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  • 5.0 Sterne
    24.11.2013
    1 Check-In hier

    War früher vielleicht doch alles besser? Na ja, sicher nicht, aber so manches offensichtlich einfacher. Wenn man sieht seit wie vielen Jahren an der Elbphilharmonie herumgedoktert wird und wie viele Millionen an Steuergeldern hier verbaut werden und man dann einen prächtigen Bau wie die Laeizhalle, sieht, der Anfang des 20. Jahrhunderts von einem (!) Hamburger Ehepaar gestiftet wurde und dessen Bau gerade mal 5 Jahre dauerte - da kann man neidisch werden.
    Außen hanseatisch zurückhaltend, innen prächtig und prunkvoll bietet die Laeizhalle einen wunderbaren Rahmen für Konzerte mit einer tollen Akustik.

  • 4.0 Sterne
    25.11.2013

    Hallo! Ich war an diesem Wochenende zum Konzert von Lizz Wright / Gregory Porter - JazzNights , dass erste mal in diesem Veranstaltungsort (alle Akteure waren große klasse!) . Von außen ein hübsches Gebäude und die Akustik... genial! Das Konzert fand im "großen Saal" statt. Wir saßen im Parkett . Reihe 21. Auch die Sicht von dort war gut. Vom Balkon und 1. Rang, jeweils 1. Reihe sollte die Sicht auch sehr gut sein.

    Die Toiletten, die zur Pause sehr gut besucht waren, sind viel zu klein. Hier mussten nicht nur wie sonst auch in anderen Lokation, die Frauen weit bis auf die Gänge Schlange stehen, sondern auch die männlichen Besucher. Auch die Versorgung, während der Pause ließ zu wünschen übrig. Viel zu wenig Platz für so viele Menschen (die Veranstaltung war ausverkauft). ...von der Parkplatzsuche vor dem Konzert, möchte ich hier erst gar nicht  schreiben!

    Aber wegen der Pause und den Parkplatzen war ja keiner der Besuche gekommen. Und die Akustik hat die vier Sterne in jedem Fall verdient!

  • 4.0 Sterne
    24.11.2013
    1 Check-In hier
    Aufgelistet in 200 Review Challenge 2013

    Nostalgie, gute alte Zeit - solche und ähnliche Gedanken schwirren durch den Kopf, wenn man die Musikhalle betritt. Ich verzichte auf diese unaussprechliche Neubenennung und bleibe "Musikhalle".

    Ein Rotunde empfängt den Besucher, rechts die reguläre Abendkasse, links die Abendkasse für Reservierungen, Freikarten, VIP-Karten. Dann wirkt alles nostalgisch: Seien es die Garderoben links und rechts vom Parkett, der Tresen gleich nach der Rotunde, der Innenraum mit seinem Glasdach, die Bühne mit der Orgel und Puttenengeln hoch oben. Zum Glück sind die Sitzabstände der Reihen gut dimensioniert und unter den Vordersitzen befindet sich Fußschrägen, die angenehmes und entspanntes Sitzen ermöglicht.

    Die Toiletten sind klein und reichen nicht, wenn sie gebraucht werden: vor den Konzerten und in den Pausen. Wo schon bilden sich selbst bei den Herrentoiletten Schlangen?

    Geboten wird in der Musikhalle ein weites Spektrum: vorrangig zwar Klassik, aber auch Joja Wendt, Herman van Veen, Milva und viele andere habe ich hier erlebt. Die Akustik ist gut, was vor allem für die Klassikkonzerte sehr wichtig ist. Das NDR Sinfonieorchester ist Residenzorchester, fast alle Konzerte werden aufgezeichnet. Dann schweben überall über der Bühne Mikrofone von der Decke, um die perfekte Aufnahme für das Radio zu erzeugen.

    Künftig (wann auch immer) wird die Musikhalle in Symbiose mit der Elbphilharmonie wirken. Das NDR Sinfonieorchester wird dann in die Elbphilharmonie wechseln, dort Residenzorchester sein - und schon heute werden alle Auftritte in der Musikhallte als Elbphilharmonie-Konzerte beworben.

    Die Weine und andere Getränke sind hochpreisig. Und auch für die Garderobe muss man € 1,20 löhnen.

  • 5.0 Sterne
    15.2.2013

    Eine wunderschöne Location- an der Laeizhalle kommt man nicht vorbei, wenn man klassische Konzerte liebtSo Gabetta, Helen Grimaud, die Hamburger Philharmoniespitze
    Aber auch Dieter Nuhr und Rainhard Fendrich finden dort ihr Publikum  unbedingt in den Spielplan schauen !

  • 4.0 Sterne
    17.12.2012
    Aufgelistet in Kultur in Hamburg

    Die Laeiszhalle, ehemals Musikhalle, liegt im Zentrum, direkt auf der anderen Straßenseite von Planten un Blomen.
    Das mehr als 100 Jahre alte Gebäude ist das Synonym für klassische Musik in Hamburg. Alles was Rang und Namen hat, war schon hier.
    Die Akkustik ist einfach klasse und wird auch von den Akteuren gelobt und geschätzt.
    Im großen Saal können mehr als 2000 Besucher Platz finden. Mit der Glaskuppel und den stuckverzierten Logen bietet der Saal das perfekte Ambiente für die entsprechenden Veranstaltungen.
    Der kleine Saal hat immer noch Platz für 600 Menschen und das Studio E für 160, wenn man es denn ganz intim haben möchte.

    Wer Filmmsuik liebt, sollte die Konzerte von Klassik Radio besuchen, die sind immer sehr gut. Termine sind immer ein oder zwei Mal im Jahr.

    Da die Laeiszhalle direkt in der Stadt liegt, ist die Anfahrt mit Bus und Bahn am einfachsten. Die Parkplatzsituation für PKWs ist hier, wie auch in der ganzen Stadt, etwas angespannt. Man sollte eher in ein Parkhaus ausweichen. Das CCH-Parkhaus ist nicht ganz soweit entfernt, aber auch einige kleiner Parkhäuser befinden sich in der Umgebung.

