. Im Erdgeschoß sind neben Kasse und Garderobe auch ein Museumshop und ein Café-Restaurant untergebracht. In den beiden ersten Stockwerken wird ein Querschnitt durch Hundertwassers Oeuvre geboten, das Malerei, Grafik, Tapisserien und Architekturmodelle umfaßt. Der dritte und vierte Stock sind internationalen Wechselausstellungen vorbehalten.

    Nachdem ich Hunderwasser sehr mag bin ich ein wenig subjektiv aber ich finde es absolut sehenwert

    • Qype User foxboo…
    • Hamburg
    • 0 Freunde
    • 21 Beiträge
    4.0 Sterne
    28.12.2009

    Ein Wien-Aufenthalt ohne das Kunsthaus besucht zu haben, ist wie Hamburg ohne Hafen-Rundfahrt. Die Hundertwasser Ausstellung muss man einfach gesehen haben und das ansprechende Ambiente des Cafés ist auch nicht zu verachten.

    Bis 31. Januar 2010 gibt es im oberen Teil des Hauses eine erlesene Auswahl von Annie Leibovitz Fotografien zu bestaunen. Das muss man gesehen haben. Punkt.

  • 3.0 Sterne
    5.2.2012

    Na ja, ganz nett. Im Hundertwasserstil aufgehübscht. Die Küche ist ok aber nicht weiter erwähnenswert.
    Touristenladen eben. Hingegen sind die Wechselausstellungen Weltspitze! Immer wieder hervorragend kuratierte Schauen internationaler Künstler (Mapplethorp, H.R.Giger, Cartier-Bresson, etc.) Daneben wird in einer ständigen Ausstellung F.Hundertwasser gezeigt, der hier eines seiner Ateliers hatte.

  • 5.0 Sterne
    10.5.2009
    Erster Beitrag

    Das Kunsthaus in Wien sollte Pflicht-Programm eines jeden Wien Besuchers sein.

    Mitunter wirken die Werke obskur und seltsam, versucht man aber in die Gedankenwelt des Künstlers einzutauchen, so erkennt man ganz neue Ansichten.

    Hundertwasser war nicht nur ein Küstler, sondern auch ein politischer Denker. Bereits in frühen Jahren formulierte er Gedanken und Forderungen zum gemeinschaftlichen Leben, die friedliche Einheit zwischen Mensch und Natur.

    Die Werke sind geprägt von Vorschlägen und Ideen (auch Bauwerke) zum harmonischen Leben. So war ein Vorschlag, die Natur (in Form von Pflanzen und Bäumen) in die Gebäude zu integrieren. So geschehen im Hunderwasser-Haus. Leider hat sich diese Denkweise nicht weiter in unserer Umwelt durchgeetzt, so dass Hundertwasser eher zu den Utopisten zählt.

  • 5.0 Sterne
    26.8.2010

    Diese herrliche Aufwertung des 3. Bezirks hat seine Heimat in der ehemals hier angesiedelten Thonet-Fabrik gefunden und beherbergt - anders als das Hundertwasserhaus unweit davon in der Löwengasse Mieter - Kunst mit dem Schwerpunkt auf Fotografie. Hundertwasser selbst, der zu seinen Lebzeiten hier oft im entzückenden Kaffeehaus dabei beobachtet werden konnte, wie er bei der damals besonders gelungene Gestaltung des großzügigen und immer aufs Neue überraschenden Blumenschmucks selbst Hand anlegte, ist im 1. Stock einen ständige Werkschau und Ausstellung gewidmet, die sehr zu empfehlen ist. Genussreich nach einem Ausstellungsbesuch oder einfach so ist der Besuch des reizenden Lokals mit herrlich verwachsenem Garten. Auch der Museumsshop lohnt einen Abstecher.

  • 3.0 Sterne
    30.8.2010

    Hundertwasser. Dieser Name erregt Gemüter, im Positiven wie im Negativen, an ihm scheiden sich die Geister. Die einen überschlagen sich vor Lob ob seiner visionären, organischen Bauten, andere kritisieren seine stechenden Farben wie auch seinen Eklektizismus. Ich persönlich finde seine Gebäude himmelsschreiend hässlich, wie ein stilloser, schrecklich schlechter Gaudi-Bau.

    Warum ich trotzdem immer wieder gern ins Kunsthaus gehe? Wegen der oft unglaublich guten Ausstellungen. Besonders was die Photographie betrifft, suchen die Wanderausstellungen, die hier Station machen, oft seinesgleichen. Da nimmt man auch den etwas hohen Eintrittspreis von neun Euro (sieben für Studierende) und die Hunterwasser'sche Innenarchitektur in Kauf. Deren einziges Ziel scheint es übrigens zu sein, unachtsame Personen durch den unregelmäßig gewellten Boden zum Stolpern zu bringen.

    Ein weiterer Kritikpunkt: Die Beleuchtung. Diese ist sehr gedämmt und warm, was zwar in Kombination mit den alten Holzfußböden ein angenehmes Raumklima erzeugt, aber für ein Museum reichlich ungünstig erscheint. Richtig störend ist's nur selten, manche Ecken der Ausstellungsräume allerdings sind wirklich schlecht ausgeleuchtet.

