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  • 5.0 Sterne
    30.6.2008

    Einer meiner Lieblingsmuseen in Gießen. Ich liebe dieses alte Gebäude und das Gefühl wenn man es betritt. Man fühlt sich einfach total wohl in dieser Umgebung als wäre man selber ein Schüler Liebigs auf dem Weg zum großen Meister.
    Es hat sogar einen der wenigen sprechenden Köpfe in Deutschland, was dann so aussieht, als würde die Person einem gegenüberstehen.
    Ansonsten kann ich mich nur emha anschließen in seiner detaillierten Beschreibung über das Museum und jedem nur einen Besuch Nahe legen. Es ist ein bedeutendes Stück Geschichte Gießens. Ich war schon unzählige Male dort und gehe trotzdem mit jedem Besucher immer wieder gerne hin.

    Mit ganz besonderem Stolz erfüllt mich dabei natürlich die Tatsache, dass einer meiner Vorfahren ebenfalls Chemiker war und ein Freund Liebigs. Sein Bild hängt ebenfalls im Museum. Das macht wahrscheinlich meine Verbundenheit mit diesem Museum aus.

    Es gibt im Übrigen auch eine Liebigstiftung, bei der man das Museum unterstützen kann.

  • 5.0 Sterne
    29.5.2007
    Erster Beitrag

    Betritt man das Liebig-Museum, denkt man zuerst, die Zeit wäre zurück gedreht worden. Kein Wunder, befinden sich die Räume doch immer noch in dem Zustand, wie sie der große Chemiker 1852 verlassen hat. Das alte Laboratorium hat einen gemauerten Herd in der Mitte, ein paar Räume weiter findet man aber schon Abzüge für die Chemikalien-Experimente. Heute wird hier nicht mehr gebrodelt, außer man besucht eine der exquisiten Experimental-Vorlesungen. Dort erfährt man auch was "der bellende Hund" mit Justus Liebig (1803-1873) und dem bayerischen König zu tun hatte. Der Hörsaal steht am Schluss des Rundgangs und lädt, darüber nachzudenken, was man alles gesehen hat. Vom Kunstdünger (den Liebig nicht erfunden hat) bis zum Fleisch-Extract, vom Liebig-Kühler (der nach ihm benannt wurde) bis zu den Chemischen Briefen. Behutsam pflegt die Gießener Liebig-Gesellschaft das Museum und versucht, neue Präsentationsformen einzuführen, ohne den Charakter des Orignal-Labors zu zerstören. Eine "historische Stätte der Chemie" (so eine Plakette, mit der das Museum 2003 von der Gesellschaft deutscher Chemiker ausgezeichnet wurde) ist das Liebig-Museum allemal.

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