  • 5.0 Sterne
    8.9.2010

    So lange es die Elbphilharmonie noch nicht gibt, ist die Laeiszhalle die erste Adresse, wenn es um klassische Konzerte, Liederabende und Veranstaltungen verschiedener Art geht.

    Der 1908 von Herrn Laeisz gestiftete Bau wurde von den gleichen Architekten gebaut, die schon unser meisterhaftes Rathaus gebaut haben.
    Der große Saal mit den 2023 Plätzen zählt heute zu den wichtigsten Konzertsälen Norddeutschlands.
    Alle großen Orchester der Welt sind hier schon aufgetreten und kein großer Star lässt es sich nehmen ein Konzert hier zu geben. Auch die heutigen Klassik-Stars geben sich dort die Klinke in die Hand.
    Vor allem seit wir einen neuen Intendanten für die Laeiszhalle und für die Elbphilharmonie haben hat das Konzerthaus ein spannendes, abwechslungsreiches Programm.

    Aber auch der kleine Konzertsaal mit den 639 Plätzen eignet sich hervorragend für Liederabende oder Kammerkonzerte.

  • 5.0 Sterne
    6.5.2009

    Die Laeiszhalle ist einer der schönsten Veranstaltungsorte in ganz Hamburg. Die Halle wurde von 1904-1908 im Neobarocken Stil erbaut und wurde nach dem "Sponsor" Carl Laeisz benannt.

    Für jeden aufstrebenden Künstler ist es ein absolut erstrebenswertes Ziel, wenn nicht sogar ein Traum in einem der Sääle dieser mittlerweile 100 jährigen Halle aufzutreten.

    Ich war nun bereits 3x dort.
    Das erste Mal war es ein Ray Charles Musical mit Ron Williams in der Hauptrolle, das zweite Mal war es das Weihnachtskonzert von Ken Norris im letzten Jahr und beim 3. Mal in diesem Jahr stand ich dort in der kleinen Halle sogar selbst während des Konzerts "A Gospel Christmas with Timothy Riley" auf der Bühne.

    Die Halle ist wunderbar in Schuß soweit ich das beurteilen kann und die Akkustik ist ziemlich gut.
    Beide Sääle, der große, sowie der kleine wirken unglaublich imposant.
    Ihr müsst bei Gelegenheit unbedingt einmal dort vorbei schauen.

    Der große Saal fast ca. 2023 Gäste, der kleine ca. 639

  • 4.0 Sterne
    5.10.2010

    "Die Musikhalle." "Ach, du meins die Laeiszhalle?"
    So oder umgekehrt geht es, wenn man über den Veranstaltungsort von Konzerten am Johannes-Brahms-Platz spricht.  
    Die Namen wurden anfangs parallel benutzt, nachdem sich die Bezeichnung Musikhalle eingeprägt hatte, wurde eben diese nun 2005 offiziell in Laeiszhalle umbenannt. Das kann ja schon mal zu leichter Verwirrung führen. ;)

    Ich war bisher leider erst zweifach in der Laeiszhalle, aber beide Male war es ein schöner, inspirierender Abend! Das Gebäude ist schlichtweg beeindruckend. Es gibt insgesamt vier Veranstaltungsräume:
    * Großer Saal - 2023 Plätze
    * Kleiner Saal - 639 Plätze
    * Studio E - 150 Plätze
    * Brahms-Foyer - 80 Plätze an Tischen

    Das Ambiente verzaubert, man fühlt sich wie in einer anderen Zeit. Dennoch sorgt neustes, technisches Schnickschnack für beste Akustik. So macht Kultur Spaß...

  • 4.0 Sterne
    16.10.2010

    Dieses Haus hat eine lange Geschichte und Musiktradition in Hamburg.Früher hieß sie schlich Musikhalle bis sie in Laeiszhalle umbenannt wurde.
    Zur Zeit wird die Fassade renoviert. Beruhigend , denn durch die kommende Eröffnung der Elbphilharmonie ist es ja schon fraglich, ob hier auch weiterhin so viele Konzerte gegeben werden .....

    Im großen Saal finden überwiegend symphonische Konzerte und Liederabende statt, Musik von Brahms , Beethoven, Mahler, Schumann , Mozart usw.
    Manchmal "verirren" sich auch Popmusiker hierher .
    Ich habe hier "Cat Power" gesehen, wobei ich die Atmosphäre in dem Saal nicht ganz so geeignet finde, sitzt man auf den Sesseln, in dem Fall, etwas zu gediegen.

    Es gibt auch einen kleinen Saal in dem überwiegend Kammerkonzerte stattfinden. Ich bin ein großer Fan solcher Konzerte, die leider fast nur von der älteren Generation besucht werden, kommt mir auf jeden Fall immer so vor das ich mit Abstand die jüngste dann bin :)

  • 5.0 Sterne
    31.10.2010

    Das Einzige, was ich an der Musikhalle schrecklich finde, ist der Name: Laeiszhalle. Wer soll wissen, wie man das ausspricht? Gab es denn nichts Unkomplizierteres?

    Wie auch immer - ich hatte schon tolle Abende in diesem Musikhaus. Die meisten Veranstaltungen fanden im großen Hauptsaal statt, ich konnte aber auch schon einen Raum erleben, den man von der Seite des Hauses aus betritt. Auch schön, nur kleiner, passend zu einem Kammerkonzert.

    Letztens war John Grisham in Hamburg und hat im großen Saal eine Lesung gemacht. Wir hatten Plätze auf einer Empore und hatten die Bühne und damit auch den Protagonisten gut im Blick. Auch eine Lesung funktioniert hier ganz gut.

    Ich würde immer einen Platz auf einer Empore, also auf einem der Ränge nehmen. Von dort aus hat man einen wesentlich besseren Überblick über das Geschehen als von unten.