  • 4.0 Sterne
    31.8.2010
    Aufgelistet in Kunstmuseen

    Der Star dieses Hauses ist das Haus selbst. Das gilt für die vorliegende Institution mehr als für alle anderen in Wien. Und man kennt es ja. Von Friedensreich Hundertwasser, geborenem Stowasser, 1990 erdacht, 1991 gebaut, zählt es zu den meistbesuchten Adressen der Stadt. Wohl zu Recht. Ein phantastischer, kindlich verspielter Akzent in Wiens mitunter monotoner Architektursprache, reicht der Bau Mutter Natur die Hand zur Versöhnung und wächst, selbst dach- und fensterbewaldet, für Großstadtverhältnisse unnatürlich natürlich aus dem Boden wie eine noch zu erfindende Pflanze. Unsymmetrisch, verspielt, lebensbejahend ist er. Der Friedensreichtum ging im Ansturm der Touristen freilich verloren. Aber so ist das eben. Das inwendig befindliche Hundertwasser-Museum ist schön und sehenswert, den Bauten des Vielgereisten ist es dennoch keine Konkurrenz. Das Kleinformat ist, ja, zu klein für die künstlerische Abenteuerlust des passionierten Seglers und auch das Großformat bleibt am Ende zweidimensional. Erwähnenswert dann noch die schönen Modelle des Künstlers im Museum und der Umstand, dass die periodisch gezeigten Fotoausstellungen internationaler Kunstprominenz mitunter äußerst sehenswert geraten.

    Viel ließe sich noch sagen und doch. Auch die schönste Besprechung muss zu Ende gehen, mag es auch noch so wehtun. Wie verbleiben wir also?  Das Kunst Haus Wien ist eines der bedeutendsten Kunstmuseen Wiens, ganz ohne Zweifel. Das dreizehntbedeutendste, würde man meinen, würde man danach gefragt. Wie auch immer. Man ist begeistert.

    (Dieser Beitrag ist Teil der Serie "Wo in Wiens an Höhepunkten, Abwechslung und Vielfalt reicher Museenlandschaft finde ich die höhepunkt-, abwechslungs- und vielfaltsreichsten Kunstmuseen der Stadt?". Nähere Infos und Hintergründe unter yelp.at/list/kunstmuseen…).

  • 5.0 Sterne
    19.2.2012

    Liebe Susan,
    solltest Du vor dem 21. Februar 2012 nach Wien kommen, schau Dir diese Ausstellung an! Das Kunst Haus Wien zeigt immer wieder Fotoausstellungen, die es in Wien selten zu sehen gibt. Dieses Mal war es Henri Cartier-Bresson, dessen Fotos aus China, der Sowjetunion und den USA mich begeisterten. Über Cartier-Bresson gibt es ja nicht viel mehr zu schreiben, seine Fotos sind gesammelte Erzählungen, komprimiert auf einen kurzen Augen-Blick. Sein Auge erfasste dabei nicht nur den richtigen Zeitpunkt, sondern auch immer eine beeindruckende Komposition. Vom Licht möchte ich gar nicht reden  und seine Porträts sind einfach wunderbar! Dazu gibt es noch einen seiner Filme und Interviews mit ihm:
    Hingehen und ansehen  und froh sein, dass so wenige Menschen die Ausstellung besuchen. Zumindest ich hatte das Glück, beinahe ungestört durch die Räume gehen zu können! Schöne Grüße aus Wien
    Dein Erich von Kakanien

    • Qype User klassi…
    • Wien, Österreich
    • 0 Freunde
    • 35 Beiträge
    2.0 Sterne
    31.10.2011

    Nothing to write home about. Sieht heute schon alt u. schäbig aus. Ist was für den Massentourismus.

  • 4.0 Sterne
    3.5.2013

    Das Kunsthaus ist auch im Hundertwasserstil gebaut und einen Besuch wert. Auf zwei Etagen werden Werke von Hundertwasser ausgestellt dazu kommen zwei Etagen mit wechselnden Ausstellungen. Das Gebäude selber ist allein schon einen Besuch wert. Man zählt 10EUR für eine Ausstellung bzw. 12EUR für beide.

  • 5.0 Sterne
    28.8.2010

    Abgesehen von seiner großartigen und wirklich einzigartigen Architektur, nämlich die des österreichischen Künstlers Friedensreich Hundertwasser, ist das Kunsthaus im 3. Bezirk ein tolles Museum, dessen Ausstellungen ich sehr schätze. In den besonderen Räumlichkeiten bekommt das Ausgestellte zusätzlich zur eigenen Ausstrahlung meines Erachtens einen außergewöhnlichen Touch. Meine Highlights dort, die mehr oder weniger lang her sind, waren die Ausstellung des Alien Designers H.R. Giger, dessen Skulpturen im Künstlerhaus äußerst eindrucksvoll präsentiert waren, sowie eine Retrospektive über die Werke von Friedensreich Hundertwasser, der meiner Meinung nach zu den größten Künstlern Österreichs zählt. Auch für Leute, die Kunst nichts oder wenig abgewinnen können ist ein Besuch des Kunsthauses lohnend. Jede einzelne Ecke, sowie die Fassade dieses Museums oder Hauses ist mit Liebe gestaltet und wirkt wie eine andere Welt. Wellen im Boden, unterschiedlich große Stufen - Nichts ist hier der Norm angepasst. Ein sehr erfrischendes Konzept, das es sonst in so einer Art ja eigentlich kaum zu sehen gibt.

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