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    • Qype User LED-MA…
    • Berlin
    • 0 Freunde
    • 4 Beiträge
    4.0 Sterne
    22.7.2012

    Hallo
    In diesem Krankenhaus hat mein Herz 2 Ballons in einer Notoperation bekommen, es sollte nur 20 Min. dauern, waren aber 2,5 Stunden mit örtlicher Betäubung.
    Dann drei Tage intensive Station, Leute da kann ich verstehen das eher die Leute wegen erheblichem Stress mit offener Tür sterben, aber die Schwestern/Pfleger/Ärzte müssen ja sofort reagieren wenn Mensch oder Maschine aussteigt. Dan spart man sich das Türen öffnen.
    Alle waren sehr lieb, nach drei weiteren Tagen in einem Krankenzimmer wo ich mit einem netteren gebildeten älteren Herrn zusammen war, kam ich in ein vier Bett-Zimmer.
    Ja da herrschten vom Bier-saufen, absoluter Harninkontinenz (der ältere Herr wusste nicht wann es lief) und ein Schwarz-Afrikaner mit mindestens 6-9 Besuchern welche vergasen das wir im Krankenhaus waren.
    Von 9 Uhr bis 13 Uhr musste auf afrikanisch das Handy besprochen werden. Von 13  22 Uhr ging es dann mit den Bett-Gruppen weiter. Ruhe war hier ein Fremdwort gewesen, selbst nach einem OP wollten diese nicht die Ruhe geben.
    Das Personal verstand die Situation und ich der selber Ausländer ist, wäre doch fast rassistisch geworden. Habe mich ganz zurück gehalten, bekam das dann vom Afrikaner unter gejubelt und wurde noch Nazi beschimpft. Ich hatte es geahnt und genau so kam es auch!
    Es stand kurz vor einer körperlichen Auseinandersetzung, denn das wollte ich mir nicht geben lassen. Konnte Ihn verbal überzeugen das wir Regeln brauchen und mit seinem Lebensgewohnheiten nicht gesund werden können.
    Die Pfleger als Wehrdienstverweigerer schoben meist die Bett-Wagen in den unterirdischen Kellerbereichen zu Labor-Befunden usw. Wollte keinen Rollstuhl, den man kann schon öfters Mal 1 Stunde vor einem Labor warten, ich habe das Bett bevorzugt und dann lieber geschlafen oder gelesen.
    Ich möchte mich bei den wirklich hart arbeitenden Bett- Schubsern bedanken, Sie haben einen schlecht bezahlten und wirklich einen schweren Job geleistet.
    Sie haben trotzdem immer eine positive Ausstrahlung wie alle anderen im Krankenhaus gehabt.
    Mir hat das auch psychisch geholfen, denn ich war dem Tod entgangen und war mir nicht im klaren wie lange man noch leben kann..
    Nette Besuche und ein positives lächeln von den Mitmenschen, wirkt wie ein zusätzliches Lebenselixier.
    Die Ärzte wirkten auf mich sehr kompetent, jeder wusste wohl was an Arbeit zu leisten ist, der Zusammenhalt war bis auf das Putz-Personal alles geordnet.
    Wenn diese kommen herrschen andere Bedingung als wenn die Schaar von den weiß gekleideten in den Schlaf-Raum eintreten.
    Es ist eigentlich nur eine weibliche Reinigungskraft, schon im Krankenhausflur hört man den Reinigung-Utensilienwagen angerollt, es hört sich an als ob halb Polen in den Raum mit vielen Lappen und Eimern eingetreten war, kannte das schon aus der Intensivstation.
    Es wird erst ziemlich laut, weil Sie die Befehle auf gebrochenem Deutsch erteilt, wir Patienten haben nicht genau gewusst welche Sprache und zuckten die Schultern, was wir wohl machen sollten, Kommando Liegestützen oder was meinte Sie?
    Wir blieben sicherheitshalber ahnungslos liegen, die Reinigung ging mit flinken Fingern voran.
    Ja, das Essen ist für die Herzkranken eher eine Abmagerungskur, es war jedoch erlaubt täglich doch den Pizza- Liefer-dienst kommen zu lassen.
    Nach dem ich für das Krankenhaus erst Mal habe ein paar Speisekarten kommen lassen, war ich nicht der einzige Hungrige welcher den Liefer-dienst hat kommen lassen.
    Als Dankeschön gab es auch Pizza für alle diensthabenden unserer Kranken-Abteilung von mir spendiert..
    Das Krankenhaus ist kein Ort wo man hin will sondern wenn man hin muss, deshalb spreche ich mich mit meiner Empfehlung nur für das Personal und das Gebäude aus. Ich habe die medizinische und pflegerische Betreuung bekommen welche ich gebraucht habe, dafür bin ich ja da gewesen.
    Das man so tolle Menschen dort kennen lernen kann welche Ihren Job lieben, sollte einen 5.ten Stern ausmachen. Wir sind aber hier leider nicht im Hotel und ich bin leider nur ein Kassenpatient.
    Bitte verzeiht grammatikalische Fehler, wichtig ist das Ihr Infos habt, dass man hier als Patient sehr wohl überleben kann und vier Sterne meist mehr ist als andere Krankenhäuser bekommen können.