    • Qype User RedZor…
    • Hamburg
    • 73 Freunde
    • 42 Beiträge
    5.0 Sterne
    15.11.2007

    Die Laeiszhalle man spricht es Leißhalle ist am Johannes Brahms Platz und somit sehr zentral gelegen.

    Es gibt hier ein breitgefächertes Programm. Gestern gab es im Rahmen der NDR Reihe die Brandenburgischen Konzerte. Es gibt einen großen und einen kleinen Saal. Im kleinen Saal kann man sogar häufig Prüfungskonzerte von Studenten sehne. Der große Saal ist sehr beeindrucken. Die Architektur ist sehr schön und noch sehr gut erhalten. Man sitze trotzdem sehr bequem.

  • 5.0 Sterne
    11.2.2008

    Ich fahre durch den kalten, verregneten Hamburger Abend, doch mir ist ganz leicht und warm um's Herz, als reiste ich durch Spaniens Olivenhaine zum Haus meiner dort sehnsüchtig auf mich wartenden, innig Geliebten. Der Grund hierfür ist das Gastspiel des London Symphony Orchestra, eine der drei besten philharmonischen Combos der Welt und ich verbrachte bereits die gesamte letzte Woche in vorfreudiger, fiebriger Erwartung.

    Unter dem Dirigat Sir John Eliot Gardiners spielen sie in der heiligen Laeiszhalle die Ouvertüre zu Die Geschöpfe des Prometheus, das 4. Klavierkonzert und die 3. Sinfonie, alle vom größten Bonner aller Zeiten  nein, nicht Helmut Kohl. Um mit A Clockwork Orange zu sprechen: what I needed now, to give it the perfect ending, was a little of the Ludwig Van.

    Fünfzig Stühle zähle ich auf der Bühne zu Fuße der großen Konzertorgel und bin fast enttäuscht, dass nicht das gesamte Orchester hier angereist ist. Die Halle füllt sich langsam, gut gekleidete Konzertbesucher, wohin mein Auge reicht, die anderen weiß ich zu ignorieren. Das LSO ist in der Stadt, ein höchst festlicher Anlass, und selbst unsere, von mir sonst verpönten, Plätze in einer Seitenloge des zweiten Ranges kosten über hundert Euronen.

    Die edle Klangkörperschaft erscheint auf der Bühne, vom Publikum ehrerbietig begrüßt, überprüft seine Saiteninstrumente, Pauken und Gebläse. Der Konzertmeister kommt frackschößeflatternd von links und schlängelt sich durch seine Tonkünstler. Der Applaus der Laeiszhallenser klettert ein paar Dezibel die Richterskala hinan, um gleich gar einen Vorgeschmack auf die Eruptionen nach dem Konzert abzugeben. Denn nun kommt Sir John, groß, hager, grauhaarig, mit einem schwarzen Samtjackett bewamst, und ohne viel Aufhebens gebietet er seinem Orchester Achtung und, als sei sein Taktstock ein Zauberstab, entfacht alsbald himmlischste Töne.

    Fortissimi spielen die Londoner trotz ihrer geringen Anzahl schon fast in wagnerschen Lautstärken, welch göttlicher Lärm, und erst die Pianissimi!...Es sind die Pianissimi, die mich die Extasensphären höchster Verzückung erreichen lassen. Nie zuvor habe ich sie je so vollkommen gehört, dies ist epische Perfektheit.

    Maria Joao Pires' Finger wirbeln so schnell über die Tasten des Steinways, dass man deren Aufprallen auf dem Elfenbein hören kann, was aber nicht allzu sehr stört. Das Publikum fordert ein Da Capo und bekommt es. Und was für eines! Schön, dass ich nun vor meinen Sitznachbarn und damit vor meiner Begleiterin mit meinem scheinbar unerschöpflichen Musikwissen prahlen kann, denn die fragen mich nach dem Komponisten und Namen des Zugabestückes. STRIKE! Es handelt sich um ein Largo oder Adagio aus einem Klavier- beziehungsweise Cembalokonzert des anderen großen deutschen Komponisten mit B: Johann Sebastian Bach.

    Eine der mir angenehmsten Konsequenzen des neuen Nichtraucherschutzgesetzes: In den Oper- oder Konzertpausen vor dem Kulturpalast stehen, eine Zigarette in der Gemeinschaft von im siebten Musikhimmel Schwebender zu rauchen und sich sympathisch mit völlig Fremden zu unterhalten.

    Nach der Pause nun die Dritte, die Eroica, deren monumentale Fortissimi sogar das Geländer, gegen das mein Knie ruht, erdbebengleich vibrieren lässt. Ich jedoch bin völlig ruhig, nun, da ich das London Symphony Orchestra live gehört habe, kann die Laeiszhalle mich gern unter sich begraben.

    • Qype User reneha…
    • Hamburg
    • 46 Freunde
    • 78 Beiträge
    4.0 Sterne
    19.9.2008

    Die erste Frage, die sich stellt ist: Wie spricht man diesen Namen bloß aus ? Vor ein paar Jahren wurde sie von Musikhalle in Laeiszhalle umgetauft. In meinen Augen unnötig Wie dem auch sei.

    In die Musikhalle (!!!) trauen sich komischerweise immer nur sehr hartgesottene Klassikfreunde rein. evt wegen der Eintrittspreise (die wirklich nich hoch sind) oder wegen der immer sehr prunkvoll gekleideten Hanseaten. Ich möchte jedem, der Musik aller Art offen ist, einmal dazu raten die Musikhalle (!!!) zu besuchen. Für den Anfang sollte der klassische Hörplatz ganz oben + ganz hinten+ Mitte links oder rechts, ausreichen. Wer mehr möchte, sollte auf den 1. oder 2. Rang gehen, allerdings auch Mitte. ansonsten hatt man a) am Ende der Vorstellung einen schiefen Hals zu haben oder b) man nur köpfe sieht. Das große Kino bekommt halt nur vom Rang 1, Mitte mit direkter sicht auf die Bühne.

