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  • 5.0 Sterne
    29.7.2012

    Leuchtfeuer Campen  wunderbar! Auch wenn es schon am Fuße windete und oben, nach 306 Stufen, fast stürmte, der Ausblick war wunderbar. Alle 14 Stufen ein Fenster mit zunehmender Weitsicht und immer wieder guten Ausblicken auf den Stahlturm. Ich komme wieder. Hoffentlich ist dann Tag des offenen Denkmals, denn dann hat auch die Generatorhalle geöffnet.

  • 3.0 Sterne
    28.12.2008
    Erster Beitrag

    Wer jemals wissen wollte, was ein Stahlfachwerkturm ist, der reise zum Campener Leuchtturm. Er wurde 1889/90 erbaut und ähnelt in seiner Konstruktionsweise der Wuppertaler Schwebebahn oder dem Pariser Eifelturm. Er ist mit 63,30 m Höhe der höchste Leuchtturm Deutschlands und überragt sowieso in dieser flachen Gegend einfach alles.

    Sein Feuer leitet die Schiffe an Borkum vorbei in die Emsmündung. 308 Stufen führen bis zur unteren Galerie des Turmes, der leider bei meinem Besuch geschlossen war. Der Blick soll an klaren Tagen bis nach Borkum und über die Krummhörn hinweg bis nach Emden reichen, gen Westen sieht man Delfzijl in den Niederlanden. Neben dem Turm steht ein Info-Pavillon.

    Schon wegen seiner aussergewöhnlichen Konstruktion ist der Turm einen Abstecher wert. Man erreicht ihn zum Beispiel mit einem kleinen Spaziergang vom nächstgelegenen Turm aus, dem Pilsumer Otto Leuchtturm.

  • 4.0 Sterne
    12.8.2009

    Meine Güte, nimmt das denn gar kein Ende? Meine Beine tun schon weh und ich bin noch immer nicht oben. Außerdem bekommt man einen Drehwurm auf dieser schmalen Wendeltreppe in der engen Mittelröhre des Leuchtturms Campen an der Emsmündung. Ich weiß gar nicht, wie viele Umdrehungen ich auf der engen Wendeltreppe schon gemacht habe. Nur ab und zu kommt man an einem kleinen Fenster vorbei und kann die Höhe erahnen. Aber was tut man nicht alles für die Aussicht und ein paar gute Fotos.

    Endlich bin ich oben (später lese ich unten etwas von 320 Treppenstufen) und steige durch eine Blechtür auf die Aussichtsplattform. Du liebe Zeit, die ist ja rundum vergittert. Unten, an der Seite und sogar oben. Keine Chance für selbstmordgefährdete Zeitgenossen, aber auch kein gutes Gefühl für Menschen wie Höhenangst wie mich.

    Man glaubt es kaum - aber der Leuchtturm Campen ist mit 65,3 m Höhe der höchste Leuchtturm in Norddeutschland. Er steht an der Mündung der Unterems in die Nordsee, nordwestlich von Emden und dient als Tagesmarke und nachts als Leitfeuer zur Fahrt großer Schiffe durch das Randzelgat. Der Turm steht an der Ostfriesischen Westküste auf der Position 53°24' N, 07° 01' E.

    Der Campener Leuchtturm fällt durch seine ungewöhnliche Bauweise auf, denn er ist ein freistehender Stahlfachwerkturm mit dreieckigem Querschnitt und einem Treppenrohr in der Mitte. Der rote Dreibeinturm mit weißem Mittelrohr trägt die rote Laternenkammer mit zwei Galerien und grünem Dach. Der Leuchtturm wurde 1889 errichtet und ging 1891 in Betrieb.

    Das Leuchtfeuer gehört mit einer Lichtstärke von 4,5 Millionen Candela zu den stärksten Leuchtfeuern in Deutschland. Es hat eine Reichweite von ca. 55 Kilometern. Bemerkenswert ist, dass es sich um ein Präzisionssektorenfeuer mit einem Öffnungswinkel von nur 0,3 Grad handelt. Im Maschinenhaus des Turmes befindet sich der älteste noch funktionsfähige Dieselmotor in Deutschland. Er wurde 1906 von MAN gebaut und hat eine Leistung von 20 PS.

    Der Leuchtturm Campen kann regelmäßig besichtigt werden, am Tag des Denkmals im September auch Maschinenhaus und Dieselmotor. Auf der Aussichtsplattform kann man ganz herumlaufen und hat bei gutem Wetter einen sehr schönen 360°-Ausblick über die norddeutsche Tiefebene; auch die holländische Küste auf der anderen Seite der Ems ist gut erkennbar, obwohl der Fluss hier schon recht breit ist.

  • 5.0 Sterne
    21.5.2013

    Man sollte den Campener Leuchtturm schon einmal gesehen haben, wenn man schon in Ostfriesland ist. Ob man unbedingt die 300soundsoviel Stufen erklimmen muss, sollte jeder für sich entscheiden.
    Der Besuch ist nicht unbedingt tagesfüllend aber auf jedenfall lohnend, wenn man zwischen Greetsiel und Emden unterwegs ist. Ideal in Kombination mit dem Pilsumer (Otto) Leuchtturm.

  • 4.0 Sterne
    6.11.2011

    06.11.2011  Nebelig und dennoch einen Besuch wert. Zu dieser Jahreszeit leider geschlossen, der 65 Meter hohe Leuchtturm. Natur pur zu jeder Jahreszeit.

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