    • Qype User raven8…
    • Berlin
    • 39 Freunde
    • 227 Beiträge
    4.0 Sterne
    26.6.2010

    Auch als kein großer Kunstkenner möchte ich hier doch einfach mal meine Ansiichten zum freizugänglichen Skulpturenpark des Auguste-Viktoria-Klinikums kundtun ..

    Als ich das erste Mal durch die Anlage des Krankenhauses schlenderte und die diverse Kunst sah, dachte ich nur: gruselig!

    Einige Spaziergänge später, finde ich die Skulpturen noch immer recht unheimlich, zugleich aber sind sie auch äußerst einfallsreich, bei näherer Betrachtung interessant und regen zum nachdenken an.

    Da ist der Arbeiter mit Presslufthammer, dessen Körperkonturen sich durch die ruckende Arbeit verzogen wiederholen.

    Da sind die vielen Büsten von Alexander von Humboldt, aus dessen Kopf mal Telefonhörer wachsen oder der dann mit Fliegen überseht ist.

    Der Skulpturenpark ist vielfältig und macht jeden Spaziergang interessanter.

    • Qype User gonzo4…
    • Berlin
    • 40 Freunde
    • 79 Beiträge
    3.0 Sterne
    19.12.2010

    Badezimmertür versus Mittelzeh. Zeh und Spann lila bis schwarz gefärbt. Fünf Stunden später um 18:00 Uhr ins Auguste-Viktoria-Klinikum gehumpelt. 10 Euro zahlen. Lebensgeschichte erzählen. Warten. Arzt-Check. Immerhin kein AIP'ler. Warten. Stammkunde am Kaffeeautomaten. Röntgen. Typische Schwester Agnes beim Röntgen. Geht zum Lachen in den Keller. Verbiegt mir mit Vorliebe die Zehen, um vernünftige Aufnahmen zu bekommen. Warten. Warten. Warten. Arzt-Check. Grundglied des Mittelzehs gebrochen. Knochen verschoben. Sechs Wochen Pflasterzügelverband. In einer Woche Röntgen-Kontrolle. Bei weiterhin verschobenem Knochen OP. Unwort des Abends. OP. Silvester im Krankenhaus und so. Keine Feierei. Kein Umtrunk. Kein Delirium. Kleiner Knochen und so ein Aufstand? Unverständnis meinerseits. Schuhe mit festen Sohlen zur Stütze. Witzbold. Wie feste Schuhe, wenn Fuß nicht reinpasst? Egal. Weitermachen. Docs Tele klingelt. Chefarzt. Notfall. Auf Wiedersehen. Warten. Warten. Warten. Pfleger kommt legt Tapeverband an. Gibt sich fürsorglich. Erteilt Tipps zum Genesungsprozess. Bein hochlegen. Kühlen. Vorderfuß nicht belasten. Dann kann OP umgangen werden. OP wird so oder so umgangen. Bin kein Fußmodel. Benötige keine geraden Zehen. Hauptsache sie sind alle dran. Wie ist mir egal. Gerade. Krumm. Na und?! 22:15 Uhr fertig. Tschüssikowski. Bis Dannimanski. Bis denn Ken. Auf dem Rückweg Pizza und Bier im "La Farina" geholt. Nach Hause auf die Couch. Würgereiz, weil Spendengala mit Diekmann, dem Schmierlappen, und Gottschalk auf der Bühne. Sportstudio gucken. Frohe Weihnachten.

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