    Die Getränkepreise sind recht happig: 1 Pikolo + 1 Cola = 12 Euronen. Also nichts für den schmalen Geldbeutel.

    Studen erhalten hier übrigens immer einen recht hohen Rabatt!

    • Qype User Hallel…
    • Hamburg
    • 518 Freunde
    • 453 Beiträge
    5.0 Sterne
    29.5.2010

    Eine der größten Kultureinrichtungen Hamburgs für hauptsächlich klassische Musik, aber auch diverse andere Musikrichtungen.

    Die Musikhalle ist einer der Stiftung des Reeders Carl Heinrich Laeisz und seiner Frau Sophie zu verdanken. Das neobarocke Gebäude stammt - wie so einiges in Hamburg - von Martin Haller und Wilhelm Emil Meerwein.

    Zwei Säle stehen für Veranstaltungen zur Verfügung. Der große mit ca. 2000 Sitzplätzen verfügt über eine Beckerath-Orgel, der kleine bietet etwa 640 Zuhörern Platz. Darüber hinaus wird das kleinere Studio E für "Musik-zum- Feierabend-Veranstaltungen" genutzt.

    • Qype User _bonne…
    • Hamburg
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    3.0 Sterne
    17.8.2011

    Ein Konzerthaus das architektonisch ein absoluter Hingucker ist.

    Wenn man den richtigen Platz hat, dann kann man die Konzerte auch genießen. Das parket hat aber seinen Preis!

    Von den quer liegenden Oberrängen rate ich dringend ab, da zum einen Die Sicht teilweise sehr eingeshränkt ist und ein Teil der Akkustik unter dem Oberrang verschwindet.
    Wenn mann wenig Geld für ein Livekonzert ausgeben will, dann kann man auch die reinen Hörplätze nehmen. Drängt sich dann allerdings die Frage auf, ob ich zuhause von einer CD mehr habe.
    Ausprobieren llohnt sich aber alle mal.

  • 5.0 Sterne
    18.12.2012
    3 Check-Ins hier

    War heute mal wieder im Brahmsfoyer. Das ist jetzt richtig nett geworden, seitdem sie einen neuen Pausen-Caterer haben. Und der hat auch gleich neues Mobiliar mitgebracht. Warum war ich Mittags dort? Naja, die Hamburger Symphoniker machen einmal pro Monat ein Lunchkonzert zur Mittagszeit, ca. 30 Minuten lang. Also ideales "Futter" für die Seele. Heute gabs zum Jahresabschluss beschwingten Gypsy Jazzswing von den Gebrüdern/Familie Weiss. Super tolle Stimmung!

    • Qype User seelen…
    • Hamburg
    • 6 Freunde
    • 126 Beiträge
    4.0 Sterne
    15.11.2007

    Die Laeiszhalle (vormals schlicht "Musikhalle") ist ein sehr schöner Bau und man geht voller Erwartung in das Konzert. Die Aufführungen sind sehr verschieden. Von klassischer Chormusik über Jazz bis hin zum Programm von Sissi Perlinger.

    Wie allerdings in vielen alten Gebäuden ist hier die Sicht zur Bühne nicht immer optimal. Im Parkett wird es schwierig wenn eine große Person von einem sitzt und im Rang kann man die Bühne von den Seitenplätzen nicht immer vollständig einsehen. Mein Lieblingsplatz: Im Rang (frontal zur Bühne) 2. Reihe ganz links oder rechts. Dort ist die Bestuhlung noch V-förmig und man kann auf dem 1. und 2. Platz noch die Beine lang machen. :-)

    Einen großen Abzug bekommt die Musikhalle für das Catering. Etwas mehr Abwechslung dürfte es sein.... nur Laugenbrezel und Schokoriegel sind etwas schwach. Ausserdem ist es teuer. 10 Euro für 0.2 Prosseco ist ein Wucherpreis.

  • 5.0 Sterne
    18.12.2011

    Einer der schönsten Konzertsäle Europas, wenn nicht sogar weltweit. Nicht riesig groß  Aber einfach ein geschlossenes Bild mit einer tollen Akustik.
    Die für mich besten Plätze sind in den Reihen 6-10 im Parkett in der Mitte.

  • 2.0 Sterne
    9.3.2009

    Wir waren am vergangenen Wochenende in der Laeiszhalle zwecks Konsumation eines Kabarett-Programmes (Hagen Rether). Na ja. Ich kann logischerweise nicht beurteilen, wie sehr sich die Halle für klassische Konzerte eignet - für Bühnenzwecke tut sie es aber definitiv nicht.
    Es gibt vor allem auf den Rängen enorm viele Plätze, von denen man das Bühnengeschehen tatsächlich ÜBERHAUPT nicht sieht. Und auch ansonsten hält sich die Bequemlichkeit der Bestuhlung sehr in Grenzen. Auch die Akustik war alles andere als gut - das kann aber darauf zurückzuführen sein, daß sie nicht für Sprache gedacht ist oder ich einfach schon zu sehr durch die Veranstaltungsorte meines Heimatortes verwöhnt bin.

    Fazit: nie wieder Kabarett in historischem Ambiente. Gehört dort einfach nicht hin - schon wegen der Eintrittspreise nicht.

    • Qype User Goldsc…
    • Hamburg
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    • 21 Beiträge
    5.0 Sterne
    11.2.2011

    Die Musikhalle heißt ja nun schon seit einigen Jahren Laeiszhalle. Diese Konzerthalle bietet außer ihrer traditionellen, kaufmännisch wohlen und schmucken Atmosphäre immer wieder neue Anreize musikalischer Art, sich mal wieder auf den Weg zu machen, sich einzulassen, und sich schlussendlich hinzugeben, dem Wohlklang, dem Zuhören, dem Wegträumen, Augen zu, Ohren auf.
    Nicht immer ist die stille Hingabe an die Darbietung zwangsläufig, so wie im Neujahreskonzert, es gab die Neunte Sinfonie von Beethoven, und mit Beginn des 4. Satzes liefen mir die Tränen unter geschlossenen Augenlidern hervor;
    nein manchmal reißt es die Zuhörerschaft auch einfach aus den Sitzen, vor überschäumender Begeisterung, wie im letzten Jahr bei einem gut gestimmten, wilden Jamie Cullum mit Band.
    An den Sonntagen werden morgens um 11 Uhr Matineen gegeben, für einen besinnlichen Einstieg in den Tag. Es lohnt sich immer...

  • 5.0 Sterne
    10.2.2013

    Immer wieder gerne  schöne Location. Der große Saal ist sehr schön, der kleine aufgrund der ebenen Bestuhulung eher auf dem Rang empfehlenswert.

    • Qype User PKE…
    • Hamburg
    • 5 Freunde
    • 5 Beiträge
    5.0 Sterne
    12.6.2009

    Hamburg hat zu wenige schöne Gebäude, als dass man die Ästhetik der ehemaligen Musikhalle ignorieren könnte. Und zum Glück gibt es einen Denkmalschutz, denn die Hamburger Immobilienhaie würden bei zentralen Lagen auch nicht vor Werken von Haller halt machen, wie man unlängst in Pöseldorf mitbekommen durfte.

    Ich persönlich finde die Laeisz-Halle wunderschön, die Akustik ist sehr gut, und das Programm bietet eine große Breite. Ich habe hier Ivo Pogorelich gehört und in ganz frühen Jahren (vor der Kommerzialisierung mit Dont worry) Bobby McFerrin, in der kleinen Halle traten im Rahmen von Kulturfestivals immer wieder sehr junge und unbekannte Pianisten aus verschienenden Ländern auf - also kein Einheitsbrei, keine Elite-Veranstaltung und keine Ausgrenzung. Dass Getränke und Snacks unverschämt teuer sind, ist bekannt - ich halte mich fern von diesen Dingen und rechne diese Erscheinung dem Zeitgeist und nicht der Instituion als solchen zu.

    • Qype User kaffee…
    • Hamburg
    • 5 Freunde
    • 58 Beiträge
    5.0 Sterne
    28.8.2011

    Waren zu ein paar Kammerkonzerten da,
    wunderschöne Optik und passendes Ambiente.

    Bezüglich der Akustik sollte man nicht zu weit unter den Emporen sitzen, ansonsten 5/5 Sternen.

    • Qype User savay…
    • Hamburg
    • 3 Freunde
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    3.0 Sterne
    28.5.2009

    Die Akustik ist sehr gut und das Gebäude von innen und außen recht eindrucksvoll.
    Eine Warnung jedoch an alle, die auch etwas sehen wollen!
    Dies ist wirklich nur aus den vorderen Reihen, dem ersten Rang und den ersten 2 Reihen im vorderen Bereich des 2. Rangs möglich. Die anderen Plätze sind überwiegend Hörplätze, auch wenn sie nicht als solche verkauft werden! Das führt dazu, dass schon in den ersten Pausen zwischen den Liedern Unruhe entsteht, da sich viele Leute auf die Suche nach einem besseren Platz begeben oder / und sich hinstellen.
    Bedenkt man dies bei der Platzwahl, kann man einen wirklich schönen Abend haben.

  • 3.0 Sterne
    8.3.2010

    Die Halle hat eine wirklich tolle und schöne Atmosphäre. Der Service ist freundlich und schnell. Besonderes Lob auch für die armen Jungs und Mädels, die oft alleine (!) an der Getränkeausgabe stehen.

    Doch leider hat auch diese Halle, wie auch so viele andere, keine Gedanken an Frauen verschwendet. Die Toiletten sind steht's überfüllt (sogar auch manchmal bei uns Männern). Dies bedeutet, dass oft schon kurz vor der Pause ein Run der Frauen zum Toilettenraum statt findet. Der absolute Preishammer ist allerdings der Preis für ein Piccolo(!). Hier werden einem mal eben 10,- aus der Tasche gezogen. Das ist schon nah an abzocke. Habe jetzt einige gesehen, die sich ihren Piccolo als Dose selber mitgebracht haben. Das ist eine gute Idee und auch die korrekte Antwort auf diese Preise. Und eine Piccolo Dose beim einem Klassik Konzert hat auch schon wieder etwas ;-)

  • 5.0 Sterne
    21.9.2012

    Wir haben uns gerade zur Eröffnung der Elbphilharmonie Konzerte 2012/13 Mozarts Klavierkonzert G-Dur KV 453 und Bruckners Symphonie Nr. 1 c-Moll in der Fassung von 1890/91 angehört.

    Eine erstklassige Einführung in das Werk der beiden Komponisten gab der Pianist Lars Entrich ab 19:15 Uhr im Kleinen Saal.
    Danach (19:50 Uhr) begaben wir uns in den Großen Saal der Laeiszhalle. Von den Plätzen 7 und 8 im 1. Rang, Balkon links, Reihe 5, konnten wir das Lucerne Festival Orchestra mit Dirigent Claudio Abbado hervorragend sehen.

    Das von Abbado zusammengestellte Traumorchester (Programmheft!) spielte heute erstmals in der Hansestadt, was durchaus als Sensation gelten darf, denn nur ganz, ganz selten spielt das Ensemble außerhalb Luzerns.
    So kamen wir heute in den Genuss eines einmaligen Musikerlebnisses.
    Besonders die großartige Maria João Pires brillierte am Klavier. Von ihrem Schaffen kann man sich auch durch die zahlreichen Aufnahmen bei der Deutschen Grammophon überzeugen. Sie hat z.B. sämtliche Klaviersonaten und etliche Klavierkonzerte Mozarts eingespielt. Ohnehin ist sie eine der raren Mozart-Pianistinnen von Weltrang.
    Ihre Zusammenarbeit mit Maestro Claudio Abbado und seinen Luzernern bringt Mozarts Klavierkonzert in Vollkommenheit. Perfekter kann man Mozarts 17. Klavierkonzert kaum spielen.
    Auch die Erste von Anton Bruckner (in der Wiener Fassung von 1890/91) wurde von Abbado und seinem Ensemble großartig gespielt. Für mich als Bruckner-Fan war das heute Abend eine Offenbarung. Alle Tiefen und emotionalen Momente der Partitur werden genial ausgelotet.
    Die wunderbare Akustik der Laeiszhalle in Verbindung mit der herrlichen Musik ergab ein unvergessliches Erlebnis.
    Das Konzert wurde vom NDR aufgezeichnet und wird am 14. Oktober 2012 zwischen 11 und 13 Uhr auf NDR Kultur ausgestrahlt!
    Es lohnt sich!

  • 5.0 Sterne
    15.1.2008

    Fast ein Schildbürgerstreich war für viele Hamburger die Umbenennung der ehemaligen Musikhalle vor wenigen Jahren in Laeiszhalle. Kein Mensch wusste zunächst, wie man das korrekt ausspricht und jeder Moderator in Radio und Fernsehen quält sich ähnlich wie damals mit Lech Walesa oder diffizilen französischen Vokabeln. Dabei war die Umbenennung völlig unnötig  die Musikhalle genoss einen guten Ruf und war beim Volk beliebt. Und noch besser: Mit Johannes Brahms stand ein großer Komponist aus der Stadt bereit, den man ohne irgendwelche Querelen zum Namenspatron hätte befördern können, ja, den hätten sogar die Briten aussprechen können, beinahe jedenfalls (Brrräms). Aber Hamburg hat ja noch seine berühmte Pfeffersack-Mentalität  und die besagt, dass wer zahlt, immer Recht hat. Und es war nun einmal die Reederei-Familie Laeisz, die Ende des 19. Jahrhundert Geld für den Bau der Musikhalle bereitstellte. Also wurde dann Recht gesprochen  und dem armen Johannes Brahms blieb nur der Platz draußen vor der Tür  der immerhin vorher nach einem Politiker benannt gewesen war  so viel Kunstsinn konnte man sich dann zum Umbau der Region doch abringen.

    Das neobarocke Bauwerk wurde von keinen geringeren als den Architekten Haller und Meerwein geplant und fällt durch seine hübsche runde Kuppel und gedrungene Bauweise auf, die dem eher puritanischen Stil der Hamburger Bauten, insbesondere der Ziegelsteinkirchen, die alle etwas mager wirken, entgegensteht. Viele barocke Schnörkel fügen sich gut ins Gesamtkonzept ein  etwas merkwürdig ist allerdings, dass die Büsten der Komponisten, die in der architektonischen Beschreibung so sehr angepriesen werden, irgendwie am Seiteneingang in 5 Meter Höhe über dem, Erdboden am viel befahrenen Gorch-Fock-Wall (auch hier nichts mit Musik) völlig untergehen. Es ging dann vielleicht doch eher ums Prestige des Baus als wirklich um die Kunst  so wie es in Hamburg oft ist, zumindest wenn man bei Premieren in der Staatsoper die unqualifizierten Kommentare des aufgedonnerten Premierenpublikums in der Pause im Foyer anhören darf

    In der Musikhalle herrscht ein solides Programm, das nicht nur Klassik sondern auch allen anderen Stilrichtung von Jazz bis zu gelegentlich auch gehobenem Pop Raum bietet. Gerade auf der kleinen Bühne gibt es immer wieder gute Konzerte unbekannterer Interpreten zu günstigeren Preisen. Die Halle ist Konzertheimat für viel Orchester und Chöre, unter anderem die Hamburger Symphoniker, das Haydn-Orchester, die Philharmoniker Hamburg, den Franz Schubert-Chor, den Carl Phlipp Emmanuel Bach  Chor u.v.a. Das Klingende Museum im Erdgeschoß biete Schulklassen Einführungen und Begegnungen mit den einzelnen Musikinstrumenten an.

    Man spricht es übrigens einfach Leißhalle aus.

    • Qype User schnee…
    • Hamburg
    • 0 Freunde
    • 25 Beiträge
    4.0 Sterne
    25.1.2013

    Ich war heute zum Ensemble Resonanz im Großen Saal. Mir hat die Atmosphäre sehr gefallen. Auch die Akkustik war gut. In der Pause musste man nicht lange auf Getränke warten und der Service war sehr freundlich. Dasselbe galt auch für die Garderobe.

  • 5.0 Sterne
    11.10.2010

    Die Laeiszhalle ist sehr gut gelegen, fast am Eingang von Planten un Blomen und auch in die Innenstadt ist es nicht weit. Hier habe ich schon zwei- drei exzellente und hochwertige Konzerte erlebt. Eines war mit dem jungen Percussionisten und Schlagzeuger Martin Grubinger, der mit dem Orchester gemeinsam performte. Ein beeindruckendes Erlebnis. Am Ende des Konzertes stand Martin Grubinger Rede und Antwort, was höchst interessant war. Auch die Aufführungen mir Simone Young als Dirigentin waren erstklassig. Wenn man Kunst auf hohem Niveau erleben will, ist man hier richtig. Die wunderschönen Räumlichkeiten stehen dem in nichts nach.

    • Qype User zollkn…
    • Hamburg
    • 68 Freunde
    • 665 Beiträge
    4.0 Sterne
    20.10.2010

    Update vom 24.02.2013:
    Die Musikhalle/Laiszhalle hat jetzt Automaten zum Abstempeln von Parkkarten aus dem
    Parkhaus Gänsemarkt am Dammtorwall 5-7. Abgestempelt kostet das Parken dort wohl nur 6,- Euro. Ich habe drei solcher Automaten gesehen und zwar im Garderobenbereich im Pakett, sowie im 1. Rang links, jeweils in den mittleren Garderobenfenstern. Ob es weitere Automaten im Eingangs/Foyerbereich gibt? Keine Ahnung, habe ich als notorischer HVV-Kunde nicht drauf geachtet :-)Ende Update ALLGEMEINES:
    Die Laeiszhalle ist am besten mit der U2 (Gänsemarkt oder Messehallen) zu erreichen. Vom Bahnhof Dammtor oder U1  Stephanplatz sollte man circa 15 Minuten Gehzeit einplanen. Parkplätze sind absolute Mangelware. Das gilt leider auch für Fahrräder, da nirgendwo in der Nähe Fahrradständer zu finden sind. Das Haus gliedert sich in den GROßEN Saal, den KLEINEN Saal, das STUDIO E und das BRAHMS-FOYER. Ich habe im großen, wie im kleinen Saal der Laeiszhalle schon Rollstuhlfahrer gesehen. Wie Rollstuhlfahrer allerdings in die Säle hineinkommen, ist mir ein Rätsel, da alle Zugänge zur Laeiszhalle Stufen haben.
    Daher unbedingt vorher bei der Konzertkasse, dem Veranstalter oder der Laeiszhalle selber über Zugänge und behinderten gerechte Toiletten informieren! BRAHMS-FOYER: Das Brahms-Foyer ist die kleinste Spielstätte in der Laeiszhalle.
    Es handelt sich dabei einfach um das große Foyer im 1. Stock des Hauses mit Blick auf den Johannes  Brahms Platz. Der Zugang erfolgt über den Haupteingang der Laeiszhalle.
    Das Brahms-Foyer wird für kleine Matineen, meistens von jungen Nachwuchskünstlern genutzt. Das Foyer ist wie der große Saal im klassischen Stil gehalten. Zu den Veranstaltungen hat natürlich auch der Cateringbetrieb geöffnet. Bei einem Stück Kuchen und einem Kaffee kann hier wirkliche Wiener Kaffeehaus Atmosphäre aufkommen STUDIO E: Das Studio E wird nur selten für Veranstaltungen genutzt.
    Das Studio E befindet sich in hinterem Gebäudeteil und ist am besten über den Künstlereingang an der Straße Dragonerstall zu erreichen.
    Relativ oft finden hier die Konzert Einführungen statt, wo dem Publikum kostenlos einige Details zum anstehenden Konzert von Musikern erklärt werden. Bei Konzerteinführungen ist der Weg zum Studio E aber stets von den beiden Sälen aus gut markiert und von Mitarbeitern gesäumt, damit man sich nicht im Haus verläuft. KLEINER SAAL:
    Der Eingang zum kleinen Saal der Laeiszhalle ist ziemlich versteckt und liegt direkt an der Straße Gorch-Fock-Wall. Fast am Ende des Gebäudes findet sich der Eingang, der nur durch einen Schaukasten mit Konzertplakaten und ggf. einem Aufsteller vor der Tür auf sich aufmerksam macht. Man betritt den kleinen Saal über eine schöne, alte, gewundene Freitreppe und befindet sich dann in einem sehr großen Garderobenraum. Am Ende des Garderobenraums führt eine weitere geschwungene Treppe zum eigentlich Saal.
    Der kleine Saal bietet Platz für circa 500  600 Zuhörer und ist fest verstuhlt. Der Saal bietet (ähnlich wie die Staatsoper) den Schick der 50er/60er Jahre, d.h. er ist schlicht und nüchtern funktionell. Die braune Holzvertäfelung war damals sehr schick. Der Saal teilt sich in das untere Parkett und eine darüberliegende Empore.
    Da der Saal recht klein ist, kann man auch von den hinteren Plätzen sehr gut sehen. Einzige Bedingung: Man muss zentral sitzen. Im Parkett gibt es noch jeweils links und rechts seitliche Plätze. Diese sollte man meiden, da sie teilweise stark eingegrenzte Sicht bieten.
    Die Platznummerierung ist im kleinen Saal genauso verwirrend wie im großen Saal:
    Die Stuhlreihen beginnen jeweils am Gang mit der Nummer 1 und zählen dann zur Mitte des Gangs hoch. Man muss also unbedingt darauf achten, ob man nun Reihe 5, Platz 3 LINKS oder RECHTS hat. Führt immer wieder zu Verwirrung und teilweise harten Wortgefechten :-) Wenn man vom Garderobenraum zum kleinen Saal hochkommt befinden sich die einzigen Toiletten zur rechten Hand im dunklen Abschnitt des Flures. Es sind wirklich die einzigen Toiletten für den kleinen Saal. Im Garderobenbereich gibt es nichts Derartiges!
    Zur linken Hand kommt man in die kleine Künstlerstube, die als Foyer für den kleinen Saal dient. Hier bekommt man Getränke und kleine Speisen zu saftigen Preisen, die aber leider Hamburgtypisch im Bereich Konzert/Theater sind.
    ACHTUNG: Die Künstlerstube ist sowohl vom kleinen wie auch vom großen Saal aus betretbar. Man sollte sich also seinen Eingang merken, damit man nicht Ausversehen auf dem falschem Konzert landet (Ich weiß was Sie jetzt denken und früher war das möglich. Heute
    wird bei Ausverkauften oder sehr exklusiven Veranstaltungen im großen Saal entweder der kleine Saal gar nicht bespielt oder es finden beim Ausgang zum großen Saal Ticketkontrollen statt.). GROßER SAAL: Der große Saal bietet Platz für circa 2000 Zuhörer und staffelt sich in Parkett, 1. Rang, 2. Rang und Hörplätze. Der große Saal ist ein typischer, großer Konzertsaal mit sehr hoher Decke und im klassischen Stil gehalten.

    • Qype User oilspu…
    • Hamburg
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    4.0 Sterne
    8.4.2011

    Die Laeiszhalle, früher Musikhalle, ist ein echtes Schmuckstückchen, dazu noch mit einer überraschend guten Akustik. Der etwas muffige Eindruck ist garnicht schädlich, sondern trägt zum ernomen Charme des Gebäudes bei. Zum Reinschnuppern eignen sich hervorragend die kostenlosen Lunchkonzerte, die einmal im Monat gehalten werden.

  • 5.0 Sterne
    4.6.2012

    Ein außergewöhnliches Gebäude mit extravaganter Akustik für ganz besondere Aufführungen. In diesem Fall das 25-jährige Bestehen des Waldörfer Kantoreichores, der unter der Leitung von Christoph Schönherr zusammen mit Rimskij-Korsakow Jugendsinfonieorchester aus Sankt Petersburg auftrat.
    Eine opernreife Darbietung des Achicksalliedes op. 54 von Johannes Brahms und der ersten Walpurgisnacht op. 60 von Felix Mendelssohn Bartholdy mit 3 Solisten und einer sehr eindrucksvollen Choreographie.

  • 5.0 Sterne
    6.7.2007
    Erster Beitrag

    die 1904 bis 1908 (unter der leitung der architekten martin haller und emil meerwein) erbaute und unter denkmalschutz stehende musikhalle ist mit ihrem vielfältigen programm eine feste größe im kulturprogramm hamburgs. für jeden geschmack ist etwas dabei.

    bei einigen veranstaltungen hat es sich eingebürgert, dass vorher eine blasskapelle klassische musik zu besten gibt. gewöhnungsbedürftig aber nett.

    die angegliederte theater- und konzertkasse ist stets mit freundlichen und hilfsbereiten damen oder herren besetzt und kann neben den veranstaltungen in der musikhalle auch bei anderen kartenwünschen helfen.

    der konzertsaal ist für nostalgiker ein muss für alle anderen in jedem fall ein musikalisches erlebnis. die besten hörplätze (sehen kann man von fast allen plätzen, je nach preislage bestens oder weniger gut) erhält man nach eingehendem beratungsgespräch mit den damen und herren an der konzertkasse.

    für schulen und kindergärten bietet die musikhalle ein instrumentenmuseum (das klingende museum), wo mit viel liebe zum detail den kindern musik nahe gebracht wird. eine wirklich tolle und besuchendwerte einrichtung.

    legendär sind die kinderkonzerte in der musikhalle bei denen für gross und klein alle instrumente, z.b. am beispiel "peter und der wolf" oder hänsel und gretel vorgestellt und erklärt werden. die moderation ist immer sehr lustig und kurzweilig und alle (inkl. der musiker) haben ein heiden vergnügen.

    viel spass beim "musikinstrumentenentdecken" wünscht harald

  • 5.0 Sterne
    13.10.2011

    Ein wunderschönes Gebäude, liebevoll ausgestattet, man entdeckt immer wieder etwas neues, schönes, kitschiges, einmaligesund die Akustik ist hier unschlagbar gut, egal, auf welchem Platz ich sitze, egal, was man sich hier anhört, Konzert, Lesung, Vortrag5 Sterne!

    • Qype User henryc…
    • Bönningstedt, Schleswig-Holstein
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    2.0 Sterne
    16.10.2011

    Das Gebäude ist schön, aber bisher war ich nur wegen einer chinesische Musikveranstaltung dringewesen, die nicht nach der Reihenfolge des Programms gespielt hatte, wie alle es sich vorgestellt hatten.

    • Qype User thorst…
    • Hamburg
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    3.0 Sterne
    15.1.2012

    Gestern war ich hier zum UOGB-Konzert. Reihe 12/Mitte Parkett im großen Saal. Die Akustik war klasse. Das Gebäude ist in jeder Hinsicht grandios. Wunderschön. Leider sind die Plätze derart ungünstig zur Bühne arrangiert, dass ich nur einen kleinen Bereich wirklich sehen konnte. Klar komme ich wegen der Musik her, aber wenn ich von 7 Künstlern nebeneinander maximal 2 gleichzeitig sehen kann, nervt das. Toiletten gibt viel zu wenige.

    • Qype User paul…
    • Hamburg
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    5.0 Sterne
    18.1.2007

    In den 2 Sälen finden Musikveranstaltungen der unterschiedlichsten Art statt. Von Klassik bis Pop kann man sich hier die unterschiedlichsten Konzerte anhören. Ich selbst durfte einem genialen Unplugged-Konzert beiwohnen, das in der Atmosphäre der alten Musikhalle für Gänsehaut gesorgt hat.

    • Qype User Apolik…
    • Glückstadt, Schleswig-Holstein
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    5.0 Sterne
    9.9.2009

    Ich war am vergangenen Wochenende bei dem Konzert night of the Rockladies in der Laeiszhalle und muss sagen, dass ich sehr positiv überrascht bin. Ich wusste vorher nicht viel über die Halle. Sie ist von außen schon mal sehr hübsch und der barocke Saal hat eine tolle Akkustik. Das Personal war auch sehr nett und zuvorkommend.

  • 4.0 Sterne
    24.6.2011

    Ein klassisches Konzerthaus, das sich nicht die Blöße gibt, sondern sich statt dessen dem Zahn der Zeit widmet und öffnet, verdient Lob. Selbst Banff-Outdoor Filme werden hier auf einer Leinwand gezeigt (wenngleich die Leinwand zu klein geraten war). Ein schönes Haus mit qualitativen hochwertigen Veranstaltungen.

  • 5.0 Sterne
    13.12.2011

    Sehr hübsches Gebäude. War hier für einen Bildervortrag von Abenteuer Ozean der im kleinen Saal statt fand. Dafür fand ich die Akustik gut, ob sie es dort auch bei einem Konzert wäre kann ich schwer sagen, mich hat der Rang über mir sehr irritiert wir saßen sehr weit hinten.
    Da dies mein erster Besuch war, werde ich sicher mal wieder kommen, wenn sich die Gelegenheit entsprechend ansprechender Vorträge oder Konzerte bietet.

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